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	<title>Max Heuwieser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Armin P.: Wikipedia:Redaktion_Geschichte/Archiv/2018/Apr#Kategorie:Landeshistoriker</title>
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		<updated>2025-08-03T06:31:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:Redaktion_Geschichte/Archiv/2018/Apr&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:Redaktion Geschichte/Archiv/2018/Apr (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Wikipedia:Redaktion_Geschichte/Archiv/2018/Apr#Kategorie:Landeshistoriker&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Heuwieser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. September]] [[1878]] in [[Tann (Niederbayern)|Tann]]; † [[10. Mai]] [[1944]] in [[Passau]]) war ein Passauer Heimat- bzw. Geschichtsforscher. Die [[Passauer Neue Presse]] bezeichnete ihn als den „bedeutendste[n] unter den geistlichen Geschichtsschreibern des [[Bistum Passau|Bistums Passau]]“. Der Priester und Hochschulprofessor war 1926 maßgeblich an der Gründung des [[Verein für Ostbairische Heimatforschung|Vereins]] als auch des [[Verein und Institut für Ostbairische Heimatforschung|Instituts für Ostbairische Heimatforschung]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Studium ===&lt;br /&gt;
Als Sohn eines einfachen Baumeisters kam Max Heuwieser am 21. September 1878 in [[Tann (Niederbayern)|Tann]] (Bezirksamt [[Pfarrkirchen]]) zur Welt, wo er auch den größten Teil seiner Kindheit verbrachte. In [[Burghausen]] besuchte er bis 1899 das Gymnasium, anschließend ging er nach Passau, um noch im gleichen Jahr sein philosophisch-theologisches Studium anzutreten. Von seinen Kommilitonen erhielt er in dieser Zeit den Spitznamen „Bücherwurm“. 1903 empfing er in Passau seine Priesterweihe und widmete sich daraufhin für einige Jahre seelsorgerischen Tätigkeiten. 1907 ging er an die [[Universität München]], um sein Studium fortzusetzen. Einer seiner dortigen Lehrer und Mentoren war der bayrische Historiker [[Siegmund Riezler|Prof. Sigmund von Riezler]] († 1927). Unter dessen Anleitung promovierte Heuwieser 1909 mit seiner Arbeit über „Die stadtrechtliche Entwicklung der Stadt Passau“ (erschienen in den „Verhandlungen des Historischen Vereins von Niederbayern“ Bd. 46, Landshut 1910) nun auch zum Dr. phil. und zog danach zurück nach Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dozententätigkeit ===&lt;br /&gt;
In Passau wurde er drei Jahre später zum Domvikar, zum Archivar des [[Ordinariat (Behörde)|Ordinariats]] sowie zum Dozent für Weltgeschichte an der Philosophisch-Theologischen Hochschule bestellt. Diese Funktionen führte er bis zum 1. Oktober 1920 aus, an dem er zum Professor für Weltgeschichte und historische Hilfswissenschaften an der [[Philosophisch-theologische Hochschule Regensburg|Philosophisch-theologischen Hochschule Regensburg]] berufen wurde. Zum Wintersemester 1925 schließlich folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl für Kirchengeschichte und [[Patrologie]] wieder zurück an die Passauer Hochschule, der er von nun an bis zu seinem Tode angehörte und ab 1933 sogar als Rektor vorstand. Im November 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039; 16048 &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;). Aktualisierte Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 252.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heuwieser als Heimatforscher ===&lt;br /&gt;
Seit 1923 erschienen unter der Federführung von Heuwieser auch monatlich die „[[Passauer Jahrbuch|Ostbairischen Grenzmarken]]“, die sich bis zu ihrem vorübergehenden Ende 1930 zu „&amp;#039;&amp;#039;einer wahren Fundgrube für die Heimat- und Kunstgeschichte des Passauisch-niederbayerischen Gebietes&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Vor 25 Jahren starb der Geschichtsschreiber M. Heuwieser. In: Passauer Neue Presse vom 9. Mai 1969.&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelten. Zur weiteren Intensivierung der [[Ortsgeschichte|heimatgeschichtlichen]] Forschungen und Arbeiten rief Heuwieser 1926 zusammen mit Oberbürgermeister [[Carl Sittler]] und dem Kunsthistoriker [[Rudolf Guby]] das [[Institut für Ostbairische Heimatforschung]] ins Leben, zu dessen erstem Vorstand er bestimmt wurde. Ab dem Jahr 1927 war Heuwieser zusätzlich Mitglied der Kommission für bayerische Landesgeschichte an der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] und gründete 1933 das sog. „Ostmarkmuseum“ auf der [[Veste Oberhaus]] in Passau. Bis 1936 verwaltete er dieses, aus den zusammengeführten Beständen des Diözesanmuseums, des Stadtmuseums und den Sammlungen des [[Naturwissenschaftlicher Verein Passau e. V.|naturwissenschaftlichen Vereins]] bestehende Museum selbst. In den beiden letzten Kriegsjahren 1944 und 1945 wurde es jedoch fast vollständig aufgelöst. Aus dem Ostmarkmuseum ist jedoch letztendlich das heutige [[Oberhausmuseum]] hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachlass ===&lt;br /&gt;
Max Heuwieser starb am 10. Mai 1944 im Alter von 65 Jahren an einem Herzleiden. Er hinterließ der Nachwelt zahlreiche und teils unersetzliche Schriften, darunter – abgesehen von seiner Doktorarbeit – seine drei bedeutendsten Werke: „[[Regensburg]] im Frühmittelalter“ (1925), „Geschichte des [[Bistum Passau|Bistums Passau]], Band 1“ (1939) sowie „Passau und das [[Nibelungenlied]]“ (1943). Heuwieser wurde gemäß seinem Wunsch in seinem Geburtsort [[Tann (Niederbayern)|Tann]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die stadtrechtliche Entwicklung der Stadt Passau bis zur Stadtherrschaft der Bischöfe. ein Beitrag zur Geschichte des Städtewesens in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Passau, Kleiter, 1910 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr29038-6 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Franz Mader (Heimatforscher)|Franz Mader]] |Titel=Tausend Passauer – Biographisches Lexikon zu Passaus Stadtgeschichte |Auflage=1. |Verlag=Neue-Presse-Verlags-GmbH |Ort=Passau |Datum=1995 |ISBN=3-924484-98-8 |Kommentar=Mitherausgeber: Stadtarchiv Passau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Heuwieser%2C+Max Veröffentlichungen von Max Heuwieser] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Leiter des Instituts für Ostbairische Heimatforschung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133227391|VIAF=65190136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heuwieser, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Passau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philosophisch-Theologische Hochschule Regensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heuwieser, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Geistlicher, Heimatforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. September 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tann (Niederbayern)|Tann]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Passau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Armin P.</name></author>
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