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	<title>Max Hebecker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T22:14:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Hebecker&amp;diff=1289019&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fonzie: /* Literatur */ +online</title>
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		<updated>2018-12-09T10:28:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +online&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Gustav Hebecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juni]] [[1882]] in [[Eisleben]]; † [[13. Juni]] [[1948]] in [[Deggendorf|Fischerdorf]]) war ein deutscher Bergbauingenieur. Bekanntheit erlangte er vor allem durch das von ihm initiierte [[Freiwirtschaft |freiwirtschaftliche]] [[Schwundgeld]]-Experiment in [[Hengersberg]]-[[Schwanenkirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Hebecker wurde als Sohn des Eislebener Bürgers Ferdinand Hebecker und dessen Ehefrau Anna, geb. Schaaf, geboren. Er absolvierte ein Studium als [[Bergbau]][[ingenieur]]. Über den [[Wandervogel]] erfuhr Hebecker von den geld- und [[bodenreform]]erischen Ideen [[Silvio Gesell]]s und schloss sich schließlich dem freiwirtschaftlichen [[Physiokratischer Kampfbund|Physiokratischen Kampfbund]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 fand er eine Anstellung beim [[Braunkohle]]bergwerk Schwanenkirchen, das sich ursprünglich im Besitz der Stadt [[Deggendorf]] befunden hatte, dann aber von der [[Niederbayrische Braunkohle AG|Niederbayrischen Braunkohle AG]] erworben worden war. 1927 musste das Bergwerk Konkurs anmelden. Mit Hebecker verloren viele Einheimische ihre Arbeit. Bei einer Zwangsversteigerung im Winter 1929 erwarb Hebecker das Bergwerk für 8000 [[Reichsmark]] und setzte dabei sein gesamtes Vermögen ein. Die Hoffnung, dass ihm durch die lokalen Banken für den Wiederaufbau des Betriebes Kredite eingeräumt würden, schlug fehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das &amp;#039;&amp;#039;WÄRA-Wunder von Schwanenkirchen&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Hebecker wandte sich an die 1929 in [[Erfurt]] gegründete und privatrechtlich organisierte [[WÄRA]]-Tauschgesellschaft, die ihm über ein Finanzierungskonsortium umgehend die Kreditsumme von 50.000 Reichsmark für die notwendigen Investitionen zur Verfügung stellte. Der größte Teil des Kredits lautete auf WÄRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit erlebte die Region um Schwanenkirchen einen in der Öffentlichkeit sehr beachteten wirtschaftlichen Aufschwung. Hebecker beschäftigte 60 Bergwerksarbeiter, die er zu zwei Dritteln mit WÄRA-Bons und zu einem Drittel mit Reichsmark entlohnte. Geschäftsleute und Firmen schlossen sich nach anfänglichem Zaudern der WÄRA-Tauschgesellschaft an. Der wirtschaftliche Aufschwung wurde durch eine Verordnung des Reichsfinanzministeriums im Oktober 1931 gestoppt, obwohl die vorher durchgeführte richterliche Untersuchung des WÄRA-Experiments mit einem positiven Entscheid für Hebecker ausgegangen war. Das Reichsfinanzministerium berief sich auf die &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich Brüning#Reichskanzler in Krisenzeiten |Brüningschen Notverordnungen]]&amp;#039;&amp;#039; und untersagte das WÄRA-Experiment sowohl in Schwanenkirchen als auch an zahlreichen anderen Orten des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]]. Auch die WÄRA-Zentrale in Erfurt fiel dieser Verordnung zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Entwicklungen ==&lt;br /&gt;
Hebecker musste den größten Teil seiner Arbeiter in die Arbeitslosigkeit entlassen. Mit einigen wenigen Mitarbeitern versuchte er noch für eine Zeit den Bergwerksbetrieb aufrechtzuerhalten, scheiterte jedoch alsbald. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] wurden seitens Hebecker keine weiteren Aktivitäten bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Onken]]: &amp;#039;&amp;#039;Modellversuche mit sozialpflichtigem Boden und Geld.&amp;#039;&amp;#039; Lütjenburg 1997, ISBN 3-87998-440-9, [http://www.werner-onken.de/tl_files/modern_green/images/Onken.MODELLVERSUCHE.pdf online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.inwo.de/modules.php?op=modload&amp;amp;name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=267&amp;amp;mode=thread&amp;amp;order=0&amp;amp;thold=0 Information über Max Hebecker und das WÄRA-Experiment von Schwanenkirchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hebecker, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freiwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hebecker, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hebecker, Max Gustav (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bergwerksingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eisleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juni 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Deggendorf|Fischerdorf]], heute: Stadtteil von Deggendorf&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fonzie</name></author>
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