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	<title>Max Hagemann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-01-24T16:10:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Präsidenten. Zum Juristen siehe [[Max Hagemann (Jurist)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Hagemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1883]] in [[Hannover]]; † [[12. Januar]] [[1968]] in [[Bichl]] in [[Oberbayern]]) war der erste [[Präsident (Verwaltung)|Präsident]] des [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamtes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preußischer Staatsdienst ==&lt;br /&gt;
Hagemann besuchte ein [[Humanismus|humanistisches]] Gymnasium, das er im Jahre 1902 mit dem [[Abitur]] abschloss. Im Anschluss studierte er [[Rechtswissenschaften|Rechts-]] und [[Staatswissenschaft]]en in [[Lausanne]], [[München]] und [[Göttingen]]. Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. jur. und dem [[Assessor]]examen im Jahre 1910 wurde er zur [[Staatsanwaltschaft]] in [[Verden (Aller)|Verden]] an der [[Aller]] zugewiesen und wechselte 1915 als Staatsanwalt nach [[Berlin]]. Nach mehreren Jahren bei der Justiz Berlin wechselte er im Februar 1920 in die Staatsverwaltung, wo er Vertreter des Leiters der [[Kriminalpolizei (Deutschland)|Kriminalpolizei]] wurde. Gleichzeitig wurde er zum Regierungsrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurde er als stellvertretender Polizeipräsident in [[Essen]], verbunden mit der Beförderung zum Oberregierungsrat. Bereits 1926 folgte der Wechsel zurück nach Berlin, wo er das neu errichtete [[Polizei-Institut Charlottenburg]] leitete. Im März 1927 wurde er Leiter der Kriminalpolizei in Berlin. Anfang 1929 wurde Hagemann in das [[Preußen|preußische]] [[Innenministerium]] [[Abordnung|abgeordnet]], wo er am Aufbau der preußischen Landeskriminalpolizei beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eigenen Wunsch wechselte Hagemann im November 1930 zum preußischen Oberverwaltungsgericht. Neben seiner Tätigkeit als Verwaltungsjurist und Richter hatte Hagemann einen Lehrauftrag von der Universität Berlin („Kriminalistik und strafrechtliche Hilfswissenschaften“) erhalten. Er übte diesen bis Februar 1945 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Als leitender Redakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Kriminalistik (Zeitschrift)|Kriminalistik]]&amp;#039;&amp;#039; propagierte Hagemann im Dritten Reich einen „mitleidlos und bis zur Vernichtung geführten Kampf“ gegen vermeintlich erbbedingte Kriminelle. In einer Rezension äußerte er sich lobend zu [[Hans Globke]]s Kommentar der [[Nürnberger Gesetze|Nürnberger Rassegesetze]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Bösch]], [[Andreas Wirsching]]: {{Webarchiv|url=http://www.zzf-pdm.de/Portals/_Rainbow/images/default/2015_11_04_BMI_Projekt_IfZ_ZZF_Vorstudie_Abschlussbericht_Final.pdf |wayback=20151208081539 |text=Abschlussbericht   }} der Vorstudie zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Die Nachkriegsgeschichte des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Ministeriums des Innern der DDR (MdI) hinsichtlich möglicher personeller und sachlicher Kontinuitäten zur Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. September 1941 wurde Hagemann, der kein Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] oder einer Nebenorganisation war, zusammen mit dem gesamten Senat des Oberverwaltungsgerichtes, in den [[Einstweiliger Ruhestand|einstweiligen Ruhestand]] versetzt. Bereits im März 1942 wurde er wieder in das [[Reichsministerium der Justiz]] berufen, um als Referent im &amp;#039;&amp;#039;„Reichskommissariat für die Behandlung feindlichen Vermögens“&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt zu werden. Das Reichskommissariat wechselte erst nach [[Bad Schandau]] und später nach [[Bad Berneck im Fichtelgebirge|Berneck]], wo Hagemann nach der Besetzung durch britische Truppen in Kriegsgefangenschaft geriet. Die Akten des Reichskommissariats wurden nach [[Stadthagen]] gebracht, Hagemann – zusammen mit dem übrigen Personal – in ein Lager der US-Militärs überstellt. Die Unterlagen der Behörde wurden für die Klärung von Eigentumsverhältnissen benötigt, weshalb es später die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;„[[Zentralamt für Vermögensverwaltung]]“&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Krieg ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft arbeitete Hagemann wieder beim Zentralamt für Vermögensverwaltung. Nachdem die Regierung [[Konrad Adenauer|Adenauer]] beschlossen hatte, ein Bundeskriminalpolizeiamt zu gründen, bewarb Hagemann sich um eine Verwendung an leitender Stelle. Da das BKA zu dieser Zeit mangels eines entsprechenden Gesetzes noch nicht gegründet werden konnte, wechselte Hagemann im November 1949 in das [[Bundesministerium des Innern|Bundesinnenministerium]], wo er als Unterabteilungsleiter mit der Errichtung des BKAs betraut wurde. Er war Wegbereiter für das &amp;#039;&amp;#039;[[BKA-Gesetz|Gesetz über das Bundeskriminalamt und die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder in kriminalpolizeilichen Angelegenheiten]]&amp;#039;&amp;#039; und die Überleitung des [[Kriminalpolizeiamt für die Britische Zone|Kriminalpolizeiamtes für die Britische Zone]] (KPABrZ) in das neue BKA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Übernahme des KPABrZ in die bundesdeutsche Verwaltung am 31. Oktober 1951 wurde Hagemann dessen erster Leiter, verblieb jedoch weiter im Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit beim BKA ==&lt;br /&gt;
Hagemann hatte bereits im Juni 1948 die Altersgrenze für Beamte erreicht und hätte in [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] gehen müssen, da er das 65. Lebensjahr vollendet hatte. Zum April 1951 wechselte Hagemann zum zukünftigen Bundeskriminalamt. Er blieb bis zum November 1951 Beamter, danach wurde er als Angestellter weiter beschäftigt, bis er am 31. März 1952 in den Ruhestand trat. Bei seiner Verabschiedung wurde er im Namen des [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]] durch Ministerialdirigent [[Hans Egidi]] mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Verdienstkreuz]] für seine Verdienste beim Aufbau des BKA ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Er war verheiratet, die Ehe blieb jedoch kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bka.de/DE/DasBKA/Historie/GeschichteDesBKA/geschichteDesBKA_node.html;?cms_date=1950 Die Geschichte des Bundeskriminalamtes (1950 bis 1959)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Horst Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Im Dienst der Inneren Sicherheit. Die Geschichte des Bundeskriminalamtes&amp;#039;&amp;#039;. BKA, Wiesbaden 1988, IDN: 891273719.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des BKA (Deutschland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102236054|VIAF=74238452}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hagemann, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberverwaltungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hagemann, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=erster Präsident des deutschen Bundeskriminalamtes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bichl]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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