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	<title>Max Habermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T15:58:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Habermann&amp;diff=683271&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seewolf: Änderungen von Savange (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</title>
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		<updated>2024-02-08T16:16:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Savange&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Savange&quot;&gt;Savange&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Savange&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Savange (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aka&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Habermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1885]] in [[Bezirk Altona|Altona]]; † [[30. Oktober]] [[1944]] in [[Gifhorn]]) war [[Buchhändler]], Gewerkschafter und gehörte zum engeren Kreis des deutschen Widerstandes vom [[Attentat vom 20. Juli 1944|20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]]. Er war mit Anni Stoffers verheiratet und hatte mit ihr zwei Töchter und fünf Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Ostpreußendamm 51 (Lichtf) Max Habermann.jpg|miniatur|[[Stolpersteine|Stolperstein]] vor dem Haus, Ostpreußendamm 51, in [[Berlin-Lichterfelde]]]]&lt;br /&gt;
Nachdem Max Habermann eine Berufsausbildung als Buchhändler absolviert hatte, engagierte er sich ab dem Jahr 1907 zunächst als Mitglied und später als Vorstand im [[Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Verband|Deutschnationalen Handlungsgehilfenverband]] (DHV). Darüber hinaus war er Vorstandsmitglied des [[Christlicher Gewerkschaftsbund|Gesamtverbandes Christlicher Gewerkschaften]]. Im April 1933 wurde Habermann von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] aus seinen Ämtern entfernt und unter Hausarrest gestellt, weil er aus tiefer Überzeugung den Nationalsozialismus ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ablehnung Habermanns gegenüber dem Nationalsozialismus steigerte sich durch die offene Gewaltbereitschaft des [[Regime]]s im sogenannten [[Röhm-Putsch]] des Jahres 1934. Von diesem Zeitpunkt an sammelte er in seinem Berliner Büroartikelgeschäft (gegründet 1934) Oppositionelle aus der christlichen Gewerkschaftsbewegung und knüpfte Kontakte auch zu anderen Widerstandsgruppen, so ab dem Winter 1934/35 zu den Kreisen um [[Jakob Kaiser]] und [[Wilhelm Leuschner]], mit denen er eine künftige Einheitsgewerkschaft plante, die nach dem Sturz des NS-Regimes verwirklicht werden sollte. Ab dem Jahr 1938 hatte Habermann auch Verbindungen zur Opposition in der [[Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Attentat auf [[Adolf Hitler]] und damit der Umsturzversuch am 20. Juli 1944 scheiterte, versteckte sich Max Habermann zunächst bei Freunden in [[Bielefeld]]. Da das Risiko von Bombenangriffen auf Bielefeld zunahm, konnte Habermann dort nicht länger bleiben. Freunde fanden ein neues Versteck für ihn bei einer Bauernfamilie im [[Kreis Soest (1817–1974)|Kreis Soest]], Vertrauten des Münsteraner Bischofs [[Clemens August Graf von Galen|Graf v. Galen ]] und zuverlässigen Gegnern des Naziregimes. Bei ihnen blieb Habermann incognito als Landarbeiter. Weil er jedoch unbedingt vom Schicksal seiner Angehörigen erfahren wollte, verließ er sein Versteck – ohne Not und entgegen dem ausdrücklichen Rat seiner Beschützer – und suchte seine Ehefrau auf. Dabei wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] gefangen genommen und in das Gerichtsgefängnis [[Gifhorn]] verschleppt. In der Nacht nach seiner Festnahme beging er [[Suizid]], um die Namen der bis dahin noch lebenden [[Persönlichkeiten des 20. Juli 1944|Beteiligten des Attentates vom 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]] nicht unter Folter preisgeben zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Gifhorn, Hamburg-Lohbrügge, Bonn, Bielefeld und Karlsruhe wurden Straßen nach dem Widerständler benannt. In der Nähe der Berliner [[Gedenkstätte Plötzensee]] erinnert die Habermannzeile&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=H13|zlb98=765|kaupert=Habermannzeile-13627-Berlin|name=Habermannzeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Berlin-Lichterfelde]] befindet sich ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] vor dem Haus Ostpreußendamm 51, in dem Max Habermann gewohnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Esters]] und Hans Pegler: &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1983.&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|397|398|Habermann, Max|[[Albert Krebs (Sozialwissenschaftler)|Albert Krebs]]|116350881}}&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Rosenberg]], [[Bernhard Tacke]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zur Einheits-Gewerkschaft&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. DGB-Bundesvorstand. Druck: satz + druck gmbh, Düsseldorf 1977.&lt;br /&gt;
* [[August Winnig]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus zwanzig Jahren. Dem Gedächtnis der Freunde Max Habermann, [[Hans-Ulrich von Oertzen|Ulrich von Oertzen]], [[Kurt von Plettenberg|Kurt Freiherr von Plettenberg]], [[Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Wittig, Hamburg 1948.&lt;br /&gt;
* Peter Rütters: &amp;#039;&amp;#039;Max Habermann und der gewerkschaftliche Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Probleme einer biographischen Rekonstruktion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-Politische Mitteilungen]].&amp;#039;&amp;#039; Band 20, 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116350881}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|max-habermann}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|116350881}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116350881|VIAF=761541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Habermann, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Attentat vom 20. Juli 1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Altona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Habermann, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Buchhändler und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bezirk Altona|Altona]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gifhorn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seewolf</name></author>
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