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	<title>Max Grünbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:45:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Gr%C3%BCnbeck&amp;diff=870574&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M27rb: Ergänzung Leben: Rang Untersturmbannführer; Informationen zur Entnazifizierung</title>
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		<updated>2025-04-24T08:23:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung Leben: Rang Untersturmbannführer; Informationen zur Entnazifizierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Grünbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1907]] in [[Stuttgart-Bad Cannstatt|Stuttgart-Cannstatt]]; † [[29. Februar]] [[1984]] in [[Friedrichshafen]]) war ein deutscher Diplomat in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und Politiker in der Bundesrepublik. Er war Bürgermeister und Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur am Gottlieb-Daimler-Gymnasium 1926 studierte er an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] und legte 1930 die Prüfung zum [[Volkswirt|Diplomvolkswirt]] ab. 1934 erlangte er mit seiner [[Dissertation]] über die Presse Großbritanniens den [[Doktor]]titel. Während seiner Beschäftigung in der Pressestelle für Außenhandel des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]] schrieb er ein Sammelwerk über &amp;#039;&amp;#039;Das Devisenrecht der Welt&amp;#039;&amp;#039;. Nach seiner erfolgreichen Karriere in der Handelspolitischen Abteilung wurde er zum Leiter des Gesamtreferats &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft und Finanzen&amp;#039;&amp;#039; ernannt und schließlich in den diplomatischen Dienst versetzt. Seit dem 1. September 1933 war er Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]], ab April 1935 stand er im Rang eines Unterscharführers. Nach Lockerung der [[Mitglieder-Aufnahmesperre der NSDAP]] beantragte er am 23. Mai 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.357.529).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12261198&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde vor der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer München]] als &amp;quot;Entlasteter&amp;quot; eingestuft, durch sein Entnazifizierungsverfahren ziehen sich allerdings einige Ungereimtheiten, seine propagandistischen Schriften im Rahmen seiner Funktion als Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes blieben unbekannt, er profitierte zudem von &amp;quot;Persilscheinen&amp;quot;, u. a. [[Hans Kapfinger|Hans Kapfingers]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marc Rothballer |Titel=Ehrenmänner und Straßenfeger: Eine vergleichende Studie von Straßennamen, Diskursen und Ehrregimen in Passau und Weiden |Verlag=Friedrich Pustet |Ort=Regensburg |Datum=2025 |ISBN=978-3-7917-3561-0 |Seiten=417–418}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätere Bundeskanzler [[Kurt Georg Kiesinger]], der mit Grünbeck im Auswärtigen Amt tätig gewesen war, schlug Grünbeck der Friedrichshafener [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 5. Dezember 1948 vor. Doch da der amtierende Bürgermeister Mauch selbst nochmals kandidieren wollte, wurde Grünbeck durch die Freie Wählervereinigung nominiert. Bei der Wahl schließlich erhielt er einen Stimmenanteil von 72,34 %, Mauch dagegen nur 17,04 %, der SPD-Kandidat Reinhold Hoffmann sogar nur 10,62 %. Doch die Einsetzung verzögerte sich aufgrund eines Einspruches der französischen Besatzer bis zum 13. Januar 1949. 1951 wurde er zusammen mit der Erhebung Friedrichshafens zur &amp;#039;&amp;#039;kreisunmittelbaren Stadt&amp;#039;&amp;#039; zum Oberbürgermeister. Neben seinem Bürgermeisteramt hatte er noch zahlreiche weitere Aufgaben zu betreuen. Da die Stadt durch die Übertragung der [[Zeppelin-Stiftung]] in die Industriebetriebe investiert hatte, war der Bürgermeister zugleich Aufsichtsratsvorsitzender dieser Unternehmen. Zusätzlich war er Stellvertretender Vorsitzender des Kreistags des Kreises Tettnang und später auch des [[Bodenseekreis]]es, den Grünbeck mitinitiiert hatte. Außerdem war er Mitglied einiger regionaler Planungsgremien der Bereiche [[Bodensee]], [[Oberschwaben]] und [[Allgäu]]. 1977 trat Max Grünbeck nach seiner 28 Jahre dauernden Amtsperiode zurück. Sein Nachfolger wurde der CDU-Kandidat [[Martin Herzog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Grünbecks erste wichtige Aufgabe als Bürgermeister war die Enttrümmerung des im Zweiten Weltkrieg zerbombten Friedrichshafen. Besonders betroffen war die Altstadt. Außerdem mussten öffentliche Einrichtungen und vor allem Wohngebäude geschaffen werden, da die Bevölkerungszahl in den Nachkriegsjahren rapide zunahm. Er war mitbeteiligt an der Wiederbelebung der [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|Fasnet]], deren erster Umzug im Februar 1949 stattfand und an der Schaffung des [[Seehasenfest]]es. 1950 fand die erste Internationale Bodensee-[[Messe Friedrichshafen|Messe]] (IBO) statt. Ein weiteres großes Anliegen Grünbecks war die Errichtung von Bildungseinrichtungen (Schreienesch-Schule 1954, Ludwig-Dürr-Schule 1954, Berufsschule 1957). Ein großer Schritt des Wiederaufbaus war die Errichtung des neuen Rathauses nach Plänen von [[Wilhelm Tiedje]] und [[Ludwig Hilmar Kresse]], die Sieger des 1953 ausgeschriebenen Wettbewerbs geworden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin war Grünbeck mitverantwortlich für den Abschluss der Städtepartnerschaften mit [[Sarajewo]] (Bosnien-Herzegowina) 1972, mit Saint-Dié (Frankreich) 1973 und mit Peoria (Illinois, USA) 1975. Während seiner Amtszeit kam es immer wieder zu Streitigkeiten um das Vermögen der Zeppelin-Stiftung. Besonders [[Hugo Eckener]], [[Karl Maybach]] und [[Claude Dornier]] protestierten 1950 gegen die Übertragung des Vermögens auf die Stadt und verzichteten daher kurzzeitig auf die Ehrenbürgerrechte. 1952 wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Historischer Kompromiss&amp;#039;&amp;#039; geschlossen, woraufhin Eckener, Maybach und Dornier ihre Rechte wieder annahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz| Großes Bundesverdienstkreuz]] (13. September 1956)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundespräsidialamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenmitgliedschaft des [[Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung|Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung]] (7. September 1969)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Derschka]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung. Ein Rückblick auf einhundertfünfzig Jahre Vereinsgeschichte 1868–2018.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 136, 2018, S. 1–303, hier: S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrensenator der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] (1972)&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Verdienstorden]] (1974)&lt;br /&gt;
* [[Orden der Jugoslawischen Fahne]] mit Goldenem Stern (1978)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Lorenz Werthmann|Lorenz-Werthmann]]-Medaille der [[Deutscher Caritasverband|Caritas]] (1979)&lt;br /&gt;
* Bürgermedaille der Stadt Passau (1981)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
* Friedrichshafen&lt;br /&gt;
* [[Grubweg]]&lt;br /&gt;
* [[São Caetano do Sul]]&lt;br /&gt;
* [[Wichita (Kansas)]]&lt;br /&gt;
* [[Peoria (Illinois)]], einer der Partnerstädte Friedrichshafens&lt;br /&gt;
* Max-Grünbeck-Haus in Friedrichshafen (Bodenseebibliothek, Stadtarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Presse Großbritanniens : Ihr geistiger u. wirtschaftl. Aufbau : Bd 1. Geschichte u. allg. Gegenwartsstruktur d. brit. Presse ; 2. Gruppenbildung im modernen brit. Zeitungswesen&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig : Noske, 1936 München, Staatswirtsch. Diss., 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 2: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;G–K.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2005, ISBN 3-506-71841-X.&lt;br /&gt;
* Fritz Maier: &amp;#039;&amp;#039;Friedrichshafen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte(n). Erinnerungen an Vorgestern und Gestern. Von der Nachkriegszeit bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Gessler-Verlag, Friedrichshafen 2004, ISBN 3-861360-85-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Friedrichshafen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1060145391|VIAF=311440137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grunbeck, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Friedrichshafen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Friedrichshafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grünbeck, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat und Oberbürgermeister Friedrichshafens (1949–1977)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart-Bad Cannstatt|Stuttgart-Cannstatt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Februar 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Friedrichshafen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M27rb</name></author>
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