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	<title>Max Geisberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Geisberg&amp;diff=888695&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Renamed user fea244025d6183974ce274cf5efe7957: Tippfehler</title>
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		<updated>2025-06-27T20:01:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Foto und Unterschrift von Max Geisberg.jpg|mini|hochkant|Max Geisberg, um 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Max Geisberg.jpg|mini|hochkant|Das Grab von Max Geisberg und seiner Ehefrau Maria im Familiengrab auf dem [[Zentralfriedhof Münster]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Heinrich Geisberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1875]] in [[Münster]]; † [[5. Juni]] [[1943]] ebenda) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]] und Direktor des [[LWL-Museum für Kunst und Kultur|Landesmuseums der Provinz Westfalen]] in Münster. Zu seinen bekanntesten Werken gehören seine Veröffentlichungen zur deutschen Graphik in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts und die Inventarisierung der Kunstdenkmäler [[Westfalen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Geisberg, ein Sohn des Stadtarchivars [[Heinrich Geisberg]], verbrachte seine Kindheit in Münster und besuchte dort das [[Gymnasium Paulinum (Münster)|Gymnasium Paulinum]].&amp;lt;ref&amp;gt;Max Geisberg: &amp;#039;&amp;#039;Meine Jugend im alten Münster&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Paul Pieper. Aschendorff, Münster 1984, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte zunächst, 1896 und 1897, an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]. In der zweiten Hälfte des Jahres 1897 wechselte er für ein Wintersemester an die [[Universität Münster|Königliche Theologische und Philosophische Akademie]] nach Münster, der späteren Universität. Ab dem Sommersemester 1898 studierte er für zwei Semester an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]], bevor er für die Wintersemester der Jahre 1899/1900 und 1900/01 erneut nach Münster wechselte. Geisberg, der in München als Student aktives Mitglied der katholischen Studentenverbindung Saxonia im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine]] wurde, schloss sich auch an seinen weiteren Studienorten KV-Verbindungen an ([[KStV Palatia Heidelberg]], [[KStV Germania Münster]] und [[KStV Askania-Burgundia Berlin|KStV Askania Berlin]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Kartellverbandes der katholischen Studentenvereine Deutschlands (K.V.) 1929&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1929, S. 297.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner Studentenzeit nahm er an den von ihm initiierten Ausgrabungen an der ehemaligen [[Kreuzschanze]] in Münster teil, bei denen die von den [[Täuferreich von Münster|Täufern]] dort vergrabenen Portalfiguren der [[Überwasserkirche]] entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Sommersemester 1901 studierte er an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]], wo er am 14. Februar 1902 bei [[Henry Thode]] mit einer Dissertation zu dem Kupferstecher [[Israhel van Meckenem der Jüngere|Israhel van Meckenem]] promoviert wurde. Ab 1905 war er als Direktoralassistent am [[Kupferstichkabinett Dresden|Kupferstichkabinett in Dresden]] tätig. Am 11. April 1907 heiratete er Maria Overhues. Den Titel des Professors verlieh ihm König [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August III. von Sachsen]] am 27. April 1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1911 wurde er zum Direktor des Landesmuseums der Provinz Westfalen in Münster ernannt. Max Geisberg bekleidete diese Position bis zu seiner vorzeitigen Entlassung im Jahre 1934, da ihm als Freund von Bischof [[Clemens August Graf von Galen]] eine Führung des Museums nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in deren Sinne nicht zugetraut wurde. Dem parteinahen Direktorial-Assistenten [[Robert Nissen]] wurde seine Stelle übertragen, bis er von 1940 bis 1942 nochmals zum Direktor des Museums ernannt wurde. Seine Haupttätigkeit fiel in dieser Zeit vornehmlich auf die Auslagerung der Kunstschätze zum Schutz vor [[Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg#Luftangriffe gegen Städte|alliierten Luftangriffen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich ein Teil von Max Geisbergs schriftlichem Nachlass im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen  (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen des Meisters E. S.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Preußischen Kunstsammlungen&amp;#039;&amp;#039; 22 (1901), S. 56–60.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Meister der Berliner Passion und Israhel van Meckenem. Studien zur Geschichte der westfälischen Kupferstecher im fünfzehnten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur deutschen Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 42). Heitz, Straßburg 1903 ([https://archive.org/details/dermeisterderber00geis/page/n2 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hausbuchmeister.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Rheinlande. Vierteljahrsschrift des Verbandes der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein&amp;#039;&amp;#039; 7 (1903/04), S. 132–139.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Kupferstiche Israhels van Meckenem † 1503 (= Studien zur deutschen Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 58). Heitz, Straßburg 1905 ([[iarchive:bub_gb_zc5NAQAAMAAJ/page/n3|Digitalisat]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das älteste deutsche Kartenspiel vom Meister der Spielkarten (vor 1446)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur deutschen Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 66). Heitz, Straßburg 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hausbuchmeister in den Niederlanden?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Cicerone&amp;#039;&amp;#039; 1 (1909), S. 245–248.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Typ=wl| Autor=Max Geisberg | Titel=Die Anfänge des deutschen Kupferstiches &amp;amp; der Meister E. S. |Reihe=Meister der Graphik |BandReihe=2| Verlag=Verlag von Klinkhardt &amp;amp; Biermann | Ort=Leipzig | Datum=1910 | URN=nbn:de:bsz:14-db-id19194555582 }}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Goldschmiede-Gilde in Münster i. W.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039; 72 (1914), S. 152–320.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kupferstiche der Frühzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur deutschen Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 223). Heitz, Straßburg 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Meister E. S.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Klinkhardt &amp;amp; Biermann, Leipzig 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge des Kupferstichs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Klinkhardt &amp;amp; Biermann, Leipzig 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Einblatt-Holzschnitt in der ersten Hälfte des XVI. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Schmidt, München 1929.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;The German Single-Leaf Woodcut 1500–1550&amp;#039;&amp;#039;. Überarbeitet und herausgegeben von [[Walter L. Strauss]]. 4 Bände. Hacker, New York 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Buchillustration in der ersten Hälfte des XVI. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Schmidt, München 1930–1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einige der ältesten Wohnbauten Westfalens&amp;#039;&amp;#039;. Münster 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Maler und Baumeister tom Ring.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039; 65 (1931/32), S. 49–63.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Münster.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Teil 1–7&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Band 41). Aschendorff, Münster 1932–1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meister Konrad von Soest&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Hefte.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Ruhfus, Dortmund 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Graphik vor Dürer&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur deutschen Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 32). Deutscher Verein für Kunstwissenschaft, Berlin 1939. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Aldegrever&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Kunsthefte.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Ruhfus, Dortmund 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hof auf der Engelenschanze&amp;#039;&amp;#039;. Münster 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Sendbild von 1857&amp;#039;&amp;#039;. Münster 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte der Maler in Münster 1530 bis 1800&amp;#039;&amp;#039;. Münster 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Kunstgeschichte der Lambertikirche in Münster&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Jugend im alten Münster&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von [[Paul Pieper]]. Mit einem genealogischen Beitrag von Clemens Steinbicker. Aschendorff, Münster 1984, ISBN 3-402-05205-9, unveränderter Nachdruck: Aschendorff, Münster 2009, ISBN 978-3-402-05205-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|153|154|Geisberg, Max|Wolfgang Wegner|118690108}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Late Gothic engravings of Germany and the Netherlands&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dover Publications&lt;br /&gt;
   |Ort=New York&lt;br /&gt;
   |Datum=1969&lt;br /&gt;
   |Seiten=vi-vii}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118690108}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118690108}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x89471513032913220191206080127535 Findbuch zum Nachlass Max Geisberg im Stadtarchiv Münster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118690108|LCCN=n81146849|VIAF=5063122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geisberg, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des LWL-Museums für Kunst und Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kupferstichkabinetts Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geisberg, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Geisberg, Max Heinrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker und Museumsleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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