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	<title>Max Gandolf von Kuenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:25:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Gandolf_von_Kuenburg&amp;diff=375469&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andrsvoss: /* Weblinks */ + Gcatholic / + Miranda</title>
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		<updated>2026-03-29T17:56:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + Gcatholic / + Miranda&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portrait Max Gandolf.jpg|miniatur|hochkant|Der Salzburger Fürsterzbischof Max Gandolf (Porträt 17. Jh.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krypta (Salzburger Dom) room 7 - Kuenburg.jpg|miniatur|hochkant|Grabstätte von Kardinal Kuenburg im Salzburger Dom – Krypta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg Cathedral - cenotaph Archbishop Max Gandolf von Kuenburg 01.jpg|miniatur|hochkant|Denkmal für Kardinal Kuenburg im Salzburger Dom]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Gandolph; bis 1665 &amp;#039;&amp;#039;Freiherr von Kuenburg&amp;#039;&amp;#039;) (* [[30. Oktober]] [[1622]] in [[Graz]]; †&amp;amp;nbsp;[[3. Mai]] [[1687]] in [[Salzburg]]) war vom 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 1668 bis zum 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1687 [[Erzdiözese Salzburg|Erzbischof von Salzburg]] (der dritte [[Kuenburg]]er in diesem Amt) und [[Kardinal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
In seiner Jugend studierte er bei [[Jesuiten]] in Graz und später am ebenso von der Gesellschaft Jesu geleiteten [[Collegium Germanicum]] in Rom. 1648 wurde er für Salzburg zum Priester geweiht, und 1654 zum [[Liste der Bischöfe von Lavant|Bischof von Lavant]]. Am 30. Juli 1668 wurde er zum Erzbischof von Salzburg gewählt, und erhielt am 8. Dezember desselben Jahres, dem Gedenktag der Unbefleckt empfangenen Jungfrau Maria, das [[Pallium]]; an ebendiesem Festtag war er zum Bischof von Lavant, einem [[Suffragandiözese|Suffraganbistum]] von Salzburg, ernannt worden. Am 2. September 1686 wurde er von Papst [[Innozenz XI.]] zum Kardinal erhoben; weniger als ein Jahr danach starb der Salzburger Oberhirte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandolf initiierte verschiedene Maßnahmen im Sinne der [[Gegenreformation]]: Er gründete das Stift Seekirchen (1679), ließ die Ursprungskirche (erste Wallfahrtskirche) in [[Maria Plain]] erbauen, begründete die Hofbibliothek und gründete die [[Augustinerkloster Hallein]], die [[Allerheiligenkirche (Tittmoning)|Allerheiligenkirche]] in Tittmoning sowie das [[Theatiner]]kloster zu Salzburg. Auch erneuerte er die [[Imbergkirche]] zu Salzburg und ließ die [[Erhardkirche (Salzburg)|Erhardkirche]] sowie die [[Kajetanerkirche]] in dieser Stadt errichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertreibung der Protestanten ==&lt;br /&gt;
Er führte die Vertreibung der protestantischen Dürrnberger Bergknappen unter deren Führer [[Joseph Schaitberger]] und der [[Deferegger und Dürrnberger Exulanten]] durch; es war Teil einer größeren Initiative, der Vertreibung der [[Salzburger Exulanten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hexenverfolgungen ==&lt;br /&gt;
In den Jahren zwischen 1675 und 1690 ließ Max Gandolf von Kuenburg in der Erzdiözese in den [[Zauberbubenprozesse in Salzburg|Zauberbubenprozessen]] 153 Personen wegen angeblicher Zauberei und Hexerei hinrichten, der Großteil von ihnen Kinder und Jugendliche. Mit dieser Vorgangsweise wollte er auf seine Art auch das „Bettelunwesen“ (d. h. das Betteln der Ärmsten der Armen) bekämpfen. Die Beklagten waren fast alle Bettler, Landstreicher oder sonst weitgehend mittellose Personen. Geständnisse wurden durch Folter erpresst. Im Mittelpunkt stand der Prozess gegen Barbara Koller und ihren Sohn Jakob Koller, Schinderjackl genannt. Der „Zauberer Jackl“ habe Jugendliche in einer „Blutsgemeinschaft“ um sich geschart. In der [[Stadt Salzburg]] wurden die angeklagten Bettlerbuben wegen der Überfüllung der Gefängnisse 1678–1679 auch im [[Hexenturm (Salzburg)|Hexenturm in Salzburg]] festgehalten. Die Hinrichtungen selbst fanden fast alle an der Richtstätte in [[Gneis (Salzburg)|Salzburg-Gneis]] statt. [[Felix Mitterer]] geht in seinem Drama &amp;#039;&amp;#039;Die Kinder des Teufels&amp;#039;&amp;#039; auf die Gerichtsprozesse ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas E. Bourke |Titel=The staging of history in Felix Mitterer’s Die Kinder des Teufels |Sammelwerk=Austrian Studies |Band=4 |Datum=1993}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Erzbischof Kuenburg starb am 3. Mai 1687. Sein Leichnam wurde in einem Zinnsarg in der Krypta des [[Salzburger Dom]]s bestattet, Herz und Eingeweide kamen in die Wallfahrtsbasilika [[Maria Plain]]. Die Trauermusik komponierte [[Heinrich Ignaz Franz Biber]]. Die Grabinschrift beinhaltet das Wortspiel „Amore, More, Ore, Re“: er habe der Freundschaft in Liebe, Sitte, Wort und Tat gedient.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Brandhuber, Maximilian Fussl, [[Roswitha Juffinger]], Hubert Auer |Titel=In Stein gemeißelt: Salzburger Barockinschriften erzählen |Auflage=1 |Verlag=müry salzmann |Ort=Salzburg/Wien |Datum=2017 |ISBN=978-3-99014-159-5 |Abruf=&amp;lt;!--2024-03-07--&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leoben Stadtpfarrkirche03.jpg|miniatur|Wappen des Fürsterzbischofs in der Stadtpfarrkirche in [[Leoben]]]]&lt;br /&gt;
* 1644 wurde er [[Kanoniker]] in Salzburg, und 1647 [[Domherr]].&lt;br /&gt;
* 1665 erfolgt seine Erhebung in den Grafenstand durch Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]]&lt;br /&gt;
* 1681 lässt er auf der [[Festung Hohensalzburg]] die Feuerbastei und das Kaplanstöckl errichten.&lt;br /&gt;
* 1683 bei der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Belagerung Wiens durch die Türken]] entsandte er ein Kontingent von 800 Soldaten, Waffen, Munition und Bargeld zur Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Plainburg]]&lt;br /&gt;
* [[Festung Hohensalzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Frohnburg]]&lt;br /&gt;
* [[Michael von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Kuenburg, Maximilian Gandolph|13|322|323|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|515|516|Maximilian Gandolf, Graf von Kuenburg|[[Manfred Weitlauff]]|115524991}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629030053/http://www.bautz.de/bbkl/k/kuenburg_m_g.shtml |autor=Christoph Brandhuber|band=26|spalten=812-823}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{catholic-hierarchy|bishop|bkuenmg}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Typ=Person|ID=17863|Artikel=Maximilian Gandolph von Künburg}}&lt;br /&gt;
* {{Miranda|ID=bios1686.htm#Kunburg|Artikel=Maximilian Gandolph von Künburg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgcoins.at/Landesfuersten/html/L11_gandolph.htm Biografie bei Salzburg Coins]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Fürstbischöfe von Lavant (1446–1859)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Bischöfe von Graz-Seckau (seit 1551)&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115524991|LCCN=n2001061255|VIAF=49956362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuenburg, Max Gandolf Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürsterzbischof von Salzburg|Max Gandolf #Kuenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Lavant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Seckau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter der Hexenverfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Kuenburg|Max Gandolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf (Kuenburg)|Max Gandolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1622]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1687]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuenburg, Max Gandolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kuenburg, Maximilian Gandolph Graf von; Kuenburg, Maximilian Gandolph Freiherr von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Erzbischof von Salzburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1622&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1687&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andrsvoss</name></author>
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