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	<title>Max Friz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T22:08:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Friz&amp;diff=857455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von 217.26.232.186 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.12)</title>
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		<updated>2024-12-16T17:54:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/217.26.232.186&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/217.26.232.186&quot;&gt;217.26.232.186&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:217.26.232.186&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:217.26.232.186 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.12)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Friz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Oktober]] [[1883]] in [[Bad Urach|Urach]]; † [[9. Juni]] [[1966]] in [[Tegernsee (Stadt)|Tegernsee]]) war ein deutscher [[Maschinenbauingenieur]] und Motoren[[konstrukteur]]. Insbesondere sein Wirken bei [[BMW]] machte ihn bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Nach der Schulausbildung sollte Friz eigentlich [[Kaufmann]] werden und später das elterliche Geschäft übernehmen. Seine Neigung zur Technik war aber stärker. Nach vier Jahren Lehre im Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Dampfmaschinenbau Kuhn&amp;#039;&amp;#039; in [[Cannstatt]] besuchte er von 1902 bis 1904 die Maschinenbau-Abteilung der staatlichen [[Hochschule für Technik Stuttgart#Geschichte|Baugewerkschule Stuttgart]]&amp;lt;!--die erst 1914 als &amp;#039;&amp;#039;Höhere Maschinenbauschule Esslingen&amp;#039;&amp;#039; ausgegliedert und verlegt wurde--&amp;gt;. Ab 1906 arbeitete er als Konstrukteur bei der [[Daimler-Motoren-Gesellschaft]] in [[Stuttgart-Untertürkheim]], wo er als erste große Leistung den Grand-Prix-Automobil-Motor konstruierte, mit dem [[Christian Friedrich Lautenschlager]] 1914 den [[Großer Preis von Frankreich 1914|Großen Preis von Frankreich]] gewann. Von 1912 an entwarf er dort außerdem einen verwendungsfähigen Viertakt-Reihen-[[Flugmotor]] mit [[OHC-Ventilsteuerung|obenliegender Nockenwelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Januar 1917 wechselte er zur &amp;#039;&amp;#039;Rapp Motorenwerke GmbH&amp;#039;&amp;#039; in [[München]], deren Chef [[Karl Rapp]] ihn zuerst abgelehnt hatte. Sieben Monate später wurde aus diesem Unternehmen die &amp;#039;&amp;#039;Bayrische Motoren-Werke GmbH ([[BMW]])&amp;#039;&amp;#039;, seit 1918 eine [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]]. Friz wurde bald durch die Entwicklung der Flugmotoren [[BMW IIIa|BMW III]] und [[BMW IV]] international bekannt. Es war aber vor allem der Höhenmotor [[BMW IIIa]] mit dem von ihm entwickelten Höhenvergaser, der gegen Ende des Krieges das Jagdflugzeug [[Fokker D.VII]] seinen Gegnern weit überlegen machte. Am 10. August 1918 erhielt Friz [[Prokura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende trug der Motor BMW IIIa sehr viel zum Erfolg des Flugzeugs [[Junkers F 13]] bei. Wegen der Auswirkungen des [[Versailler Vertrag]]s auf die deutsche Luftfahrtindustrie wandten sich Friz und sein Unternehmen den Straßenfahrzeugen zu. Ein Ergebnis dieser Arbeit war 1920 der Boxermotor [[BMW M2 B15]]. 1922 übertrug der Investor [[Camillo Castiglioni]] die Motorenbau-Abteilung der BMW mitsamt der [[Firma]] auf die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Flugzeugwerke AG (BFW)&amp;#039;&amp;#039;, deren Werksanlagen auch in München-[[Oberwiesenfeld]] lagen, und die ihre Produktion auf Motoren für verschiedenste zivile Zwecke umstellten. 1923 setzte Friz hier mit der Entwicklung des Motorrads [[BMW R 32]] einen fahrzeugtechnischen Meilenstein – mit einem technischen Grundkonzept, das noch heute bei BMW Verwendung findet. Viele sportliche Erfolge und auch Weltrekorde wurden mit diesem Motorrad errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Leistungen schufen die Voraussetzungen für einen Posten als Direktor (Vorstandsmitglied) bei der BMW. So wurde er am 25. April 1925 zum Technischen Direktor und gleichzeitig Chefkonstrukteur ernannt, eine Position, die er bis zum 13. September 1937 innehatte; fortan befasste er sich hauptsächlich mit Flugmotoren. &lt;br /&gt;
{{Zitat|Für die Motorräder waren andere zuständig, die so manche Auseinandersetzung mit ihrem Chef austrugen und seinetwegen sogar BMW den Rücken kehrten ([[Rudolf Schleicher]], [[Martin Stolle]]).|Rauch / Rönicke 2008, S. 256 (vgl. Literatur)}}&lt;br /&gt;
Er zeichnete unter anderem verantwortlich für die Entwicklung des für die deutsche Luftfahrt überaus wichtigen Flugmotors [[BMW VI]]. Mit diesem Motor ausgerüstete Flugzeuge benutzte der Norweger [[Roald Amundsen]] für seine Polflüge und der Schweizer [[Walter Mittelholzer]] für seinen Flug nach Kapstadt. Viele Flugzeuge der insgeheim neu entstehenden Luftwaffe waren von BMW VI angetrieben. Friz war auch wesentlich an den [[Lizenz]]verhandlungen mit dem US-amerikanischen Unternehmen [[Pratt &amp;amp; Whitney]] wegen des Nachbaus der Motoren [[Pratt &amp;amp; Whitney R-1340|„Wasp“]] und [[Pratt &amp;amp; Whitney R-1690|„Hornet“]] beteiligt, die die weitere Motorenentwicklung von BMW in eine ganz andere Richtung zu den luftgekühlten [[Sternmotor]]en brachten. Vom 21. Dezember 1934 bis zum 15. November 1937 war er Geschäftsführer der BMW-[[Tochtergesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;BMW Flugmotorenbau GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1938 übernahm Friz die Leitung der neuen BMW-Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Flugmotorenfabrik Eisenach GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Im selben Jahr wurde er ordentliches Mitglied in der [[Deutsche Akademie für Luftfahrtforschung|Deutschen Akademie für Luftfahrtforschung]] in Berlin. 1945 ging Friz in den [[Ruhestand]] und zog sich in sein Haus am Tegernsee zurück. 1954 verlieh ihm die [[Technische Universität München#Geschichte|Technische Hochschule München]] die [[Ehrendoktor]]würde (als &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. E. h.&amp;#039;&amp;#039;). 1966 starb er in Tegernsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Rauch (Motorjournalist)|Siegfried Rauch]], [[Frank Rönicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Männer und Motorräder. Ein Jahrhundert deutscher Motorradentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02947-7, S. 256. (Kurzporträt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.br-online.de/aktuell/bayern-aktuell/firmenportraet-bmw-DID1188598335/index.xml|wayback=20090531215457|text=br-online.de – &amp;#039;&amp;#039;BMW – mit dem blau-weißen Propeller&amp;#039;&amp;#039; (Firmenportrait BMW)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/auto/aktuell/90-jahre-bmw-mittendrin-statt-vorneweg-a-480207.html &amp;#039;&amp;#039;Mittendrin statt vorneweg.&amp;#039;&amp;#039;] auf spiegel.de (90 Jahre BMW)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url= https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3805323|titel=Max Dr.Ing. E.h. Friz|hrsg= BMW AG|werk=BMW Geschichte|seiten=|datum=|zugriff=2018-03-21|kommentar=Lebenslauf im BMW Group Archiv}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141247649|VIAF=120854704}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friz, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (BMW)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friz, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maschinenbau-Ingenieur und Motorenkonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Oktober 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Urach|Urach]], Württemberg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juni 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tegernsee (Stadt)|Tegernsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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