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	<title>Max Frank - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Frank&amp;diff=1506290&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2024-07-14T16:09:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Juristen und Politiker Max Frank. Zum Verwaltungsjuristen siehe [[Maximilian von Frank]], zum Unternehmer siehe: [[Max M. Frank]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Frank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. November]] [[1870]] in [[Hameln]]; † [[10. Mai]] [[1933]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Rechtsanwalt]] und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratischer]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Frank stammte aus einem bürgerlich-jüdischen Elternhaus. Der Vater war Kornhändler und [[Bankier]]. Nach dem Abitur studierte er [[Rechtswissenschaften]]. Bereits in dieser Zeit war er der Sozialdemokratie beigetreten. Er arbeitete seit der Jahrhundertwende als Rechtsanwalt und ab dem Jahr 1926 als [[Notar]] in [[Dortmund]]. Er besaß dort eine Kanzleigemeinschaft mit seinem Schwager Otto Elias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank, zur Unterscheidung vom Rechtsanwalt Paul Frank, auch als Frank I bezeichnet, gehörte schon in der Vorkriegszeit zu den meistbeschäftigten [[Strafverteidiger (Deutschland)|Strafverteidiger]]n im [[Ruhrgebiet]]. Er konzentrierte sich dabei auf die Verteidigung in Strafprozessen, die im Zusammenhang mit der [[Arbeiterbewegung]] standen. So betreute er bei den großen [[Bergarbeiterstreik von 1905|Bergarbeiterstreiks von 1905]] und [[Bergarbeiterstreik von 1912|1912]] mehrere tausend Strafsachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Redner in Parteiveranstaltungen war Frank aktiv. Neben [[Max König (Politiker, Mai 1868)|Max König]] gehörte er zu den Rednern, die auf der ersten Versammlung der SPD in [[Arnsberg]] sprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westfälische Allgemeine Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 28. November 1918.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Dortmund]] gehörte er im Jahr 1919 der Stadtverordnetenversammlung an und war in den Jahren 1919 bis 1925 unbesoldetes Magistratsmitglied. Auf Grund von Nachwahlen in den [[Liste der Wahlkreise und Wahlkreisverbände der Weimarer Republik|Reichstagswahlkreisen]] 1 und 14 am 20. Februar 1921 zog Frank am 7. März des Jahres über die Reserveliste in den eigentlich bereits 1920 gewählten [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Während der I. Wahlperiode 1920/1924 eingetretene Änderungen im Alphabetischen Verzeichnis der Mitglieder des Reichstags.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Reichstags. I. Wahlperiode 1920.&amp;#039;&amp;#039; Band 380, Berlin 1924, S. 7953–7956, insbesondere S. 7954 ([http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w1_bsb00000064_00630.html Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mandat hatte er aber bereits am 9. April 1921 wieder niedergelegt, weil ihm die Kommunalpolitik dafür zu wenig Zeit ließ. Sein Mandat wurde von [[Alfred Grotjahn]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hansastraße 50 Frank Dr Max.jpg|mini|Stolperstein in Dortmund]]&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] machte sich Frank einen Namen in politischen Prozessen gegen Sozialdemokraten und Kommunisten. Im Jahr 1924 verteidigte er den ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten [[Erich Zeigner]] gegen den Vorwurf der Aktenvernichtung und Bestechlichkeit. Er konnte eine Verurteilung Zeigners allerdings nicht verhindern. Öffentliche Aufmerksamkeit erregte er auch in einem Prozess gegen zwei Ärzte, die [[Schwangerschaftsabbruch|Schwangerschaftsabbrechungen]] vorgenommen hatten, um armen Patientinnen zu helfen. Frank erwirkte im Revisionsverfahren Begnadigungen. In anderen Fällen erwirkte Frank Freisprüche. Er war auch Syndikus des Lokomotivführerverbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] wurde Frank am 28. März 1933 noch im Schwurgerichtssaal festgenommen. Am 2. April wurde er aus der „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“ in der Dortmunder [[Steinwache]] wieder entlassen. Kurze Zeit später wurde er erneut kurzzeitig festgenommen. In der Haft war Frank schwer [[Misshandlung|misshandelt]] worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hatte er als Jude sein Vertretungsrecht vor Gericht und damit seinen Lebensunterhalt verloren. Ende April 1933 unterrichtete Frank das preußische Justizministerium über diese Behandlung. Über seinen Tod gibt es keine genauen Angaben. Nach dem Bericht in einer Lokalzeitung soll er sich im Mai 1933 vergiftet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Max Frank erinnert heute ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] vor dem Haus Hansastraße 50 in Dortmund, der letzten Adresse seiner Anwaltskanzlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Schüren, Marburg 2000, ISBN 3-89472-173-1, S. 97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Biosop||60560}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||3950}}&lt;br /&gt;
* Martin Schuhmacher: „Anwalt ohne Recht“ – Ein Stolperstein für Max Frank (1870–1933) [http://www.anwaltsgeschichte.de/thema/Max-Frank.pdf PDF-Datei]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=http://www.spuren-suchen.de/wiki/index.php/Frank,_Dr._Max |titel=Dr. Max Frank |titelerg= |hrsg= |werk=www.spuren-suchen.de |datum= |abruf=2024-07-14 |sprache= |format= |offline=ja |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1231320052|VIAF=2644161881822534100002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frank, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Dortmund ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frank, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und sozialdemokratischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. November 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hameln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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