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	<title>Max Fillusch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2025-06-26T12:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Zeit von 1945 bis 1965?}}&lt;br /&gt;
[[Datei:FilluschMax.jpg|miniatur|Max Fillusch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Fillusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Dezember]] [[1896]] in [[Pawłowiczki|Warmunthau]], Landkreis Cosel, Oberschlesien; † [[3. Februar]] [[1965]] in [[Hannover]]) war ein deutscher Politiker (NSDAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und des Gymnasiums in [[Jelenia Góra|Hirschberg]] nahm Fillusch ab 1914 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach der Ausbildung beim Jägerbataillon 5 ging er am 21. Oktober 1914 mit dem Reservejägerbataillon 5 an die Front. Nach zweimaliger Verwundung wurde Fillusch im August 1918 als Kriegsbeschädigter entlassen. Nach seiner Rückkehr in die Heimat holte er in Breslau das Abitur nach und studierte dort bis 1920. In den Jahren 1921 bis 1923 beteiligte er sich an den Auseinandersetzungen über die [[Volksabstimmung in Oberschlesien 1921]], als über die Staatszugehörigkeit der schlesischen Provinzen zum Deutschen Reich oder zu Polen entschieden wurde. Zur selben Zeit war Fillusch als Werkstudent bei den [[Borsig (Unternehmen)|Borsig-Werken]]. In den folgenden Jahren leitete er ein Geschäftsunternehmen des Herrn von Heydebreck. 1928 heiratete er. Im selben Jahr machte er sich als Kaufmann selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Reichstagshandbuch zufolge war Fillusch seit 1923 im „völkischen Lager“ tätig. Zum 9. Oktober 1925 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 20.531),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/8731469&amp;lt;/ref&amp;gt; in der nacheinander verschiedene Funktionärsposten übernahm: Bis 1933 amtierte Fillusch als [[Ortsgruppenleiter]], Bezirksleiter, Geschäftsführer und [[Kreisleiter]] der NSDAP. Außerdem trat er seit 1930 als [[Reichsredner]] seiner Partei auf. Bereits seit 1924 saß Fillusch in der Gemeindevertretung von [[Biskupitz]]. Danach gehörte er von 1927 bis 1933 der Stadtverordnetenversammlung von Hindenburg an. Öffentliches Aufsehen erregte Fillusch, als 1930 ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde, nachdem er den amtierenden Reichskanzler [[Heinrich Brüning]] in einer öffentlichen Versammlung beleidigt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Verlande, Wolfram Werner: &amp;#039;&amp;#039;Bestand R 43, Reichskanzlei.&amp;#039;&amp;#039; S. 806.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl 1930|Reichstagswahl vom September 1930]] wurde Fillusch als Kandidat der NSDAP für den Wahlkreis 9 (Oppeln) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt. Sein Mandat wurde bei den folgenden sechs Reichstagswahlen – im [[Reichstagswahl Juli 1932|Juli 1932]], [[Reichstagswahl November 1932|November 1932]], [[Reichstagswahl März 1933|März 1933]], [[Reichstagswahl November 1933|November 1933]], [[Reichstagswahl im Deutschen Reich 1936|März 1936]] und [[Reichstagswahl 1938|Mai 1938]] – bestätigt. Im parlamentarisch bedeutungslosen [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] stimmte er unter anderem für das [[Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] im Frühjahr 1933 wurde Fillusch am 31. März 1933 zum kommissarischen Bürgermeister der schlesischen Stadt [[Zabrze|Hindenburg]] (heute Zabrze) ernannt. Nachdem er im September 1933 in dieser Funktion bestätigt wurde, amtierte er bis ins Frühjahr 1945 als Bürgermeister von Hindenburg. In diesem Amt erregte Fillusch, der Zeitzeugen zufolge ein „fanatischer Antisemit“ war, durch sein ungewöhnlich frühes harsches Vorgehen gegen die Juden in seiner Gemeinde Aufsehen: So veranlasste er bereits 1933 – früher als anderswo im Reich – die Nichtberücksichtigung jüdischer Firmen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Ferner ließ er Juden von öffentlichen Ämtern, Ehrenämtern und Ehrungen ausschließen und jüdischen Händlern die Genehmigung zum Aufstellen von Ständen verwehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Cartarius: &amp;#039;&amp;#039;Schutz und Verfolgung. Die oberschlesischen Juden 1933–1939.&amp;#039;&amp;#039; In: Heike Mühns, Matthias Weber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Durst nach Erkenntnis …“. Forschungen zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Zwei Jahrzehnte Immanuel-Kant-Stipendium.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im Östlichen Europa&amp;#039;&amp;#039;, Band 29) Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-58153-9, S. 119–138, hier S. 124 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Raumgestaltung Oberschlesiens&amp;#039;&amp;#039;, 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3770052544|Seite=139 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126474737}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126474737}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126474737|VIAF=35449659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fillusch, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsredner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zabrze)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fillusch, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Dezember 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pawłowiczki|Warmunthau]], Landkreis Cosel, Oberschlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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