<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Filke</id>
	<title>Max Filke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Filke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Filke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-24T11:55:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Filke&amp;diff=490014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: überarb. + weitere lf, format u. a.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Filke&amp;diff=490014&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-30T14:33:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überarb. + weitere lf, format u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Filke Max edit 1.jpg|mini|Max Filke (1907)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Filke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1855]] in [[Ściborzyce Małe|Steubendorf]], [[Kreis Neustadt O.S.]], [[Provinz Schlesien]]; † [[8. Oktober]] [[1911]] in [[Breslau]], Provinz Schlesien) war ein [[Kirchenmusiker]] und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Filke war ein Sohn des Lehrers und [[Organist]]en Benjamin Filke. Seine Mutter Amalie, geborene Elsner, war eine Lehrerstochter, sein Großvater Lehrer in [[Konradów (Głuchołazy)|Dürr-Kunzendorf]] bei [[Głuchołazy|Ziegenhals]]. Weitere seiner Verwandten waren ebenfalls als Lehrer tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Organist]]en und [[Kantor]]en jener Zeit waren fast durchweg tüchtig in ihrem Fach, und so erbte auch Max Filke einen erheblichen Teil seines Musiktalents vom Vater, der ihn in Violine, Orgel und Klavier unterrichtete. Nach dem frühen Tod seiner Eltern im Jahr 1864 besuchte er das [[Breslau]]er [[Matthias-Gymnasium]]. Sein dortiger Musiklehrer war [[Moritz Brosig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Filke machte seine musikalischen Studien als Breslauer Domchorsänger, anschließend an der [[Kirchenmusikschule Regensburg]]. In den Jahren 1878/79 war er als [[Kantor]] in [[Duderstadt]] tätig. Nach weiteren Studien am [[Leipziger Konservatorium]] wirkte er von 1881 bis 1890 in [[Straubing]] als Chordirigent an [[Basilika St. Jakob (Straubing)|St. Jakob]] und städtischer Musikdirektor. Anschließend ging er nach [[Köln]], wo er für kurze Zeit als Chormeister des [[Männergesangsverein]]s &amp;#039;&amp;#039;Liederkranz&amp;#039;&amp;#039; tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 wurde er Kapellmeister am [[Breslauer Dom]] in Breslau und Gesangslehrer am [[Priesterseminar]], 1893 auch Lehrer am Breslauer Institut für [[Kirchenmusik]]. 1899 wurde er mit dem Titel eines Königlichen [[Musikdirektor]]s ausgezeichnet. Der [[Domorganist]] [[Emanuel Adler (Komponist)|Emanuel Adler]], der bei der Bewerbung um die Kapellmeisterstelle gegen Filke unterlegen war, entwickelte aus Enttäuschung eine Feindschaft gegen Filke. Die beiden, die ihre Dienstwohnungen im selben Haus hatten, führten 1901 einen Gerichtsprozess, und Filke erwog nach Wien zu übersiedeln. Der Konflikt wurde dadurch entschärft, dass Kardinal [[Georg von Kopp]] Filke Wohnungsgeld zum Umzug in eine Privatwohnung gewährte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Walter (Musikwissenschaftler)|Rudolf Walter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Breslauer Dommusik von 1805–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Pankalla, Gotthard Speer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musik in Schlesien im Zeichen der Romantik.&amp;#039;&amp;#039; Laumann, Dülmen 1981, ISBN 3-87466-032-X, S. 87–218, hier. S. 119&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor seinem Tod im Jahr 1911 – nach jahrelanger schwacher Gesundheit – wurde Filke noch die Ernennung zum Professor zuteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit in [[Straubing]] lernte er seine Lebensgefährtin und spätere Ehefrau, die Sängerin Maria Schlabs kennen. Die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Filke Max Missa in G-dur Titel.jpg|mini|Titelblatt der Partitur der Messe in G-Dur]]&lt;br /&gt;
Das Gedankengut der Aufklärung führte zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch in der Kirche zu historischen Reformbewegungen, die ebenfalls nachhaltigen Einfluss auf die Kirchenmusik der Zeit genommen haben. Weitreichende Umsetzungen eines idealen Musikstils, der sich deutlich von der weltlichen „opernhaften“ Musik dieser Zeit abzugrenzen hatte, geschah auf katholischer Seite durch die Vertreter des &amp;#039;&amp;#039;[[Cäcilianismus]]&amp;#039;&amp;#039;, und so entstand am 1. September 1868 der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Cäcilienverband deutschsprachiger Länder&amp;#039;&amp;#039; (ACV). Sein Gründer war [[Franz Xaver Witt]] aus Walderbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Drängen Witts und des ACV wurde am 1. November 1874 durch [[Franz Xaver Haberl]] die kirchlichen Musikschule in Regensburg eröffnet. [[Franz Liszt]], der im April 1868 Regensburg besuchte, sagte: „Möge Regensburg die kirchenmusikalische Hauptstadt der katholischen Welt bleiben.“ Und an dieser Kirchenmusikschule studierte bereits 1877 Max Filke bei Franz Xaver Haberl, Domkapellmeister und [[Michael Haller (Kirchenmusiker)|Michael Haller]], an der [[Stiftskirche zur Alten Kapelle]] zu Regensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lehrer am Breslauer Kirchenmusikinstitut konnte Max Filke dann die an der Regensburger Schule vermittelte Tradition und in seiner Musik hervortretende neue Richtung, die sog. [[Breslauer Schule]] weiterreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen zahlreichen Kompositionen für kirchliche Zwecke (Messen, Requiem, Litaneien u.&amp;amp;nbsp;a.), unter denen sich auch viele einfache für kleinere Chorverhältnisse befinden, verbindet der Komponist ein produktives Talent mit tüchtiger Technik, so dass diese Werke bis zum heutigen Tag einen gewissen Bestandteil der kirchenmusikalischen Praxis bilden. Das belegen die Aufführungen seiner österlichen Messe &amp;#039;&amp;#039;Missa in G-Dur in honorem Sancti Caroli Borromaei&amp;#039;&amp;#039; op. 80. Die Bedeutung Filkes liegt in seinen Bemühungen um eine dem Zeitstil angenäherte instrumentalbegleitete Kirchenmusik. Dagegen sind seine weltlichen [[Chorlied]]er sehr dem damaligen Zeitgeschmack verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Missa in honorem Beatae Mariae Virginis&amp;#039;&amp;#039; op. 47&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Missa in E-Moll-G-Dur&amp;#039;&amp;#039;, op. 55&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Missa in G-Dur in honorem Sancti Caroli Borromaei&amp;#039;&amp;#039;, op. 80&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Missa in F-Dur zu Ehren unserer lieben Frau von Lourdes&amp;#039;&amp;#039;, op 87&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ave maris stella&amp;#039;&amp;#039;, op. 88&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Missa in D-Dur in honorem Sancti Antonii de Padua&amp;#039;&amp;#039;, op. 90&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|146|147|Filke, Max|Fritz Feldmann (Musikwissenschaftler)|Fritz Feldmann|116513365}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leobschützer Heimatbrief,&amp;#039;&amp;#039; München Juli 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; Jahrg. 1907 - Sonderbeilage zum VII. Deutschen Sängerbundesfest in Breslau (nur für Bild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116513365|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [https://breslau1907.fotopolska.eu/ VII. Deutsches Sängerbundesfest Breslau 1907]&lt;br /&gt;
* [http://www.asm-audio.de/Max-Filke-1855-1911-Messe-in-G-Dur/ Missa in G-dur]&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Filke, Max}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116513365|LCCN=no93037004|VIAF=32750522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Filke, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domkapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Filke, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ściborzyce Małe|Steubendorf]] bei [[Głubczyce|Leobschütz]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Oktober 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
	</entry>
</feed>