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	<title>Max Fesca - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T08:05:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-01-04T16:44:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fesca-max-1912-06-01-deutsche-kolonialzeitung-jg29-nr22-sonderbeilage.jpg|mini|Max Fesca, um 1912]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Fesca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. März]] [[1846]] in [[Soldin]], [[Stare Czarnowo|Neumark]]; † [[31. Oktober]] [[1917]] in [[Wiesbaden]]) war ein deutscher [[Bodenkunde|Bodenkundler]] und [[Pflanzenbauwissenschaft]]ler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und Dozent in Göttingen ==&lt;br /&gt;
Max Fesca war Sohn eines Postdirektors. Er studierte ab 1868 an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]] [[Landwirtschaft]] und [[Naturwissenschaft]]en. Er wechselte 1872 an die [[Georg-August-Universität Göttingen|Georg-August-Universität]] und wurde 1873 im Corps Hercynia [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 75/26&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Philipp Zöller]] schrieb er seine agrikulturchemische Doktorarbeit über die stoffliche Zusammensetzung der [[Tabak (Gattung)|Tabakblätter]]. 1873 wurde er in Göttingen zum [[Dr. phil.]] promoviert. Anschließend arbeitete er drei Semester als Unterrichtsassistent bei [[Julius Kühn (Agrarwissenschaftler)|Julius Kühn]] am landwirtschaftlichen physiologischen Laboratorium der Universität Halle. Er kehrte Ende des Jahres 1874 nach Göttingen zurück und [[Habilitation|habilitierte]] sich mit einer bodenkundlichen Arbeit für das Gesamtgebiet der Landwirtschaftslehre. Bis zum Sommersemester 1882 war Fesca als [[Privatdozent]] am Landwirtschaftlichen Institut der [[Universität Göttingen]] tätig. Er hielt Vorlesungen über Bodenkunde, Wiesenbau, Ackerbau und Tierzucht. Über eine 1875 nach England und Schottland durchgeführte [[Forschungsreise|Studienreise]] veröffentlichte er 1876 ein Buch. Forschungsschwerpunkte seiner Göttinger Dozentenzeit waren agronomische Untersuchungen und Kartierungen von Ackerböden, deren Ergebnisse er in mehreren Beiträgen im Journal für Landwirthschaft publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaftsexperte in Japan ==&lt;br /&gt;
1882 folgte Fesca einem Ruf nach [[Japan]] als wissenschaftlicher Leiter der Agronomischen Abteilung der Geologischen Reichsanstalt in [[Tokio]] und als Dozent an der Landwirtschaftlichen Akademie in [[Komaba (Meguro)|Komaba]], [[Meguro]]. Einer seiner Schüler war [[Yokoi Tokiyoshi]], später Professor an der [[Universität Tokio]]. Fast zwölf Jahre lang hat Fesca weite Teile Japans agronomisch-pedologisch untersucht und [[Karte (Kartografie)|Bodenkarten]] im Maßstab 1:100.000 erarbeitet. Die Ergebnisse seiner Tätigkeit haben die Entwicklung einer auf naturwissenschaftlichen Grundlagen basierenden Landbauwissenschaft in Japan erheblich gefördert. Da das japanische Parlament 1894 für seine Arbeit keine Geldmittel mehr bewilligte, verließ er das Land im gleichen Jahre. Sein langjähriges Wirken fand jedoch hohe Anerkennung. Bereits während seiner Dienstzeit wurde er mit mehreren japanischen [[Orden und Ehrenzeichen|Orden]] ausgezeichnet, u. a. mit der vierten Klasse des [[Orden der Aufgehenden Sonne|Ordens der aufgehenden Sonne]] und mit der dritten Klasse des [[Orden des Heiligen Schatzes|Ordens des heiligen Schatzes]]. Außerdem wurde ihm auf Lebenszeit eine kleine Pension gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Professor für tropischen Pflanzenbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 unternahm Fesca eine sechsmonatige Studienreise in den asiatischen [[Tropen]] ([[Java (Insel)|Java]], [[Sumatra]], [[Malakka]], [[Sri Lanka|Ceylon]]). 1895/96 übernahm er die Vorlesungen des an der [[Universität Göttingen]] lehrenden, schwer erkrankten Pflanzenbauwissenschaftlers [[Georg Liebscher]]. 1897 ging er als Dozent für tropische Agrikultur an die [[Landwirtschaftliche Hochschule Berlin]] und während des Wintersemesters 1899/1900 hielt er Vorlesungen an der [[Universität Bonn|Landwirtschaftlichen Akademie Bonn-Poppelsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1901 wirkte Fesca als „Professor für tropische und heimische Landwirtschaft“ an der [[Deutsche Kolonialschule|Deutschen Kolonialschule in Witzenhausen]]. Er hielt Vorlesungen über Pflanzenbau, Klima-, Boden- und Düngerlehre sowie über Tierzucht und Betriebslehre. Von 1910 bis 1914 lehrte er am [[Kolonialinstitut in Hamburg]]. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in [[Wiesbaden]]. Zahlreiche Beiträge über tropische Landwirtschaft publizierte Fesca in der Zeitschrift „Der Tropenpflanzer“. Sein wissenschaftliches Lebenswerk krönte er mit einem dreibändigen Lehrbuch über den Pflanzenbau in den Tropen und Subtropen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Bücher und Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Agriculturchemische Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Universität Göttingen 1873.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Studien in England und Schottland.&amp;#039;&amp;#039; Deuerlich’sche Buchhandlung Göttingen 1876.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die agronomische Bodenuntersuchung und Kartierung auf naturwissenschaftlicher Grundlage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal für Landwirthschaft.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 27, 1879, Supplement.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur agronomischen Bodenuntersuchung und Kartierung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal für Landwirthschaft.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 30, 1882, Supplement.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis der japanischen Landwirthschaft.&amp;#039;&amp;#039; Parey, Berlin. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Theil mit Atlas und Karten.&amp;#039;&amp;#039; 1890. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Specieller Theil.&amp;#039;&amp;#039; 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Pflanzenbau in den Tropen und Subtropen.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Berlin 1904, 1907, 1911 (= &amp;#039;&amp;#039;Süsserott’s Kolonialbibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7, 8, 20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Fesca.&amp;#039;&amp;#039; Der Deutsche Kulturpionier, Jg. 5 (1904/05), S. 19 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Fesca&amp;#039;&amp;#039;, in: Otto Wenig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Professoren und Dozenten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 1818–1868.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier und Röhrscheid, Bonn 1968, S. 73.&lt;br /&gt;
* Kiyohiko Tomoda: Zahlreiche Beiträge über Leben und Wirken von Max Fesca in japanischer Sprache u. a. in der von der &amp;#039;&amp;#039;Agricultural Economics Society of Tokyo University of Agriculture&amp;#039;&amp;#039; herausgegebenen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Journal of Rural Community Studies&amp;#039;&amp;#039; ab No. 47, 1978 ff.&lt;br /&gt;
* S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fesca, Max&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Japan. An Illustrated Encyclopedia.&amp;#039;&amp;#039; Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S.&amp;amp;nbsp;361.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Max Fesca}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117507113|LCCN=nr/94/43126|VIAF=26949839}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fesca, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkundler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Landwirtschaftliche Hochschule Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Landwirtschaftliche Hochschule Bonn-Poppelsdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Aufgehenden Sonne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Heiligen Schatzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fesca, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bodenkundler und Pflanzenbauwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. März 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Soldin]], [[Stare Czarnowo|Neumark]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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