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	<title>Max Eichholz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:23:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Eichholz&amp;diff=954708&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-03-31T17:23:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Eichholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1881]] in [[Hamburg]]; † [[12. Januar]] [[1943]] im [[KZ Auschwitz]]) war ein deutscher [[Politiker]] der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP); er wurde Opfer des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Max Eichholz war ein Sohn des Juweliers Franz Eichholz und dessen Ehefrau, der Frauenrechtlerin [[Julie Eichholz|Julie]]. Er hatte einen jüngeren Bruder namens Jaques (* 24. März 1884).&amp;lt;ref&amp;gt;{{HambBio|Eichholz, Juli|5|102||Kirsten Heinsohn}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eichholz, der [[Jude|jüdischen]] Glaubens war, studierte nach dem Abitur auf dem [[Wilhelm-Gymnasium Hamburg|Wilhelm-Gymnasium]] in [[Hamburg-Rotherbaum]] Jura in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. 1904 wurde er in [[Freiburg im Breisgau]] zum Doktor der Rechte promoviert. Anschließend leistete er seinen Referendardienst in Hamburg ab und arbeitete ab 1907 als [[Rechtsanwalt]]. Innerhalb der Hamburger Jüdischen Gemeinde war er im liberalen [[Israelitischer Tempel Poolstraße|Tempelverein]] tätig. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er als Soldat. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] und dem [[Hanseatenkreuz]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] engagierte Eichholz sich in der &amp;#039;&amp;#039;Volksheim-Bewegung&amp;#039;&amp;#039;. In den 1920er Jahren gründete er mit dem [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratischen]] Politiker und Juristen [[Herbert Ruscheweyh]] und mit E. Häckermann eine [[Sozietät]] in der damaligen Königstraße (heute Poststraße) in der Hamburger [[Hamburg-Neustadt|Neustadt]], die schnell einen guten Ruf genoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Max Eichholz im Mittelweg 89 in Hamburg-Harvestehude.jpg|mini|Stolperstein für Max Eichholz in Hamburg-Harvestehude, Mittelweg 89]]&lt;br /&gt;
Im November 1935 und im April 1937 wurde er ohne Gerichtsverfahren verhaftet und für jeweils mehrere Wochen ins [[KZ Fuhlsbüttel]] verschleppt und dort misshandelt. Mit dem 30. September 1938 wurde durch die 5. Verordnung zum [[Reichsbürgergesetz]] allen jüdischen Rechtsanwälten die Zulassung entzogen. Auch Eichholz musste seine Kanzlei schließen, die er seit 1935 alleine geführt hatte. Nach den [[Novemberpogrome]]n 1938 wurde er erneut verhaftet und in das [[KZ Sachsenhausen]] gebracht. Zwar wurde er im Januar 1939 noch einmal auf freien Fuß gesetzt, im März desselben Jahres aber erneut verhaftet und am 12. Juli wegen angeblicher „[[Rassenschande]]“ zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Am 10. Dezember 1942 wurde er aus der Strafhaft nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert, wo er 1943 ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichholz’ Frau und seine beiden Söhne konnten rechtzeitig nach Großbritannien emigrieren. Er selbst hatte sich geweigert, mit ins Ausland zu gehen, da er meinte, er sei als [[Frontkämpferprivileg|Frontkämpfer]] des Ersten Weltkriegs geschützt, und er außerdem die Jüdische Gemeinde in Hamburg weiter rechtlich unterstützen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Max-Eichholz-Ring&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Lohbrügge]] und die dort befindliche Grundschule sind nach ihm benannt. Außerdem erinnert an ihn ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] vor seinem letzten Wohnsitz am Mittelweg 89 in [[Hamburg-Harvestehude]] (s. Bild) sowie ein weiterer vor dem Hamburger Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Eichholz war in der [[Weimarer Republik]] Mitglied der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]]. Er gehörte dem 1924 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Klub vom 3. Oktober&amp;#039;&amp;#039; an, einer Vereinigung sozialdemokratischer und liberaler Hamburger Politiker, deren Ziel es zum einen war, die Zusammenarbeit beider Parteien zu fördern, zum anderen wollte sie durch konspirative Arbeit rechtzeitig gegen antirepublikanische Tendenzen vorgehen. Obwohl Gegner der Fusion der DDP mit dem [[Jungdeutscher Orden|Jungdeutschen Orden]] zur &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Staatspartei&amp;#039;&amp;#039;, trat er nicht aus, da er – wie zum Beispiel auch [[Harald Abatz]] – als &amp;#039;&amp;#039;demokratisches Gewissen&amp;#039;&amp;#039; weiter in der neuen Partei mitarbeiten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Eichholz war  von 1921 bis 1933 Mitglied in der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. Er war dort als bedeutender Redner bekannt und arbeitete in verschiedenen Ausschüssen in den Bereichen Bau, Finanzen und Soziales mit. Er war einer der ersten, der sich stark gegen die [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitische]] Agitation [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] Abgeordneter behaupten musste. In der Bürgerschaft bekannte er am 30. September 1930 aber auch selbstkritisch zum Umgang mit NSDAP und KPD:&lt;br /&gt;
:{{&amp;quot;|Es ist ein Grundfehler von uns gewesen, mit denen, die nur die Diktatur anerkennen, über Demokratie zu streiten}}&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: Stenographische Berichte der Hamburgischen Bürgerschaft, Jg. 1930, 19. Sitzung, Seite 834.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juni 2012 wurden vor dem Rathaus Hamburg Stolpersteine für die ermordeten Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft verlegt, darunter auch einer für Max Eichholz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stolpersteine-hamburg.de/dateien/Stolpersteine_fuer_ermordete_MdHB_endgueltige_Inschriften.pdf Stolpersteine für ermordete MdHB endgueltige Inschriften Rathaus Hamburg] (PDF-Datei; 15&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Asendorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Wege zur Demokratie. 75 Jahre demokratisch gewählte Hamburgische Bürgerschaft.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1994&lt;br /&gt;
* Heiko Morisse: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Rechtsanwälte in Hamburg. Ausgrenzung und Verfolgung im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2003, ISBN 3-7672-1418-0&lt;br /&gt;
* Ursula Wamser, [[Wilfried Weinke]], [[Ulrich Bauche]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine verschwundene Welt: Jüdisches Leben am Grindel&amp;#039;&amp;#039;. Überarbeitete Neuauflage Hamburg 2006, ISBN 3-934920-98-5&lt;br /&gt;
* Wilfried Weinke: &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung jüdischer Rechtsanwälte Hamburgs am Beispiel von Dr. Max Eichholz und Herbert Michaelis.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Angelika Ebbinghaus]], Karsten Linne (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kein abgeschlossenes Kapitel: Hamburg im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1997.&lt;br /&gt;
* Frank Müller: &amp;#039;&amp;#039;Mitglieder der Bürgerschaft. Opfer totalitärer Verfolgung.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Herausgegeben von der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg. Hamburg 1995, {{DNB|944894100}}, S. 28–31.&lt;br /&gt;
* Bundesrechtsanwaltskammer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anwalt ohne Recht. Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, S. 213/214&lt;br /&gt;
* Daniel Ihonor: &amp;#039;&amp;#039;Max Eichholz (1881–1943) – Vom schweren Gang eines kämpferischen Hamburger Rechtsanwalts.&amp;#039;&amp;#039; In: Spätes Gedenken. Ein Geschichtsverein erinnert sich seiner ausgeschlossenen jüdischen Mitglieder, herausgegeben von Joist Grolle und Matthias Schmoock. Hamburgische Lebensbilder in Darstellungen und Selbstzeugnissen, herausgegeben vom Verein für Hamburgische Geschichte, Band 21, Hamburg 2009, S. 11–36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120547058|VIAF=27904441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eichholz, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Altstadt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eichholz, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DDP), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]], [[Freie Stadt Hamburg]], [[Deutsches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz]], [[Oświęcim|Auschwitz]], besetztes [[Polen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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