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	<title>Max Doblinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T05:33:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-11T14:20:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Doblinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. September]] [[1873]] in [[Perg]]; † [[15. August]] [[1965]] in [[Aschach an der Donau]]) war ein österreichischer [[Archivar]], [[Historiker]] und [[Numismatiker]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Max Doblinger †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1967–1968.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Sittig: &amp;#039;&amp;#039;Max Doblinger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Steiermärkisches Landesarchiv.&amp;#039;&amp;#039; Graz 1963, S. 23–46 ([https://www.landesarchiv.steiermark.at/cms/dokumente/11683609_77969250/e63c5cba/23%20bis%2051%20aus%20Mitteilungen%2013-Max%20Doblinger.pdf PDF] auf landesarchiv.steiermark.at).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Beamter im [[Steiermärkisches Landesarchiv|Steiermärkischen Landesarchiv]], von 1923 bis 1933 als dessen Direktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Doblinger wurde als Sohn eines Rechtsanwalts geboren und verbrachte in Perg seine Kindheit. Die Übersiedlung nach [[Linz]] ermöglichte ihm den Besuch des [[Akademisches Gymnasium (Linz)|Akademischen Gymnasiums]] in Linz. Die [[Matura]] legte er 1894 am humanistischen Gymnasium in [[Ried im Innkreis]] ab, da er wegen der Mitgliedschaft bei einer verbotenen [[Schülerverbindung]] die Schule in Linz verlassen musste. Lehrer war unter anderen [[Hans Commenda senior|Hans Commenda]].&lt;br /&gt;
Sein [[Einjährig-Freiwilliger|Einjährig-Freiwilligenjahr]] absolvierte er 1895 bei den in Linz stationierten [[k.u.k. Kaiserjäger|Tiroler Kaiserjägern Nr. 4]], wo er 1897 [[Reservist|Leutnant der Reserve]] wurde. Er nahm an Waffenübungen in [[Böhmen]], [[Istrien]] und [[Kotor|Cattaro]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1895 studierte er an der [[Universität Graz]] Geschichte und Geographie und wurde dort 1901 wie zuvor 1861 sein Vater [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Zu seinen Lehrern zählten [[Franz Krones|Franz von Krones]], [[Hans von Zwiedineck-Südenhorst]], [[Adolf Bauer (Althistoriker)|Adolf Bauer]], [[Eduard Richter]], [[Martin Wutte]] und [[Johann Loserth]]. Studienkollegen waren [[Otto Jauker]], [[Viktor Geramb|Viktor von Geramb]] und [[Hans Pirchegger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Studiums wurde er 1895 bei der &amp;#039;&amp;#039;Grazer akademischen [[Burschenschaft]] Frankonia&amp;#039;&amp;#039; aktiv,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unsere Toten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 81. Jg. (1966), H. 6, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er [[Paul Wentzcke]] und [[Herman Haupt (Historiker)|Herman Haupt]] kennenlernte. Während der Grazer Studienzeit konvertierte Doblinger zur [[Evangelische Kirche A. u. H. B. in Österreich|Evangelischen Kirche]], was in weiterer Folge seinen Berufsweg bestimmte, da sich damit die für ihn offenstehenden Möglichkeiten drastisch eingeschränkt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erweiterungen des fachlichen Wissens erfolgten an der [[Universität Leipzig]] bei [[Friedrich Ratzel]], [[Gerhard Seeliger]] und [[Erich Marcks (Historiker)|Erich Marcks]] sowie am [[Österreichisches Institut für Geschichtsforschung|Österreichischen Institut für Geschichtsforschung]] an der [[Universität Wien]] bei [[Engelbert Mühlbacher]], [[Oswald Redlich]], [[Joseph von Zahn]], [[Wilhelm Erben]], [[Alfred Dopsch]], [[Franz Wickhoff (Kunsthistoriker)|Franz Wickhoff]]. Studienkollegen waren [[Ignaz Zibermayr]] und [[Heinrich Ritter von Srbik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 heiratete Doblinger Paula Kaltenbrunner, die Tochter eines [[Eferding]]er Advokaten. Seine Tochter wurde 1905 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Berufslaufbahn begann 1903 Dank der Fürsprache von Freunden und Lehrern in Graz für 1¼ Jahre als unbezahlter Volontär am Steiermärkischen Landesarchiv in Graz. 1904 wurde er [[Anwärter (Beamtenrecht)|Archiv-Aspirant]], 1906 [[Adjunkt|Archiv-Adjunkt]], 1912 Konzeptionist I. Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die berufliche Tätigkeit wurde durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unterbrochen, wo er als [[Leutnant]] diente, beim [[Bahnstrecke Michaľany–Medzilaborce mesto–Łupków|Tunnel von Lupków]] in den [[Karpaten]] schwer verwundet wurde und in russische Gefangenschaft geriet. Noch vor Kriegsende und vor allem vor der Oktoberrevolution gelangte er durch glückliche Umstände wieder in die Heimat, wo er sich bei seiner Familie in Eferding erholte und schließlich seine Arbeit in Graz wieder aufnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 wurde er Direktor-Stellvertreter des Steiermärkischen Landesarchivs, nachdem er zuvor bereits zum Landesarchivar ernannt worden war. Ebenfalls 1920 wurde er Mitglied der [[Historische Landeskommission für Steiermark|Historischen Landeskommission für die Steiermark]], der er bis 1951 angehörte. 1923 folgte er [[Anton Mell]] (Bruder des Historikers [[Alexander Mell]]) als Direktor des Steiermärkischen Landesarchivs nach und wurde in dieser Funktion 1932 zum [[Hofrat]] ernannt. Am 31. Mai 1933 trat er etwas vorzeitig seinen Ruhestand an und übersiedelte in die Heimat seiner Familie nach Aschach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönlich integrierte er sich vermehrt in die [[Evangelische Kirche|evangelische Kirchengemeinde]], wo er ab 1926 Gemeindevertreter, ab 1927 [[Presbyter]] und 1932 [[Kurator]]-Stellvertreter wurde, Ämter, die er erst bei seiner Übersiedlung nach Aschach zurücklegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner beruflichen Tätigkeit lebte er in [[Graz]]. Er verband seine Forschungstätigkeit mit ausgedehnten Wanderungen und Reisen. Seinen Lebensabend verbrachte er in seinem Haus in Aschach an der Donau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
Max Doblinger hat in der Zeit zwischen 1900 und 1961, unterbrochen durch die Weltkriege, zahlreiche Artikel zu historischen und numismatischen Themen meist in Fachzeitschriften und Vereinsmitteilungen, aber auch in Tageszeitungen veröffentlicht. Eine ausführliche Auflistung wurde von Wolfgang Sittig erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sittig 1963, op. cit., S.&amp;amp;nbsp;46–51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewählte Schriften:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Herren von Walsee. Ein Beitrag zur österreichischen Adelsgeschichte. Aus dem Archiv für österr. Geschichte (Bd. XCV, II. Hälfte, S. 235) separat abgedruckt.&amp;#039;&amp;#039;  Wien 1906 (= &amp;#039;&amp;#039;Archiv für österreichische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, I-15103/95, {{ISSN|0003-9322}}, S. 235–578).&lt;br /&gt;
* mit [[Georg Schmidgall]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Mitgliederverzeichnisse burschenschaftlicher Verbindungen in Alt-Österreich und Tübingen von 1816–1936.&amp;#039;&amp;#039; C.A. Starke, Görlitz 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Friedhelm Golücke]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Doblinger, Max&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Verfasserlexikon zur Studenten- und Hochschulgeschichte&lt;br /&gt;
   |Verlag=SH-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89498-130-X&lt;br /&gt;
   |Seiten=83–84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Doblinger%2C+Max Veröffentlichungen von Max Doblinger] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [https://www.hlk.steiermark.at/cms/beitrag/11828636/97168304/ Literatur für/über Max Doblinger (Auswahl)] auf der Website der [http://www.hlk.steiermark.at/ Historischen Landeskommission für Steiermark]&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT |pfad=personen.php?id=25429&amp;amp;bio=full |titel=Dr. Max Doblinger}} (mit Publikationsliste).&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte|suche1=Max Doblinger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=113719569X|LCCN=no2011034707|VIAF=168878129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Doblinger, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshistoriker (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentenhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Landeskommission für Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Numismatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Schülerverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Perg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Doblinger, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Archivar, Historiker und Numismatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. September 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Perg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aschach an der Donau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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