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	<title>Max Dittrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: + Verweis</title>
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		<updated>2023-04-15T12:09:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Verweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Widerstandskämpfer Max Dittrich. Zu anderen Personen siehe [[Max Dietrich]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Dittrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1889]] in [[Wilkau-Haßlau|Wilkau]]; † [[9. März]] [[1976]] in [[Alfeld (Leine)|Alfeld]]) war ein deutscher [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]]. Als [[Polizist]] bewahrte er durch seine [[Zivilcourage]] mehrere Mitbürger vor Repressalien des NS-Staates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Dittrich wurde als eines von zwölf Kindern eines [[Bergmann]]es und einer Büglerin in [[Sachsen]] geboren. Er erlernte das Bäckerhandwerk und diente während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] in einer [[Feldküche]]. Nachdem eine lebensgefährliche Herzerweiterung aufgrund einer [[Allergie|Mehlstauballergie]] festgestellt wurde, musste Dittrich umschulen. Nach einem Jahr auf der Polizeischule in [[Zwickau]] trat er in den preußischen Polizeidienst ein. Er durfte zwischen den Einsatzorten [[Köln]] und [[Schöneiche bei Berlin]] frei wählen und entschied sich für das kleinere Schöneiche, da es näher an seiner sächsischen Heimat lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dittrich bezog 1920 das Dienstgebäude in Schöneiche, welches nicht als Polizeidienststelle erkennbar war. Neben dem Gutsdorf Schöneiche gehörten damals der noch selbstständige Ort Kleinschönebeck sowie die Kolonien Fichtenau, Grätzwalde, Hohenberge und die Villenkolonie Schöneiche zum Arbeitsbereich des einzigen Dorfpolizisten. Meist war er hier mit Dienstfahrrad und -hund unterwegs. Im Allgemeinen konnte er auftretende Probleme durch seine natürliche Autorität beheben, nur bei Auseinandersetzungen zwischen den [[Kommunismus|Kommunisten]] aus Kleinschönebeck und den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] aus Schöneiche musste er sich mehrfach Unterstützung von den [[Königlich Preußische Landgendarmerie#Landjägerei|Landjägern]] holen. Neben seinen eigentlichen Dienstgeschäften war Dittrich auch Baupolizist und staatlicher Desinfektor des Ortes, der 1939 zwangsvereinigt wurde. Am 1. Mai 1933 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 2.785.823).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6310291&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dittrichs Bedeutung geht auf seine mehrfach gezeigte Zivilcourage im [[Nationalsozialismus]] zurück. Ende Januar 1934 suchte er am Abend [[Ludwig von Gerdtell]] in dessen Wohnung auf und warnte ihn vor dessen am kommenden Tag geplanter Verhaftung.&amp;lt;ref name =&amp;quot;oc&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christina Felber, &lt;br /&gt;
Ines Jerratsch, Helge Martini |Online=https://www.schoeneiche.de/files/uploads/Freizeit/Geschichte/Ortschronik/20221118%205_Von%20der%20Machtergreifung%20der%20Nationalsozialisten%201933%20bis%20zum%20Ende%20des%20Zweiten%20Weltkrieges%201945.pdf |Format=PDF |Seiten= 111, 133 |Titel=Schöneiche bei Berlin: eine Chronologie durch die Geschichte |Verlag= Bock und Kübler |Ort=Schöneiche bei Berlin |Jahr=2000 |Kommentar=Schöneicher Ortschronik, 3,5 MB, Gerdtell S. 111 (PDF-Datei, S. 12), Ritscher S. 133 (PDF-Datei, S. 34)|ISBN=978-3-86155-108-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerdtell floh noch in der Nacht aus Deutschland. Im Januar 1944 warnte Dittrich die Familie Ritscher&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Karl Heinz Brisch]] |Online=https://www.google.de/books/edition/Trauma_und_Bindung_zwischen_den_Generati/wJh2EAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22Max+Dittrich%22+Sch%C3%B6neiche&amp;amp;pg=PT20 |Titel=Trauma und Bindung zwischen den Generationen |Verlag=Klett-Cotta |Jahr=2022 |Seiten=20 |ISBN= 978-3-60811-961-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vor der bevorstehenden [[Deportation]] der Mutter Susanne Ritscher (geborene Loewenthal).&amp;lt;ref name =&amp;quot;oc&amp;quot; /&amp;gt; Ihre Kinder täuschten einen [[Suizid]] am [[Müggelsee]] vor, daher konnte sie fliehen. Dank Dittrichs gewissenhaft angefertigter Protokolle akzeptierte die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] den geschilderten Hergang, und die Malerin überlebte als einzige der vier Loewenthal-Schwestern, zu denen auch [[Käthe Loewenthal]] gehörte, den [[Holocaust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Kriegsende floh Dittrich vor der anrückenden [[Rote Armee|Roten Armee]], da Gerüchte über die Erschießung aller Polizisten in dem von den Sowjets besetzten Teil Deutschlands kursierten. In [[Wittenberge]] wurde er am 8. Mai 1945 von Angehörigen der [[United States Army|US-Army]] verhaftet, aber wenig später wieder freigelassen. Zu Fuß flüchtete er weiter nach Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Dittrich starb am 9. März 1976 im Alter von 86 Jahren in Alfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jani Pietsch |Titel=Ich besaß einen Garten in Schöneiche bei Berlin. Das verwaltete Verschwinden jüdischer Nachbarn und ihre schwierige Rückkehr |Verlag=Campus |Ort=Frankfurt/Main / New York |Datum=2006 |ISBN=3-593-38027-7 |Seiten=114–116 | Online=[https://books.google.de/books?id=z2pxAgAAQBAJ&amp;amp;lpg=PA116&amp;amp;ots=gbAd-bGWPi&amp;amp;dq=MAx%20Dittrich%20Alfeld&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA114] | Abruf=2021-11-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dittrich, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluchthelfer für NS-Verfolgte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schöneiche bei Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dittrich, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wilkau-Haßlau|Wilkau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Alfeld (Leine)|Alfeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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