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	<title>Max Cohen (Journalist) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Cohen_(Journalist)&amp;diff=832985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchbibliothek: wie Bildbeschreibung</title>
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		<updated>2025-10-09T02:55:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wie Bildbeschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CohenMax.jpg|miniatur|Max Cohen (vor 1917)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Cohen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (später zur Unterscheidung auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Cohen-Reuß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt; geboren am [[30. Januar]] [[1876]] in [[Oberbonsfeld]], [[Kreis Mettmann]]; gestorben am [[12. März]] [[1963]] in [[Paris]]) war ein deutscher Journalist und sozialdemokratischer Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Max Cohen war Sohn eines jüdischen Kaufmanns und Schirrmachers und machte nach dem Besuch des Progymnasiums in Langenberg ebenfalls eine Kaufmannsausbildung. Er arbeitete zunächst als kaufmännischer Angestellter und wurde später Exporteur. Im Jahr 1900 wurde er Mitglied einer [[Gewerkschaft]] und im Jahr 1902 trat er der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Seit 1904 arbeitete er als Schriftsteller und Journalist. Er war unter anderem Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialistische Monatshefte|Sozialistischen Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung|Vossischen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem der langjährige Reichstagsabgeordnete [[Karl Hermann Förster]] 1912 gestorben war, wurde Cohen am 19. Dezember 1912 für die [[SPD Reuß älterer Linie]] im [[Reichstagswahlkreis Reuß älterer Linie]] in den Reichstag gewählt. Er gewann bereits im ersten Wahlgang deutlich mit 7911 Stimmen. Seine Gegenkandidaten, der [[Antisemitismus|Antisemit]] [[Wilhelm Lattmann]] (1571 Stimmen) und der Nationalliberale und spätere Reichskanzler [[Gustav Stresemann]] (5329 Stimmen) gelangten in der SPD-[[Parteihochburg]] Reuß älterer Linie nicht in die Stichwahl. Er war von 1912 bis 1918 sozialdemokratisches [[Mitglied des Reichstages]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Espig: Die &amp;quot;Soziale Morphologie&amp;quot; als methodischer Zugang einer lokalen Religionswissenschaft am Beispiel des Fürstentums Reuß ä.L., Diss. 2016, S. 193, [https://ul.qucosa.de/api/qucosa%3A21158/attachment/ATT-0/ Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er in den Jahren 1908 bis 1914 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] leistete er als [[Landsturm]]mann Kriegsdienst und war in dieser Zeit u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Kriegsrohstoffabteilung|Rohstoffabteilung]] des [[Preußisches Kriegsministerium|Preußischen Kriegsministeriums]] tätig. Innerhalb der Partei gehörte er dem rechten Flügel an und forderte als Kriegsziel eine Hegemonie Deutschlands in Kontinentaleuropa als Gegengewicht gegenüber den starken Wirtschaftsmächten USA und Großbritannien. Insgesamt unterstützte er auch durch seine guten Kontakte zum Militär den Kurs der Parteiführung um [[Friedrich Ebert]] und [[Philipp Scheidemann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Novemberrevolution]] von 1918 (bis April 1919) war er Vertrauensmann der Berliner [[Soldatenrat|Soldatenräte]], als Mitglied der [[Mehrheitssozialdemokratische Partei Deutschlands|MSPD]]. Cohen war Mitglied des [[Vollzugsrat der Arbeiter- und Soldatenräte Großberlin|Berliner Vollzugsrates]] und stellvertretender Vorsitzender bzw. Vorsitzender des im Dezember 1918 gewählten [[Zentralrat der Deutschen Sozialistischen Republik|Zentralrats der Deutschen Sozialistischen Republik]]. Er spielte während des [[Reichsrätekongress]]es eine wichtige Rolle für die Zustimmung zu einem parlamentarischen Systems. Während der [[Weimarer Republik]] war er Mitglied im [[Vorläufiger Reichswirtschaftsrat|Vorläufigen Reichswirtschaftsrat]]. Er diente bis 1933 als Regierungsberater für Wirtschaftsfragen. Zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft emigrierte er 1934 zunächst nach [[Paris]] und kehrte nach dem Krieg nicht dauerhaft nach Deutschland zurück. Nach 1945 war er als Korrespondent für verschiedene deutsche Zeitungen in Frankreich tätig und war von 1947 bis 1951 der offizielle Vertreter der SPD in Frankreich. Er setzte sich für die [[Deutsch-französische Beziehungen|deutsch-französische Aussöhnung]] ein und wurde in Frankreich zum [[Ehrenlegion|Ritter der Ehrenlegion]] ernannt. Cohen ist mit seiner Frau Elisabeth († 1964) in [[Neuilly-sur-Seine]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die politische Bedeutung des [[Zionismus]].&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Komitee zur Förderung der jüdischen Palästinaansiedlung, Berlin 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Volk und der Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Hobbing, Berlin 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Aufbau&amp;#039;&amp;#039;. Bund deutscher Gelehrter und Künstler, Berlin 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Aufbau Deutschlands und der Rätegedanke&amp;#039;&amp;#039;. Generalsekretariat z. Studium d. Bolschewismus, Berlin 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Aufbau und die Kammer der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Kulturliga, Berlin 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach Max Cohen.&amp;#039;&amp;#039; Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;Velberter Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Dezember 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helga Grebing]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Nymphenburger Verlags-Handlung, München 1966, S. 148f.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Heinz Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1867–1933. Biographien, Chronik, Wahldokumentation. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Droste, Düsseldorf 1995, ISBN 3-7700-5192-0, S. 402.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cohen-Reuss, Emanuel Max.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Carmo–Donat.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; 1997, ISBN 3-598-22685-3, S. 187–191.&lt;br /&gt;
* [[Klaus G. Saur]]: &amp;#039;&amp;#039;Cohen-Reuss, (Emanuel) Max.&amp;#039;&amp;#039; In: Karin Peter, Gabriele Bartelt-Kircher, Anita Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitungen und andere Drucksachen. Die Bestände des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung als Quelle und Gegenstand der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1015-7, S. 451.&lt;br /&gt;
* Zur Darstellung und Würdigung der Cohenschen Vorstellungen des Rätesystems siehe: [[Peter von Oertzen]]: &amp;#039;&amp;#039;Betriebsräte in der Novemberrevolution.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2. Aufl. 1976, S. 200 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cohen-Reuss, Max&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 112&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124377416}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|124377416|Emanuel Cohen}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop|Max Cohen|30070}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * {{Biokand|Max Cohen|30070}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Max Cohen-Reuss|399}}&lt;br /&gt;
* Biografie, Bilder und Dokumente erstellt von seinem Enkel Jürgen Thorwart https://cohen-reuss.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Reuß älterer Linie}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124377416|LCCN=n2006071871|VIAF=25534932}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cohen, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Reichsrätekongress]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zionismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cohen, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cohen-Reuß, Max; Cohen, Emanuel (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberbonsfeld]], Kreis Mettmann&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchbibliothek</name></author>
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