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	<title>Max Brode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T02:59:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Brode&amp;diff=2459526&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dabefewulu: Personendaten</title>
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		<updated>2024-09-07T20:41:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Personendaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Brode.jpg|mini|Max Brode]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Brode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1850]] in [[Berlin]]; † [[29. Dezember]] [[1917]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]) war ein deutscher [[Geiger (Musiker)|Geiger]] und [[Dirigent]]. Über 41 Jahre prägte er das Musikleben von [[Ostpreußen]]s Provinzialhauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als jüngster Sohn in eine einfache jüdische Familie geboren, wurde Brode von seinem Vater früh zum Violinspiel gebracht. Zu seinen Lehrern zählte [[Heinrich de Ahna]]. [[Paul Mendelssohn-Bartholdy|Paul Mendelssohn]] nahm Brode in seine Obhut und schickte ihn zu [[Ferdinand David]], dem Konzertmeister des [[Gewandhaus]]es in Leipzig. Dort musizierte er mit [[Franz Liszt]] und dem Sänger [[George Henschel]], der zum lebenslangen Freund wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium nahm er mit 19 Jahren ein Engagement als Primarius eines privaten [[Streichquartett (Ensemble)|Streichquartetts]] im [[Kurland|kurländischen]] [[Mitau]] an. Längere Zeit lebte er im Hause von [[Reinhold von Lüdinghausen]]. Als [[Anton Rubinstein]] ihn dort hörte, riet er Brode von einer Konzertmeisterstelle am [[Mariinski-Theater]] in [[St. Petersburg]] ab. Er empfahl ihn [[Joseph Joachim]], der 1866 an das [[Stern’sches Konservatorium|Stern’sche Konservatorium]] gekommen und 1869 [[Rektor]] der [[Universität der Künste Berlin|Königlich Akademischen Hochschule für ausübende Tonkunst]] in [[Berlin]] geworden war. An seinem Lebensende (1907) sah Joachim in Brode den besten Schüler, den er je gehabt hatte. Zum Abschluss des vierjährigen Studiums glänzte Brode mit Joachims „unspielbarem“ Violinkonzert d-Moll op. 11 &amp;#039;&amp;#039;im ungarischen Stil&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.naxos.com/MainSite/BlurbsReviews?itemcode=8.570991&amp;amp;catnum=570991&amp;amp;filetype=AboutThisRecording&amp;amp;language=German Joachims Ungarisches Konzert]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Instrumentalkonzert|Konzerte]] in [[Aachen]], [[Augsburg]], [[Wien]], [[Stuttgart]] und [[Frankfurt am Main]] machten Brode berühmt. In Wien war [[Johannes Brahms]] von Brodes persönlichem Vorspiel bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen Joachims Rat nahm Brode 1874 eine Stelle als erster Violinlehrer an der Augsburger Musikschule an. Die Gräfin [[Fugger]] nahm ihn in ihrem Haus auf und schenkte ihm eine [[Stradivari (Musikinstrument)|Stradivari]]. 1876, mit 26 Jahren, kam Brode als [[Konzertmeister]] an die [[Stadttheater Königsberg|Königsberger Oper]]. An der linken Hand erkrankt, verlegte er sich als [[Autodidakt]] auf das [[Dirigieren]]. Aus seinen Schülern und [[Cellist]]en stellte er ein kleines [[Orchester]] zusammen, in dem die [[Blasinstrument|Bläser]] zunächst durch [[Klavierduo|vierhändiges Klavierspiel]] ersetzt wurden. [[Probe (Darbietung)|Probiert]] wurde an jedem Sonntag in einem kleinen Nebenraum der (neuen) [[Neue Börse (Kaliningrad)|Königsberger Börse]]. Die kleine Orchestervereinigung brachte erstmals große Musik nach Königsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Max Staegemann]] begründete die Tradition anspruchsvoller Sinfoniekonzerte in Königsberg und übertrug Brode bedeutende [[solist]]ische Aufgaben als Geiger. Als Staegemann nach Leipzig ging und die Konzerte wegen mangelnden Zuspruchs eingestellt wurden, nahm Brode 1897 den Faden wieder auf. Mit dem Theaterdirektor schloss er einen Vertrag zur Überlassung des Orchesters, für das er Musiker aus den [[Militärorchester]]n und fortgeschrittene Schüler heranzog. Mit der Kaufmannschaft vereinbarte er die Nutzung des Börsensaals. Die Korrespondenz mit auswärtigen Künstlern besorgte er selbst. Geld beschaffte er bei wohlhabenden Freunden und Gönnern. Eröffnet wurde Brodes Konzertreihe mit einem [[Beethoven]]-Abend. Kein Geringerer als Joachim spielte das schönste aller [[Violinkonzert]]e, [[Violinkonzert (Beethoven)|Beethovens op. 61]]. Brodes Konzerten war dauerhafter Erfolg beschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des [[Musikdirektor]]s Heinrich Laudien (1829–1891)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.genealogie-tagebuch.de/?p=6439 Heinrich Julius Laudien – Musikdirektor in Königsberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm Brode die &amp;#039;&amp;#039;Philharmonie&amp;#039;&amp;#039;. Mit dem [[Dilettant]]enorchester führte er Brahms’ vier Sinfonien und die [[9. Sinfonie (Beethoven)]] erfolgreich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brode-Quartett.JPG|mini|hochkant=1.5|Brode-Quartett]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Albertus-Universität Königsberg]] Brode 1888 zum akademischen Lehrer für Geschichte und Theorie der Musik berufen hatte, regte er die Gründung eines studentischen [[Chor (Musik)|Chors]] an, dessen Leiter er wurde. Als ihm 1892 die von [[Constanz Berneker]] geleitete Singakademie anvertraut wurde, konnte er sich zum ersten Male an die Aufführung großer Chorwerke machen. Bei Bedarf verstärkten die Männer des Studentenchors die Chöre der Singakademie. Mit ihnen verband ihn bis zu seinem Tode ein besonders herzliches Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1890er Jahren initiierte Brode regelmäßige Streichquartettabende. Sein [[Brode-Quartett]] konzertierte über zwei Jahrzehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kultur-in-ostpreussen.de/images/stories/Brode/Brode-Quartett.jpg Brode-Quartett]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das &amp;#039;&amp;#039;Wendel-Quartett&amp;#039;&amp;#039; spielte in Königsberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kultur-in-ostpreussen.de/eonwendelquartett Wendel-Quartett]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er musizierte mit [[Eugen d’Albert]] und [[Anton Rubinstein]]. [[Bronisław Huberman]] suchte seinen Rat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brode sammelte [[Briefmarke]]n, [[Münze]]n und [[Antiquität]]en. Seine letzte Stradivari kaufte er in [[Sankt Petersburg]] von einem Baron [[Vietinghoff (Adelsgeschlecht)|Vietinghoff]] für 6000 [[Mark (1871)|Mark]] – ohne sie zu spielen oder ihren Ton zu prüfen. Allein das Aussehen verbürgte ihm Echtheit und hervorragende Qualität. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts schätzte Joachim ihren Wert auf das Fünffache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Ehe war er mit Ellida geb. Wittich verheiratet. Mit ihr hatte er drei Kinder: Emilie, Franz und Marie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern&amp;quot; /&amp;gt; Die Tochter Emilie wurde seine begabte Schülerin. Sie wechselte allerdings später ins Gesangfach und wurde nach ihrer Heirat mit [[Norbert von Stetten]] als [[Emy von Stetten]] als Oratorien-, Opern- und Liedersängerin bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ausführlicher [[Nachruf]] auf Brode erschien am 20. Januar 1918 im Sonntagsblatt der [[Hartungsche Zeitung|Hartungschen Zeitung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern&amp;quot;&amp;gt;Siegfried Stern: [http://kultur-in-ostpreussen.de/images/stories/Brode/Nachruf%20Stern.pdf &amp;#039;&amp;#039;Max Brode zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 61&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Musik in Königsberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste ostpreußischer Musiker und Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://kultur-in-ostpreussen.de/maxbrodealsgeiger &amp;#039;&amp;#039;Max Brode als Geiger, Lehrer und Kammermusiker&amp;#039;&amp;#039; (Kultur in Ostpreußen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116554509|VIAF=17977009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brode, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammermusiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königsberg, Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brode, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geiger und Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dabefewulu</name></author>
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