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	<title>Max Braubach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Braubach&amp;diff=640214&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cholo Aleman: /* Leben und Wirken */   arbeit als autor für die NDB  erg  - mit reg</title>
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		<updated>2026-03-13T06:22:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt;   arbeit als autor für die NDB  erg  - mit reg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Braubach.jpg|mini|Max Braubachs Grabstätte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Braubach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. April]] [[1899]] in [[Metz]], [[Deutsches Reich]]; † [[21. Juni]] [[1975]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Historiker]]. Braubach lehrte von 1928 bis 1967 als ordentlicher Professor für Geschichte an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]]. Er veröffentlichte bedeutende Studien zur Geschichte der rheinischen Territorien im 17. und 18. Jahrhundert und der Bonner Universität. Als sein Hauptwerk gilt die fünfbändige Biographie über den [[Eugen von Savoyen|Prinzen Eugen von Savoyen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Max Braubach entstammte einer Kölner Bürgerfamilie. Er wuchs als jüngstes von fünf Kindern in [[Straßburg]] auf. Sein Vater stieg in die Spitze der preußischen Beamtenhierarchie auf und wurde [[Berghauptmann]]. In Straßburg legte er 1916 am kaiserlichen Lyzeum das Abitur ab. Braubach wollte Offizier werden. Zunächst studierte er aber 1916/17 ein Semester Jura. Am Ersten Weltkrieg nahm er 1917/1918 als Fahnenjunker des Straßburger Husarenregiments teil. Zuletzt bekleidete er den Dienstgrad eines [[Leutnant]]s und kämpfte an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]].&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Repgen: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach. Person und Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Pfeil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Historische Institut Paris und seine Gründungsväter.&amp;#039;&amp;#039; München 2007, S. 104–117, hier: S. 105 ([https://www.perspectivia.net/receive/ploneimport_mods_00010809 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ersten Weltkrieg studierte Braubach zunächst Geschichte und Nationalökonomie im Sommersemester 1919 in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und seit dem Wintersemester 1919/20 in Bonn. Das Studium in Heidelberg unterbrach er für einen einsemestrigen Studienaufenthalt an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]. Dort wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindung Rheno-Bavaria im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]].&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Repgen: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach. Person und Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Pfeil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Historische Institut Paris und seine Gründungsväter.&amp;#039;&amp;#039; München 2007, S. 104–117, hier: S. 107, Anm. 15 ([https://www.perspectivia.net/receive/ploneimport_mods_00010809 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein akademischer Lehrer in Bonn war [[Aloys Schulte]]. Im Oktober 1922 wurde er bereits im Alter von 23 Jahren bei Schulte mit einer Arbeit über die Bedeutung der Subsidien für die Außenpolitik im [[Spanischer Erbfolgekrieg|spanischen Erbfolgekrieg]] promoviert. Im Jahr 1924 erfolgte in Bonn die [[Habilitation]] mit einer Biographie über [[Maximilian Franz von Österreich|Max Franz]], dem letzten Kölner Kurfürsten. Am 1. April 1928 erhielt Braubach im Alter von 29 Jahren in Bonn als Nachfolger seines Lehrers Schulte den [[Konkordatslehrstuhl]]. Diesen Lehrstuhl hatte er bis zu seiner [[Emeritierung]] am 31. März 1967 inne. Damit bekleidete er einen der bedeutendsten Lehrstühle in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braubach wählte bis 1933 die [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Repgen: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach. Person und Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Pfeil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Historische Institut Paris und seine Gründungsväter.&amp;#039;&amp;#039; München 2007, S. 104–117, hier: S. 105, Anm. 5 ([https://www.perspectivia.net/receive/ploneimport_mods_00010809 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1936 bis 1967 hatte er den Vorsitz des [[Historischer Verein für den Niederrhein|Historischen Vereins für den Niederrhein]] inne. Am Zweiten Weltkrieg nahm er von Beginn an teil. Seit Anfang des Jahres 1940 war er Hauptmann und später Major. Braubach wurde von 1942 bis 1944 im Stab des Militärbefehlshabers in Frankreich General [[Carl-Heinrich von Stülpnagel]], einem Widerstandskämpfer, im Dienstgrad eines [[Major]]s eingesetzt. Dabei begegnete er dem Oberst [[Hans Speidel (General)|Hans Speidel]] und weiteren Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Spörl: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach 1899–1975.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 95 (1975), S. 170–187, hier: S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1945 wurde Braubach aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg galt Braubach als politisch unbelastet. Er war lediglich Mitglied in der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] und im [[Reichsluftschutzbund]] gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Repgen: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach. Person und Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Pfeil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Historische Institut Paris und seine Gründungsväter.&amp;#039;&amp;#039; München 2007, S. 104–117, hier: S. 109, Anm. 26 ([https://www.perspectivia.net/receive/ploneimport_mods_00010809 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Konservativer wahrte er eine „klare Distanz“ zu „politisch kompromittierten Historikern und Journalisten der extremen Rechten“ wie [[Günther Franz]], [[Herbert Grabert]] und [[Kurt Ziesel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Repgen: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach. Person und Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Pfeil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Historische Institut Paris und seine Gründungsväter.&amp;#039;&amp;#039; München 2007, S. 104–117, hier: S. 113 ([https://www.perspectivia.net/receive/ploneimport_mods_00010809 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Braubach kam große Bedeutung beim Wiederaufbau der Universität Bonn in der Nachkriegszeit bei. 1946 war er gewählter Prodekan und Entnazifizierungsbeauftragter. Braubach wurde 1946/47 gewählter Prodekan, 1947/48 Dekan und 1959/60 Rektor der Universität Bonn. Seit 1953 war er Mitglied in der [[Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien]] in Bonn und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[Institut für Zeitgeschichte|Instituts für Zeitgeschichte]] in München. Ab 1957 war er Vorsitzender der Vereinigung zur Erforschung der Neueren Geschichte, die die Geschichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert erforschen wollte. Braubach war Mitglied im Beirat des [[Deutsches Historisches Institut Paris|Deutschen Historischen Instituts Paris]] und blieb dies bis 1969. Er behandelte in seinen Seminaren ungewöhnlich früh Ereignisse der jüngsten Geschichte. Im Sommersemester 1946 veranstaltete Braubach eine Lehrveranstaltung über das [[Attentat vom 20. Juli 1944]]. Bereits 1950 betreute er eine zeitgeschichtliche Doktorarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Morsey: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach und die Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere das Alte Erzbistum Köln&amp;#039;&amp;#039; Bd. 202, 1999. S. 63–74, hier: S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein 1953 veröffentlichter Forschungsbericht &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zum 20. Juli 1944&amp;#039;&amp;#039; war die damals „beste kritische Sichtung des verfügbaren Materials“.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Repgen: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Max Braubach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 224 (1977), S. 82–91, hier: S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als akademischer Lehrer betreute Braubach fünf Habilitationen und 140 Promotionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Repgen: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach. Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere das Alte Erzbistum Köln,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 202, 1999, S. 9–41, hier: S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen akademischen Schülern zählten unter anderem [[Andreas Biederbick]], [[Eugen Ewig]], [[Manfred Funke]], [[Eduard Hegel]], [[Herbert Hermesdorf]], [[Hans Horn (Politiker)|Hans Horn]], [[Josef Jansen (Diplomat)|Josef Jansen]], [[Georg Kliesing]], [[Herbert Lepper]], [[Horst Günther Linke]], [[Walter Loch (Historiker)|Walter Loch]], [[Günther von Lojewski]], [[Friedrich J. Lucas]], [[Wolfram Köhler (Journalist)|Wolfram Köhler]], [[Norbert Matern]], [[Klaus Müller (Historiker)|Klaus Müller]], [[Konrad Repgen]], [[Horst Romeyk]], [[Dieter Schuster (Historiker)|Dieter Schuster]], [[Stephan Skalweit]], [[Karl Stommel]] und [[Hermann Weber (Historiker, 1922)|Hermann Weber]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Doktoranden von Max Braubach 1930–1973&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein]], insbesondere das alte Erzbistum Köln&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 202 (1999), S. 95–104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Schüler Repgen wurde 1967 Nachfolger Braubachs als Lehrstuhlinhaber in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braubach legte in den Jahrzehnten seines Wirkens drei Dutzend Bücher, mehr als 200 Aufsätze und wohl bis zu 1000 Rezensionen vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Repgen: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach. Person und Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Pfeil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Historische Institut Paris und seine Gründungsväter.&amp;#039;&amp;#039; München 2007, S. 104–117, hier: S. 111 ([https://www.perspectivia.net/receive/ploneimport_mods_00010809 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Forschungsschwerpunkte waren die europäische Geschichte des späten 17. und 18. Jahrhunderts, die Geschichte der Rheinlande im selben Zeitraum, die Zeitgeschichte bis 1945 und die Geschichte der Universität Bonn. Zu seinem 70. Geburtstag sind 32 Abhandlungen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Diplomatie und geistiges Leben im 17. und 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; gesammelt erschienen. Sein Hauptwerk ist die fünfbändige Biographie über [[Eugen von Savoyen|Prinzen Eugen]], die in den Jahren 1963 bis 1965 erschien. Braubach legte eine Gesamtdarstellung der rheinischen Geschichte von 1648 bis 1815 vor. Er war einer der Autoren für den „[[Handbuch der deutschen Geschichte|Gebhardt]]“, das angesehene Handbuch für den Geschichtslehrer und Geschichtsstudenten. In der Ausgabe von 1931 war er der Verfasser für den Zeitraum von 1740 bis 1815. In den Ausgaben der Nachkriegszeit behandelte er die Zeit von 1648 bis 1815.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Braubach: &amp;#039;&amp;#039;Von der Französischen Revolution bis zum Wiener Kongreß.&amp;#039;&amp;#039; In: Herbert Grundmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1970, Bd. 3, S. 1–96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er lieferte auch mehrere längere Beiträge zur [[Neue Deutsche Biographie|Neuen Deutschen Biographie]], die von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften organisiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.deutsche-biographie.de/search?st=erw&amp;amp;autor=Max%20Braubach Suche nach Max Braubach als Autor], 23 Treffer, abgerufen am 13. März 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Forschungen wurden Braubach zahlreiche wissenschaftliche Ehrungen und Mitgliedschaften zugesprochen. Braubach wurde bereits 1930 in den Beirat der [[Görres-Gesellschaft]] gewählt. Er war ordentliches Mitglied der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1951), Ehrenmitglied des [[Institut für Österreichische Geschichtsforschung|Instituts für Österreichische Geschichtsforschung]] (1958), korrespondierendes Mitglied der Philosophisch-Historischen Klasse der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] (1964) und Mitglied der [[Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste|Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften]] (1970). Braubach wurde außerdem [[Ordre des Palmes Académiques|Commandeur dans l’Ordre des Palmes académiques]] (1961). Die Ehrendoktorwürde verliehen ihm die Universitäten [[Universität Clermont-Ferrand|Clermont-Ferrand]] (1958) und Wien (1965). 1964 wurde Braubach eine Festgabe gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Repgen, Stephan Skalweit (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spiegel der Geschichte. Festgabe für Max Braubach zum 10. April 1964.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1964.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erhielt Braubach 1969 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern]] und 1971 das [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Große Silberne Ehrenzeichen mit Stern]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den zahlreichen Ehrungen und Mitgliedschaften vgl. Johannes Spörl: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach 1899–1975.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; Bd. 95 (1975), S. 170–187, hier: S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Braubach war seit dem 19. Oktober 1951 ordentliches Mitglied der [[Historische Kommission für Westfalen|Historischen Kommission für Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braubach starb 1975 im Alter von 76 Jahren in einer Bonner Klinik. Bereits am 6. Juli 1957 hatte Braubach seine Frau verloren. Er wurde am 26. Juni 1975 auf dem Poppelsdorfer Friedhof in Bonn beigesetzt. Schon am 28. Oktober 1975 hatte der Verein [[Beethoven-Haus]] ihn in einer Feierstunde mit einem Nachruf von Paul Egon Hübinger gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Egon Hübinger: &amp;#039;&amp;#039;Ansprache vom 28. Oktober 1975 vor dem Verein Beethovenhaus Bonn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Max Braubach. Reden, gehalten am 27. April 1976 bei der Gedenkfeier der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1977, S. 26–42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. April 1976 fand eine Gedenkfeier der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In memoriam Max Braubach. Reden gehalten am 27. April 1976 bei der Gedenkfeier der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine [[Zentenarium|Hundertjahrfeier]] hielten das Historische Seminar der Universität Bonn und der Historische Verein für den Niederrhein am 10. April 1999 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Referate wurden veröffentlicht in: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere das Alte Erzbistum Köln,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 202 (1999).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Thomas P. Becker: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie Max Braubach (1923–1974).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein]], insbesondere das Alte Erzbistum Köln&amp;#039;&amp;#039; Bd. 202 (1999), S. 75–93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Fürstenberg (1629–1704) und die französische Politik im Zeitalter Ludwigs XIV.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diplomatie und geistiges Leben im 17. und 18. Jahrhundert. Gesammelte Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prinz Eugen von Savoyen. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; München 1963–1965.&lt;br /&gt;
** Bd. 5: &amp;#039;&amp;#039;Mensch und Schicksal&amp;#039;&amp;#039;, 1965.	&lt;br /&gt;
** Bd. 4: &amp;#039;&amp;#039;Der Staatsmann&amp;#039;&amp;#039;, 1965.&lt;br /&gt;
** Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gipfel des Ruhms&amp;#039;&amp;#039;, 1964.&lt;br /&gt;
** Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Feldherr&amp;#039;&amp;#039;, 1964.&lt;br /&gt;
** Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg&amp;#039;&amp;#039;, 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lebenschronik des Freiherrn Franz Wilhelm von Spiegel zum Diesenberg. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Aufklärung in Rheinland-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versailles und Wien von Ludwig XIV. bis Kaunitz. Die Vorstadien der diplomatischen Revolution im 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurköln. Gestalten und Ereignisse aus zwei Jahrhunderten rheinischer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die erste Bonner Universität und ihre Professoren. Ein Beitrag zur rheinischen Geistesgeschichte im Zeitalter der Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die österreichische Diplomatie am Hofe des Kurfürsten Clemens August von Köln 1740–1756.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein […].&amp;#039;&amp;#039; Köln, Heft 111, 1927, S. 1–80 ([https://archive.org/details/annalen-des-historischen-vereins-fur-den-niederrhein-110.1927-114.1929/page/n243/mode/2up Digitalisat]), und Heft 112, 1928, S. 1–70. ([https://archive.org/details/annalen-des-historischen-vereins-fur-den-niederrhein-110.1927-114.1929/page/n469/mode/2up Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Franz von Österreich letzter Kurfürst von Köln und Fürstbischof von Münster. Versuch einer Biographie auf Grund ungedruckter Quellen.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/Erbfolgekrieges Die Politik des Kurfürsten Josef Clemens von Köln bei Ausbruch des spanischen Erbfolgekrieges und die Vertreibung der Franzosen vom Niederrhein 1701–1703].&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere das Alte Erzbistum Köln,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 202 (1999)&lt;br /&gt;
** (Darin: Konrad Repgen: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach. Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. S. 9–41. [[Christoph Kampmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Biographie „alten Stils“? Prinz Eugen und seine Zeit in der historischen Forschung seit 1965&amp;#039;&amp;#039;. S. 43–62. [[Rudolf Morsey]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach und die Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. S. 63–74. Thomas P. Becker: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie Max Braubach (1923–1974).&amp;#039;&amp;#039; S. 75–93. Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Doktoranden von Max Braubach 1930–1973&amp;#039;&amp;#039;. S. 95–104.)&lt;br /&gt;
* [[Eduard Hegel]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere das Alte Erzbistum Köln.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 178 (1976), S. 303–306.&lt;br /&gt;
* Ursula Lewald: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach 1899–1975.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Vierteljahrsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 40 (1976), S. VII–XII ([https://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/periodical/pageview/7861370 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Johannes Spörl]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach 1899–1975.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 95 (1975), S. 170–187.&lt;br /&gt;
* [[Konrad Repgen]]: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Max Braubach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 224 (1977), S. 82–91.&lt;br /&gt;
* Konrad Repgen, [[Stephan Skalweit]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spiegel der Geschichte. Festgabe für Max Braubach zum 10. April 1964.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 1964.&lt;br /&gt;
* Konrad Repgen: &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach. Person und Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrich Pfeil]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Historische Institut Paris und seine Gründungsväter. Ein personengeschichtlicher Ansatz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Pariser historische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 86). Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-58519-3, S. 104–117 ([https://www.perspectivia.net/receive/ploneimport_mods_00010809 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Joachim Scholtyseck]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Spanischen Erbfolgekrieg zum Widerstand gegen Hitler. Der Universalgelehrte Max Braubach (1899–1975).&amp;#039;&amp;#039; In: Institut für Geschichtswissenschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Historisches Seminar. Profile der Bonner Geschichtswissenschaft. Erträge einer Ringvorlesung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bonner Historische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 64). Franz Schmitt, Siegburg 2013, ISBN 978-3-87710-211-4, S. 179–193.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118514547}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118514547}}&lt;br /&gt;
* [https://www.historische-kommission.lwl.org/de/uber-uns/ehemalige-mitglieder/prof-dr-max-braubach/ Biographische Angaben auf den Seiten der Historischen Kommission für Westfalen]&lt;br /&gt;
* Christoph Kampmann: [https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/max-braubach-/DE-2086/lido/57c58712221d48.46896572 &amp;#039;&amp;#039;Max Braubach Historiker (1899–1975)&amp;#039;&amp;#039;] In: [https://rheinische-geschichte.lvr.de Internetportal Rheinische Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118514547|LCCN=n/82/166258|VIAF=9935041}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braubach, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Großherzogtums Luxemburg (Komtur)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braubach, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. April 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Metz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juni 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cholo Aleman</name></author>
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