<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Br%C3%BCning</id>
	<title>Max Brüning - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Br%C3%BCning"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Br%C3%BCning&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T05:48:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Br%C3%BCning&amp;diff=940996&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:8071:62F1:C200:42C2:DA31:2404:4C0: /* Leben und Werk */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Br%C3%BCning&amp;diff=940996&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-09-30T15:22:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|der Inhalt wird nicht durch die spärlichen Literaturangaben belegt}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Max Brüning &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1887]] in [[Delitzsch]]; † [[24. Dezember]] [[1968]] in [[Lindau (Bodensee)|Lindau]]/[[Bodensee]]) war ein deutscher [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|neusachlicher]] [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Max Brüning wurde am 19. Februar 1887 in Delitzsch im Haus Markt 20 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1902 bis 1912 besuchte er die [[Hochschule für Grafik und Buchkunst|Königliche Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe]] in [[Leipzig]] und wurde Schüler des Wiener Professors [[Alois Kolb]] und des [[Radierung|Radierers]] [[Peter Palm]]. In Brünings Zeit an der Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe unterrichtete auch [[Max Klinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde Brüning erstmals in der Kunstzeitschrift „[[Ex libris (Kunstzeitschrift)|Ex Libris]]“ erwähnt. Danach erfolgten Ausstellungen in [[München]] und [[Chemnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund einer Anklage im Jahr 1913 wegen vollendeter und versuchter Sittlichkeitsverbrechen reiste Brüning nach [[Frankreich]], [[Belgien]], [[Italien]], [[Griechenland]], [[Kleinasien]] und in die [[Türkei]], um der Haft zu entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gesichert und dokumentarisch belegt gilt, dass er in dieser Zeit in [[Hoheneck (Gefängnis)]] in Haft war. Dort entstand ein Altarbild der Größe von ca. 4 × 5 m mit Kreuzigungsszene und Darstellung von Mitgefangenen als Jünger Jesu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 erfolgte die Aufnahme an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Königlichen Akademie der bildenden Künste]] in München. Dort wurde er Schüler von [[Franz von Stuck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste Brüning 1915 zum [[Kriegsdienst]] an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. Er war künstlerischer Mitarbeiter der deutschen Kriegszeitung. In Nordfrankreich entstanden zeichnerische Darstellungen von Gefangenen, dem Kriegsgeschehen und dem Leben in den Lagern, wie die Radierungen „Zitadelle von [[Cambrai]]“, „Nachtwache“ und „Engländer mit zerschossenem [[Stahlhelm]]“ sowie viele weitere, die seinen Ruf als Radierer begründen. Von [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Kronprinzen Wilhelm]] wurde er zu seinem persönlichen Zeichenlehrer berufen und erteilte diesem Zeichenunterricht. Wilhelm nannte ihn gern „Professor“. Eine Freundschaft entstand zwischen Brüning und Wilhelm. Er beherrschte, wie es im Mitteilungsblatt der [[Typographische Gesellschaft München|Typographischen Gesellschaft München]] hieß, sämtliche Radiertechniken derart, dass man „allen Ernstes von einem begnadeten Talent sprechen konnte“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1918 bis 1923 hielt er sich wieder in Leipzig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 erfolgte der Umzug nach [[Berlin]]. Dort arbeitete Brüning für Zeitschriften und fertigte auch Plakatentwürfe und [[Porträt]]s als Radierungen und [[Pastellmalerei|Pastelle]]. Es entstanden zahlreiche Frauen- und Mädchen-Porträts sowie leicht erotische und mit hintergründigem Witz ausgestattete Darstellungen. Diese prägten Brünings Ruf. In dieser Zeit beschäftigte sich Brüning auch mit asiatischer Kunst, Kultur und Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein [[Atelier]] war eine weitbekannte Sehenswürdigkeit, er besaß eine der reichsten Kunstsammlungen asiatischer Provenienz. Es wurde zum Treffpunkt in- und ausländischer Persönlichkeiten aus Film, Kunst, Sport und Politik. Persönliche Beziehungen (z.&amp;amp;nbsp;B. zu tibetischen [[Vajrayana|Lamas]], indischen [[Yoga|Yogis]] ([[Raja Yoga|Selvarajan Yesudian]]), [[Aleister Crowley]], [[Max Schmeling]]) fanden in manchen Bildern ihren Niederschlag. Weltwirtschaftskrise und aufbrechende europäische Konflikte beendeten die leichtlebige Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 heiratete Brüning die Kunstmalerin [[Viktoria Richter]], die ihn durch viele gemeinsame Arbeiten ergänzte. Beide verließen Berlin, quartierten sich kurz an der [[Ostsee]] ein und zogen nach [[Oberstdorf]] – Brüning war begeisterter Skifahrer. 1938 zogen sie nach [[Igls]] bei [[Innsbruck]]. Dort entstanden Porträts und Gemälde über die Welt der Berge, die später u. a. vom [[Haus der Deutschen Kunst]] in München angekauft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Bombenangriff auf Berlin im Jahr 1943 wurden 300 von Brünings Radierplatten, die in der Kunstkupferstecherei Schütz verwahrt waren, vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 erfolgte der Umzug mit wenigen Habseligkeiten nach [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] am [[Bodensee]], da er trotz Intervention bekannter Kunstkenner und Verehrer als deutscher Staatsbürger aus [[Österreich]] ausgewiesen wurde. Unter schwierigsten Bedingungen entstand ein bescheidenes Atelier. Dort entstanden [[Ölmalerei|Ölgemälde]], [[Aquarell]]e und Radierungen mit Bodensee-Motiven. Er lebte zurückgezogen, obwohl seine Werke in vielen Kunstgalerien Europas und in Übersee Bedeutung erlangt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gästebuch Brünings ist ein Spiegel seines Lebens und der Zeitgeschichte. In ihm finden sich die Namen von [[Norma Talmadge]], [[Fritz Kampers]], [[Max Schmeling]], [[Joe Wannemacker]], [[P. T. Barnum|Barnum]], [[Harrymann]], [[Willi Fritsch]], [[Gustav Fröhlich]], [[Hideki Yukawa]], [[Werner Zimmermann]],  [[Ottorino Respighi]], [[Heinrich Harrer]], [[Hans Huebmer]], [[E. Kréal]] und [[Hans Sterneder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er- und 1960er-Jahren reiste er mehrmals ins [[Kanton Tessin|Tessin]] und nach [[Spanien]]. Von 1961 bis 1963 arbeitete Brüning für die Olympiastadt Innsbruck (IX. [[Olympische Winterspiele 1964]]) an Zeichnungen und Radierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verkehrsunfall im Jahr 1963 beendete Brünings künstlerisches Schaffen. Am 24. Dezember 1968 starb Brüning im Alter von fast 82 Jahren in Lindau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brünings Radierungen, Zeichnungen, Aquarelle und [[Ölgemälde]] befinden sich inzwischen im Besitz von zahlreichen in- und ausländischen Museen und Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Brüning war Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |wayback=20160304050724 |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-30 17:32:15 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 23. Juli 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke in Museen ==&lt;br /&gt;
* [[Haus der Deutschen Kunst]] in München&lt;br /&gt;
* [[Erotic Art Museum Hamburg]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Delitzsch|Museum Delitzsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Autor= |Lemma=Brüning, Max |Band=1 |Seite=332 |SeiteBis= |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- unvollständig * Dreßler: Künstlerchronik, 1949.&lt;br /&gt;
* Ex Libris, 1916. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Max Schmeling]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-548-36762-3, S. ?.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kunstbruening.de/ kunstbruening.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.art1900.de/inhaltBruning.html art1900.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137022514|VIAF=81270806}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bruning, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brüning, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Delitzsch]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lindau (Bodensee)]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A02:8071:62F1:C200:42C2:DA31:2404:4C0</name></author>
	</entry>
</feed>