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	<title>Max Bergmann (Maler) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T08:50:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Bergmann_(Maler)&amp;diff=1882465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-07-23T09:17:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Bergmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Dezember]] [[1884]] in [[Fürstenberg (Oder)|Fürstenberg]]; † [[17. Oktober]] [[1955]] in [[Haimhausen]]) war ein deutscher Maler des späten deutschen [[Impressionismus]].&lt;br /&gt;
Er ist vor allem als [[Tiermalerei|Tiermaler]] (Kühe, Ochsen) bekannt, er war aber auch ein [[Porträtmalerei|Porträtist]], Blumen- und [[Stillleben]]maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Färbermeisters zeigte sich bald die zeichnerische Begabung. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er in Berlin und München. Von 1902 bis 1906 studiert Bergmann an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Bildende Künste]] in [[Berlin-Charlottenburg]] bei [[Julius Ehrentraut]] und [[Konrad Böse]]. Von 1906 bis 1913 setzte er sein Studium an der [[Akademie der Bildenden Künste München]] fort.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1884-1920/jahr_1904/matrikel-02886] Max Bergmann in Matrikelbuch der Kunstakademie München 1904&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort besuchte er die Aktmalklasse von [[Ludwig von Herterich]] und später die Tiermalklasse von [[Heinrich von Zügel]], dessen Meisterschüler er 1907 wurde. Mit Zügel verbrachte Bergmann die Sommermonate in [[Wörth am Rhein]]. 1909/10 studierte er in Paris, wo er sich mit [[Marcel Duchamp]] anfreundete, eine Freundschaft, die an Bergmanns „…Malerei bemerkenswert spurlos vorüberging, dafür aber amüsierten sich die beiden Jungkünstler prächtig mit gemeinsamen Zügen durch Pariser Nächte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Brita Sachs: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/marcel-duchamp-in-muenchen-er-erlebte-seine-totale-befreiung-11705836.html Marcel Duchamps in München:] Er erlebte seine totale Befreiung&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] vom 3. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Gegenbesuch Duchamps in München fand im Juni 1912 statt. Weitere Reisen führten Bergmann nach Nordfrankreich, Dänemark, Norwegen, Österreich und Ungarn. Ab 1910 wurden seine Werke im fast jährlichem Rhythmus im Münchner [[Glaspalast (München)|Glaspalast]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 übersiedelte Bergmann nach Haimhausen, wo sich eine kleine [[Künstlerkolonie Haimhausen|Künstlerkolonie]], begründet von [[Bernhard Buttersack]], entwickelt hatte. Mit dem Vermögen seiner Frau erwarb er Buttersacks Villa und eröffnete 1925 eine private, staatlich anerkannte Malschule, für die er ein eigenes Ateliergebäude auf dem Grundstück errichtete. Zu seinen Schülern zählten unter anderem [[Hermann Koenemann]], [[Hans Frey (Maler)|Hans Frey]] und der brasilianische Maler [[Artur José Nísio]]. Seine technische Virtuosität wird als bemerkenswert angesehen, allerdings fehlten seiner Tiermalerei und den Bildern bäuerlichen Lebens die kritische künstlerische Stellungnahme, die über die Genremalerei hinausgeht, wie sie bei [[Wilhelm Leibl]] zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Propagandaschau [[Große Deutsche Kunstausstellung|Große Deutschen Kunstausstellung]] im hierfür gebauten [[Haus der Kunst|Haus der Deutschen Kunst]] in München war er zwischen 1937 und 1944 regelmäßig beteiligt, insgesamt wurden 19 seiner Werke ausgestellt. Davon wurden drei Arbeiten von [[Adolf Hitler]] erworben: 1938 das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Kälbchen&amp;#039;&amp;#039;, 1939 &amp;#039;&amp;#039;Dampfende Scholle&amp;#039;&amp;#039; und 1940 &amp;#039;&amp;#039;Die Scholle&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gdk-research.de/db/apsisa.dll/ete?action=addFilter&amp;amp;filter=filter_kunstler&amp;amp;term=Bergmann,%20Max] Verzeichnis der Arbeiten Max Bergmanns in der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Kunst inkl. Ankäufer&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzteres befindet sich heute im Besitz des [[Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museums]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 heiratete er Dorothea Karstadt, eine Tochter aus einem wohlhabenden Geschäftshaus. Aus der Ehe ging der Maler [[Klaus Bergmann (Maler)|Klaus Bergmann]] (1916–1956) hervor. In Haimhausen und Wörth am Rhein, wo er 1949 zum Ehrenbürger ernannt wurde, sind Straßen nach Max Bergmann benannt. Bereits seit 1906 verbrachte Bergmann zahlreiche Sommeraufenthalte in Wörth, das durch die Maler [[Hermann Baisch]] und von Zügel als Malerdorf für die Freilichtmalerei bekannt war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Buttersack-Bergmann-Villa-Nordseite.jpg|mini|Denkmalgeschützte Villa Max Bergmanns (vorm. Villa Buttersack) in Haimhausen, Atelierseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa-Buttersack-Bergmann-Gartenseite.jpg|mini|Gartenseite der Villa Bergmanns, wo Malkurse abgehalten wurden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stilistisch sowie räumlich wird Bergmann der [[Künstlerkolonie Dachau|Dachauer Schule]] zugerechnet. Zu Bergmanns bekanntesten Motiven gehören bäuerliche Alltagsszenen, wobei die Darstellung von Rindern oft in Kombination mit bäuerlicher Arbeit den Schwerpunkt bildet. Der Übergang von Tiermalerei zu [[Genremalerei]] ist fließend. Seine Aktmalerei, wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Akt im Atelier&amp;#039;&amp;#039; (1931) ist ausdrucksstark und verweist auf die Pariser Studienzeit und seine Freundschaft und gegenseitige Inspirationen mit [[Marcel Duchamp]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.artnet.de/k%C3%BCnstler/max-bergmann/] Auswahl von Arbeiten Bergmanns bei Auktionen&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Porträts und Aktbilder sowie zahlreiche vom Expressionismus inspirierte Skizzen sind nicht öffentlich zugänglich. Die wenigen bekannten sakralen Arbeiten, (Kreuzigungsmotive) stehen in ihrer Wucht dem Expressionismus nahe. Ohne die Einbeziehung dieser Arbeiten kann sein Gesamtwerk nicht im richtigen Licht gewürdigt werden. Vor allem die unbekannten, im Privatbesitz befindlichen Werke zeugen von der hohen Schaffenskraft Bergmanns, mit denen er deutlich aus dem Schatten seines Lehrers Zügel hervortritt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Inhaltliche Verifizierung erfordelich:&amp;#039;&amp;#039;In der Darstellung weiblicher Akte hatte er eine gewisse Verwandtschaft mit... [[Lovis Corinth]] - und so wie dieser greift er auch manchmal religiöse Stoffe auf (&amp;#039;der Gekreuzigte&amp;#039;). Besonders originell sind seine Figurenbilder mit oft ganz einfachen Themen: eine junge Frau sich schminkend, ein Mädchen mit einem Blumenstrauß. So reichen seine darstellerischen Möglichkeiten vom Bauersmann auf dem Felde mit seinem Tiergespann bis hin zur leicht mondänen Dame in ihrem Boudoir&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Thienemann-Stoedter 1974, S. 320 f&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Bergmann bevorzugte einen hellen, leuchtenden Kolorismus und einen patorosen und breitpinseligen Farbauftrag sowie die offene malerische Form. Wie auch bei seinem Lehrer Zügel kommen in seinen Gemälden die Tiere oft aus der Bildtiefe direkt auf den Betrachter zu&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruckmanns Lexikon 1993, S. 76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
* Villa Jauss Kunsthaus, Oberstdorf 2015 (mit Franziskus Dellgrün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Scholle&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, 110 × 134 cm, Deutsches Historisches Museum, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ottilie Thiemann-Stoedter: &amp;#039;&amp;#039;Die Malerkolonie Haimhausen&amp;#039;&amp;#039;. In: Amperland 1974/Jhg. 10, S. 318–327.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Weber: &amp;#039;&amp;#039;Max Bergmann – Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. Landau 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Fünfter Band, München 1993, S. 75–77.&lt;br /&gt;
* Lorenz Josef Reitmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dachau, ein Kunstbilderbuch.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Dachau, 1995, Hardcover/gebunden.&lt;br /&gt;
* Rudolf Herz: &amp;#039;&amp;#039;Marcel Duchamp – Le Mystère de Munich.&amp;#039;&amp;#039; Moser 2012.&lt;br /&gt;
* Nicole Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Die Malerkolonie Haimhausen. Ein vergessener Künstlerort und seine Maler&amp;#039;&amp;#039;. München 1999 (unveröffentlichte Magisterarbeit)&lt;br /&gt;
* {{AKL|9|410||Bergmann, Max|Clemens Jöckle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=-luQoqgJYJMC&amp;amp;pg=PA150&amp;amp;lpg=PA150&amp;amp;dq=Wilhelm+Weber,+Max+Bergmann+Leben+und+Werk&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=OK-cPPT4Be&amp;amp;sig=IkszwafHrJV-qvcIYksed-SgAxM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjS4b7bjvLdAhXkAMAKHY4yBZ0Q6AEwBnoECAIQAQ#v=onepage&amp;amp;q=Wilhelm%20Weber%2C%20Max%20Bergmann%20Leben%20und%20Werk&amp;amp;f=false Max Bergmann in &amp;quot;Große Bayerische Enzyklopädie&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.gdk-research.de/db/apsisa.dll/ete?action=query&amp;amp;sstate=eJyNlO1PGkEQxjkwAQ8sOmpKTd9ik9Y0SrgDFeyHmqppbBvfqN9ILsvdAlfubq-7e6L96zt7LxRSSfuJnef57czs7C0lDVo6UCes_4wof6gLSQKHcGdVq-W2dcG4tIjXj_ydXFs71r6UMn9rV19XuzzGxlE43Qa5rdz2ip6LfwvSG7_P7WjtjW1dL5wZDdCMmoY2rg1YGjGfYriqQhOKktn1e99D5Z1SmvBy6IzNhmHshZw5kS1dFtS5EA9CUr_uqK1x1laStazW-5APWGYcgNbI8h9C8YJdqxNmaBvyprLXVNCBksPsyKeBRGlZz5-ZSdZ1dM0GzAwCxYoSDSgQYad0MylVxWULigPGJziLuI_82X5a6BmuO7DWJ_b4yNg1PrgBwTPdqXM8j60NQUPCiWQ89v_TfRG7m2nNoz1zPvWGnu8aUBFuMPToDRWRJ5OZdNXM71zh9j3FgVL2YdkN_mgVpR1AwfZFRhw-QrQzIo46WYRn75qQd9I77uIYZ-ptKuXvxlaUbMKS54pp2ISlX4ypwddU2IKqj7AbZtuy5kxsP74iK7mYstIO0umr3sxpp3GizmOJnmLXTajyKHCGJBieUklcT6StNBvTztSJmgYUnSmwijtbUBpw6kp6L-MG8t3DrCR-G9327Ff4Wi87A8sekVBSLqA6cD1cWOMoENKjHIlX88STjCA0GsTAm3kAUgAf4pAKK0QNoe15aG0eGlL2z0R9Ek0WJ5LUHgXu2KLB4pZTZnGlMYkGIU5OcH8xJEcUX2jDSEotmF8GxU9jjqikxA8y4uoTfDtvb6b2xJWj0LVlxGlSaEE3M1z8zlYQ8sl94grQOqhe62U3cFHCtytHcNzrfeydHPVIKHpOv_f59Kt1dfvp2_mJdXVzeXp78v388sIyGy0EkEj__noT2ueMSbWjpv0GE7iFbw**&amp;amp;desc=max+Bergmann&amp;amp;refine=Suchen Verzeichnis der Werke Max Bergmanns in der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus Der Kunst München]&lt;br /&gt;
* [http://kultur-oa.de/kunsthaus-jauss/2015-bergmann-dellgruen.htm Überblick über das breite Motivspektrum Bergmanns]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118665901|VIAF=30330659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bergmann, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiermaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Haimhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wörth am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Germersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bergmann, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fürstenberg (Oder)|Fürstenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Oktober 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Haimhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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