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	<title>Max Berger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:51:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Berger&amp;diff=2777777&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-25T09:16:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Berger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juli]] [[1893]] in [[Gozdnica|Freiwaldau]], [[Provinz Schlesien|Schlesien]]; † [[25. Mai]] [[1970]]) war ein deutscher Jurist und von 1956 bis 1958  Militäroberstaatsanwalt der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] (NVA) der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. In mehrere Funktionen war Berger somit eine prägende Figur im Aufbau der Militärjustiz der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Berger, Sohn eines Arbeiters, wurde nach dem Besuch der Volksschule Kartonagenschneider. Als 14-Jähriger trat er der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] (SAJ) bei und wurde 1912 [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Mitglied. Von 1915 bis 1918 kämpfte er im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Von 1920 bis 1923 war er als Rechtsvertreter im Berliner Mieterverein „Königstor“ tätig, dessen Vorsitzender er 1926 wurde. 1924 trat Berger aus der SPD aus und wechselte 1926 in die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Von 1925 bis 1933 betrieb er eine eigene Rechtsanwaltskanzlei in [[Berlin]]. 1932/33 war Berger zudem Leiter der juristischen Abteilung der „Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheiten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] und dem Verbot der KPD unterstützte Berger die Partei auch in der Illegalität. Bis 1934 war er für die KPD in [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]] tätig. Am 30. Januar 1936 wurde Berger von der [[Gestapo]] verhaftet und am 26. Januar 1937 wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu 32 Monaten [[Zuchthaus]] verurteilt, die er absaß. Von 1939 bis Kriegsende war Berger als Kartonagenarbeiter und Hilfskontrolleur tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] beteiligte sich Berger am Wiederaufbau der KPD in Berlin und wurde auf Befehl der sowjetischen [[Kommandantur]] Staatsanwalt in [[Berlin-Prenzlauer Berg]]. Im Oktober 1945 wurde ihm gekündigt. Begründung des damaligen Vorgesetzten Bergers, des Generalstaatsanwaltes [[Wilhelm Kühnast]], war „mangelnde akademische Bildung“ Bergers. Berger protestierte bei den sowjetischen Besatzungstruppen gegen die Entscheidung und wurde von diesen als Staatsanwalt in [[Berlin-Mitte]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 trat Berger in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] ein und wurde im November 1948 Sektorenstaatsanwalt für den [[Sowjetischer Sektor Berlins|sowjetischen Sektor Berlins]] und im Februar 1949 [[Generalstaatsanwalt]] beim [[Landgericht Berlin]]. Ab Juli 1950 war Berger Oberstaatsanwalt von Ostberlin. 1950 ging Berger zur [[Deutsche Volkspolizei|Deutschen Volkspolizei]], später [[Kasernierte Volkspolizei]], ab 1956 zur NVA. Ab 1. März 1953 war Berger im Rang eines [[Oberst]]s der KVP mit der Bildung der Staatsanwaltschaft im Militär der DDR beauftragt. Er wurde Oberstaatsanwalt der Volkspolizei und Mitglied des Kollegiums des [[Ministerium des Innern (DDR)|Ministeriums des Innern]] bzw. des Kollegiums des Dienstbereiches der KVP. 1956 wurde er Chef der Verwaltung der Militäroberstaatsanwaltschaft im [[Ministerium für Nationale Verteidigung]] und erster Militäroberstaatsanwalt der DDR. Bis 1957 war ihm ein sowjetischer Militärberater beigeordnet. Am 30. September 1958 ging Berger in den Ruhestand. Bis zu seinem Tod 1970 war er Mitarbeiter beim Nationalrat der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]] (NF) der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1955 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 7. Mai 1955, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1963 Vaterländischer Verdienstorden in Silber&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland, 3. September 1963, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1968 Vaterländischer Verdienstorden in Gold&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland, 30. August 1968, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]]&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige in Neues Deutschland, 1. Juni 1970, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=max-berger|lemma=Max Berger|autor=[[Andreas Herbst]]|band=2|idNum=219}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Roger Engelmann, Clemens Vollnhals&lt;br /&gt;
   |Titel=Justiz im Dienste der Parteiherrschaft&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Rechtspraxis und Staatssicherheit in der DDR&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Ch. Links Verlag]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-86153-184-4&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch | BuchID=Ih2p9culP14C | Hervorhebung=Max Berger Staatsanwalt}}}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Reuß]], &amp;#039;&amp;#039;Millionäre fahren nicht auf Fahrrädern. Justizalltag im Nachkriegsberlin.&amp;#039;&amp;#039; Vergangenheitsverlag, Berlin 2012. ISBN 978-3-86408-092-0.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Reuß]], &amp;#039;&amp;#039;Berliner Justizgeschichte. Eine rechtstatsächliche Untersuchung zum strafrechtlichen Justizalltag in Berlin von 1945–1952, dargestellt anhand der Strafgerichtsbarkeit des Amtsgerichts Berlin-Mitte.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Berlin/Baden-Baden, 2000.&lt;br /&gt;
* Klaus Froh &amp;amp; Rüdiger Wenzke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA: Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5., durchges. Auflage. Ch. Links Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-86153-438-9, S. 245f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-10-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berger, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsanwalt (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berger, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Militäroberstaatsanwalt der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR (1956–1958)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gozdnica|Freiwaldau]], [[Provinz Schlesien|Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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