<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Benkwitz</id>
	<title>Max Benkwitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Benkwitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Benkwitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T04:06:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Benkwitz&amp;diff=1411662&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Benkwitz&amp;diff=1411662&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-23T15:29:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Benkwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1889]] in [[Groitschen]]; † [[12. Oktober]] [[1974]] in [[Zeitz]]) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]/[[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]/[[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Benkwitz besuchte von 1895 bis 1903 die [[Volksschule]]. Danach erlernte er das Formerhandwerk. 1909 trat er der Gewerkschaft und 1912 der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) bei. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wechselte er in die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD), eine sich aus dem linken Flügel der SPD rekrutierende Abspaltung der SPD. Nach dem Krieg arbeitete Benkwitz bis zum Herbst 1923, als er arbeitslos wurde, als Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 beteiligte Benkwitz sich nach eigener Aussage an der Bekämpfung der [[Kapp-Putsch]]isten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Hirschinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Gestapoagenten, Trotzkisten, Verräter.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr schloss er sich der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) an. Von 1920 bis 1927 war er als Funktionär in Zeitz tätig. In den folgenden Jahren amtierte er als 1. Sekretär der KPD-Bezirksleitung Halle-Merseburg, später als Leiter des KPD-Unterbezirks Zeitz. Dann hatte er auch Posten als 1. Sekretär in Schlesien und Oberschlesien. Von Mai bis Dezember 1924 gehörte Benkwitz als Abgeordneter dem [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] in Berlin an. Sein Mandat erhielt über den Reichswahlvorschlag seiner Partei. Trotz seines Abgeordnetenstatus wurde Benkwitz während der Weimarer Republik wiederholt verhaftet und von mehreren Gerichten, darunter das Leipziger [[Reichsgericht]], wegen „Zersetzung der Schutzpolizei“, „Vorbereitung zum Hochverrat“, illegaler Weiterführung des 1929 verbotenen [[Roter Frontkämpferbund|Rotfrontkämpferbundes]] und Verächtlichmachung der Republik zu Haftstrafen verurteilt. So wurde er zum Beispiel 1927 zu einer zweijährigen [[Festungshaft]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1924 bis 1928 gehörte Max Benkwitz dem [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtag]] der [[Provinz Sachsen]] an. Von 1930 bis 1933 war er Filialleiter des [[Neuer Deutscher Verlag|Neuen Deutschen Verlags]] in Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung betätigte Benkwitz sich in der Untergrund-KPD. Von 1933 bis 1937 wurde er in den Konzentrationslagern [[KZ Lichtenburg|Lichtenburg]], [[KZ Esterwegen|Esterwegen]] und [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] gefangen gehalten. Die Jahre 1939 bis 1945 verbrachte er im [[KZ Buchenwald]], wo er dem kommunistischen Lagerwiderstand angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde Benkwitz 1. Sekretär der KPD-Kreisleitung Zeitz und Stadtrat in Zeitz. Ebenfalls wird Max Benkwitz als erster Landrat des [[Kreis Weißenfels]] unter der sowjetischen Besatzungsmacht (SMAD) (Kreisparteichef: Willi Heppner) von Juli 1945 bis 1947 genannt. 1946 wurde er durch die [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Von 1946 bis 1950 war er einer der beiden Vorsitzenden des SED-Kreisvorstandes beziehungsweise der SED-Kreisleitung Zeitz. Von 1950 bis 1952 war er Vorsitzender der Landes-Parteikontrollkommission in Sachsen-Anhalt. In den Jahren 1952 bis 1954 war er Mitarbeiter der SED-Kreisleitung in Halle. Zwischen 1954 und 1958 wurde Max Benkwitz als Abteilungsleiter der Stadtverwaltung in Halle, später in Zeitz, beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Benkwitz wurde  mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber (6. Mai 1955) und Gold (1964), mit der Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold (1969) sowie 1959 mit dem [[Banner der Arbeit]] ausgezeichnet. 1973 erhielt er den [[Karl-Marx-Orden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bevor unsere Republik entstand. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Halle 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Karl Dietz Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7, S. 87. [http://www.stiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=4057 Online]&lt;br /&gt;
* [[Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen]]: SBZ-Biographie, 1961, S. 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|110445600}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|110445600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende der SED-Landesparteikontrollkommissionen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=110445600|VIAF=54743266}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Benkwitz, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotfrontkämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Benkwitz, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bergmann und Politiker (SPD, USPD, KPD, SED), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Groitschen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zeitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
	</entry>
</feed>