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	<title>Max Becker (Politiker) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ewald Grothe (ADL) am 22. April 2025 um 06:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Becker Politiker.jpg|mini|hochkant|Max Becker]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Max Adolf Becker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Mai]] [[1888]] in [[Kassel]]; † [[29. Juli]] [[1960]] in [[Heidelberg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Deutsche Volkspartei|DVP]], [[Freie Demokratische Partei|FDP]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Max Becker, der evangelisch war, studierte nach dem Abitur [[Rechtswissenschaft]]en an den Universitäten [[Universität Grenoble|Grenoble]], [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Berlin]], [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle (Saale)]] und [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] und ließ sich 1913 als Rechtsanwalt und Notar in [[Bad Hersfeld]] nieder. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Soldat teil. Ab 1928 war er als Anwalt in einer eigenen Kanzlei tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kanzlei wurde bis 1998 von seinem Schwiegersohn weitergeführt und besteht noch heute unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Anwaltskanzlei Gesser &amp;amp; Rath&amp;#039;&amp;#039; in [[Bad Hersfeld]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Becker, der auch sehr kulturinteressiert war, gehörte zu den Initiatoren der [[Bad Hersfelder Festspiele]] und gewann seinen Parteifreund und [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]] [[Theodor Heuss]] als Schirmherren für die erstmals 1951 durchgeführten Festspiele. Becker war verheiratet und hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Becker war in der [[Weimarer Republik]] Mitglied der DVP. 1945 begründete er in [[Hessen]] die [[Freie Demokratische Partei|LDP]] mit, die später der hessische Landesverband der FDP wurde. Von 1955 bis zu seinem Tode gehörte er dem [[FDP-Bundesvorstand]] an. Von 1956 bis 1958 war er Landesvorsitzender der [[FDP Hessen|hessischen FDP]]. 1959 war er Kandidat der FDP für das Amt des Bundespräsidenten (siehe [[Wahl des deutschen Bundespräsidenten 1959]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Becker war in der [[Weimarer Republik]] Ratsmitglied in Bad Hersfeld und 1919 bis 1921 auch Mitglied des Kreistages im [[Kreis Hersfeld]]. Außerdem gehörte er von 1922 bis 1933 dem [[Kommunallandtag Kassel|kurhessischen Kommunallandtag]] und dem [[Provinziallandtag der Provinz Hessen-Nassau|Provinziallandtag]] der preußischen [[Provinz Hessen-Nassau]] an. 1945 wurde Becker Mitglied des [[Magistrat (Deutschland)|Magistrats]] der Stadt Bad Hersfeld und 1946 auch wieder des Kreistages im Kreis Hersfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Becker war 1946 bis 1949 [[MdL|Landtagsabgeordneter]] in Hessen. Er war 1948/49 Mitglied des [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rats]] und dort Schriftführer sowie Vorsitzender des Ausschusses für Wahlrechtsfragen. Dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gehörte er seit dessen erster Wahl 1949 bis zu seinem Tode an. 1951/52 war er Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Prüfung, ob durch die Personalpolitik Mißstände im Auswärtigen Dienst eingetreten sind&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Becker war als Nachfolger von [[Thomas Dehler]] vom 8. Januar 1957 bis zum Ende der Wahlperiode im selben Jahr Vorsitzender der FDP-[[Fraktion (Politik)|Fraktion]], nachdem er bereits seit dem Austritt des „Ministerflügels“ stellvertretender Fraktionsvorsitzender war. Vom 4. Juli 1956 bis zu seinem Tode war er [[Präsident des Deutschen Bundestages#Stellvertreter|Vizepräsident]] des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]. Becker war am 5. Februar 1954 der erste Bundestagsabgeordnete, der das neugeschaffene Instrument der [[Zwischenfrage]] nutzte, um dem Abgeordneten [[Alois Niederalt]] eine Frage zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Parlamentarische Versammlung des Europarates|Parlamentarischen Versammlung des Europarat]]es gehörte Becker, dessen Schwerpunkte die [[Außenpolitik|Außen-]] und die [[Europapolitik]] waren, von 1950 bis zu seinem Tode an. 1952/53 war er Mitglied der Versammlung für eine europäische Verfassung und von 1955 bis zu seinem Tod der Versammlung der [[Westeuropäische Union|Westeuropäischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen aus Beckers Tätigkeit im Parlamentarischen Rat und im Deutschen Bundestag sowie als Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und des FDP-Landesverbandes Hessen bilden den Kern seines [[Nachlass]]es im [[Archiv des Liberalismus]] der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit]] in [[Gummersbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1957 erhielt er vom [[Aachener Karnevalsverein]] den [[Orden wider den tierischen Ernst]]. Nach seinem Tod wurde er am 3. August 1960 mit einem Staatsbegräbnis in seiner Heimatstadt Bad Hersfeld geehrt. Dort ist auch eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 50–51.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 67.&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986|Seite=207–208}}&lt;br /&gt;
* Dieter Pelda: &amp;#039;&amp;#039;Die Abgeordneten des Preußischen Kommunallandtags in Kassel 1867–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 22 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 8). Elwert, Marburg 1999, ISBN 3-7708-1129-1, S. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Max Becker}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123634237}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=123634237|titel=Becker, Max}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=123634237|Titel=Dr. jur. Richard Max Adolf Becker|Datum=2023-03-30|Abruf=2023-07-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundestagsvizepräsidenten/FDP&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der FDP Hessen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123634237|VIAF=20594517}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Becker, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens wider den tierischen Ernst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsvizepräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der WEU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parlamentarischen Rates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Kurhessischen Kommunallandtags]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der FDP Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Bundesvorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Archiv des Liberalismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Becker, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Becker, Richard Max Adolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DVP, FDP), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ewald Grothe (ADL)</name></author>
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