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	<title>Max Böhme - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:16:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_B%C3%B6hme&amp;diff=1998698&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-09-01T21:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Böhme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Mai]] [[1870]] in [[Zeitz]]; † [[18. November]] [[1925]] in [[Coburg]]) war ein deutscher [[Architekt]] und kommunaler [[Baubeamter]] in Coburg.&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Böhme and daughter Lotte Böhme ca. 1912.jpg|alternativtext=Max and Lotte Boehme ca. 1912|mini|hochkant|Max Böhme ca. 1912 mit seiner Tochter Lotte Böhme.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Böhme.jpg|alternativtext=Max Boehme ca. 1900|mini|hochkant|Max Böhme ca. 1900. Am Revers eine Medaille, die er angeblich bekam, weil er jemanden vor dem Ertrinken gerettet hatte. Das Bild muss vor seiner Zeit in Coburg entstanden sein.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coburg-Grab-Boehme.jpg|mini|hochkant|Grab auf dem Friedhof Glockenberg in Coburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Böhme absolvierte ein Architekturstudium an der &amp;#039;&amp;#039;[[Baugewerkschule]] [[Buxtehude]]&amp;#039;&amp;#039;. 1898 trat er eine Stelle in der staatlichen Bauverwaltung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] in [[Darmstadt]] an. 1899 wurde er zweiter Stadtbaumeister in [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]] und 1903 folgte die Berufung zum Stadtbaumeister in Coburg, wo er auch die Gunst des [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Herzogshauses]] erlangen konnte. Die insbesondere im [[Jugendstil]] gestalteten Bauwerke Böhmes prägen bis heute das Coburger Stadtbild und zählen heute zu den [[Liste der Denkmäler in Coburg|denkmalgeschützten Bauten]] der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhmes erstes Bauwerk in Coburg war 1903 das Direktionsgebäude der ehemaligen Städtischen Elektrizitätswerke in der heutigen [[Liste der Denkmäler in Coburg/B#Bamberger Straße|Bamberger Straße 2]]. Sein Wohnhaus im [[Liste der Denkmäler in Coburg/G#Gustav-Freytag-Weg|Gustav-Freytag-Weg 23]] aus dem Jahre 1904 folgte als zweites Bauwerk. Im Zeitraum von 1903 bis 1905 betreute Böhme den Umbau des [[Coburger Rathaus]]es und 1906 im Rahmen der Itzregulierung die [[Liste der Denkmäler in Coburg/M#Mühldamm|Ausgestaltung der Uferanlagen]]. Im selben Jahr wurde auch der von ihm geplante Alexandrinenturm auf der Senningshöhe eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1907 war geprägt durch die Eröffnung einer Vielzahl von Böhme geplanter Bauwerke. Das waren die Heizzentrale der Städtischen Gasanstalt am [[Liste der Denkmäler in Coburg/S#Schillerplatz|Schillerplatz 1]], das [[Krematorium]] und die Urnenhalle im Rahmen der von ihm seit 1903 betreuten Erweiterung des [[Friedhof am Glockenberg|Friedhofes am Glockenberg]], das [[Ernst-Alexandrinen-Volksbad]] und die [[Heiligkreuz-Volksschule Coburg|Heilig-Kreuz-Schule]]. Am 29. April 1907 wurde Böhme durch [[Carl Eduard (Sachsen-Coburg und Gotha)|Herzog Carl Eduard]] zum Stadtbaurat ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0002/bsb00024160/images/index.html?projekt=1208935026&amp;amp;id=00024160&amp;amp;fip=88.65.116.80&amp;amp;no=11&amp;amp;seite=187 Regierungsblatt für das Herzogtum Coburg, 4. Mai 1907]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf [[Spitalgasse 19 (Coburg)|des ehemaligen Kaufhauses in der Spitalgasse 19]] von 1908 war ein Privatauftrag der Textilkaufhaus-Kette &amp;#039;&amp;#039;[[M. Conitzer &amp;amp; Söhne]]&amp;#039;&amp;#039; wie 1911 das [[Creditkasse des Spar- und Hülfevereins in Coburg|Bankgebäude des Spar- und Hülfevereins]] im Steinweg 5. Weitere Bauwerke von Böhme waren 1909 der Herzogsbrunnen auf der hohen Schwenge und 1910 die [[Liste der Denkmäler in Coburg/F#Floßstegstraße|Floßstegbrücke]] über den Hahnfluss. Den Abschluss seiner Bauwerke in Coburg bildeten die Wasserbehälter [[Liste der Denkmäler in Coburg/P#Plattenäcker|Plattenäcker]] und [[Liste der Denkmäler in Coburg/H#Himmelsacker|Himmelsacker]] von 1914.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Ulrich Pachale: &amp;#039;&amp;#039;Max Böhme (1870–1925).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Coburger Geschichtsblätter Jahresband 2008.&amp;#039;&amp;#039; S. 74–76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Morsbach, Otto Titz: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Coburg. Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Denkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Karl M. Lipp Verlag, München 2006, ISBN 3-87490-590-X (= Denkmäler in Bayern. Band IV.), S. CXXIX&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer Anstellung auf Lebenszeit stimmte 1921 der Stadtrat zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner Leistungen war Böhme auch Kritik ausgesetzt, als er 1913 um eine Gehaltsaufbesserung nachsuchte, obwohl er aus Nebentätigkeiten in Thüringen, wie bei dem Volksbad in [[Römhild]], zusätzliche Einkünfte erzielte. Er erhielt eine Gehaltsaufbesserung auf 6500 Mark, die in den folgenden Jahren auf 7500 Mark stieg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00001151/images/index.html Coburger Zeitung, 3. April 1913]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Nebeneinkünfte werden belegt durch die &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Böhme&amp;#039;&amp;#039; mit Bildern von seinen Arbeiten in Thüringen im Stadtarchiv Coburg&amp;lt;ref&amp;gt;Coburger Tageblatt, 3. April 1913&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht immer fand er mit seinen Plänen und Ideen Gleichgesinnte, aber dank seiner Sachkunde wusste er sich durchzusetzen. Hinsichtlich der Kostensteigerung beim Bau des Ernst-Alexandrinen-Bades schrieb das Coburger Tageblatt am 8. September: &amp;#039;&amp;#039;Es ist durchaus keine Kunst pomphaft zu bauen, wenn man das Geld aus anderer Leute Taschen ungeniert nehmen kann&amp;#039;&amp;#039;, womit auf die Herzogin [[Alexandrine von Baden]], die privat eine große Summe bereitgestellt hatte, angespielt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 trat Böhme aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Ein Jahr später starb er. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Glockenberg. Eine Straße, der Max-Böhme-Ring auf der [[Bertelsdorf (Coburg)|Bertelsdorfer]] Höhe in Coburg, wurde 1998 nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Coburg-Heiligkreuzschule5.jpg|Heilig-Kreuz-Schule&lt;br /&gt;
Coburg-Spitalgasse-19.jpg|Kaufhaus in der Spitalgasse&lt;br /&gt;
Römhild-Volksbad.jpg|Volksbad in Römhild&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Wolter: &amp;#039;&amp;#039;„In welchem Style sollen wir bauen?“ Coburger Baumeister und Architekten 1820–1920.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Raum – Zeit – Coburg&amp;#039;&amp;#039;, Band 1.) Dr. Peter Morsbach Verlag, Regensburg 2011, ISBN 978-3-937527-38-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123064775|VIAF=40276543}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohme, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Böhme, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zeitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. November 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Coburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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