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	<title>Max Askanazy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:21:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Askanazy&amp;diff=1849691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-02-01T17:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Askanazy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Februar]] [[1865]] in [[Nesterow|Stallupönen]]; † [[23. Oktober]] [[1940]] in [[Genf]]) war ein [[Schweiz]]er [[Pathologe]] und [[Onkologe]] [[Deutsche Staatsbürgerschaft|deutscher]] Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Askanazy-Max.gif|mini|Max Askanazy, Königsberg]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Askanazy, Angehöriger der [[Jüdische Religion|jüdischen Glaubensgemeinschaft]], kam am 24. Februar 1865 in Stallupönen als Sohn des Joseph Samuel Askanazy und der Nanny geborene Ashkanazy zur Welt. Er besuchte mit seinem Bruder [[Selly Askanazy]] (1866–1940 – Praktischer Arzt in Ostpreußen – Auswanderung nach Spanien) das Kneiphöfsche Gymnasium in Königsberg und diente mit ihm als Reserveoffizier in der Preußischen Armee. Askanazy nahm ein [[Studium der Medizin]] an der [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]] auf, das er 1890 mit dem Erwerb des [[Akademischer Grad|akademischen Grades]] eines [[Doktor|Dr. med.]] abschloss. Im Anschluss daran war er dort bis 1895 am Pathologischen Institut bei [[Ernst Neumann (Mediziner)|Ernst Neumann]] (1834–1918) tätig. Nach seiner [[Habilitation]] im Jahr 1894 lehrte er zunächst als [[Privatdozent]], seit 1903 als [[Titularprofessor]] für allgemeine Pathologie, [[Anatomie|pathologische Anatomie]] und [[Mykologie]] an der Universität Königsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 folgte er dem Ruf an die [[Universität Genf]] die Nachfolge von [[Friedrich Wilhelm Zahn]]  (1845–1904) auf der [[Professur]] für Pathologie anzutreten. Diese Stellung hatte Askanazy bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1939 inne. Zudem gründete Max Askanazy im Jahr 1928 die Internationale Gesellschaft für geographische Pathologie.&lt;br /&gt;
Neben der beruflichen Tätigkeit hielt Askanazy in Königsberg eine viel beachtete Vortragsreihe zum Thema „Kunst und Wissenschaft“. Hier verglich er die Tätigkeit des wissenschaftlichen Forschers mit derjenigen des Künstlers: Die Phantasie des Künstlers spiele die Rolle als Helferin der Wissenschaft. Aus ihrer Erkenntnis inspiriere sie die Wissenschaft, Problemlösungen zu erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn die Wissenschaft in erster Linie dazu berufen ist, Beobachtungen zu machen, und daraus Theorien zu konstruieren, so sei doch auch die Intuition unentbehrlich, die sich mit der Phantasie des Künstlers vergleichen läßt.“ (Askanazy, zitiert von Hübschmann 1958).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Askanazy war verheiratet mit Stéphanie Elisabeth Maria Askanazy, geborene Gerstel. Die Ehe blieb kinderlos. Er verstarb am 23. Oktober 1940 vier Monate vor Vollendung seines 76. Lebensjahres in Genf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Max Askanazy, Autor von ungefähr 170 [[Publikation]]en, befasste sich vor allem mit dem blutbildenden System, der Knochenpathologie, der Pathologie der [[Endokrine Drüse|endokrinen Drüsen]] und der [[Tumor]]e, der [[Entzündung]] sowie der pathogenen Wirkung tierischer [[Parasiten]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als profunder Kenner der Blutpathologie schrieb er in dem seinerzeit namhaften Lehrbuch von O. Lubarsch und F. Henke den Abschnitt über das „Knochenmark und die Blutbildung.“  Er war wie sein Lehrer „Unitarier“: Die in Königsberg erstmals 1868/69 von seinem Lehrer Ernst Neumann beschriebene „Lymphoide Markzelle“ im Knochenmark sei auch postembryonal die [[Blutstammzelle]] für alle Blutzellreihen und damit für die Blutpathologie von ausschlaggebender Bedeutung.&lt;br /&gt;
Im Forschungsgebiet der Parasitologie entdeckte er einen bisher unbekannten Parasiten: den Leberegel (Ophisthorchis felineus). Beeinflusst durch den Königsberger Zoologen [[Max Braun (Zoologe)|Maximilian Braun]] entdeckte Askanazy, dass die Larven des Egels im Fischfleisch verschiedener Fische im Kurischen Haff vorkommen und beim Genuss roher Fische in den menschlichen Körper gelangen können. Der Leberegel bewirkt nicht nur eine Infektion der Gallengänge, sondern diese Infektion kann sich zum Gallengangskarzinom weiterentwickeln (Krauspe). Askanazy hat seine wichtigsten Erkenntnisse über die Parasiten in einem Kapitel des Aschoff’schen Lehrbuches dargestellt (Askanazy 1914).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hinweis darauf, dass eine Infektion in eine bösartige Geschwulst übergehen kann, veranlasste Askanazy, die experimentelle Geschwulstforschung aufzubauen. Im Tierversuch erbrachte  er den Beweis der Krebsbildung durch Arsen (1926).&lt;br /&gt;
Eine der ersten Publikationen aus der Königsberger Zeit befasste sich mit Tumoren  des Eierstocks (Dermoidzysten). Er erkannte diese Tumoren als „Teratome“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank seiner weltweiten Beziehungen erlebte das Königsberger Institut und später besonders das Genfer Institut für Pathologie unter seiner Leitung einen entscheidenden Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Askanazy sah die zentrale Aufgabe der Pathologie in der Systematisierung der [[Ätiologie (Medizin)|Krankheitsursachen]]. Damit durchbrach er die in seinem Fach vorherrschende Beschränkung auf die [[Morphologie (Biologie)|Morphologie]], was der [[Karzinom]]forschung entscheidende Impulse verlieh. Askenazys &amp;#039;&amp;#039;„4 Faktor-Theorie der Geschwulstgenese“&amp;#039;&amp;#039; führt die Entstehung eines Karzinoms zurück auf das Zusammenwirken von:&lt;br /&gt;
* Allgemeiner [[Disposition (Medizin)|Disposition]], etwa [[Vererbung (Biologie)|Vererbung]]&lt;br /&gt;
* Örtlicher Disposition -geographische Pathologie-&lt;br /&gt;
* [[Exogen]]er Reize, beispielsweise durch [[Parasiten]]&lt;br /&gt;
* [[Endogen]]er Reize -[[intrazellulär]]-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1928 wurde er zum Vorsitzenden der Deutschen Pathologischen Gesellschaft gewählt.&lt;br /&gt;
* 1934 wurde Max Askanazy für seine bedeutenden Arbeiten im Bereich der Krebsforschung der [[Marcel-Benoist-Preis]] verliehen&lt;br /&gt;
* 1935 wurde Max Askanazy zum [[Ehrenbürger]] von Genf ernannt&lt;br /&gt;
* Aufnahme in die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]] (im Jahr 1903)&lt;br /&gt;
* Verleihung zweier [[Ehrendoktorat]]e&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&amp;lt;!-- Angaben müssen überprüft werden. „Ernst Neumann“ ist vermutlich nicht Titel, sondern CoAutor --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Ätiologie (kausale Genese) II. Äußere Krankheitsursachen zum Thema Parasiten.&amp;#039;&amp;#039; In: L. Aschoff: &amp;#039;&amp;#039;Pathologische Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; Lehrbuch. 4. Auflage. Band 1, G. Fischer Verlag, Jena 1914, S. 136–309.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ernst Neumann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zentralblatt für allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; 29, 1918, S. 409–421.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Knochenmark.&amp;#039;&amp;#039; In: F. Henke, O. Lubarsch: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der speziellen pathologischen Anatomie und Histologie.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Springer Verlag, Berlin 1927, S. 775–1082.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ernst Neumann. 30.1.1834-6.3.1918.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Pathologie.&amp;#039;&amp;#039; 28, 1935, S. 363–372.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|14276|&amp;#039;&amp;#039;Askanazy, Max&amp;#039;&amp;#039;|Autor= Lazare Benaroyo}}&lt;br /&gt;
* Eugène Bujard: &amp;#039;&amp;#039;Max Askanazy 1865–1940&amp;#039;&amp;#039;. In: Charles Borgeaud; Paul-E. Martin: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de l&amp;#039;Université de Genève&amp;#039;&amp;#039;, 4, Annexes: historique des facultés et des instituts: 1914–1956, Genève: Georg 1959, S. 237–239.&lt;br /&gt;
* P. Huebschmann: &amp;#039;&amp;#039;Max Askanazy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußische Arztfamilie.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, Adventsrundbrief 1958, Teil III, Was wir immer bewahren wollen, S. 11–12.&lt;br /&gt;
* C. Krauspe: &amp;#039;&amp;#039;Die Errichtung eines eigenen Lehrstuhls für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie an der Albertus-Universität.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußische Arztfamilie.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, Osterrundbrief 1969, Beilage Nr. VII, S. 15–19.&lt;br /&gt;
* E. Neumann-Redlin von Meding: &amp;#039;&amp;#039;Die „Blutsverwandtschaft“ zwischen Genf und Königsberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Königsberger Bürgerbrief.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 80 (2012), S. 52–53.&lt;br /&gt;
* Avi Ohry: &amp;#039;&amp;#039;Professor Max Askanazy (1865–1940): from Königsberg (Prussia) to Geneva.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J. Med. Biogr.&amp;#039;&amp;#039; May, Nr. 19, 2011, S. 70–72.&lt;br /&gt;
* Erwin Rutishauser: &amp;#039;&amp;#039;Necrologica de M. Askanazy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweiz. Zeitschrift für Allgemeine Pathologie und Bakteriologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Basel 1941, S. 174–176.&lt;br /&gt;
* Erwin Rutishauser: &amp;#039;&amp;#039;Max Askanazy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Medizinisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1941, S. XIX–XXVI.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Askanazy 1865–1940&amp;#039;&amp;#039;, Genève 1943 (Festschrift nach seinem Tod 1940).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Inhalt – Table des Matières;&lt;br /&gt;
I: M. Askanazy: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
II: M. A. Lachenal: &amp;#039;&amp;#039;Lettre à Madame Askanazy; Bujard, M.E. (Recteur des l´Université): Discours commémoratif; Jentzner, A.: Discours commémoratif&lt;br /&gt;
III: C. Wegelin: &amp;#039;&amp;#039;Max Askanazy als Pathologe.&amp;#039;&amp;#039; Michaud, L.: Le biologiste; Rutishauser, E.: Max Askanazy, le Professeur et le Patron; Gysin, M.: Une conférence du Prof. Max Askanazy; Bohnenblust, G.: Worte des Gedächtnisses; Genève 1943 (aus dem Privatbesitz Thomsen-Askanazy)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Ole Daniel Enersen: {{Webarchiv | url=http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/2366.html | wayback=20250413040616 | text=Max Askanazy}} bei whonamedit.com&lt;br /&gt;
* [http://www.marcel-benoist.ch/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=63&amp;amp;Itemid=55 &amp;#039;&amp;#039;Askanazy, Max.&amp;#039;&amp;#039;] auf der Webseite www.marcel-benoist.ch&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11766684X|VIAF=35240004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Askanazy, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Onkologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Genf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Kanton Genf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Albertus-Universität Königsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Askanazy, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Pathologe und Onkologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nesterow|Stallupönen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Genf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
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