<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Ariowitsch</id>
	<title>Max Ariowitsch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Ariowitsch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Ariowitsch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T05:41:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Ariowitsch&amp;diff=1527170&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-31117-66 am 4. November 2025 um 18:09 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Ariowitsch&amp;diff=1527170&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:09:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pelzhändler in Leipzig (Max Ariowitsch, Dr. Halberstam u. a.).jpg|mini|hochkant=1.2|Max Ariowitsch (ganz links) in einer Gruppe Rauchwarenhändler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marcus „Max“ Ariowitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. September]] [[1880]] in [[Leipzig]]; † [[17. März]] [[1969]] in [[New York City|New York]]) war ein deutsch-britischer [[Rauchwarenhändler]] (Pelzhändler) und [[Stifter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn des Rauchwarenhändlers [[Julius Ariowitsch|Julius (Judel) Ariowitsch]] (1855–1908) und Louise Hepner (* 12. Juli 1856 im damals preußischen [[Międzyrzecz|Meseritz]]; † 19. Juli 1939 in [[Paris]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.waldstrassenviertel.de/persoenlichkeiten/ariowitsch.html |wayback=20111002193716 |text=&amp;#039;&amp;#039;Louise Ariowitsch&amp;#039;&amp;#039;}} beim Bürgerverein Waldstraßenviertel e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt;), Tochter des Rauchwarenhändlers Mendel Hepner, noch vor 1870 mit ihrer Familie nach Leipzig übergesiedelt, wurde Max Ariowitsch 1880 in Leipzig geboren. Von 1891 bis 1897 besuchte er das [[König-Albert-Gymnasium|Königliche Gymnasium]] seiner Vaterstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;König Albert-Gymnasium (bis 1900 Königliches Gymnasium) in Leipzig: &amp;#039;&amp;#039;Schüler-Album 1880-1904/05&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Gröber, Leipzig 1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater stammte aus [[Slonim]] in Weißrussland, dieser zog 1877 nach Leipzig und begründete im gleichen Jahr eine Rauchwarenfirma am [[Brühl (Leipzig)|Brühl]] 71, im alten Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;Zum Blauen Harnisch&amp;#039;&amp;#039;, in dessen Vorgängerbau die [[Juden]] eine [[Betstube]] hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judaica&amp;quot; /&amp;gt; Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte jedoch erst am 17. Juni 1892. Schon Max Ariowitschs Großvater, Mordechai Ariowitsch, führte in Weißrussland einen Rauchwarenhandel und war regelmäßiger Besucher der [[Leipziger Messe]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://judeninsachsen.de/leipzig/personen/AriowitschJulius.html &amp;#039;&amp;#039;Julius Ariowitsch&amp;#039;&amp;#039;] bei judeninsachsen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harmelin&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Harmelin: &amp;#039;&amp;#039;Juden in der Leipziger Rauchwarenwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tradition. Zeitschrift für Firmengeschichte und Unternehmerbiographie.&amp;#039;&amp;#039; H. 12/1966, S. 274, Verlag F. Bruckmann KG, München 1966&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Ariowitsch erhielt 1902 die [[britische Staatsbürgerschaft]]. 1904 wurde er zusammen mit seinem Schwager Hermann Halberstam (* 1864 in [[Brody (Ukraine)|Brody]], † 1941, Dr. jur., Rechtsanwalt in [[Wien]]) Teilhaber in der Pelzhandelsfirma seines Vaters und verantwortlich für die Tochterfirmen in England (&amp;#039;&amp;#039;[[Ariowitsch &amp;amp; Jacob Fur Ltd.|Ariowitsch &amp;amp; Jacob Fur Co. Ltd.]]&amp;#039;&amp;#039;, 1905) und in New York &amp;#039;&amp;#039;Max Ariowitsch &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039; (gegründet 1910). Die amerikanische Firma wurde als deutsches Unternehmen bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zunächst geschlossen und später liquidiert. Die sofort gebildete Ausweichfirma &amp;#039;&amp;#039; J. Ariowitsch Corp.&amp;#039;&amp;#039; bestand ebenfalls nur bis 1919. Erst 1932 kam die &amp;#039;&amp;#039;Anglo-American Fur Merchants Corp.&amp;#039;&amp;#039; als ein mit J. Ariowitsch Leipzig, allerdings verdecktes, Unternehmen zustande.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judaica&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einmal weltführenden [[Pelzhandelszentrum Leipziger Brühl|Pelzhandelszentrum des Leipziger Brühl]] wurde Max Ariowitsch nach dem Tod seines Vaters einer der mächtigsten und wohlhabendsten Pelzhändler. Nur selten trat er öffentlich in Erscheinung, was ihm den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Graue Eminenz&amp;#039;&amp;#039; einbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fellmann&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Fellmann (Historiker)|Walter Fellmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Leipziger Brühl.&amp;#039;&amp;#039; Fachbuchverlag, Leipzig 1989, S. 208, ISBN 3-343-00506-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Leipzig-Loge XXXIII. No. 496 [[B’nai B’rith]]&amp;#039;&amp;#039;. 1912 wurde sein Sohn Julius geboren, zwei Jahre später sein Sohn Eduard, genannt Eddie (* 1915; † 12. Februar 1995).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://judeninsachsen.de/leipzig/personen/AriowitschMax.html |wayback=20151222182741 |text=&amp;#039;&amp;#039;Max Ariowitsch&amp;#039;&amp;#039;}} bei judeninsachsen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Eddie begann seine Laufbahn im Pelzhandel in Leipzig, die Basis seines späteren Schaffens war über 50 Jahre lang New York.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eddie Ariowitsch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Winckelmann International Fur Bulletin Nr. 2353 - Sales Report 484&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt, London, 20. Februar 1995, S. 1 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933, im Jahr der [[Machtergreifung]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]], verlegte Ariowitsch die geschäftlichen Aktivitäten in die Schwester-Firmen in England und den USA. Ein ehemaliger Mitarbeiter erstattete gegen ihn Anzeige wegen Steuerhinterziehung und Verstößen gegen [[Devisen]]bestimmungen, vermutlich aus Verärgerung über eine abgelehnte Beförderung. Zuletzt mussten beide Deutschland verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Harold James: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Bank und die „Arisierung“.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47192-7, S. 123 f. ([http://books.google.de/books?id=nbsUI5-RAhwC&amp;amp;printsec=frontcover#PPA123,M1 eingeschränkte Vorschau bei Google Buchsuche])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 emigrierte er zunächst nach England und nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1940 in die USA,&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Böwe: [http://www.judeninsachsen.de/files/stadtfuehrer.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das jüdische Leipzig. Ein kleiner Stadtführer.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB) Deutsch-Russisches Zentrum Sachsen e.&amp;amp;nbsp;V., Leipzig 2007, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er seine Firma &amp;#039;&amp;#039;Anglo-American Fur Merchants Corp.&amp;#039;&amp;#039; zur zweitgrößten amerikanischen Rauchwarenfirma ausbaute. Vor seinem Tod am 17. März 1969 lebte er zurückgezogen in New York 1, 135 W, 30. Street. Sohn Eduard (* 1914) führte das New Yorker Unternehmen weiter, Sohn Julius (* 1912) leitete die &amp;#039;&amp;#039;Sociéte de Pelleteries (J. Ariowitsch)&amp;#039;&amp;#039;, 3 Cité Paradis, 3, 75 Paris.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judaica&amp;quot;/&amp;gt; Louise Ariowitsch emigrierte 1937 im hohen Alter vor der zunehmenden Verfolgung und Diskriminierung in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] nach Paris, wo sie am 19. Juli 1939 starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BV-Waldviertel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der persönliche Besitz Max Ariowitschs wurde als „englisches Vermögen“ im Versteigerungshaus Hans Klemm, Große Fleischergasse 19, eingelagert, wo es beim [[Luftangriffe auf Leipzig#27. Februar 1945|Bombenangriff am 27. Februar 1945]] größtenteils vernichtet wurde. Das übrig gebliebene kostbare Wohnzimmer und 14 Bilder wurden der [[Jüdische Gemeinde Leipzig|Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig]] 1950 als Schenkung überlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judaica&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Firma am Brühl wurde 1941/42 zwangsliquidiert, das Vermögen wurde von der [[Reichsfinanzverwaltung]] übernommen und am 11. Dezember 1943 wurde ein „Verwalter des Feindvermögens Ariowitsch“ eingesetzt. Der Warenbestand der Firma betrug in der Regel 5 bis 6 Millionen [[Reichsmark]], nach der letzten Bilanz vom 31. Dezember 1940 waren es noch 636.981,16 Mark. Die Geschäftsräume hatte Max Ariowitsch nur gemietet, er besaß jedoch einige Häuser. Den Krieg überstand nur die Färberstraße 11, wo sich vorher die von der [[Sturmabteilung|SA]] am [[Novemberpogrome 1938|9. November 1938]] zerstörte Familiensynagoge befand, sowie das zur Stiftung gehörende Altenheim. Die Ariowitsch-Villa&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Leipziger Musikviertel.&amp;#039;&amp;#039; Verlag im Wissenschaftszentrum Leipzig, 1997, ISBN 3-930433-18-4, S. 153&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Karl-Tauchnitz-Straße]] 14, und das Mehrfamilienhaus Ferdinand-Rhode-Straße fielen am 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 1943 einem [[Luftangriffe auf Leipzig|Bombenangriff]] zum Opfer. Das Grundstück mit Wohnhaus [[Ritterstraße (Leipzig)|Ritterstraße]] 44/48, an dem er zur Hälfte beteiligt war, überließ die Reichsfinanzverwaltung für 200.000 Mark der bekannten Leipziger Familie Oskar Seifert, die es nach dem Krieg am 17. April 1946 zu einem nicht ausgewiesenen Preis an die sowjetische Regierung verkaufte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judaica&amp;quot;/&amp;gt; Das Unternehmen wurde am 4.&amp;amp;nbsp;Mai 1998 nach Anträgen der Söhne aus dem Handelsregister Leipzig gestrichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, HRA 1396; LVZ vom 19. Mai 1998&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Julius-Ariowitsch-Stiftung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beth-Jehuda-Synagoge Leipzig.jpg|mini|hochkant|Gebäude der ehemaligen Beth-Jehuda-Synagoge (2010)]]&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Julius Ariowitsch am 22. November 1908 fassten Max Ariowitsch, seine Mutter Louise und seine Schwester Toni den Entschluss, den Namen ihres Vaters und Ehemannes in besonderer Weise zu ehren. 1915 kaufte Louise Ariowitsch das Grundstück Färberstraße 11, in dem sie wohnte, und ließ das Hofgebäude zu einem Bet- und Lehrhaus umbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://judeninsachsen.de/leipzig/personen/AriowitschLouise.html &amp;#039;&amp;#039;Louise Ariowitsch&amp;#039;&amp;#039;] bei judeninsachsen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 wurden diese Räume zur Beth-Jehuda-[[Synagoge]] – umgangssprachlich auch „Ariowitsch-Synagoge“ genannt – erweitert. In den 1920er Jahren fasste man den Plan, ein Israelitisches Altenheim zu errichten. Louise Ariowitsch erwarb das Baugrundstück in der damaligen Auenstraße 14 (heute Hinrichsenstraße), und man beauftragte den Leipziger Architekten [[Emil Franz Hänsel]] (1870–1943) mit dem Bau des Altenheimes, der in die Zeit der [[Weltwirtschaftskrise]] fiel. Deshalb konnte der Bau auch nicht wie geplant zu Ende geführt werden, das Hintergebäude blieb ein Rohbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Bau finanzieren zu können, errichteten Max Ariowitsch, seine Mutter Louise und sein Schwager Hermann Halberstam 1930 die auf die Mutter eingetragene &amp;#039;&amp;#039;Julius-Ariowitsch-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, die ausdrücklich dem Andenken an seinen Vater gewidmet wurde. Die Verwaltung oblag der Israelitischen Gemeinde. Am 17. Mai 1931 wurde das Israelitische Altenheim eröffnet. Der Innenausbau des Hintergebäudes konnte erst Anfang 1938 beendet werden. Danach erfolgte bis 1940 der Ausbau des Dachgeschosses, nach dessen Abschluss im Altenheim 92 jüdische Menschen lebten. Sämtliche Insassen erhielten freie Wohnung und Bedienung, mittellose auch freie Verpflegung und ein Taschengeld. Für viele Leipziger Juden bedeutete das Haus nach 1938 die letzte Zuflucht. Am 19. September 1942 wurden die 350 Heimbewohner nach [[Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] deportiert und das Grundstück von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] beschlagnahmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judaica&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurden im April 1945 amerikanische Besatzungstruppen im Gebäude einquartiert, danach nutzte es die sowjetische Besatzungsmacht. Die sächsische Landesregierung übertrug das Grundstück im Juli 1948 der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig als Eigentum. Da diese das Gebäude nicht mit eigenen Mitteln unterhalten konnte, vermietete sie es als Altenheim an die Stadt Leipzig unter der Maßgabe, „dass 10 Plätze für jüdische Menschen freizuhalten sind“ und ab 1997 für zwei Jahre an das [[Diakonie Deutschland|Diakonische Werk]] als Interimsunterkunft für das Martha-Haus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judaica&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten in den Jahren 2001 bis 2002 die Planungen zur Schaffung des &amp;#039;&amp;#039;Begegnungs- und Kulturzentrums der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig&amp;#039;&amp;#039; durch die Architekturbüros &amp;#039;&amp;#039;Weis &amp;amp; Volkmann&amp;#039;&amp;#039; Leipzig und &amp;#039;&amp;#039;arch42 Ernst Scharf&amp;#039;&amp;#039; Berlin, deren Entwurf im Oktober 2001 den Zuschlag für die Neugestaltung erhalten hatten. Die Umbauarbeiten, die 2002 beginnen sollten, verzögerten sich aufgrund von Klagen, so dass die Einweihung erst am 15. Mai 2009 stattfinden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Ariowitsch-Haus. Morgen wird jüdisches Kulturzentrum eingeweiht.&amp;#039;&amp;#039; In: Leipziger Volkszeitung vom 14. Mai 2009, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 19. September 2022 erinnern vor dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus Namen auf den Eingangsstufen an die vor 80 Jahren deportierten Bewohner des Altenheims.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/gedenkstufen-vor-ariowitsch-haus-enthuellt/ &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstufen vor Ariowitsch-Haus enthüllt&amp;#039;&amp;#039;], [[Jüdische Allgemeine]], 19. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ariowitsch fur merchants|Pelzhändler-Familie Ariowitsch}}&lt;br /&gt;
* [https://ariowitschhaus.de/ www.ariowitschhaus.de] – Ariowitsch-Haus Zentrum jüdischer Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judaica&amp;quot;&amp;gt;Walter Fellmann: &amp;#039;&amp;#039;Max Ariowitsch (1880-1969)&amp;#039;&amp;#039;. In: Ephraim Carlebach Stiftung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Judaica Lipsiensia.&amp;#039;&amp;#039; Edition Leipzig 1994, S. 268–269, ISBN 3-361-00423-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BV-Waldviertel&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.waldstrassenviertel.de/persoenlichkeiten/ariowitsch.html |wayback=20111002193716 |text=&amp;#039;&amp;#039;Louise Ariowitsch&amp;#039;&amp;#039;}} beim Bürgerverein Waldstraßenviertel e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142766208|VIAF=160129719}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ariowitsch, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pelzhändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ariowitsch, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ariowitsch, Marcus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-britischer Rauchwaren-Händler und Stifter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-31117-66</name></author>
	</entry>
</feed>