<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Amann_%28Politiker%29</id>
	<title>Max Amann (Politiker) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Amann_%28Politiker%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Amann_(Politiker)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T12:25:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Amann_(Politiker)&amp;diff=159790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 10. März 2026 um 22:21 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Amann_(Politiker)&amp;diff=159790&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-10T22:21:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 119-2186, Max Amann.jpg|mini|Max Amann in der schwarzen Vorkriegsuniform eines SS-Gruppenführers]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Max Amann.jpg|mini|Das Grab von Max Amann und seiner Ehefrau Anna geborene Fuchs auf dem [[Ostfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Amann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1891]] in [[München]]; † [[29. März]] [[1957]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes München IV Nr. 687/1957.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Publizist]]. Er zählte zu den frühesten Gefolgsleuten [[Adolf Hitler]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1911 besuchte Amann eine Handelsschule und absolvierte eine kaufmännische Lehre (Kaufmannsgehilfe) in einer Münchner Anwaltskanzlei. Von 1914 bis 1919 diente er im [[Königlich Bayerisches 16. Reserve-Infanterie-Regiment|Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;16]], zuletzt als [[Offiziersstellvertreter]], und war während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] als [[Vizefeldwebel]] zeitweise Hitlers Vorgesetzter. Er übernahm als enger Vertrauter Hitlers bereits zum 1.&amp;amp;nbsp;August 1921 die Geschäftsführung der NSDAP, obwohl er erst am 1. Oktober 1921 in die Partei eintrat. Im April 1922 übernahm er auch die Geschäfte des Parteiorgans &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039; und die Direktion des [[Franz-Eher-Verlag]]s. Hitler ernannte ihn 1922 zum [[Reichsleiter für die Presse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 nahm Amann am [[Hitlerputsch]] teil und verbüßte {{Bruch|4|1|2}} Monate [[Festungshaft]] in [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Landsberg]]. Ab dem 9. November 1924 saß er (bis April 1933) im Stadtrat von München. Nach dem Verbot der Partei 1923 gehörte er Anfang 1925 zu den Mitbegründern der wieder zugelassenen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv, R 9361-II/6291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Dussel: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Tagespresse im 19. und 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S.&amp;amp;nbsp;154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während eines Aufenthalts in [[Obersalzberg]] in der Nähe des späteren [[Berghof (Obersalzberg)|Berghofes]] diktierte Hitler ihm den zweiten Teil von &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039;, den Amann auf der Schreibmaschine schrieb. Ab 1925 baute er den Franz-Eher-Verlag zum Zentralverlag der NSDAP aus und formte daraus ein schlagkräftiges Presseimperium, das unter anderem den &amp;#039;&amp;#039;Völkischen Beobachter&amp;#039;&amp;#039; und das [[Schutzstaffel|SS]]-Kampfblatt &amp;#039;&amp;#039;[[Das Schwarze Korps]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte. Vom 9. Juni 1928 bis zum 12. Juni 1930 war er Mitglied des Kreistages von [[Oberbayern]]. [[Reichstagswahl März 1933|1933]] wurde Amann, der 1931 bei einem Jagdunfall den linken Arm verloren hatte, zudem für den Wahlkreis 24 (Oberbayern-Schwaben) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er auch [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nach der Errichtung der NS-Diktatur]] bis zu deren Ende angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der NSDAP hatte Amann –&amp;amp;nbsp;neben [[Joseph Goebbels]] und [[Otto Dietrich]]&amp;amp;nbsp;– erheblichen Einfluss auf die [[Gleichschaltung]] der deutschen Presse. 1933 wurde er Präsident der [[Reichspressekammer]], einer Abteilung der von Goebbels geleiteten [[Reichskulturkammer]]. Am 28. Juni 1933 übernahm er den Verbandsvorsitz des [[Verein Deutscher Zeitungsverleger|Vereins Deutscher Zeitungsverleger]] (VDZV), mit dessen Gleichschaltung zum „Reichsverband der Deutschen Zeitungsverleger“ er sich 1934 die Kontrolle über das gesamte deutsche Verlagswesen sicherte. Der [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda]] Joseph Goebbels berief Amann im Oktober 1933 in den Verwaltungsrat des [[Werberat der deutschen Wirtschaft|Werberats der deutschen Wirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amann galt als Hitlers Finanzberater und verwaltete die [[Tantieme]]n für dessen Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039;, das in einer Auflagenhöhe von über zehn Millionen Exemplaren im Eher-Verlag erschienen war. Amann war es auch, der Hitler überzeugt hatte, den Titel des Buches von &amp;#039;&amp;#039;Viereinhalb Jahre Kampf gegen Lüge, Dummheit und Feigheit&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Mein Kampf&amp;#039;&amp;#039; zu ändern. Zum 15. März 1932 trat Amann der SS als [[SS-Gruppenführer]] [[SS-Ehrenführer|ehrenhalber]] bei (SS-Nummer 53.143).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/514472&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP.&amp;#039;&amp;#039; SS-Personalamt, Sachstand vom 1. Oktober 1934, lfd. Nr.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim sogenannten [[Röhm-Putsch]] am 30. Juni 1934 war Amann bei der Ermordung des SA-Gruppenführers [[Edmund Heines]] anwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Günther Seraphim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das politische Tagebuch [[Alfred Rosenberg]]s&amp;#039;&amp;#039;. 1934/35 und 1939/40. Dokumentation. München 1964, S.&amp;amp;nbsp;45. (Der Herausgeber war der Bruder von [[Peter-Heinz Seraphim]].)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 30. Januar 1936 wurde er zum [[SS-Obergruppenführer]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Amann inhaftiert und verbrachte die Zeit bis zu seiner Verurteilung in mehreren US-amerikanische Internierungslagern. Am 8. September 1948 wurde Amann vom Landgericht München zu zweieinhalb Jahren Gefängnis für die Misshandlung des Chefredakteurs der anti-nationalsozialistischen Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039;, [[Fritz Gerlich]], verurteilt. Zwei Monate später wurde er von der Hauptkammer München im [[Entnazifizierung]]sverfahren als „Hauptschuldiger“ eingestuft und zu zehn Jahren [[Arbeitslager]] verurteilt, jedoch bereits 1953 entlassen. Sein Vermögen wurde eingezogen und die Pensionsrechte wurden ihm aberkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsche Biographie |GND=116296666 |Name=Amann, Max |NDB-online=1 |Autor=Paul Hoser |Datum=2022-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Oron J. Hale]]: &amp;#039;&amp;#039;Presse in der Zwangsjacke 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1965.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-596-16048-8|Seite=14 f}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-7700-5254-4|Seite=9 f}}&lt;br /&gt;
* Thomas Tavernaro: &amp;#039;&amp;#039;Der Verlag Hitlers und der NSDAP. Die Franz Eher Nachfolger GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Edition Praesens, Wien 2004, ISBN 3-7069-0220-6.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-10-091052-4}}&lt;br /&gt;
* Helga Wermuth: &amp;#039;&amp;#039;Max Amann (1891–1957).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz-Dietrich Fischer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Presseverleger des 18. bis 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dokumentation, Pullach bei München 1975, {{Falsche ISBN|3-7940-3604-4}}, S. 356–365.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Max Amann|Max Amann}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116296666|Max Amann}}&lt;br /&gt;
* [[Thomas Keiderling]]: [http://www.iasl.uni-muenchen.de/rezensio/liste/Keiderling3706902206_1049.html &amp;#039;&amp;#039;Eine Studie zum größten Buch- und Zeitschriftenkonzern des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;.] iasl.uni-muenchen.de (Rezension).&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/000438}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=116296666 |Name=Amann, Max |NDB-online=1 |Autor=Paul Hoser |Datum=2022-10-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116296666|LCCN=nr89010646|VIAF=52438389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amann, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskultursenator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Obergruppenführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Amann, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. März 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
	</entry>
</feed>