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	<title>Max Alvary - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Alvary&amp;diff=2594764&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mario todte: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-02-17T15:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Alvary.jpg|mini|hochkant|Max Alvary]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Alvary&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bürgerlicher Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximilian Achenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Mai]] [[1851]]&amp;lt;ref&amp;gt;In der Sekundärliteratur finden sich verschiedene Geburtsjahre, nämlich 1856 und 1858. Sowohl die Corpsliste des Corps Teutonia-Hercynia Braunschweig als auch die FamilySearch-Datenbank weisen das richtige Geburtsjahr 1851 auf. Andernfalls hätte er im Alter von 15 bzw. 13 Jahren das Studium der Architektur in Aachen beginnen müssen, was auszuschließen ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Düsseldorf]]; † [[7. November]] [[1898]] in [[Bad Tabarz|Tabarz]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.familysearch.org/eng/search/frameset_search.asp?PAGE=%2Feng%2Fsearch%2Fancestorsearchresults.asp |text=Maximilian Achenbach. |archiv-bot=2022-03-24 23:00:37 InternetArchiveBot |webciteID=6EUPjAZ6f}} FamilySearch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd-A. Kahe, Alfred Priemeier, Ernst Battmer, Nils Höpken: &amp;#039;&amp;#039;Corpslisten des Braunschweiger Senioren-Convents im WSC, Teutonia, Nr. 3.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Architekt]] und [[Opernsänger]] (Tenor).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Dieser Abschnitt}}&lt;br /&gt;
Max Alvary war der Sohn des Düsseldorfer Landschaftsmalers [[Andreas Achenbach]]. Er besuchte die Schule der [[Jesuiten]]pater in [[15. Arrondissement (Paris)|Vaugirard bei Paris]], wo er im Knabenchor sang. Später erhielt er seine Fortbildung in einem [[Internat]] in der Nähe von [[London]]. Er studierte [[Architektur]] an der [[RWTH Aachen|Polytechnischen Schule Aachen]], wo er 1871 zu den Gründungsmitgliedern des [[Corps Teutonia-Hercynia Braunschweig|Corps Teutonia]] zählte. Sein Studium wurde kurzzeitig durch den Militärdienst bei den [[2. Westfälisches Husaren-Regiment Nr. 11|Düsseldorfer Husaren]] unterbrochen, wo er den Rang eines Vizewachtmeisters erreichte. Nach Abschluss des Studiums ließ er sich 1874 als Architekt in Düsseldorf nieder und schuf dort selbstständig einige Villen am Rhein. Seine Architektenlaufbahn brach er jedoch ab und studierte, gegen den anfänglichen Widerstand seines Vaters, Gesang bei [[Francesco Lamperti]] in Mailand und bei [[Julius Stockhausen (Musiker)|Julius Stockhausen]] in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 22 Jahren verlobte sich Achenbach mit der 15-jährigen Thekla Thomas aus Frankfurt, die er in Düsseldorf kennengelernt hatte. 1879 heirateten sie gegen den Willen beider Familien. Er erhielt nach einer Vorstellung an der [[Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar|Hofbühne in Weimar]] mit der Titelrolle in &amp;#039;&amp;#039;[[Alessandro Stradella (Oper)|Alessandro Stradella]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Friedrich von Flotow]] ein Engagement an der Weimarer Bühne. Bei seinem Debüt nannte er sich zunächst &amp;#039;&amp;#039;Max Anders&amp;#039;&amp;#039;, um bei einem eventuellen Misserfolg den guten Namen seines Vaters nicht zu gefährden. Sein Vater brach den Kontakt zu ihm aus Enttäuschung über den Berufswechsel ab.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tenor Max Alvary.jpg|mini|Max Alvary (Neue Musik-Zeitung, 1890)]]&lt;br /&gt;
Da eine Karriere als Sänger unter seinem Geburtsnamen nicht mehr denkbar war, wählte er den Künstlernamen &amp;#039;&amp;#039;Max Alvary&amp;#039;&amp;#039;. In seiner Weimarer Zeit übernahm er zahlreiche Partien vorwiegend im lyrischen Fach wie Tamino in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zauberflöte]]&amp;#039;&amp;#039;, Ferrando in &amp;#039;&amp;#039;[[Così fan tutte|Cosi fan tutte]]&amp;#039;&amp;#039; und Don José in &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]&amp;#039;&amp;#039;. Er bezog Weimar 1885 sein Wohnhaus [[Villa Alvary (Weimar)|Villa Alvary]], errichtet nach dem Entwurf von [[Bruno Eelbo]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturdenkmale in Thüringen]]: Stadt Weimar&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4.2.: &amp;#039;&amp;#039;Stadterweiterung und Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 779 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorher wohnte er in der Weimarer [[Washingtonstraße 1 (Weimar)|Schröterstraße 1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1885 erhielt er ein Engagement an der New Yorker [[Metropolitan Opera]], wo er am 25. November als Don José in &amp;#039;&amp;#039;Carmen&amp;#039;&amp;#039; debütierte. Es folgte ein Auftritt als Assad in Goldmarks &amp;#039;&amp;#039;[[Die Königin von Saba]]&amp;#039;&amp;#039; an der Seite von [[Lilli Lehmann]]. 1886 wurde ihm die Titelpartie in Gounods &amp;#039;&amp;#039;[[Faust (Gounod)|Faust]]&amp;#039;&amp;#039; übertragen, und bei einem Gastspiel in Chicago sang er erstmals die Titelrolle in Wagners &amp;#039;&amp;#039;[[Lohengrin]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Florestan in Beethovens &amp;#039;&amp;#039;[[Fidelio]]&amp;#039;&amp;#039; erweiterte sein Repertoire. Hinzu kam in New York die Rolle des Stolzing in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Meistersinger von Nürnberg]]&amp;#039;&amp;#039;. Am 13. Januar 1888 fand in der ausverkauften Metropolitan Opera seine 100. Aufführung von Wagners &amp;#039;&amp;#039;[[Siegfried (Oper)|Siegfried]]&amp;#039;&amp;#039; statt. Über Nacht wurde Alvary zum Star und zum Liebling des New Yorker Publikums. Nach knapp vier Jahren verließ er im Frühjahr 1889 die Vereinigten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alvary verfügte über eine feine dramatische Stimme und eine außergewöhnliche Bühnenausstrahlung. Somit stieg er in Deutschland in kurzer Zeit zu einem der bedeutendsten Wagner-Interpreten im Tenor-Fach, insbesondere in &amp;#039;&amp;#039;[[Tristan und Isolde (Oper)|Tristan und Isolde]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Siegfried&amp;#039;&amp;#039;, auf. Bei seinen Auftritten, entgegen den Gebräuchen der damaligen Zeit, verzichtete er auf das Tragen eines Vollbartes und bei seinen Siegfried-Aufführungen trug er keine fleischfarbenen Beinkleider, sondern zeigte unter dem Bärenfell-Rock seine nackten Beine, die Waden von den geflochtenen Schnüren der Ledersandalen umspannt, was bei den [[Bayreuther Festspiele]]n zu Auseinandersetzungen mit [[Cosima Wagner]] führte. Er war ihr als Darsteller zu eigenwillig, zu selbstständig, vor allem zu wenig beeinflussbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hamburg sang er Siegfried und Stolzing, gefolgt von Auftritten als [[Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg|Tannhäuser]], und 1890 wurde er in München als Lohengrin und Jung-Siegfried gefeiert. Der Kritiker Alfred von Mensi-Klarbach schrieb über Alvarys Münchner Gastspiele: „Da kam aus Amerika ein junger deutscher Sänger und sang seinen Jung-Siegfried bartlos, in einer sorgfältig einstudierten Maske, mit jugendlicher Elastizität und Begeisterung – und München war – ‚weg’. Das heißt vornehmlich die Jugend beiderlei Geschlechts. Max Alvary war auf der Szene eben eine Erscheinung von oft idealer Schönheit. Seine Kostüme und Requisiten hatte er selbst entworfen und anfertigen lassen. […]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Höhepunkt seiner Laufbahn erreichte er 1892 als Tristan und Siegfried im Londoner [[Royal Opera House]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1894 erlitt er bei den Proben für Wagners Siegfried im [[Nationaltheater Mannheim#Altes Nationaltheater von 1777|Nationaltheater Mannheim]] einen schweren Bühnenunfall, als er in der Versenkung stürzte. Trotz mehrerer Operationen erholte er sich nie wieder völlig. Ein Rechtsstreit zog sich über Jahre hin und wurde erst nach Alvarys Tod entschieden. Die Familie bekam eine Entschädigung von 18.000 Goldmark zugesprochen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab MaxAlvary-Achenbach FriedhofOhlsdorf (2).jpg|mini|hochkant|Grabstätte &amp;#039;&amp;#039;Max Alvary Achenbach&amp;#039;&amp;#039; auf dem Hamburger [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Anfang 1895 nahm Alvary nach einer längeren Genesungszeit seine Bühnentätigkeit wieder auf. In Hamburg sang er unter [[Gustav Mahler]]s Leitung den Tristan und gastierte in [[Der Ring des Nibelungen|Ring]]-Aufführungen wieder in London. Bei seinem ersten Auftritt in seiner Vaterstadt Düsseldorf sang er den „Pylades“ in Glucks &amp;#039;&amp;#039;[[Iphigénie en Tauride]]&amp;#039;&amp;#039;, der Vater Andreas Achenbach schenkte dem Sohn als künstlerische Gegengabe eine Ölskizze dieser Aufführung. Damit erkannte auch sein Vater Andreas Achenbach die große künstlerische Leistung des Sohns an. Alvary kehrte noch zwei Mal nach New York zurück. 1895 trat er dort in seinen bekannten Rollen auf und nahm an einer mehrwöchigen Tournee teil. In Folge des Bühnenunfalls musste er sich weiteren Operationen unterziehen und schränkte seine Auftritte immer mehr ein. 1896 wirkte er in Amsterdam in der niederländischen Erstaufführung von &amp;#039;&amp;#039;Tristan und Isolde&amp;#039;&amp;#039; mit. Am 25. Mai 1896 beendete er seine Karriere im Alter von 40 Jahren in Hamburg als Siegfried in der &amp;#039;&amp;#039;[[Götterdämmerung]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Alvary starb am 7. November 1898, fast fünf Jahre nach seinem Bühnenunfall. Bestattet wurde er auf dem Hamburger [[Friedhof Ohlsdorf]], Grabanlage G10 (74–76).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Thüringer Ort [[Großtabarz]] hatte Alvary für sich und seine Familie auf einem eigentlich unverkäuflichen Grundstück des [[Ernst II. (Sachsen-Coburg und Gotha)|Herzogs von Coburg und Gotha]] ein Haus bauen lassen, die &amp;#039;&amp;#039;[[Villa Alvary (Tabarz)|Villa Alvary]]&amp;#039;&amp;#039;. Um das Grundstück zu erlangen, hatte er in Gotha zweimal kostenlos gesungen. Das Haus blieb bis 1913 in Familienbesitz. Der davor verlaufende Weg wurde „Max-Alvary-Straße“ benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* In Tabarz wurde nach Max Alvary eine Straße benannt.&lt;br /&gt;
* In Americanópolis, einem Stadtteil von [[São Paulo]], war er Namensgeber für die Rua Max Alvary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Alvary.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karl-Josef Kutsch]], [[Leo Riemens]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes Sängerlexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. S. 79–80.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Alvary.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Musik-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1890, 11. Jg., S. 137 f.; [http://www.ub.uni-koeln.de/cdm/ref/collection/_ZTG1/id/26449 ub.uni-koeln.de]&lt;br /&gt;
* {{Eisenberg-1903||S=24|Sbis=25}}&lt;br /&gt;
* Alfred von Mensi-Klarbach: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Münchner Theater-Erinnerungen. 24 Bildnisse aus der Glanzzeit der Münchner Hofbühnen.&amp;#039;&amp;#039; Knorr &amp;amp; Hirt, München 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{BMLO|a0216}}&lt;br /&gt;
* Jürgen Gauert: [http://maxalvary.blogspot.de/2009/12/am-3_8155.html &amp;#039;&amp;#039;Max Alvary&amp;#039;&amp;#039;.] maxalvary.blogspot.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116005157|VIAF=17962778}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alvary, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tenor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heldentenor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayreuther Festspiele)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Alvary, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Achenbach, Maximilian (wirklicher Name); Anders, Max (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Opernsänger (Tenor)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Mai 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tabarz/Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mario todte</name></author>
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