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	<title>Max-Klinger-Schule - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-15T04:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schule&lt;br /&gt;
| Schulname = Max-Klinger-Schule&lt;br /&gt;
| Bild = [[Datei:Klingerschule.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschriftung = &lt;br /&gt;
| Schultyp = [[Gymnasium]]&lt;br /&gt;
| Anschrift = Miltitzer Weg 2–4&amp;lt;br /&amp;gt;04205 Leipzig&lt;br /&gt;
| Ort = [[Leipzig]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51.321347&lt;br /&gt;
| Längengrad = 12.264569&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-SN&lt;br /&gt;
| Schulträger = [[Leipzig|Stadt Leipzig]]&lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = 1925&lt;br /&gt;
| Schülerzahl = 704 &amp;lt;small&amp;gt;(2012/13)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lehrerzahl = 57 &amp;lt;small&amp;gt;(2012/13)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Leitung = Uta Dübener&lt;br /&gt;
| Website = [http://www.klingerschule.de/ www.klingerschule.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max-Klinger-Schule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gymnasium]] im [[Leipzig]]er Stadtteil [[Grünau (Leipzig)|Grünau]] (Ortsteil [[Grünau-Nord]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Höhere Mädchenschule ===&lt;br /&gt;
Die Schule wurde im Jahr 1925 als &amp;#039;&amp;#039;IV.&amp;amp;nbsp;Höhere Mädchenschule&amp;#039;&amp;#039; gegründet und befand sich zunächst im Schulgebäude Saalfelder Straße&amp;amp;nbsp;29 / Demmeringstraße (Stadtteil [[Lindenau (Leipzig)|Lindenau]], seit 1992 Ortsteil [[Neulindenau]]), in der auch die 46.&amp;amp;nbsp;Volksschule ihren Sitz hatte. Im Jahr 1926 zog die Schule um in das Gebäude der 50.&amp;amp;nbsp;Volksschule in der Antonienstraße&amp;amp;nbsp;24 (Stadtteil [[Kleinzschocher]], seit 1992 Ortsteil [[Plagwitz (Leipzig)|Plagwitz]], am „Adler“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1927 erhielt die Schule den Namen &amp;#039;&amp;#039;Max-Klinger-Schule&amp;#039;&amp;#039; (nach dem Leipziger Bildhauer, Maler und Graphiker [[Max Klinger]], (1857–1920)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AHW Max-Klinger-Schule Leipzig 13 4 1929.jpg|mini|Die alte Max-Klinger-Schule in der Karl-Heine-Straße (1929)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Heine Straße 22b Torflügel.jpg|mini|Torflügel der alten Max-Klinger-Schule]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1927/1928 wurde nach dem Entwurf des Leipziger Stadtbaurats [[Hubert Ritter]] in der Karl-Heine-Straße&amp;amp;nbsp;22&amp;amp;nbsp;b (Stadtteil Plagwitz, seit 1992 Ortsteil Lindenau) ein eigenes Schulgebäude für die Max-Klinger-Schule errichtet. Von 1940 bis 1945 diente die Max-Klinger-Schule als Lazarett. Einige Klassen wurden in Meißen und Coswig (Kinderlandverschickung) unterrichtet. Ab 1945 wurde das Gebäude in der Karl-Heine-Straße wieder von der Max-Klinger-Schule genutzt, bis wenig später dort das Pädagogische Institut Leipzig (1972–1992 [[Pädagogische Hochschule Leipzig|Pädagogische Hochschule „Clara Zetkin“]], jetzt Erziehungswissenschaftliche Fakultät der [[Universität Leipzig]]) einzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterte Oberschule ===&lt;br /&gt;
Die Max-Klinger-Schule zog dann im Jahr 1950 erneut in das Schulgebäude am Adler, von dem es nun die oberen beiden Etagen nutzte, während sich in den unteren beiden die spätere 50.&amp;amp;nbsp;Polytechnische Oberschule „[[Rolf Axen]]“ befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einheitlichen sozialistischen [[Bildungssystem in der DDR]] erhielt die Max-Klinger-Schule den Status einer [[Erweiterte Oberschule|Erweiterten Oberschule]] und hieß offiziell &amp;#039;&amp;#039;Erweiterte Oberschule „Max Klinger“&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;Max-Klinger-EOS&amp;#039;&amp;#039;. Hier lernten Schüler der 9. bis 12. Klasse (später nur noch der 11. und 12.&amp;amp;nbsp;Klasse) des gesamten Leipziger Südwestens und Westens. Die vom Musiklehrer [[Frank Hirsch]] (1939–2006), der 2002 für seine Tätigkeit das [[Bundesverdienstkreuz]] erhielt, gegründeten Schulchöre machten die Schule auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und wurden ein fester Teil der Leipziger Kulturlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Oktober 1983 wurde das neue Schulgebäude im Miltitzer Weg&amp;amp;nbsp;4 im Neubaugebiet Grünau (seit 1993 Ortsteil Grünau-Nord) eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gymnasium ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Schulgesetz für den Freistaat Sachsen]] vom 3. Juli 1991&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/4192.1 |titel=Schulgesetz für den Freistaat Sachsen |titelerg=Historische Fassung |werk=REVOSax |zugriff=2019-01-05 |kommentar=inzwischen abgelöst durch das [[Sächsisches Schulgesetz|Sächsische Schulgesetz]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielt die Max-Klinger-Schule den Status eines Gymnasiums. Im Jahr 1993 dehnte sie sich auch auf das benachbarte Schulgebäude Miltitzer Weg 2 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Ratsbeschluss über den Leipziger Schulentwicklungsplan vom 22. Mai 2001 die Max-Klinger-Schule (bis mindestens 2008) festschrieb, wurde am 22. September 2003 ein Vorschlag zur Änderung der Schulnetzplanung vorgelegt, der die Aufhebung der traditionsreichen Max-Klinger-Schule bis zum Jahr 2006 fordert (zu Gunsten des Georg-Christoph-Lichtenberg-Gymnasiums in [[Grünau-Mitte]]). Nach massiven Protesten wurde im Dezember 2003 ein Kompromiss vorgestellt, der den Erhalt beider Standorte als &amp;#039;&amp;#039;Haus Klinger&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Haus Lichtenberg&amp;#039;&amp;#039;; eines neu zu gründenden vereinigten &amp;#039;&amp;#039;Gymnasiums Grünau&amp;#039;&amp;#039; vorsah. Am 31. Juli 2004 wurde die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule formal aufgehoben, seit dem 1. August 2004 ist die Max-Klinger-Schule ein Teil des Gymnasiums Grünau. Das Gymnasium in Leipzig-Grünau trägt nach einem Beschluss des Stadtrates weiter den Namen des berühmten Künstlers Max Klinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des Schuljahres 2017/2018 findet der Unterricht nur noch im Miltitzer Weg 4 statt, da die Schule modernisiert wird. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll sie mit der benachbarten Oberschule und Förderschule einen gemeinsamen &amp;quot;Campus Grünau&amp;quot; bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig Stolpersteine Rosenfeld mit Blumen.jpg|mini|hochkant|Stolpersteine in der Karl-Heine-Straße 47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit der nunmehr gemeinsamen Schule sind die bilingualen Unterrichtsmodule in der ersten (Klassen 7 und 9) und der zweiten Fremdsprache (Klasse 8) sowie fächerverbindender Unterricht im naturwissenschaftlichen, gesellschaftswissenschaftlichen und künstlerischen Profil ab der Klassenstufe 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Schuljahr 2015/2016 ist die Max-Klinger-Schule Mitglied im bundesweiten Netzwerk [[Junior-Ingenieur-Akademie]]. Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Profilunterrichts arbeitet die Schule mit dem Wissenschaftspartner [[Großzschocher#Bildung|Staatliche Studienakademie Leipzig]] und Wirtschaftspartnern der Region zusammen. 2015 wurde die Schule außerdem als &amp;#039;&amp;#039;MINT-freundliche Schule&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mintzukunftschaffen.de/sachsen/ |titel=Übersicht aller geehrten Schulen mit gültigem Zertifikat |hrsg=MINT Zukunft e. V. |zugriff=2019-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule unterhält einen Schüleraustausch mit einer Schule in [[Zuffenhausen|Stuttgart-Zuffenhausen]], einer in [[Litoměřice]] (Leitmeritz) und einer in Leipzigs Partnerstadt [[Herzlia]] (Israel), sowie in der französischen Stadt [[Le Puy-en-Velay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Projekt zur Schulgeschichte beschäftigt sich mit dem Schicksal jüdischer Schülerinnen der Klingerschule in der [[Zeit des Nationalsozialismus]]. In dessen Rahmen wurden [[Stolpersteine]] in der Schnorrstraße 20, der Springerstraße 28 und der Karl-Heine-Straße 47 verlegt (für Details siehe [[Liste der Stolpersteine in Leipzig]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://new.l-iz.de/leben/gesellschaft/2014/09/Weitere-Stolpersteine-fuer-ermordete-Leipziger-57105 |werk=[[Leipziger Internet Zeitung]] |titel=Weitere Erinnerungssteine für ermordete Leipziger: Stolpersteinverlegung am 9. September |datum=2014-09-07 |zugriff=2019-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schüler wurden für ihre Recherchen 2014 mit dem [[Hubertusburg#Weitere Nutzungen|Hubertusburger Jugendfriedenspreis]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.freundeskreis-hubertusburg.de/artikel/auswertung-der-eingesandten-arbeiten-zum-3-hubertusburger-jugend-friedenspreis-2014 3. Hubertusburger-Jugend-Friedenspreises 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin hat die Max-Klinger-Schule ein Schülerradio, welches seit 2004 aktiv ist. Das „Max.Radio“ spielt in der Mittagspause (12:35 Uhr-13:10 Uhr) aktuelle Musik und nimmt gelegentlich an Hörspiel-Wettbewerben teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schülerrat ==&lt;br /&gt;
Der Schülerrat der Schule initialisiert Projekte wie den Tag der Demokratie und unterstützt bzw. berät die Lehrerschaft beispielsweise bei Bewertungen, Sporttagen und Unterrichtsthemen. Er betreibt eine externe Webseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderverein ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Förderverein Max-Klinger-Schule e. V.&amp;#039;&amp;#039; wurde 1992 neu gegründet, nachdem der Verein der Freunde der Max-Klinger-Schule im Jahr 1945 aufgelöst wurde. Er unterstützt die Arbeit der Schule und eine Vielzahl von Projekten. Seit 1993 wird jährlich der „Klingerpreis“ an Schüler vergeben, die sich besonders um die Tradition der Schule verdient gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Schüler ==&lt;br /&gt;
* [[Marianne Meyer-Krahmer]], Historikerin, Tochter von [[Carl Friedrich Goerdeler|Carl Goerdeler]], Abitur 1938&lt;br /&gt;
* [[Lieselotte Finke-Poser]], Malerin und Grafikerin, Abitur 1945&lt;br /&gt;
* [[Dieter Mucke]], Schriftsteller, Abitur 1954&lt;br /&gt;
* [[Lothar Warneke]] (1936–2005), DEFA-Regisseur, Abitur 1954&lt;br /&gt;
* [[Peter Konwitschny]], Opernregisseur, Abitur 1963&lt;br /&gt;
* [[Kai Pflaume]], Moderator, Abitur 1985&lt;br /&gt;
* [[Ines Arland]], Journalistin, Abitur 1988&lt;br /&gt;
* [[Soraya Kohlmann]], Miss Germany 2017, Abitur 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://max-klinger-schule.de/ Website der Max-Klinger-Schule]&lt;br /&gt;
* [https://max-klinger-schule.de/category/mitwirkung/foerderverein/ Förderverein der Max-Klinger-Schule Leipzig e. V.]&lt;br /&gt;
* [http://max-klinger-schule.de/category/schule/schulgeschichte/ Geschichte der Max-Klinger-Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gymnasien in Leipzig}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5031580-8|VIAF=3688160848422308210001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasium in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ganztagsschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Max Klinger als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grünau (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1925]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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