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	<title>Maust - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maust&amp;diff=587787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Parameter Infobox berichtigt + Bild in Infobox</title>
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		<updated>2025-12-04T09:59:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter Infobox berichtigt + Bild in Infobox&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname        = {{lang|dsb|Hus}}&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Teichland&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/49/26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/24/31/E&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 63&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 14.36 &amp;lt;!-- Quelle: Gemeindeverzeichnis 1994 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 564&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2004-12-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2000-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 03185&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035601&lt;br /&gt;
| Bild                  = Maust Dorfstraße 2014.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Ansicht von Maust&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maust&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|dsb|Hus}}, ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Teichland]] im [[Amt Peitz]] im [[Brandenburg|brandenburgischen]] [[Landkreis Spree-Neiße]] mit rund 550 Einwohnern. Maust ist der größte Ortsteil der im [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in der [[Niederlausitz]] liegenden Gemeinde Teichland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peitz Teichland 2004 by-RaBoe 02.jpg|mini|Die Peitzer Teiche von der Maustmühle aus gesehen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maust liegt nordöstlich des [[Cottbus]]er Stadtteils [[Willmersdorf (Cottbus)|Willmersdorf]] und rund drei Kilometer südlich der Stadt [[Peitz]]. Nördlich und östlich ist Maust von den [[Peitzer Teiche]]n umgeben. Die größten dieser Teiche, in denen vor allem [[Karpfen]] gezüchtet werden und nach denen die Gemeinde Teichland benannt ist, sind der &amp;#039;&amp;#039;Neuendorfer Teich&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Teufelsteich&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Hälterteich&amp;#039;&amp;#039;. In Maust liegt aufgrund der umliegenden Teichlandschaft der Grundwasserspiegel nur circa 1–2 m unter der Erdoberfläche, was zu einer üppigen Vegetation in dem 1435&amp;amp;nbsp;ha großen Ortsteil führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Maust wurde 1482 erstmals urkundlich erwähnt. Trotz seiner Nähe zur [[Festung Peitz]] blieb der Ort aber ein kleines Provinzdorf. Noch Anfang der 1990er Jahre lebten hier weniger als 300 Menschen und erst in den letzten Jahren kam es zu einer Verdoppelung der Bevölkerungszahl durch Zuwanderer, die den Erholungswert des Ortes für sich entdeckten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Teichland gehört Maust seit dem 31. Dezember 2000, als Teichland aus den bis dahin selbstständigen Gemeinden Maust, Neuendorf und [[Bärenbrück]] gegründet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DESTATIS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Die urkundliche Überlieferung des Ortsnamens setzt erst spät ein. Im Jahr 1482 wird mit &amp;#039;&amp;#039;Maust&amp;#039;&amp;#039; bereits die heutige Namensform genannt, um 1600 fand der &amp;#039;&amp;#039;Maußnische Teichbau&amp;#039;&amp;#039; Erwähnung. Überlieferte Formen aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind &amp;#039;&amp;#039;Maust&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Maus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der niedersorbische Name wurde 1761 als &amp;#039;&amp;#039;Huß&amp;#039;&amp;#039; urkundlich überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Körner&amp;quot; /&amp;gt; In seinen &amp;#039;&amp;#039;Flurnamen des Kreises Cottbus&amp;#039;&amp;#039; gab [[Bogumił Šwjela|Schwela]] &amp;#039;&amp;#039;Us&amp;#039;&amp;#039; als Namen an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwela&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Siegfried Körner (Linguist)|Körner]] ist die Deutung des Namens wegen des Fehlens früherer Belege schwierig. Wie schon Schwela hält auch er eine Herkunft vom altsorbischen &amp;#039;&amp;#039;usťe&amp;#039;&amp;#039; ‚Mündung‘ (polnisch &amp;#039;&amp;#039;ujście&amp;#039;&amp;#039;, tschechisch &amp;#039;&amp;#039;ústí&amp;#039;&amp;#039;) für möglich. Die &amp;#039;&amp;#039;M-&amp;#039;&amp;#039;Prothese der deutschen Namensform könnte aus ‚am‘ oder ‚zum‘ entstanden sein. Geografisch wird diese Deutung mit der Lage der Siedlung an der Einmündung des Hammergrabens in die Peitzer Teiche bekräftigt. Körner weist des Weiteren darauf hin, dass die niedersorbische Namensform &amp;#039;&amp;#039;Hus&amp;#039;&amp;#039; an &amp;#039;&amp;#039;gus&amp;#039;&amp;#039;, obersorbisch &amp;#039;&amp;#039;hus, huso&amp;#039;&amp;#039; ‚Gans‘ angelehnt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Körner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maust Blockhaus.jpg|mini|Typisches Blockhaus in Maust]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maust Feuerwehr 2014.JPG|mini|Das 2008 eingeweihte Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maust Denkmal 2014.JPG|mini|Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Einwohner des Ortes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Maust befindet sich eine der größten zusammenhängenden [[Blockhaus]]siedlungen Deutschlands mit etwa 50 Blockhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist auch der im 15. Jahrhundert angelegte (aufgrund des nahen [[Tagebau Cottbus-Nord|Tagebaus]] heute umgeleitete) Hammergraben, sowie das Hütten- und [[Fischerei]]museum in [[Peitz]]. Mit dem Ende des Braunkohlentagebaus entsteht in Zukunft südlich des Ortes der [[Cottbuser Ostsee]]. Das verbleibende Tagebaurestloch soll von 2020 bis ca. 2030 geflutet werden und einen 19&amp;amp;nbsp;km² großen See bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Maustmühle&amp;#039;&amp;#039; befindet sich das gleichnamige traditionelle Ausflugslokal. Auf dem Gelände steht ein historischer [[Pavillon (Maustmühle)|Pavillon]], der unter Denkmalschutz steht. Namensgeber ist eine ehemalige Getreide-, Öl- und Sägemühle. Hier findet man auch ein kleines Museum zur Geschichte der Mühle und ein mit einem Wasserrad im Hammergraben betriebenes Mini-Wasserkraftwerk. Aus dem Hauptgebäude ist 2011 ein Mehrfamilienhaus im Passivhausstandard entstanden. Im Jahr 2010 wurden die Brücke und das Wehr erneuert. Das Wasserrad ist neu entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Bundesstraße 168]], hinter dem Ortsausgang in Richtung Peitz befindet sich das im Jahr 2010 frisch restaurierte Ehrenmal gegen den [[Kapp-Putsch]] (1920).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 war Maust Gastgeber der großen Feierlichkeiten zum zukünftigen [[Cottbuser Ostsee]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rumsabbeln.de/cottbuser-ostseefest-am-13-juli-in-maust/ Cottbuser Ostseefest in Maust]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Lausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts für Maust eine Bevölkerungszahl von 370 Einwohnern, davon waren 364 [[Sorben]] (98 %) und sechs Deutsche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Tschernik]] |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Maust/Hus}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/spree-neisse/aktuell_20071104_maust_spn.html Beitrag in der RBB-Sendung Landschleicher vom 4. November 2007]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DESTATIS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2000]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Körner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Siegfried Körner (Linguist)|Siegfried Körner]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Ortsnamenbuch der Niederlausitz. Studien zur Toponymie der Kreise Beeskow, Calau, Cottbus, Eisenhüttenstadt, Finsterwalde, Forst, Guben, Lübben, Luckau und Spremberg&lt;br /&gt;
 |Reihe=Deutsch-Slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte&lt;br /&gt;
 |BandReihe=36&lt;br /&gt;
 |Verlag=Akademie-Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1993&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-05-000836-9&lt;br /&gt;
 |Seiten=191–192&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=7w5oAAAAMAAJ |Hervorhebung=Maust Hus |Seite=191}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwela&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Bogumił Šwjela|Christian Gotthold Schwela]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Flurnamen des Kreises Cottbus&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Veröffentlichungen des Instituts für Slawistik&lt;br /&gt;
 |Band=17&lt;br /&gt;
 |Verlag=Akademie-Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1958&lt;br /&gt;
 |Seiten=213–217}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Teichland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teichland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Spree-Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Spree-Neiße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1577]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2000]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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