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	<title>Mauspfad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:36:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mauspfad&amp;diff=887481&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-05-01T05:06:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grengeler Mauspfad 2.JPG|mini|Der (Grengeler) Mauspfad in [[Köln-Wahnheide]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Troisdorf.jpg|mini| Verlauf des Mauspfads von Siegburg bis Spich – ab Haus Wissen etwa parallel zur Frankfurt-Kölner Straße (Tranchot/v. Müffling 1816–1828)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mauspfad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den [[Altstraße]]n und historischen [[Handelsweg]]en im Rheinland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den [[Alte Kölnische Landstraße|Alten Kölnischen Landstraßen]] war er ein Teil des mittelalterlichen rechtsrheinischen Wegenetzes. Der Mauspfad verband den [[Rheingau]] über [[Limburg an der Lahn]], [[Altenkirchen (Westerwald)|Altenkirchen]], [[Siegburg]], [[Köln-Dünnwald]], [[Opladen]], [[Langenfeld (Rheinland)|Langenfeld]] und [[Hilden]] mit [[Duisburg]], wo er den [[Westfälischer Hellweg|Hellweg]] erreichte. Südlich von Limburg ist der Weg unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hühnerweg&amp;#039;&amp;#039;, [[Bundesstraße 417|Hühnerstraße]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Stephan Nuding| Titel=Auf den Straßen unserer Urahnen| Verlag=M. Naumann Verlag| Ort=Nidderau| Datum=2005| Reihe=Über historische Fernstraßen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen| BandReihe=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Straße&amp;#039;&amp;#039; bekannt, nördlich von Hilden trägt er den Namen &amp;#039;&amp;#039;Butenweg.&amp;#039;&amp;#039; Nur für das Stück zwischen der [[Sieg (Fluss)|Sieg]] und Hilden hat sich der Name &amp;#039;&amp;#039;Mauspfad&amp;#039;&amp;#039; eingebürgert. Im rechtsrheinischen Köln verläuft der Mauspfad unmittelbar am ehemaligen Ufer des [[Urstrom]]es des Rheines entlang und ist nach den jeweiligen Örtlichkeiten benannt (Beispiele: Dünnwalder Mauspfad, Dellbrücker Mauspfad).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Charakteristikum dieses Weges ist, dass er auf der gesamten Länge zwischen Sieg und [[Ruhr]] von ([[Kelten|keltischen]]) [[Siedlung]]s- und [[Gräberfeld|Grabfunden]] begleitet wird. Deren Datierung in die [[Hallstattzeit]] und [[La-Tène-Zeit]] gestattet es, ein vergleichbares Alter für den &amp;#039;&amp;#039;Mauspfad&amp;#039;&amp;#039; anzunehmen. Wegen der vielen Gräberfelder wurde zudem der Begriff einer &amp;#039;&amp;#039;bäuerlichen [[Totenstraße]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gräberstraße&amp;#039;&amp;#039; geprägt. Da der Mauspfad keine Funde aus der Steinzeit aufweist, ausgenommen am Rosendahlsberg ([[Neuburger Hof]]) in Langenfeld, darf seine Existenz erst seit der [[Eisenzeit]] als gesichert gelten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Rolf Müller| Titel=Stadtgeschichte Langenfeld Rheinland| Verlag=Verlag Stadtarchiv Langenfeld| Ort=Langenfeld| Datum=1992}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Den Mauspfad darf man sich nicht als eine [[Straße]] im heutigen Sinn vorstellen, vielmehr war er ein [[Weg]], der durch vielfaches Begehen und teils durch Pflegemaßnahmen, etwa das Schneiden des [[Unterholz]]es, freigehalten wurde. Für solche Pflegemaßnahmen wurde an [[Zollhaus (Gebäude)|Zollhäusern]] [[Maut]] erhoben. Trotz seiner geringen Breite spielte der Weg mutmaßlich eine große Rolle in der früheisenzeitlichen Erschließung der rechtsrheinischen Heideterrasse; er war möglicherweise sogar der Hauptweg, über den südländische Kultur in den Norden vordrang. Zur [[Hanse]]zeit bildete der Mauspfad den rheinischen Teil des wichtigen Verkehrsweges zwischen [[Köln]], [[Essen]], [[Dortmund]] und [[Soest]] und weiter in Richtung [[Hamburg]], [[Bremen]] und [[Lübeck]]. Auf einigen Abschnitten dieses Weges verlief in späterer Zeit auch der ebenfalls historische Fernhandelsweg von [[Genua]] über den [[Kleiner Sankt Bernhard|Kleinen St. Bernhard]], [[Basel]], [[Mainz]], [[Siegburg]] bis in die Niederlande. Diese Straßenverbindung, die einstige [[Via Publica]], nachmals zwischen Köln und [[Arnhem|Arnheim]] &amp;#039;&amp;#039;Köln-Arnheimer Chaussee&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist in etwa identisch mit der heutigen [[Bundesstraße 8|B&amp;amp;nbsp;8]]. Ein Grund für den Aufschwung der neuen Handelsroute, verbunden mit dem gleichzeitigen Niedergang des Mauspfades, war die [[Schlacht von Worringen]] und der anschließende Aufstieg [[Düsseldorf]]s zur späteren [[Residenzstadt]]. Dadurch verlagerte sich der Verkehr auf die neue Verbindung über Düsseldorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name des Weges hat vermutlich nichts mit [[Mäuse]]n zu tun, auch wenn im [[Mittelalter]] [[Ware]]n zur Umgehung von [[Steuer]]n, [[Zoll (Abgabe)|Zoll]] und [[Maut]] um Köln herum „wie von Mäusen“ geschmuggelt worden sein sollen. Die Vermutung, dass &amp;#039;&amp;#039;Maus&amp;#039;&amp;#039; sich vom Wort &amp;#039;&amp;#039;Maut&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Wegezoll&amp;#039;&amp;#039; ableiten könnte, findet mehr Anhänger. In diesem Zusammenhang wird gerne der [[Binger Mäuseturm]] angeführt, der ein &amp;#039;&amp;#039;Mautturm&amp;#039;&amp;#039; im Rhein gewesen ist. Aus den Überlegungen zur Verbindung mit &amp;#039;&amp;#039;Maut&amp;#039;&amp;#039; leitet sich zum Teil sogar die Auffassung ab, der Mauspfad sei eine alte Zollgrenzlinie. Mancher interpretierte deshalb schon den Mauspfad als einen Grenzweg des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]], und es wurde darüber hinaus sogar vermutet, der Mauspfad sei die Fortsetzung des römischen [[Limes (Grenzwall)|Limes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Gewicht verlieren diese Deutungen jedoch, wenn sprachlich von einer Verwandtschaft von &amp;#039;&amp;#039;Maus&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Moos&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Moor&amp;#039;&amp;#039; ausgegangen wird. Philipp Wyrich hat ausgeführt, dass eine sprachliche Verbindung von &amp;#039;&amp;#039;Moos&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Muus&amp;#039;&amp;#039;, [[Morast]] und [[Sumpf]] bestehe (benannte Beispiele aus Süddeutschland: [[Erdinger Moos]], [[Dachauer Moos]], [[Schwenninger Moos]]). Auch das Wort &amp;#039;&amp;#039;Miselohe&amp;#039;&amp;#039;, Name eines [[Herzogtum Berg|bergischen]] Amtes ([[Amt Miselohe]]) an der Niederwupper, dürfe in die Überlegungen mit einbezogen werden. Nach dem [[Brüder Grimm|Grimm]]’schen [[Deutsches Wörterbuch|Wörterbuch]] leitet sich &amp;#039;&amp;#039;mise&amp;#039;&amp;#039; vom althochdeutschen &amp;#039;&amp;#039;mios&amp;#039;&amp;#039; ab, welches im Mitteldeutschen zu &amp;#039;&amp;#039;mies&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Moos&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Moor&amp;#039;&amp;#039; wurde. In Verbindung mit &amp;#039;&amp;#039;Lohe&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;[[Wald]]&amp;#039;&amp;#039; ergebe sich die Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Sumpfwald&amp;#039;&amp;#039;. Und für eben den &amp;#039;&amp;#039;Mauspfad&amp;#039;&amp;#039; als einen &amp;#039;&amp;#039;Weg&amp;#039;&amp;#039; durch einen Sumpfwald spräche gleichfalls der Verlauf auf langer Strecke durch ehemalige [[Feuchtgebiet]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hochmittelalter gab der Mauspfad sogar dem gesamten Landstrich seinen Namen. So hieß es im Jahre 1289: „Musipad, dat is dat lant in dat velt …“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot;&amp;gt;Friedhelm Görgens: &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Aus der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dat lange Velt&amp;#039;&amp;#039; hat sich in späterer Zeit der Name &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld&amp;#039;&amp;#039; entwickelt. In vielen Städten entlang des einstigen Mauspfades lassen sich noch heute Straßen- und Wegebezeichnungen mit den Namen &amp;#039;&amp;#039;Mauspfad&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mautpfad&amp;#039;&amp;#039; finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Der Weg kam aus dem [[Siegburg]]er Land, ging über [[Troisdorf]] die [[Wahner Heide]] nach [[Köln-Brück|Brück]], wo er die [[Brüderstraße (Köln–Siegen)|Brüderstraße]] kreuzte, und weiter nach [[Leverkusen]]-[[Opladen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann Bannitza&amp;quot;&amp;gt;Hermann Banniza: &amp;#039;&amp;#039;Urgeschichtliche Fundplätze in Haan (Rheinland).&amp;#039;&amp;#039; Haan 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Troisdorf&lt;br /&gt;
: Aus Siegburg kommend verlief der Weg zunächst – mit Überquerung der [[Agger]] – über die [[Cölnische Hohe Heer- und Geleitstraße]] (die heutige [[Bundesstraße 8]]). Auf der Höhe des heutigen Ursulaplatzes in Troisdorf bog er in Richtung [[Burg Wissem]] ab und verlief dann über die Troisdorfer Heide. Der ursprüngliche Verlauf ist von Burg Wissen bis zur [[Liste der Kreisstraßen im Rhein-Sieg-Kreis|Kreisstraße 20]] zwischen [[Forsthaus Telegraph]] und [[Spich (Troisdorf)|Spich]] durch die im 19. Jahrhundert begründeten Anlagen der [[Zünderfabrik Troisdorf]] heute nicht mehr nachvollziehbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Ossendorf: [https://geschichtsverein-troisdorf.de/wp-content/uploads/2020/11/tjh-1986.pdf &amp;#039;&amp;#039;So fing es an – 100 Jahre Zündhütchenfabrik Alt-Troisdorf.&amp;#039;&amp;#039;] Troisdorfer Jahreshefte, Bd. 16 (1986), S.&amp;amp;nbsp;12–18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der weitere Verlauf führt auch heute unter der Bezeichnung Mauspfad östlich an [[Spich (Troisdorf)|Spich]] vorbei zur Kölner Stadtgrenze in Lind. Er bildet dabei die westliche Begrenzung der [[Wahner Heide]].&lt;br /&gt;
; Köln&lt;br /&gt;
: In Köln ist der Mauspfad als moderne Straße erhalten, mit wenigen Ausnahmen unter Verwendung des alten Namens. Von Lind Richtung [[Rath/Heumar|Rath-Heumar]] ist der Mauspfad durch die Kasernen in [[Wahn (Köln)|Wahn]] für einen Kilometer unterbrochen. Südlich von Rath-Heumar verläuft die Straße an [[Gut Leidenhausen]] und [[Schloss Röttgen]] vorbei. In [[Brück (Köln)|Brück]] schneidet der Mauspfad die alte [[Brüderstraße (Köln–Siegen)|Brüderstraße]] bzw. die [[Heidenstraße]] (heute [[Bundesstraße 55]]). Am Weg nach [[Dellbrück (Köln)|Dellbrück]] liegt [[Gut Mielenforst|Haus Miehlenforst]]. In Dellbrück ist der Verlauf unterbrochen. Der letzte Teil des Kölner Mauspfads verläuft als &amp;#039;&amp;#039;Höhenfelder Mauspfad&amp;#039;&amp;#039; entlang des [[Höhenfelder See]]s und abschließend als &amp;#039;&amp;#039;[[Dünnwald (Köln)|Dünnwalder]] Mauspfad&amp;#039;&amp;#039; am Ortszentrum von Dünnwald vorbei. Dort verliert er seinen Namen.&lt;br /&gt;
; Leverkusen&lt;br /&gt;
: Der Verlauf durch die heutigen Leverkusener Stadtteile ist nicht mehr erkennbar.&lt;br /&gt;
; Langenfeld (Rheinland)&lt;br /&gt;
: Aus [[Opladen]] kommend verlief der Mauspfad in [[Langenfeld (Rheinland)|Langenfeld]] über den vorerwähnten Rosendahlsberg am [[Neuburger Hof]], durch [[Schnepprath]] hindurch sowie an [[Köttingen (Langenfeld)|Köttingen]] und [[Kämpe (Langenfeld)|Kämpe]] vorbei nach [[Hausingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot; /&amp;gt; Von dort aus führte er über die heutige Opladener Straße durch die Ortslagen [[Hagelkreuz (Langenfeld)|Hagelkreuz]] und [[Galkhausen]], dann über den [[Hucklenbruch (Langenfeld)|Hucklenbruch]], durch die &amp;#039;&amp;#039;Talstraße&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmüller&amp;quot;&amp;gt;Heinz Müller: &amp;#039;&amp;#039;Orts- und Flurnamen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender des [[Rhein-Wupper-Kreis]]es.&amp;#039;&amp;#039; 1955, S. 41 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und weiter über den [[Ganspohl]] und die Richrather Straße nach [[Richrath]], wo sich kurz vor der Stadtgrenze nach Hilden ein [[Zollhaus (Langenfeld)|Zollhaus]] befand. [[Gräberfeld]]er wurden bislang am Rosendahlsberg und am Hagelkreuz&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; sowie in der Nähe des Zollhauses gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Hilden&lt;br /&gt;
: Als Hildener Straße von Langenfeld kommend setzte sich der Weg auf dem Gemeindegebiet von Hilden als heutige Richrather Straße (Landesstraße 403) fort. Nahe dem Hildener Zentrum ging er bei der [[Hagelkreuz (Hilden)|Hagelkreuzstraße]], deren Name auf ein [[Flurkreuz|Hagelkreuz]] hindeutet, weiter über die Schulstraße. Mit der Gerresheimer Straße verlief der Mauspfad wieder auf einer heutigen Hauptstraße (Landesstraße 403). An der Anschlussstelle Erkrath der [[Bundesautobahn 46]] verließ er das Stadtgebiet von Hilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann Bannitza&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Entlang der Richrather und Gerresheimer Straße wurden in unmittelbarer Nähe des Mauspfades rund 15 [[jungsteinzeit]]liche Fundstellen ausgemacht. Man fand mehr als 20 hallstattzeitliche Gräber mit Tonurnen und Beigefäßen. Weiter entdeckte man zwei Begräbnisstätten aus der römischen Kaiserzeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann Bannitza&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Erkrath&lt;br /&gt;
: In [[Erkrath]] setzte sich der Mauspfad an der Rothenbergstraße in [[Erkrath-Unterfeldhaus]] als Landesstraße 404 fort und führte dann als Gerresheimer Landstraße am [[Haus Unterbach]] vorbei. Von dort verlief er mutmaßlich mit zwei Zügen nach Hochscheidt und Rathelbeck in Richtung [[Haus Morp]] durch ein heute landwirtschaftlich genutztes Gebiet mit einzelnen Waldparzellen. Nordwestlich des Hauses Morp sind am bewaldeten Hang zwischen der [[Bahnstrecke Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd]] und dem [[Gerresheimer Waldfriedhof|Gerresheimer Friedhof]] noch mehrere parallel verlaufende [[Hohlweg]]e vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann Bannitza&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Im Gebiet [[Düsseldorf-Unterbach|Unterbach]]/Erkrath fand man mehrere Geräte in der Nähe des Mauspfades, beispielsweise ein bronzezeitliches Lappenbeil und die hallstattzeitliche Bronzegussform eines Tüllenbeiles.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann Bannitza&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Düsseldorf&lt;br /&gt;
: Auf dem Stadtgebiet von Düsseldorf setzte sich der Verlauf über die [[Gerresheimer Höhen]] bei [[Düsseldorf-Gerresheim]] fort. In Gerresheim entdeckte man in der Nähe des Mauspfades sowohl jungsteinzeitliche Beile als auch Gräber der Hallstattzeit und der römischen Kaiserzeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann Bannitza&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Weiter nach Norden führte der Mauspfad über [[Ratingen]], [[Ratingen-Lintorf|Lintorf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann Bannitza&amp;quot; /&amp;gt; und [[Düsseldorf-Angermund|Angermund]].&lt;br /&gt;
; Duisburg&lt;br /&gt;
: Im Duisburger Süden folgte der Mauspfad ungefähr der heutigen [[Bundesstraße 8]], wich aber gelegentlich mehrere Kilometer von deren Trasse ab. Stationen waren [[Rahm (Duisburg)|Rahm]], [[Großenbaum]] und [[Wedau (Duisburg)|Wedau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nicke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Herbert Nicke| Titel=Vergessene Wege – Das historische Fernwegenetz zwischen Rhein, Weser, Hellweg und Westerwald, seine Schutzanlagen und Knotenpunkte| Verlag=Martina Galunder Verlag| Ort=Nümbrecht| Datum=2001| Reihe=Land und Geschichte zwischen Berg, Wildenburg und Südwestfalen| BandReihe=9| ISBN=978-3-931251-80-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Im weiteren Verlauf führte er nach [[Duissern]] und erreichte hier den Hellweg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann Bannitza&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mauspfad}}&lt;br /&gt;
* {{KuLaDig|O-64754-20130430-2| autor=Fabian Lagodny}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Erkrath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Langenfeld (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Ratingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Duisburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Hilden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße im Rhein-Sieg-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erkrath)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Hilden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Langenfeld (Rheinland))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Früherer Handelsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenverkehrsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Troisdorf)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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