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	<title>Mauritius Knauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T23:10:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mauritius_Knauer&amp;diff=390255&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt</title>
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		<updated>2025-10-24T13:06:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mauritius Knauer.jpg|mini|Mauritius Knauer (Porträtzeichnung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mauritius Knauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 1613 oder 1614 in [[Weismain]]; † [[9. November]] [[1664]] in [[Klosterlangheim|Langheim]]) war von 1649 bis 1664 [[Abt]] des [[Kloster Langheim|Zisterzienserklosters Langheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1630 trat Knauer ins [[Kloster]] ein. Wenige Jahre später wurde er zum Schutz vor Kriegshandlungen in das österreichische [[Zisterzienser]]kloster [[Stift Heiligenkreuz|Heiligenkreuz]] geschickt. Die ersten Spuren seiner Anwesenheit im [[Heiligenkreuzerhof (Wien)|Heiligenkreuzerhof]], dem Stadthof der Zisterzienser in Wien, gehen auf 1632 zurück. 1637 immatrikulierte er sich an der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien|Universität Wien]]. In Wien studierte er und arbeitete an der Ordnung und Erschließung des Heiligenkreuzer Stiftsarchivs, das sich zu der Zeit im Wiener Hof befand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Norbert Watzl|Hermann Watzl]]: &amp;#039;&amp;#039;„in Loco, Qui Nunc ad Sanctam Crucem Vocatur …“ Quellen und Abhandlungen zur Geschichte des Stiftes Heiligenkreuz&amp;#039;&amp;#039;. Heiligenkreuz 1987, S. 484–485.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1640 im [[Stephansdom]] in Wien zum [[Priester (Christentum)|Priester]] geweiht und wirkte zunächst in den inkorporierten Pfarren des [[Stift Heiligenkreuz|Stiftes Heiligenkreuz]], unter anderen [[Alland]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftsarchiv Heiligenkreuz, 22–11–4, S. 38r.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Langheim zurückgekehrt, übernahm er das Amt des Subpriors. 1646 wurde er [[Prior]]. Als Abt tat sich Knauer als Verteidiger der Rechte seines Klosters gegen den [[Bamberg]]er [[Bischof]] hervor, der ihn deshalb 1652 verhaften und zwei Monate gefangen halten ließ. Knauer kümmerte sich um die Wirtschaft seines Klosters, die nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] am Boden lag. Diesem Zweck dienten neben der Wiedereinführung von Frondiensten auch die Beteiligung an einem Eisenbergwerk, die Ansiedlung von Juden auf klösterlichen Anwesen und die Erarbeitung des &amp;#039;&amp;#039;Calendarium Oeconomicum Perpetuum Practicum&amp;#039;&amp;#039; (nachmals so genannter [[Hundertjähriger Kalender]]), mit dem seine [[Mönchtum|Mönche]] in die Lage gesetzt werden sollten, das Wetter vorherzusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knauer belebte auch die [[Wallfahrt]] nach [[Basilika Vierzehnheiligen|Vierzehnheiligen]], indem er 1653 ein neues Gebet- und Mirakelbuch für die Wallfahrer drucken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Als persönliches Wappen wählte Abt Mauritius Knauer eine eingebogene rote Spitze mit einer aus grünem [[Dreiberg]] wachsender Gartenlilie zwischen zwei Rosen, in den verbleibenden blauen Feldern jeweils stehend ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Trotz unzähliger kleiner Aufsätze und Artikel über Knauer ist bis heute die Arbeit des Bamberger Bibliothekars und ehemaligen Langheimer Konventualen [[Heinrich Joachim Jaeck|Joachim Heinrich Jäck]] (1777–1847) grundlegend:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographie des Abts Mauriz Knauer, Verfassers des hundertjährigen Kalenders.&amp;#039;&amp;#039; (Erlangen 1813) In: Joachim Heinrich Jäck: &amp;#039;&amp;#039;Pantheon der Litteraten und Künstler Bambergs.&amp;#039;&amp;#039; Bamberg/Erlangen 1812–1815, Sp. 561–608 und ausführliche bibliographische Beilage ([https://books.google.de/books?id=2FJEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA557-IA2&amp;amp;hl=de Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Schriften:&lt;br /&gt;
* [[Günter Dippold]]: &amp;#039;&amp;#039;Mauritius Knauer und der Hundertjährige Kalender&amp;#039;&amp;#039;. Nachwort zu: Knauer, Mauritius: Calendarium oeconomicum practicum perpetuum („Hundertjähriger Kalender“). Nachdruck zweier Ausgaben von 1707, Neustadt a. d. Aisch 1988, S. 1–25.&lt;br /&gt;
* Günter Dippold: &amp;#039;&amp;#039;Mauritius Knauer: Abt und Gelehrter&amp;#039;&amp;#039;. In: Dippold, Günter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weismain. Eine fränkische Stadt am nördlichen Jura.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Weismain 1996, S. 393–410.&lt;br /&gt;
* Jacob Faas: &amp;#039;&amp;#039;Der Langheimer Abt Mauritius Knauer als Arzt und medizinischer Schriftsteller&amp;#039;&amp;#039;. In: Bamberger Blätter für fränkische Kunst und Geschichte 4 (1927) Nr. 23, S. 89–91&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|160|161|Knauer, Mauritius|Hans Jürgen Rieckenberg|118991280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Johann Gagel]]|NACHFOLGER=[[Alberich Semmelmann]]|AMT=[[Kloster Langheim|Abt von Kloster Langheim]]|ZEIT=1649–1664}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118991280|LCCN=nr/93/1954|VIAF=74653496}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knauer, Mauritius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Langheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1664]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knauer, Mauritius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Abt des Zisterzienserklosters Langheim&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1613 oder 1614&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weismain]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 1664&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Klosterlangheim|Langheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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