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	<title>Maurice Koechlin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maurice_Koechlin&amp;diff=1063368&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nicole Graf: Kategorie Absolvent ETH ergänzt</title>
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		<updated>2026-02-20T12:39:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie Absolvent ETH ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maurice koechlin.jpg|miniatur|Maurice Koechlin (um 1886)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maurice Koechlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1856]] in Bühl/[[Buhl (Haut-Rhin)|Buhl]], [[Elsass]]; † [[14. Januar]] [[1946]] in [[Veytaux]], Schweiz) war ein schweizerisch-französischer [[Ingenieur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiffelturm Koechlin.jpg|mini|hochkant|«300 Meter hoher Pfeiler» gez. 1884]]&lt;br /&gt;
Maurice Koechlin war Sohn von Jean Frédérique Koechlin, der eine Spinnerei betrieb. Die [[Koechlin (elsässische Familie)|Familie Koechlin]] war eine angesehene Großbürger- und Industriellenfamilie, deren verschiedene Angehörige im elsässisch-nordschweizerischen Raum lebten und auch politische Verantwortung übernahmen: Mehrere Bürgermeister [[Mülhausen]]s entstammten im 19. Jahrhundert dieser Familie. Maurice Koechlins Bruder [[René Koechlin|René]] war ebenfalls als Ingenieur, im Wasser- und Kraftwerksbau tätig. Ein Cousin zweiten Grades war der Industrielle und Rennfahrer [[Paul Koechlin (Rennfahrer)|Paul]], Cousins dritten Grades waren der Offizier und Politiker [[Carl Koechlin|Carl]], der Komponist [[Charles Koechlin|Charles]] sowie der Mineraloge [[Rudolf Koechlin]]. Der Textil- und Eisenbahnunternehmer [[André Koechlin]] war ein Großonkel Maurice Koechlins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mülhausen besuchte Maurice Koechlin das [[Lycée]]. Er schrieb sich dann zum Studium an der damals noch jungen [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|Eidgenössischen Technischen Hochschule]] (ETH) – damals noch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Polytechnikum&amp;#039;&amp;#039; – in Zürich für ein Studium der [[Ingenieurwissenschaften]] ein. Dort traf er auf den Hochschullehrer [[Karl Culmann]], der seine berufliche Zukunft als Ingenieur entscheidend prägte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 beendete er sein Studium als Jahrgangsbester. Er trat als Ingenieur in die Eisenbahngesellschaft [[Chemins de fer de l’Est]] ein. Zwei Jahre später wechselte er zum Büro von [[Gustave Eiffel]], wo er zum leitenden Ingenieur wurde. Eine der ersten Arbeiten war die Mitarbeit an der [[Ponte Maria Pia|Maria-Pia-Brücke]], einer Stahlfachwerk-Bogenbrücke über den [[Douro]], die von [[Théophile Seyrig]], dem damaligen Partner von Eiffel entworfen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gleichen Prinzip, aber technisch verfeinert wurde der [[Garabit-Viadukt]], der eine Eisenbahnverbindung in den Süden Frankreichs ermöglichen sollte, von Koechlin geplant und von Eiffels Firma ausgeführt (1879–1884). Der Viadukt führt über eine 120&amp;amp;nbsp;Meter tiefe Schlucht der [[Truyère]] in der [[Auvergne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig bekannt ist, dass die Firma Eiffel und damit Koechlin an der [[Freiheitsstatue]] des Bildhauers [[Frédéric-Auguste Bartholdi]] beteiligt waren: Die tragende Unterkonstruktion wurde von Koechlin entworfen (1881–1886).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Projekt wurde der [[Eiffelturm]], dessen Konstruktionsidee und statische Berechnungen von Koechlin stammten, die aber Eiffel als eigenen Beitrag zur Weltausstellung von 1889 zum 100-jährigen Jubiläum der französischen Revolution präsentierte. Ohne Koechlin gäbe es den Eiffelturm nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eiffel sich 1893 nach dem Debakel mit den Schleusen beim [[Panamakanal]] und dem Zusammensturz seiner [[Eisenbahnunfall von Münchenstein|Eisenbahnbrücke bei Münchenstein]] in der Schweiz entnervt aus der Firma zurückzog,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Haenni]]: &amp;#039;&amp;#039;Eiffels Schuld - Das grösste Eisenbahnunglück der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Gmeiner Verlag, Messkirch 2023, ISBN 978-3-8392-0477-1&amp;lt;/ref&amp;gt; führte Koechlin den Betrieb bis 1940 weiter. Die letzten Jahre zog er sich in sein Haus in Veytaux am [[Genfersee]] zurück, wo er im Alter von 89 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maurice Koechlin war Offizier der französischen [[Ehrenlegion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|31484|Maurice Koechlin|Autor= Elisabeth Eggimann Gerber}}&lt;br /&gt;
* Helmut Stalder: &amp;#039;&amp;#039;Maurice Koechlin. Ihm verdankt Paris den Eiffelturm.&amp;#039;&amp;#039; In: H. Stalder: &amp;#039;&amp;#039;Verkannte Visionäre. 24 Schweizer Lebensgeschichten.&amp;#039;&amp;#039; NZZ Libro, Zürich 2011, ISBN 978-3-03823-715-0, S.&amp;amp;nbsp;21–27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=119011808}}&lt;br /&gt;
* Martin Trautz: [https://trako.arch.rwth-aachen.de/cms/TRAKO/Forschung/Bautechnikgeschichte/~mmso/Maurice-Koechlin-der-eigentliche-Erfin/ &amp;#039;&amp;#039;Maurice Koechlin – der eigentliche Erfinder des Eiffelturms.&amp;#039;&amp;#039;] [[RWTH Aachen]], Lehrstuhl für Tragkonstruktionen, 27.&amp;amp;nbsp;November 2018.&lt;br /&gt;
* [http://www.koechlin.net/ Die Familie Koechlin] (französisch)&lt;br /&gt;
* Hochschularchiv der ETH Zürich: Digitalisat der Skizze «Pylône de 300 mètres de hauteur pour la ville de Paris 1889», online in e-manuscripta.ch, {{doi|10.7891/e-manuscripta-5218}}&lt;br /&gt;
* Helmut Stalder: [https://blog.nationalmuseum.ch/2025/01/der-schweizer-magier-des-eisens/ &amp;#039;&amp;#039;Der Schweizer «Magier des Eisens».&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 23. Januar 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119011808|LCCN=no/93/7902|VIAF=41993518}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koechlin, Maurice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieurwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der ETH Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Elsass)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eiffelturm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der elsässischen Familie Koechlin|Maurice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französischer Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koechlin, Maurice&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schweizerisch-französischer Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Buhl (Haut-Rhin)|Buhl]], [[Elsass]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Veytaux]], Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nicole Graf</name></author>
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