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	<title>Maulwurfsnatter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:29:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maulwurfsnatter&amp;diff=1082551&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dominik aus Wien: Form</title>
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		<updated>2025-01-17T01:13:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Maulwurfsnatter&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Pseudaspis cana&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Maulwurfsnatter&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Pseudaspis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Leopold Fitzinger|Fitzinger]], 1843&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pseudaspididae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Elapoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schlangen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Serpentes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Toxicofera&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Pseudaspis cana01.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maulwurfsnatter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pseudaspis cana&amp;#039;&amp;#039;) ist eine in nahezu ganz [[Südafrika]] vorkommende natternartige Schlangenart. Sie ist die einzige Art der damit [[monotypisch]]en Gattung &amp;#039;&amp;#039;Pseudaspis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Juvenile Mole Snake (Pseudaspis cana) (7027018261).jpg|mini|Junges Exemplar]]&lt;br /&gt;
Färbung und Größe der Maulwurfsnatter können je nach [[Verbreitungsgebiet]] stark variieren. Im Süden vorkommende Tiere sind in der Regel einheitlich schwarz, während Schlangen aus nördlichen Gebieten braun, rotbraun, grau oder sogar gelblich sind. Jungtiere tragen ein braunes Jugendkleid, mit dunkelbraunen oder schwarzen Sattelflecken, die im Laufe der Zeit immer mehr verblassen. Die heller als der Rücken gefärbte Bauchseite ist oft weißlich oder cremefarben. Die Länge erwachsener Tiere schwankt zwischen 100&amp;amp;nbsp;cm und 200&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
Maulwurfnattern sind ausgesprochen kräftig und wirken zuweilen regelrecht bullig. Der Kopf geht nahezu ansatzlos in den muskulösen Körper über. Die Schnauze ist leicht abgeflacht und deutet auf das grabende Verhalten dieser Schlange hin.&lt;br /&gt;
[[Datei:Distribution Pseudaspis cana.png|miniatur|links|200px|Verbreitungsgebiet der Maulwurfsnatter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet der Maulwurfsnatter erstreckt sich über nahezu das gesamte [[Südliches Afrika|südliche Afrika]]. Man findet sie sowohl in der [[Kapprovinz]] (einschließlich [[Robben Island]]), wie auch in [[Simbabwe]], [[Botswana]] und [[Namibia]], wo sie die unterschiedlichsten Lebensräume bewohnt. Ihrer Beute folgend, findet man sie oft auf [[Farm (Landwirtschaft)|Farmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie der Name schon andeutet, verbringt die Maulwurfnatter viel Zeit unter der Erde. Besonders Jungtiere graben aktiv in lockeren Böden um sich zu verstecken. Ältere Tiere sind häufiger an der Oberfläche zu sehen. Oft bewohnen diese Schlangen Nagetierbauten, deren ursprüngliche Bewohner nicht selten zuvor von ihnen gefressen wurden. &lt;br /&gt;
Ausgewachsene Nattern jagen [[Goldmulle]], [[Mäuseartige|Mäuse]], [[Ratten]] und nahezu jedes andere kleine [[Säugetiere|Säugetier]], das sie überwältigen können. Damit übernehmen sie in vielen Regionen die Aufgabe eines Schädlingsbekämpfers. Auch Eier und Vögel sollen zum [[Beutespektrum]] gehören. Jungtiere ernähren sich hauptsächlich von kleinen [[Echsen]]. &lt;br /&gt;
Trotz des oft unterirdischen Lebens ist die Maulwurfsnatter recht anpassungsfähig und kann sowohl klettern als auch schwimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maulwurfnattern sind aktive Jäger, die ihre Beute verfolgen und durch das Umschlingen mit ihrem massigen Körper töten. Manchmal [[Lauerjäger|lauern]] sie allerdings auch ihrer Beute auf, indem sie knapp unter der Erdoberfläche verborgen warten, bis ein passendes Nagetier in Reichweite kommt. Ist dies der Fall, ermöglicht es ihr muskulöser Körper nahezu explosionsartig an die Oberfläche zu schnellen und blitzartig das Opfer zu überwältigen. Gerade jüngere Tiere haben hierbei oft eine Reichweite von ca. 80 % der eigenen Körperlänge. &lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen erweisen sich Maulwurfsnattern zuerst als scheu und flüchten. Wird ein bestimmter Abstand unterschritten oder das Tier in die Enge gedrängt, wandelt sich ihr Verhalten in ungestüme Aggressivität. Vor allem Jungtiere legen vor einem Angriff ihren Körper in Schlingen und warnen mit einem lauten, metallischen Fauchen. Aufgrund dieses Verhaltens werden sie bisweilen mit [[Puffotter]]n oder [[Sandrasselotter]]n verwechselt. [[Adult]]e Tiere werden häufig für [[Kapkobra]]s gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit im [[Balz]]verhalten der Maulwurfsnattermännchen ist es, dass sie sich in der Paarungszeit nicht mit harmlosen [[Kommentkampf|Kommentkämpfen]] zufriedengeben, sondern ernsthaft und blutig gegeneinander kämpfen. Nicht selten fügen sich die Kontrahenten mit den Fangzähnen klaffende Wunden zu, die sogar die Knochen freilegen können. In freier Natur sind häufig große, alte Männchen zu beobachten, die über den Körper verteilt beträchtliche [[Narbe (Wundheilung)|Narben]] aufweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Begattung|Paarung]] findet vom Frühsommer bis zum Oktober statt. &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den meisten anderen Nattern sind Maulwurfsnattern [[vivipar]], bringen also voll entwickelte Jungen zur Welt. Die Geburt der Jungen findet im März und April statt. &lt;br /&gt;
Je nach Größe gebären die Weibchen 30 bis 50 Jungtiere. In einem Ausnahmefall brachte eine Maulwurfsnatter im [[Zoo London|Zoo von London]] 95 lebende Junge zur Welt. Bei der Geburt sind die Jungen 20–30&amp;amp;nbsp;cm groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Bannister, Anthony und Patterson, Rod: &amp;#039;&amp;#039;Reptilien Südafrikas&amp;#039;&amp;#039;. Landbuch-Verlag, Hanover. ISBN 978-3-7842-0374-4&lt;br /&gt;
* Marais, Johan: &amp;#039;&amp;#039;Snakes and snakebite in Southern Africa&amp;#039;&amp;#039;. Struik Publishers. ISBN 978-1-86872-281-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pseudaspis cana|Maulwurfsnatter (&amp;#039;&amp;#039;Pseudaspis cana&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{ReptileDatabase|Pseudaspis|cana}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudaspididae (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dominik aus Wien</name></author>
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