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	<title>Maulesel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:10:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maulesel&amp;diff=26924&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eugénie Pellissier (Matthes &amp; Seitz Berlin): /* Literatur */ Link Jutta Person</title>
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		<updated>2026-04-02T19:27:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Link Jutta Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bardot dans le Morbihan 02.jpg|mini|Französischer Maulesel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Les races chevalines (Page 10) BHL22833023.jpg|mini|Maulesel aus &amp;#039;&amp;#039;Les races chevalines&amp;#039;&amp;#039;, 1898]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hinny2.jpg|mini|Ein grauer Maulesel auf einer Weide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maulesel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;hinnus&amp;#039;&amp;#039;) ist das [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzungsprodukt]] eines [[Hauspferd|Pferdehengstes]] ([[Hengst|Vater]]) und einer [[Hausesel|Eselstute]] ([[Stute|Mutter]]), somit [[Hybride]] aus zwei [[Art (Biologie)|Arten]]. Maulesel sind im Allgemeinen nicht fortpflanzungsfähig, bei Stuten gibt es Ausnahmen. Der Wortbestandteil &amp;#039;&amp;#039;Maul-&amp;#039;&amp;#039; ist dabei dem lateinischen &amp;#039;&amp;#039;mulus&amp;#039;&amp;#039; für „[[Maultier]]“ bzw. „Mischtier“ oder „Mischung“ [[Entlehnung|entlehnt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Zucht von [[Hybriden]] aus Pferdehengst und Eselstute wurde wahrscheinlich simultan zu der Maultierzucht entdeckt. Diese Kreuzung war jedoch weniger von Erfolg gekrönt als das Maultier, da diese Arthybriden als „unansehnlich, störrisch und träge“ galten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor = Joris Peters|Titel = Römische Tierhaltung und Tierzucht. Eine Synthese aus archäozoologischer Untersuchung und schriftlich-bildlicher Überlieferung|Reihe = Passauer Universitätsschriften zur Archäologie|BandReihe = 5|Verlag = Leidorf|Ort = Rahden/Westfalen|Datum = 1998|ISBN = 3-89646-172-9|Seiten = 136|Kommentar = zugleich Habilitationsschrift, Universität München 1996}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Bei einem Maulesel ist die Mutter ein Esel und der Vater ein Pferd; beim [[Maultier]] ist es umgekehrt.&lt;br /&gt;
Maulesel sind äußerlich schwer von Maultieren zu unterscheiden. Ein Maulesel ähnelt mehr der [[Hausesel|Esel]]-Mutter. Er ist klein und hat einen dünnen, aber auf der ganzen Länge mit [[Langhaar]] bedeckten Schwanz. Die Ohren sind etwas kürzer als beim Maultier. Die Stimme ist wiehernd. Maulesel gelten als gutmütig, genügsam und widerstandsfähig. Sie sind weniger scheu als Pferde.&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus Ausgabe 1903, Band 11, Seite 670&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verhältnis zur Körpergröße können sie viel Arbeit leisten. Am häufigsten wurden Maulesel als [[Zugtier]]e eingesetzt, unter anderem in [[Bergwerke]]n [[Nordamerika]]s. Sie werden aber vereinzelt noch als [[Tragtier]]e verwendet und eignen sich auch als [[Reiten|Reittiere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zucht ==&lt;br /&gt;
Gezüchtet werden Maulesel besonders in [[Mittelmeer]]ländern und [[Asien]]. Sie sind weitaus schwieriger zu [[Züchtung|züchten]] als Maultiere, da eine Eselstute von einem Pferdehengst wesentlich seltener [[Trächtigkeit|trächtig]] wird als eine Pferdestute von einem Eselhengst. Aufgrund ihrer geringen Vorteile gegenüber Eseln werden diese Tiere nur selten gezüchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Vermischung des [[Genom|Erbgutes]] von Eselstute (62 [[Chromosom]]en) und Pferdehengst (64 Chromosomen) entsteht ein ungerader [[Diploidie|diploider]] Chromosomensatz (63 Chromosomen). &amp;lt;!--welcher eine [[Haploidie|haploide]] [[Geschlechtszellen]]bildung unmöglich macht.--&amp;gt; Männliche Maulesel sind stets unfruchtbar (obwohl sie den Geschlechtsakt durchführen können), gelegentlich kommen jedoch fruchtbare Stuten vor. Die größere Ähnlichkeit mit dem Muttertier (Esel) beruht auf den Einzelheiten des [[Epigenetik|nichtchromosomalen]] Aspektes der Vererbung, d.&amp;amp;nbsp;h. dem Umstand, dass die weibliche [[Eizelle]] den Hauptteil der [[Zellorganellen]] zur durch das eindringende Spermium gebildeten [[Zygote]] beiträgt. Dies erklärt, warum im daraus entstehenden Nachkommen (sog. [[Filialgeneration]]) die Merkmale der Eselsstute vorherrschen. Maulesel und Maultier sind ein Paradebeispiel für [[genomische Prägung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maulesel in der Literatur ==&lt;br /&gt;
Literarische Erwähnung finden Maulesel im Krimi &amp;#039;&amp;#039;Ein Maulesel auf der Autobahn&amp;#039;&amp;#039; von [[Paul Berna]] und in den Follyfoot-Bänden von [[Monica Dickens]]. Während der Maulesel „Caesar“ bei Berna als Zugtier genutzt wird, hat Dickens’ „Willy“ eine lange Dienstzeit bei der [[British Army|Army]] hinter sich. In der &amp;#039;&amp;#039;[[Die unendliche Geschichte (Roman)|Unendlichen Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Michael Ende]] wird Bastian von der Mauleselin Jicha getragen. Bastian erzählt ihr bei der Trennung eine Geschichte, die wahr werden soll: Jicha trifft auf einen weißen Hengst mit Flügeln und sie bekommt später einen Sohn, den weißen, schwingentragenden Maulesel Pataplán. 1936 schrieb [[Friedrich Glauser]] über den Maulesel eine Kurzgeschichte mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Seppl&amp;#039;&amp;#039;; in dieser Fremdenlegionsepisode beschreibt er liebevoll den Charakter des Maulesels „Seppl“ und seine Beziehung zu ihm. Die Geschichte endet damit, dass das Tier Glauser bei einem Überfall das Leben rettet und dabei selbst stirbt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor = Friedrich Glauser|Titel = König Zucker. 1934–1936|Reihe = Das erzählerische Werk|BandReihe = 3|Verlag = Limmat|Ort = Zürich|Datum = 1993|ISBN = 3-85791-205-7|Seiten = 175}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Glauser baute das Maultier auch in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fieberkurve#Das Maultier|Die Fieberkurve]]&amp;#039;&amp;#039; ein und bezeichnete sich selbst gerne als Mulet (französisch für Maultier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jutta Person]]: &amp;#039;&amp;#039;Esel. Ein Portrait&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 5 in Reihe &amp;#039;&amp;#039;Naturkunden&amp;#039;&amp;#039;, Herausgegeben von [[Judith Schalansky]], 5. Auflage, Matthes &amp;amp; Seitz Berlin, Berlin 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Maultier]]&lt;br /&gt;
* [[Hauspferd]]&lt;br /&gt;
* [[Hausesel]]&lt;br /&gt;
* [[Zebroid]]&lt;br /&gt;
* [[Mauleselzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hinnies|Maulesel}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Maulesel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.maulesel.info/ Die Maulesel-Homepage – Hintergrundinformationen zum Thema]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säugetierhybride]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vieh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haustier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutztier]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- kein Taxon --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferde|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eugénie Pellissier (Matthes &amp; Seitz Berlin)</name></author>
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