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	<title>Maulburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SEM am 24. November 2025 um 15:29 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-24T15:29:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = Escudo de Maulburg.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/38/42/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 07/46/46/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Maulburg in LÖ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis = Lörrach&lt;br /&gt;
|Höhe = 353&lt;br /&gt;
|PLZ = 79689&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07622&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08336057&lt;br /&gt;
|LOCODE = DE MLB&lt;br /&gt;
|Straße = Hermann-Burte-Straße 57&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.maulburg.de/ www.maulburg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Jessica Lang&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grossraum Basel.svg|mini|300px|Maulburg im Dreiländereck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maulburg Aerial View.jpg|mini|Im Vordergrund der bewaldete Nordhang des Dinkelbergplateaus. Das Dorf auf der würmzeitlichen Schotterebene des Wiesentales. Im Hintergrund linke Bildhälfte die auf den Rotliegendmassen lagernde Buntsandsteintafel des [[Scheinberg (Schwarzwald)|Scheinbergs]], die Talkerbe des Alsbaches, links davon die durch die Maulburger Verwerfung abgesenkte Häglerberg-Scholle, ganz im Hintergrund der kristalline Schwarzwald. Rechte Bildhälfte: Rechts der Einmündung der Kleinen Wiese die Buntsandsteintafel des [[Entegast]] und ganz rechts der östliche Dinkelberg und dahinter der Steilanstieg des Hotzenwaldes. |399x399px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maulburg 2.jpg|mini|Altes Rathaus und Rathausbrunnen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maulburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Alemannische Dialekte|Alemannisch]] &amp;#039;&amp;#039;Muulburg&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Landkreis Lörrach]] in [[Baden-Württemberg]]. Zur Gemeinde Maulburg gehören außer dem gleichnamigen Dorf die [[Aussiedlerhof|Aussiedlerhöfe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=14931|Titel=Aussiedlerhöfe+-+Wohnplatz|Anzeigetitel=Aussiedlerhöfe|Linktext=Ortslexikon}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem [[Dinkelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Maulburg liegt in der südlichen Vorbergzone des [[Südschwarzwald]]s im [[Wiesental|Tal]] der [[Wiese (Fluss)|Wiese]], einem rechten Nebenfluss des [[Rhein]]s, die auf dem [[Feldberg (Berg im Schwarzwald)|Feldberg]] entspringt. Die Tallage von Maulburg wird nördlich vom zum [[Schwarzwald]] gehörenden [[Weitenauer Bergland|Weitenauer Vorbergland]] eingerahmt. Hier erhebt sich der bewaldete [[Scheinberg (Schwarzwald)|Scheinberg]] – früher wurde der Gipfel auch als Königsberg bezeichnet –&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Lörrach&amp;#039;&amp;#039;, Band II, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit {{Höhe|622.3}}, der noch zur Gemarkung Maulburgs zählt. Südlich erstrecken sich die Ausläufer des Dinkelbergs. Der höchste Punkt der Maulburger Gemarkung dort liegt bei {{Höhe|493}} (Mauerhaldenbuck).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Osten an die Stadt [[Schopfheim]], im Süden an den zur Stadt [[Rheinfelden (Baden)|Rheinfelden]] gehörenden Ortsteil [[Adelhausen (Rheinfelden)|Adelhausen]] sowie im Westen und Norden an [[Steinen (Baden)|Steinen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden|BESCHRIFTUNG=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachbarorte und -gemeinden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Hüsingen]] &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Ortsteil von [[Steinen (Baden)|Steinen]]) &amp;lt;br /&amp;gt;Exklave der Gemarkung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Weitenau (Steinen)|Weitenau]] &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Ortsteil von [[Steinen (Baden)|Steinen]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Langenau (Schopfheim)|Langenau]] &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Stadtteil von [[Schopfheim]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Höllstein (Steinen)|Höllstein]] &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Ortsteil von [[Steinen (Baden)|Steinen]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | OST=[[Langenau (Schopfheim)|Langenau]] &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Stadtteil von [[Schopfheim]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Hüsingen]] &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Ortsteil von [[Steinen (Baden)|Steinen]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Adelhausen (Rheinfelden)|Adelhausen]] &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Stadtteil von [[Rheinfelden (Baden)|Rheinfelden]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Wiechs (Schopfheim)|Wiechs]] &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Stadtteil von [[Schopfheim]]) &amp;lt;br /&amp;gt;Ausläufer der Gemarkung&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Maulburg liegt in der &amp;#039;&amp;#039;[[Schopfheimer Bucht]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Der Landkreis Lörrach, |Hrsg=Landesarchivdirektion Baden-Württemberg |Sammelwerk= |Band=Bd. II, |Nummer= |Auflage= |Verlag=Jan Thorbecke Verlag |Ort=Sigmaringen |Datum=1993 |ISBN= |Seiten=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem südlichsten und breitesten Teil der Schwarzwaldvorbergzone. Hier haben sich in geschützter Tieflage [[Buntsandstein]]-, [[Muschelkalk]]- und [[Keuper]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;schichten des ursprünglich auch auf dem Gebiet des Schwarzwaldes liegenden [[Deckgebirge]]s erhalten, das im Südschwarzwald bereits weithin abgetragen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemarkungsteil nördlich der Wiese erstreckt sich auf die über [[Rotliegend|Oberrotliegend]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;sedimenten lagernde, leicht nach Süden geneigte Buntsandsteintafel des Scheinbergs. Die südliche Gemarkungshälfte greift auf das Muschelkalkplateau des Dinkelbergs über. Der Ort liegt zwischen diesen Landschaftsräumen im Wiesental, genauer auf der [[Würm-Kaltzeit|würmkaltzeit]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;lichen, von [[Flussaue|Auen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;lehm und -sand bedeckten Talfüllung der Wiese, z. T. auch auf dem flachen [[Schwemmfächer]] des Dorfbaches.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Der Landkreis Lörrach, |Hrsg=Landesarchivdirektion Baden-Württemberg |Sammelwerk= |Band=Bd. II |Nummer= |Auflage= |Verlag=Jan Thorbecke Verlag |Ort=Sigmaringen |Datum=1994 |ISBN= |Seiten=196}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der tiefer lagernden Dinkelbergscholle sind die Schichten des Muschelkalks, des Keupers und, in kleinen Resten, des [[Unterjura]] noch von der Abtragung verschont geblieben, während nördlich der Wiese diese bereits abgeräumt sind. Daraus ergibt sich ein starker landschaftlicher Kontrast zwischen der Gemarkung nördlich und der südlich des Wiesentales. Der wasserdurchlässige und wenig fruchtbare Buntsandstein des Scheinbergs musste gänzlich dem Wald überlassen werden und ist frei von menschlicher Besiedlung. Dagegen ist der in größerem Umfang von [[Löss]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;lehm bedeckte Muschelkalk des Gemarkungsteils auf dem Dinkelberg landwirtschaftlich gut nutzbar. Im Allgemeinen sind hier nur die steilen Talhänge bewaldet. Vom Wintertal und vom Niedertal zieht auf dem Dinkelberg jeweils ein schmaler [[tektonisch]]er Graben nach Süden. Diese im Querschnitt keilförmigen, durch Zerrungskräfte bei der Rheingrabenbildung entstandenen Gräben sind mit jüngeren, eingesackten Keupersedimenten gefüllt, auf denen sich sogar noch nahe der Hummelrütte ein Rest Unterjurakalk erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe der östlichen Gemarkungsgrenze quert eine NW-SO ziehende [[Verwerfung (Geologie)|Verwerfung]], die sog. &amp;#039;&amp;#039;Maulburg-Schwörstadt&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;Verwerfung&amp;#039;&amp;#039; das &amp;#039;&amp;#039;Wintertal&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;„Wintleter“&amp;#039;&amp;#039;). Diese setzt bei der &amp;#039;&amp;#039;Hasenweid&amp;#039;&amp;#039; Muschelkalk (offenes Gelände) gegen Rotliegendes und Buntsandstein (Wald). Sie zieht weiter Richtung Schwörstadt und bildet so die Grenze zwischen dem tiefer liegenden dichter besiedelten Zentralen Dinkelberggraben im Westen und dem höheren, wasserarmen (verkarsteten) und deshalb nur an den Rändern (Wiechs, Eichen) und im Dossenbacher Tal besiedelten Plateau. Auf der Maulburger Gemarkung grenzt sie allerdings den [[Oberer Muschelkalk|Oberen Muschelkalk]] des &amp;#039;&amp;#039;Mauerhaldebucks&amp;#039;&amp;#039; von Rotliegend- und Buntsandsteinschichten im Osten ab, die hier als Sockel unter dem stärker gehobenen östlichen Dinkelberghorst anstehen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Wittmann, Friedrich Disch |Titel=Unteres Wiesental und Dinkelberg |Hrsg= |Sammelwerk=Exkursionsführer der Region Basel |Band=07 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Selbstverlag der Geographisch-Ethnographischen Gesellschaft |Ort=Basel |Datum= |ISBN= |Seiten=9, 16-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto F Geyer u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Die Hochrheinregionen zwischen Bodensee und Basel |Hrsg= |Sammelwerk=Sammlung geologischer Führer |Band=94 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Gebr. Borntraeger |Ort=Berlin/Stuttgart |Datum= |ISBN=3-443-15077-2 |Seiten=359-378}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maulburger Verwerfung setzt sich nördlich der Wiese fort und ist nun auch in der Landschaft gut erkennbar. Während östlich der Verwerfung die Talkante des &amp;#039;&amp;#039;Scheinbergs&amp;#039;&amp;#039; über dem Wiesental um die 500&amp;amp;nbsp;m hoch liegt, erhebt sich der Hang über dem Fluss westlich des Alsbachtales (Steinener Gemarkung) keine 50 m über den Talboden der Wiese.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=LGRB Kartenviewer: LGRB-Kartenviewer (lgrb-bw.de) |Titel=Geologische Karte von Baden-Württemberg 1:25000, |Hrsg=LGRB Baden-Württemberg |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Freiburg i.Br. |Datum=2004 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Die früher als unterer Buntsandstein angesprochenen Sedimente werden heute dem ebenfalls schon im Erdaltertum entstandenen [[Zechstein]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Maulburg wird erstmals in einer Schenkungsurkunde eines Ercanpert vom 27. Februar 786 an das [[Kloster St. Gallen]] als &amp;#039;&amp;#039;Murperch&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Wartmann: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen.&amp;#039;&amp;#039; Theil 1: &amp;#039;&amp;#039;700–840.&amp;#039;&amp;#039; Höhr, Zürich 1863, [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10007148_00119.html S. 99, Urkunde Nr. 105].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Schenkung von Gütern und Anteilen an den Kirchen [[Brombach (Lörrach)|Brombach]] und [[Weil am Rhein]] an [[St. Gallen]]. Die Urkunde wurde von Folcram, einem [[Priester]] des 8. Jahrhunderts unterschrieben. Zum Schluss der Urkunde heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Actum in Murperch villa publici. In ipsa casa fuit carta levata.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
(deutsch: „Geschehen in Murperch im Frohnhof. In diesem Hause wurde diese Schrift aufgesetzt.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses &amp;#039;&amp;#039;Murperch&amp;#039;&amp;#039; war zu dieser Zeit bereits ein Hof mit einem Verwaltungsbeamten („[[Centenarius]]“). Sein Name war Brunchino. Er und Priester Folcram sind somit die ersten namentlich bekannten Einwohner des heutigen Maulburgs. Gemeinde, Dorf und Kirche blicken somit auf eine über 1200-jährige Geschichte zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Verschiedene|Titel=Von Murperch bis Maulburg|Hrsg=Gemeinde Maulburg im Jubiläumsjahr 1986|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=|Datum=1986|Seiten=16-17|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maulburg war im Besitz der [[Rötteln (Adelsgeschlecht)|Herren von Rötteln]], kam nach deren Aussterben 1315 an die [[Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg|Markgrafen von Hachberg-Sausenberg]] und 1503 an die [[Markgrafschaft Baden-Durlach|Markgrafen von Baden]]. Spätestens ab dem 16. Jahrhundert waren alle Maulburger Bauern Leibeigene des Markgrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den mittelalterlichen Wohnsitz einer Adelsfamilie, von der es allerdings keinerlei urkundliche Zeugnisse gibt, deutet der Flurname &amp;#039;&amp;#039;Oberbürglen&amp;#039;&amp;#039; jenseits der Wiese hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Schenkung der wichtigsten Grundherren, derer [[Klingen (Adelsgeschlecht)|von Klingen]], kam beträchtlicher Besitz in Maulburg an das [[Kloster Wettingen|Zisterzienserkloster Wettingen]], den dieses in späterer Zeit wieder veräußerte, u. a. an die Stadt Basel. Schon 1257 erhielt das [[Museum Kleines Klingental#Kloster und Klosterkirche|Kloster Klingental]] in Maulburg Güter geschenkt. Als weitere Grundherren der Maulburger Bauern erscheinen in den Urkunden unter anderem das [[St. Clara (Basel)|Kloster St. Clara]] in Kleinbasel, das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster Sankt Blasien]] und das [[Damenstift Säckingen|Stift Säckingen]]. Die Gemeinde selbst besaß Wald, teils als Lehen, teils in Eigenbesitz, aber kaum anderen Grundbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1809 existierte die Vogtei Maulburg, zu der auch [[Langenau (Schopfheim)|Langenau]] und [[Enkenstein]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kirche bestand schon im 12. Jahrhundert. 1244 wird ein Leutpriester erwähnt. Das Kirchenpatronat lag bei den Herren von Klingen, später dem Kloster Wettingen. 1540 kam es an die Stadt Basel und nach dem Dreißigjährigen Krieg an die Markgrafen von Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang des 17. Jahrhunderts wurde in Maulburg Schule gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mühle ist schon 1278 bezeugt, eine erste Papiermühle im 16. Jahrhundert. Schon 1792 wurde nach dem Gips des Mittleren Muschelkalks gegraben. Im 19. Jahrhundert hielt die Industrie Einzug im Wiesental, hauptsächlich nach dem Beitritt Badens zum Deutschen Zollverein, was größere Investitionen von Schweizer Unternehmern auf deutscher Seite zur Folge hatte. So gründete der Schweizer Major Geigy-Lichtenhahn, der bereits 1836 in Steinen eine Baumwollspinnerei und -weberei eingerichtet hatte, 1844 in Maulburg eine mechanische Weberei, die um die Jahrhundertmitte bis zu 450 Arbeitskräfte beschäftigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. Dietsche |Titel=Die industrielle Entwicklung des Wiesentales bis zu Jahr 1870 |Verlag=Schopfheim |Datum=1937 |Seiten=63}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1837 verlegten zwei Basler ihre [[Papiermühle]] von [[Kandern]] nach Maulburg, wo sie diese als Thurneysensche mechanische Papierfabrik, die Spezialpapier für Kunstdrucke herstellte, fortführten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=wie Anm. 9 |Seiten=83}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maulburg altes Bad SiL S 43.jpg|mini|Altes Bad in Maulburg]]&lt;br /&gt;
In Maulburg gab es mutmaßlich schon im 13. Jahrhundert eine Badquelle. Die erste urkundliche Erwähnung des Bades findet sich 1530.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Schülin]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Mineralbad zu Maulburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Markgräflerland, Jg. NF 2(33).1971, H. 1/2, S. 52–53 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1971-01-02/0054 UB Freiburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wasser der Badquelle zog bereits um 1600 Badegäste an. (Noch immer erinnert der Name der &amp;#039;&amp;#039;Badapotheke&amp;#039;&amp;#039;, die sich längere Zeit auf dem Areal der früheren Badwirtschaft befand, an die Zeit des Badebetriebs.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.): Der Landkreis Lörrach, Band II, Sigmaringen 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Religion ==&lt;br /&gt;
=== Einwohner ===&lt;br /&gt;
Die Zahl der Einwohner Maulburgs entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14932&amp;amp;T=V052&amp;amp;doTable Einwohnerzahlen Maulburgs von 1852 bis 1970], aufgerufen am 21. Oktober 2020 und &amp;#039;&amp;#039;Haushaltsplan 2024. Gemeinde Maulburg Strukturdaten 2024&amp;#039;&amp;#039; [https://www.maulburg.de/ceasy/resource/2001?download=1] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; margin-right:1em; text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 || 1203&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 1504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 1436&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 1573&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 1931&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 2004&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; margin-right:1em; text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 2070&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1989&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2272&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 2579&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 3012&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 3729&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 3612&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; margin-right:1em; text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 4255&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 4291&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 4276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Reformation]] ist Maulburg vorwiegend [[evangelisch]] geprägt. Neben der Gemeinde, die zum [[Kirchenbezirk Markgräflerland]] der [[Evangelische Landeskirche in Baden|Evangelischen Landeskirche]] gehört, gibt es auch eine [[Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland|Freie evangelische Gemeinde]] und die ebenfalls von der Landeskirche losgelöste Christliche Gemeinde Maulburg (CGM).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cg-maulburg.de/ |titel=Christliche Gemeinde Maulburg (CGM) |abruf=2017-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Gläubigen ist die Pfarrei St. Maria in [[Höllstein (Steinen)|Höllstein]] zuständig, die seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Januar 2003 der Seelsorgeeinheit Mittleres Wiesental im [[Dekanat Wiesental]] des [[Erzbistum Freiburg|Erzbistums Freiburg]] angehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kath-mittleres-wiesental.de/ |titel=Seelsorgeeinheit Mittleres Wiesental |datum=2017-03-03 |abruf=2017-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich in der [[Johann Peter Hebel|Johann-Peter-Hebel]]-Straße seit 1960 eine Gemeinde der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stammapostelbesuch.de/index.php/maulburg.html |titel=Die neuapostolische Gemeinde Maulburg |hrsg=Neuapostolische Kirche Lörrach |abruf=2017-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zugehörigkeit zu den Religionsgemeinschaften verteilte sich in der Vergangenheit wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14932&amp;amp;T=V71&amp;amp;doTable &amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit 1858 und 1925: Maulburg&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 13. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14932&amp;amp;T=V53&amp;amp;doTable &amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit: Maulburg&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 21. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Religionszugehörigkeit in Maulburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Jahr || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Religion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! evangelisch !! katholisch !! sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || 71,2 % || 28,8 % || 0,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 79,1 % || 20,7 % || 0,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 75,1 % || 22,3 % || 2,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 72,2 % || 24,1 % || 3,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 62,3 % || 31,8 % || 5,9 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maulburg, Rathaus.jpg|mini|Rathaus Maulburg, ein gutes Beispiel für die Reformarchitektur um 1900. Abkehr von der Neo-Stil-Architektur, hin zu einer sachlicheren, aber noch traditionsgebundenen Bauweise (Halwalmdächer der Seitenrisalite!). Die Türe dagegen Jugendstil. ]]&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehört seit 1975 zur [[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Schopfheim|Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Schopfheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
2024 trat mit der Liste „Wir für Maulburg“ eine neue [[Wählergruppe|Wählervereinigung]] der bürgerlichen Mitte an,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.maulburg-neue-liste-bestimmt-zwoelf-kandidaten-fuer-kommunalwahl.6bbcefba-d4bf-4b88-95f4-f6582a7e0023.html Ines Bode: &amp;#039;&amp;#039;Neue Liste bestimmt zwölf Kandidaten für Kommunalwahl&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Oberbadische 7. März 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; die aus dem Stand 5 Sitze erringen konnte. Drei Gemeinderäte, die 2019 auf der Liste &amp;#039;&amp;#039;Bürgervereinigung Maulburg (BVM)&amp;#039;&amp;#039; gewählt wurden, traten für &amp;#039;&amp;#039;„Wir für Maulburg“&amp;#039;&amp;#039; an und die CDU verzichtete auf eine eigene Liste.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.maulburg-neue-liste-will-neue-kraft-werden.ac3a5c37-5aa5-456a-a177-b7a0006841c9.html Manuel Hunn: &amp;#039;&amp;#039;Neue Liste will „neue Kraft“ werden&amp;#039;&amp;#039;. Die Oberbadische 22. Februar 2024.]; [https://www.badische-zeitung.de/cdu-und-ehemalige-bvm-gemeinderaete-bilden-die-neue-liste-wir-fuer-maulburg Alexandra Günzschel: &amp;#039;&amp;#039;CDU und ehemalige BVM-Gemeinderäte bilden die neue Liste: &amp;quot;Wir für Maulburg&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: Badische Zeitung vom 4. März 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 9. Juni 2024 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 14 Mitglieder an. Die Wahl führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08336057/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=3108&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-12830_id_20848 Homepage der Gemeinde Maulburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;Center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; |{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|GUV = &lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 17.6 &lt;br /&gt;
|PARTEI2        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 21.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 19.1&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 45.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 40.3&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = BVM&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 23.0&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = WfM&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 32.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |17.6 &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2 &lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |21.6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |19.1 &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3 &lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|FWM&lt;br /&gt;
|Freie Wähler Maulburg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://freie-waehler-maulburg.de/ Homepage der Freien Wähler Maulburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |45.7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |40.3 &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |6 &lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|BVM&lt;br /&gt;
|Bürgervereinigung Maulburg&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |23.0 &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3 &lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|WfM&lt;br /&gt;
|Wir für Maulburg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://xn--wir-fr-maulburg-3vb.de/ Homepage der Wählervereinigung „Wir für Maulburg“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |32.7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |– &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |– &lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;59,8 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;57,3 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeisterin ist seit dem 1. Mai 2024 Jessica Lang.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/jessica-lang-will-maulburg-zukunftssicher-und-unbuerokratisch-machen Nicolai Kapitz: &amp;#039;&amp;#039;Jessica Lang will Maulburg zukunftssicher und unbürokratisch machen&amp;#039;&amp;#039;. In: Badische Zeitung vom 6. Februar 2024.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde am 17. März 2024 mit 54,2 Prozent der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.neue-buergermeisterin-in-maulburg-bis-zum-wahlabend-noch-gebangt.b261fd53-1869-46dc-a420-7ab145daea75.html |titel=Neue Bürgermeisterin in Maulburg: Bis zum Wahlabend noch gebangt |werk=verlagshaus-jaumann.de |datum=2024-03-18 |abruf=2024-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2000 bis 2024 war Jürgen Multner Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber ein zweigeschossiger roter Zinnenturm mit offenem Tor.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Maulburg.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3877990460}} S. 78&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wappen wurde vom [[Generallandesarchiv Karlsruhe]] vorgeschlagen und 1904 von der Gemeinde angenommen. Ein Gemeindesiegel von 1782 zeigt bereits eine Burg mit drei Sternen und Blumenverzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blason ville fr Saint-Loup-sur-Semouse 70.svg|15px|Wappen der Gemeinde Saint-Loup-sur-Semouse.]]&lt;br /&gt;
Eine Partnerschaft besteht zu der französischen Gemeinde [[Saint-Loup-sur-Semouse]]. Diese wurde in den frühen 1980er-Jahren auf Wunsch der Gemeinde von Oberstudienrat Josef Haas aus Bad Säckingen, der mehrere Partnerschaften dieser Art organisierte, in die Wege geleitet. Am 19. und 20. September 1981 wurde in Saint-Loup die „Jumelage“ besiegelt, während die Partnerschaft auf deutscher Seite am 22. und 23. Mai 1982 mit gegenseitigen Besuchen gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.maulburg.de/de/Lebenswertes-Maulburg/Das-ist-Maulburg/Partnergemeinden &amp;#039;&amp;#039;St. Loup-sur-Semouse / Maulburg&amp;#039;&amp;#039; auf der Homepage der Gemeinde Maulburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Partnerschaft sollten auch die Schrecken des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] überwunden werden, welche die beiden Nachbarländer am Rhein noch getrennt hatten. Darauf wies André Masson in seiner Rede hin: „Die Zeit ist gekommen, eine Seite der Geschichte bewusst umzublättern.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=|Titel=Von Murperch bis Maulburg|Hrsg=Gemeinde Maulburg|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=|Datum=|Seiten=512-514|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maulburg, Post.jpg|mini|Postgebäude in Maulburg, früher Rathaus (1829), Nachwirken der Weinbrennerstil-Architektur]]&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
Älteste Kirche im Ort ist die evangelische [[Evangelische Kirche (Maulburg)|St.-Johannes-Kirche]]. Ihre älteste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1249 zurück. Damals wohl als [[Apsiden]]bau. Einen älteren, [[Karolinger|karolingischen]] Hintergrund konnte man nicht nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige schlichte [[Saalkirche]] wurde 1753 errichtet und ersetzte einen Vorgängerbau, der sich zu Beginn des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in äußerst schlechtem Bauzustand befand. Die unteren Stockwerke des Glockenturms sind der [[Spätgotik]] zuzuordnen. Bei einer gründlichen Innen- und Außenrenovierung in den Jahren 1973 und 1974 wurden durch archäologische Untersuchungen Überreste zweier Vorgängerkirchen entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Erhard Schmidt|Titel=Beobachtung zur Baugeschichte der evangelischen Pfarrkirche|Hrsg=Gemeinde Maulburg|Sammelwerk=Von Murperch bis Maulburg|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=Maulburg|Datum=|Seiten=350-354|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordöstlichen Teil der Gemeinde steht in Maulburg die katholische [[Filialkirche]] [[St. Paulus (Maulburg)|St. Paulus]]. Die moderne Kirche mit dem [[Grundriss]] eines unregelmäßigen Rechtecks wurde in den Jahren 1965/66 nach Plänen von Josef Ebert errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maulburg - Evangelische Kirche1.jpg|Evangelische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Johannes, Maulburg&lt;br /&gt;
Maulburg - Katholische Kirche1b.jpg|Katholische Kirche St. Paulus, Maulburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maulburg Wagner-Haus 1.jpg|mini|Pfarrer Wagnersches Haus von 1578]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Hermann-Burte-Straße Nr. 67&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Pfarrer Wagnersches Haus“): Stattliches dreigeschossiges, traufständiges Satteldachhaus (urspr. wohl mit Staffelgiebeln) aus der Übergangszeit zwischen Gotik und Renaissance. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss spätgotische, mit Stabwerk profilierte Gruppenfenster, die bescheidenen Renaissancedekor aufweisen: kleine Voluten, Rosetten, Ranken u.&amp;amp;nbsp;a. Die Mittelfenster der Fenstergruppen überhöht. Die untere Fensterreihe besteht aus zwei gekuppelten Dreiergruppen. Zeittypischer, mit einem Wulst als Kantenprofil und einem Wappen versehener Rundbogen-Hauseingang, datiert 1578. Wappentafel der Familie Wagner über dem oberen Gruppenfenster.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Der Landkreis Lörrach |Hrsg=Landesarchivdirektion Baden-Württemberg |Sammelwerk= |Band=2 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Jan Thorbecke Verlag |Ort=Sigmaringen |Datum=1994 |ISBN= |Seiten=198}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Alte Rathaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1829 erbaut. Es ist ein ländlich schlichtes Beispiel für den nachklingenden Einfluss [[Friedrich Weinbrenner]]s. Für den Weinbrennerstil typisch die konsolengestützte Verdachung des Eingangs, das Gurtband über dem Erdgeschoss, das unterschiedliche Format der Erdgeschoss- und Obergeschossfenster, das dem Walmdach aufsitzende, mit einem Pyramidendach bekrönte Türmchen (ähnlich bei Weinbrenners Kleinsteinbacher Kirche). Auch das schlichte wohlproportionierte Pfarrhaus von 1829 kann noch mit dem Weinbrennerstil in Verbindung gebracht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arthur Valdenaire |Titel=Friedrich Weinbrenner |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=4 |Verlag=C.F. Müller GmbH |Ort=Reprint Karlsruhe |Datum=1985 |ISBN=3-7880-9715-9 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine in Maulburg ===&lt;br /&gt;
Maulburg hat ein reges Vereinsleben. Zahlreiche Vereine vereinigen Menschen mit Interessen an Kultur und Heimat, Sport und Freizeit oder mit sozialem Engagement. Die ältesten heute noch bestehenden Vereine sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Männerchor Maulburg, ehemals „Bürgerliche Gesangverein“ Maulburg. Als Gründungsjahr gilt 1842. Im Jahr 1926, nach der Fusion mit dem 1909 gegründeten „Liederkranz Maulburg“, nannte sich der Verein Männerchor Maulburg.&lt;br /&gt;
* Musikverein Maulburg 1844 e.&amp;amp;nbsp;V., zeitweilig auch „Feuerwehrmusik“ oder „Musikgesellschaft“ genannt&lt;br /&gt;
* Evangelischer Kirchenchor, 1880 gegründet; Neugründung 1929&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=|Titel=Von Murperch bis Maulburg|Hrsg=Gemeinde Maulburg|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=|Datum=|Seiten=441|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Turn- und Sportverein Maulburg 1887 e.&amp;amp;nbsp;V., vereinigt mit dem 1905/06 gegründeten „FC Maulburg“; Neugründung 1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem besteht seit 2012 (nach Gemeinderatsbeschluss 2009) die „Bürgerstiftung Maulburg“. Sie fördert Projekte auf Gemeindeebene in den Bereichen Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, Bildung und Erziehung, Kunst, Kultur und Denkmalpflege, Umwelt- und Landschaftsschutz sowie Bürgerschaftliches Engagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maulburg K12 1.jpg|mini|K12 &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Dachsig&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Am westlichen Rand der Gemarkung an der Gemeindegrenze zu Steinen befinden sich auf einem freien Feld ({{Coordinate|text=/|NS=47.633991|EW=7.7633|type=landmark|name=K12|region=DE-BW}}) auf {{Höhe|460}} Höhe exakt kreisförmig gepflanzte Bäume. Sie markieren die Stelle des ehemaligen [[Funkfeuer|Funk-Leitstrahl]]-Senders [[Knickebein (Funkfeuer)|Knickebein]] K12.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=Z0BilXTaJwc Tobias Clemens Meier: Knickebein - Funk-Leitstrahlanlage auf YouTube]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Anlagen dienten während der [[Luftschlacht um England]] der Luftwaffe zur Zielmarkierung bei nächtlichen Angriffen auf Orte in England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Maulburg ist durch die [[Wiesentalbahn]] ([[Basel]]–[[Zell im Wiesental]]) an das überregionale Streckennetz angebunden. Auf der Strecke verkehrt die Linie 6 der [[S-Bahn Basel]] täglich im 30-Minuten-Takt von 05:00 Uhr bis ca. 0:30 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden führt die [[Ortsumgehung|Umgehungsstraße]] [[Bundesstraße 317|B 317]] an Maulburg vorbei. Die Gemeinde besitzt im Nordwesten ([[Gewerbegebiet]] Teichmatt) eine Anbindung in beide Richtungen ([[Weil am Rhein]]/[[Basel]] – [[Titisee-Neustadt]]). Im Nordosten wurde 2016 durch einen Neubau von zwei Verkehrskreiseln und separate Einfädelspuren in beide Richtungen ein weiterer Anschluss an die Bundesstraße geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Adelhauserstraße/L139 ist Maulburg im Süden mit [[Rheinfelden (Baden)]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Maulbronn über [[Steinen (Baden)|Steinen]] mit [[Lörrach]] und [[Weil am Rhein]] verbunden sowie über [[Schopfheim]] mit [[Wehr (Baden)|Wehr]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Maulburg führt der 54 Kilometer lange [[Wiesental Radweg]], der von [[Todtnau]] kommend quer durch den [[Landkreis Lörrach]] bis nach [[Basel]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Der größte Arbeitgeber in Maulburg ist das [[Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik|Mess- und Regeltechnik]]unternehmen [[Endress+Hauser]].&lt;br /&gt;
Mit Hauptsitz in Maulburg ansässig ist die Firmengruppe [[Busch (Konzern)|Busch]], ein Hersteller von [[Vakuumpumpe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maulburg Schule 1.jpg|mini|Wiesentalschule in Maulburg.]]&lt;br /&gt;
Mit der Wiesentalschule verfügt Maulburg über [[Gemeinschaftsschule#Baden-Württemberg|Gemeinschaftsschule]], in der Grundschule und Sekundarstufe I für alle Abschlüsse vereinigt sind. Außerdem gibt es mit der [[Helen Keller|Helen-Keller]]-Schule&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hks-maulburg.de/ Homepage der &amp;#039;&amp;#039;Helen-Keller-Schule Maulburg&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Bildungsstätte für körperbehinderte und geistig behinderte Kinder. Für die Kinder im Vorschulalter gibt es die &amp;#039;&amp;#039;Kindertageseinrichtung Wiesental&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Kindergarten Steegmatt&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Waldkindergarten Chirsibaum&amp;#039;&amp;#039; (=Kirschbaum).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.maulburg.de/de/Rathaus/Einrichtungen-der-Gemeinde/Kita Homepage der Gemeinde Maulburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Volkshochschule Wiesental&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vhs-wiesental.de/info/aussenstellenuebersicht Website der &amp;#039;&amp;#039;Volkshochschule Wiesental&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; unterhält in Maulburg eine Außenstelle. Ferner ist Maulburg eine der Trägergemeinden für die „Musikschule Mittleres Wiesental“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.musikschule-mittleres-wiesental.de/ Homepage der &amp;#039;&amp;#039;Musikschule Mittleres Wiesental&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Hermann Burte]] (1879–1960), Dichter und Maler (1929)&lt;br /&gt;
* [[Adolf Strübe]] (1881–1973), Maler (1953)&lt;br /&gt;
* [[Georg Endress]] (1924–2008), Unternehmer (1995)&lt;br /&gt;
* [[Karl Busch (Ingenieur)|Karl Busch]] (1929–2025) und [[Karl Busch (Ingenieur)|Ayhan Busch]], Unternehmer (2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Leonhard Walz der Ältere|Johann Leonhard Walz]] (1718–1792), evangelischer Pfarrer&lt;br /&gt;
* [[Hermann Burte]] (1879–1960), Dichter und Maler&lt;br /&gt;
* [[Adolf Strübe]] (1881–1973), Maler, Bruder von Hermann Burte&lt;br /&gt;
* [[Arthur Schmidt (Maler)|Arthur Schmidt]] (1908–2007), Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maulburg&amp;#039;&amp;#039;. In: {{BibISBN|379951354X|Seite=196–215}}&lt;br /&gt;
* Gemeinde Maulburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Murperch bis Maulburg : Chronik der Gemeinde Maulburg&amp;#039;&amp;#039;, Maulburg 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Maulburg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.maulburg.de/ Offizielle Internetseite der Gemeinde Maulburg]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14932|Titel=Maulburg+-+Altgemeinde~Teilort|Anzeigetitel=Maulburg|Linktext=Historisches Ortslexikon}}&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14930|Titel=Maulburg|Anzeigetitel=Maulburg|Linktext=Ortslexikon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Lörrach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4460852-4|LCCN=n89146305|VIAF=154891054}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maulburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 786]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Wiese]]&lt;/div&gt;</summary>
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