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	<title>Mauerwerk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-14T16:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Zeitschrift siehe [[Mauerwerk (Zeitschrift)]], zum deutschen Ruderer siehe [[Mark Mauerwerk]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinkerfassade.jpg|mini|Mauerwerk aus [[Klinker]]n]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Markthalle VII Terrakottamedaillon Obst.jpg|mini|Feines Verblendmauerwerk aus [[Klinker]]n mit Terrakotta-Medaillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sichtmauerwerk mit Schmuckelementen.jpg|alt=Sichtmauerwerk mit Schmuckelementen|mini|Sichtmauerwerk mit Schmuckelementen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sichtmauerwerk Detail.jpg|alt=Mauerwerk mit Schmuck|mini|Sichtmauerwerk mit Schmuckelementen und Ziegelstempel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mauerwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein aus Mauersteinen als [[Massivbau]] gefügtes [[Bauteil (Bauwesen)|Bauteil]]. Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mauerwerksbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; grenzt sich durch spezifische Techniken und Werkstoffe von anderen Bautechniken, wie dem [[Holzbau]], [[Stahlbetonbau]] oder [[Stahlbau]], ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauerwerk besteht aus einzelnen druckfesten Elementen ([[Naturstein]]e oder [[Kunststein|künstliche Steine]] wie beispielsweise [[Lehmziegel]], [[Mauerziegel]] oder [[Hohlblockstein]]e), die mit oder ohne [[Mörtel]] in einem [[Mauerwerksverband]] miteinander verbunden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mauerwerk.&amp;#039;&amp;#039; In: {{Literatur |Hrsg=Angela Weyer et al. |Titel=EwaGlos. European Illustrated Glossary Of Conservation Terms For Wall Paintings And Architectural Surfaces |TitelErg=English Definitions with translations into Bulgarian, Croatian, French, German, Hungarian, Italian, Polish, Romanian, Spanish and Turkish |Verlag=Michael Imhof |Ort=Petersberg |Datum=2015 |ISBN=978-3-7319-0260-7 |Seiten=26 |Online=[http://elearn.hawk-hhg.de/projekte/ewaglos/pages/download.php Download] |DOI=10.5165/hawk-hhg/233 }} {{Webarchiv|url=http://elearn.hawk-hhg.de/projekte/ewaglos/pages/download.php |wayback=20201125155445 |text=Download }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn es sich bei dem flächigen Bauwerk aus Mauerwerk um eine [[Wand (Bauteil)|Wand]] handelt, spricht man von einer [[Mauer]]. Es können aber auch andere Bauteile wie zum Beispiel die Innenrohre freistehender Schornsteine nach DIN EN 13084-4 aus Mauerwerk hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauteile, die nur aus [[Stahlbeton]] bestehen, sind per Definition kein Mauerwerk. Ein Mauerwerk wird aus einzelnen Steinen errichtet, während aus Beton [[monolith]]ische Bauteile gegossen werden. Im [[Skelettbau]] können jedoch die Wandflächen aus Mauerwerk hergestellt werden, indem der Raum zwischen den tragenden Stahlbetonstützen ausgemauert oder die gesamte Konstruktion durch gemauerte Wände verblendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günter Pfeifer |Titel=Mauerwerk Atlas |Sammelwerk=Detail |Verlag=Institut für internationale Architektur-Dokumentation GmbH |Ort=München |Datum=2001 |ISBN=3-7643-6478-5 |Seiten=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso wie unbewehrter [[Beton]] kann Mauerwerk hohe Druck-, aber nur geringe Zugkräfte aufnehmen. Die Zugfestigkeit kann durch das Einlegen von [[Bewehrungsstahl]] vergrößert werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewehrtes Mauerwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; enthält meist Flacheisen in den waagerechten Lagerfugen. Bei [[Hochlochstein]]en und speziellen Schalsteinen können auch vertikale Bewehrungsstäbe eingeführt und mit [[Mörtel]] bzw. Beton vergossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günter Pfeifer |Titel=Mauerwerk Atlas |Sammelwerk=Detail |Verlag=Institut für internationale Architektur-Dokumentation GmbH |Ort=München |Datum=2001 |ISBN=3-7643-6478-5 |Seiten=113}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mauern sind [[Wand (Bauteil)|Wände]], die aus Mauerwerk errichtet werden.&amp;lt;!-- Sie erreichen bei gleicher Dimensionierung keine so hohe Festigkeit und tragende Wirkung wie Beton- oder Stahlbetonwände.  &amp;lt;&amp;lt;  Gilt das generell und auch für Kalksandstein?  --&amp;gt; Bei Verwendung von großformatigen Steinen oder vorgefertigten Wandelementen lassen sich Mauerwerkswände oft schneller errichten als Betonwände aus [[Ortbeton]], die [[Betonschalung|Schalarbeiten]] erfordern und eine gewisse Aushärtungszeit benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung eines fachgerechten [[Mauerwerksverband]]s ist es erforderlich, die vertikalen Stoßfugen aufeinanderfolgender Mauerlagen gegeneinander zu versetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ansgar Beuth, Martin Beuth |Titel=Lexikon Bauwesen |Auflage=1 |Verlag=Deutsche Verlags-Anstalt |Ort=Stuttgart München |Datum=2001 |ISBN=3-421-03242-4 |Seiten=105}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der im Mauerwerksbau tätige Handwerker wird als [[Maurer]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifizierung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Granite wall of chapel La Hougue Bie, Jersey.jpg|mini|Bruchsteinmauerwerk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruchsteinmauer unverputzt (Erzgebirge).jpg|mini|Bruchsteinmauer unverputzt, im [[Fürstenau (Altenberg)|Erzgebirge, (Fürstenau)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mauerwerk kann nach verschiedenen Aspekten unterschieden werden:&lt;br /&gt;
* nach den verwendeten Steinen – [[Bruchstein]]mauerwerk, [[Natursteinmauerwerk]], [[Mauerziegel|Ziegelmauerwerk]] und anderen natürlichen und künstlich hergestellten Steinen&lt;br /&gt;
* nach der Art der Fügung der Mauersteine – [[Trockenmauerwerk]], [[Mörtel]]mauerwerk, homogenes und inhomogenes Mauerwerk ([[Mischmauerwerk]])&lt;br /&gt;
* nach der Sichtbarkeit – Sichtmauerwerk, [[Verblendmauerwerk]]&lt;br /&gt;
* nach der statischen Funktion – tragendes oder nicht tragendes Mauerwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mauerwerk besteht aus einzelnen Steinen, die aufeinandergeschichtet werden. Verwendet werden:&lt;br /&gt;
* künstliche Steine (mit genormten [[Steinformat]])&lt;br /&gt;
** [[Lehmziegel]]&lt;br /&gt;
** Backsteine ([[Mauerziegel]])&lt;br /&gt;
** [[Betonwerkstein]]e&lt;br /&gt;
** [[Blähton]]steine&lt;br /&gt;
** [[Hohlblockstein]]e&lt;br /&gt;
** [[Lochziegel]]&lt;br /&gt;
** [[Kalksandstein]]e&lt;br /&gt;
** [[Porenbeton]]-Steine.&lt;br /&gt;
** [[Schwemmstein]]&lt;br /&gt;
* [[Naturstein]]e&lt;br /&gt;
** [[Sedimentgestein]]e wie [[Kalkstein]] oder [[Sandstein]]&lt;br /&gt;
** [[Tiefengestein]]e wie [[Granit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme von Trockenmauern werden die Mauersteine durch [[Mörtel|Vermörtelung]] der [[Fuge (Zwischenraum)|Fugen]] zwischen den Steinen kraftschlüssig verbunden. Mörtel kann hohe Druckkräfte aufnehmen. Zugkräfte können hingegen nur in sehr geringem Maß übertragen werden. Die Übertragung von [[Scherkraft|Scherkräften]] hat einen Einfluss auf die Rissempfindlichkeit des Mauerwerks und hängt von verschiedenen Faktoren wie der Struktur der Steinoberflächen und der Auflast ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steine für besondere technische oder dekorative Anforderungen&lt;br /&gt;
* [[Fasenstein]]e betonen die Fuge optisch.&lt;br /&gt;
* Zum Höhenausgleich werden [[Kimmstein]]e verwendet.&lt;br /&gt;
* [[Mauerziegel#Vormauerziegel|Vormauersteine]] sind unempfindlich gegenüber Durchfeuchtung und Frost&lt;br /&gt;
* [[Klinker]] sind Vormauersteine, die als Sichtmauerwerk eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* [[Riemchen]] sind keine Mauersteine. Sie dienen zur Verblendung der eigentlichen tragenden Wand und können Mauerwerk imitieren.&lt;br /&gt;
* Keilförmige Steine zum Mauern von [[Bogen (Architektur)|Bögen]], [[Gewölbe]]n und anderen Rundungen werden als Keilstein, Keilziegel, Bogenstein oder [[Schlussstein]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach verwendeten Steinen ==&lt;br /&gt;
=== Natürliches Gestein ===&lt;br /&gt;
==== Natursteinmauerwerk ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Natursteinmauerwerk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natursteinmauerwerk ist ein Oberbegriff für Mauerwerk, das aus natürlichen Steinen und [[Mörtel]] besteht, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sedimentgestein]]en wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kalkstein]] oder [[Sandstein]], [[Magmatit|magmatischen Gesteinen]] wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Granit]] und [[Rhyolith]] oder aus [[Metamorphit|Umwandlungsgesteinen]] wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Marmor]] und [[Gneis]]. Auch [[Feldstein (Baumaterial)|Feldstein]] zählt zum Natursteinmauerwerk, oft handelt es sich dabei um [[Lesestein (Geomorphologie)|Lesesteine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== {{Anker|Bruchsteinmauerwerk}} Bruchsteinmauer ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Röhrenbach Bruchsteinmauer.jpg|mini|Bruchsteinmauerwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bruchsteinmauerwerk bezeichnet man ein Natursteinmauerwerk, das aus [[Bruchstein]]en – oft lokal vorkommenden Natursteinen – im Verband und mit Mörtel oder Lehm aufgeschichtet ist. Die Bruchsteine werden nur grob bearbeitet bzw. behauen, bis sie zwei mehr oder weniger parallele Seiten haben. Sie werden dann mit Mörtel aufgemauert, womit es sich nach der inzwischen zurückgezogenen [[DIN 1053]]-1 um ein Mischmauerwerk handelt. Diese Vorgehensweise ist eine sehr einfache Art, eine Mauer zu errichten. Man braucht im Gegensatz zum Schichtmauerwerk nicht selbst &amp;#039;&amp;#039;künstliche Steine&amp;#039;&amp;#039; herzustellen, sondern verwendet lokal vorkommendes Bruchgestein. Eine Sonderform des Bruchsteinmauerwerkes ist das [[#Zyklopenmauerwerk|Zyklopenmauerwerk]]. Für die [[Staufer]]zeit waren die [[Buckelquader]] bzw. das [[Bossenwerk]] typisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stabilisierung solcher Mauern – besonders an Hängen – setzt man in regelmäßigen Abständen besonders lange, große Steine, die von der Vorderseite durch die gesamte Mauer hindurch bis in den jenseitigen Hang reichen; diese Steine werden &amp;#039;&amp;#039;Durchbinder&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bindesteine&amp;#039;&amp;#039; genannt. Teilweise können sie sogar an der Vorderseite der Mauer herausragen und als Trittstufen zum Übersteigen der Mauer dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Süd-[[Jordanien]] wurde in der heutigen Stadt [[Basta (Jordanien)|Basta]] Kellermauerwerk aus Natursteinen gefunden, die mit [[Kalkmörtel]] vermauert waren und auf ca. 6000 v. Chr. datiert werden. In der Gegend des Osterzgebirges wurden Mauern später mit „Zinnwälder Sand“ (und Zement) verputzt, der eine sehr hohe Festigkeit aufwies. Heute wird Bruchsteinmauerwerk nur noch selten eingesetzt, hauptsächlich im Garten- und Landschaftsbau, als Gartenmauer oder in Weinbergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Beispiel: [[Bruchsteinmauer Hauptstraße 133 (Lendersdorf)]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zyklopenmauerwerk ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Skogskyrkogarden CementeryWall4.jpg|mini|Zyklopenmauerwerk in Stockholm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zyklopenmauerwerk.jpg|mini|Zyklopenmauerwerk auf Mallorca]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zyklopenmauerwerk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zyklopenmauerwerk ist eine Sonderform des Bruchsteinmauerwerks aus sehr großen, unregelmäßigen Steinen, die sorgfältig aufeinander geschichtet sind. Bei lagerhaftem Material und einem mehr oder weniger rechteckigen Aussehen der Sichtseite der Mauersteine spricht man von einem Bruchsteinmauerwerk. Bei einer unregelmäßigen, [[polygon]]alen Sichtfläche von einem Zyklopenmauerwerk. Das [[Fuge (Bauwesen)|Fugenbild]] ist unregelmäßig und ohne waagerechte Lagerfugen. Oft handelt es sich um eine in Schalenbauweise gebaute Mauer mit einer Innenfüllung aus Steinen und Lehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== (Kalk-)Sandsteinmauerwerk ====&lt;br /&gt;
Mauerwerk, das aus [[Sandstein]]en bzw. [[Kalksandstein]]en und [[Mörtel]] besteht. Meist als &amp;#039;&amp;#039;tragendes Mauerwerk&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Kalksandsteine können wegen ihrer hohen [[Rohdichteklasse]] und hoher [[Steindruckfestigkeitsklasse]] und damit guten Schalldämmung bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit für schlanke Trennwände benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feldsteinmauerwerk ====&lt;br /&gt;
[[Datei:20250809 xl 1201-Zwillingssteine (gespaltener Findling bzw. nebeneinander liegende Halbsteine) in der Stadtmauer von Templin am Eulenturm.jpg|mini|Zwillingssteine (gespaltener Findling bzw. nebeneinander liegende Halbsteine)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinbauten]] werden in Zweischalentechnik errichtet, einer sehr frühen Technik. Dabei gibt es eine innere und eine äußere Wand, die mit Mörtel aufgemauert verlegt wurden. Bei den sehr seltenen Beispielen von Trockenmauerwerk aus Feldstein (Kapellen in Irland) gibt es keine Zweischalentechnik. Bei den älteren Bauten wird die äußere Schale aus größeren, die innere aus kleineren Feldsteinen oder [[Quader (Stein)|Naturstein-Quadern]] erstellt. Der Zwischenraum dieser etwa einen Meter und mehr dicken Mauern wurde mit Mörtel, unbehauenen Feldsteinen und mit Bruchgestein von der Steinbearbeitung gefüllt. Bei vielen [[mittelalter]]lichen Kirchen ist die äußere Mauerschale steinsichtig, während die innere meist verputzt wurde. Ein erfahrener mittelalterlicher Werkmeister hat nach empirisch gewonnenen Regeln zumeist optimal gebaut. Die größten Probleme dürften unterschiedliche Setzungen des Baugrunds verursacht haben, da der Turmbereich aufgrund seiner größeren Masse ein größeres Gewicht hatte und daher einen höheren Bodendruck verursachte. Dies hatte [[Setzungsriss]]e zwischen Turm und Langhaus zur Folge, die oft an Feldstein-Dorfkirchen beobachtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstliche Steine ===&lt;br /&gt;
==== Klinkermauerwerk ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Äskulapstab und Kreuz.jpg|alt=Äskulapstab und Kreuz|mini|[[Äskulapstab]] und Kreuz am [[Johanniter-Krankenhaus (Genthin)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mauerwerk, das aus [[Klinker]]n und [[Mörtel]] besteht. Siehe auch Artikel [[Mauerwerksverband]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haselberg Feldsteinmauer.jpg|mini|Feldsteinmauer in [[Wriezen]]-Haselberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== {{Anker|ziegel}} Ziegelmauerwerk ====&lt;br /&gt;
Besteht aus [[Mauerziegel]]n und [[Mörtel]]. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen an Wärmedämmung, Witterungsbeständigkeit und optischer Erscheinung unterscheidet man heute &amp;#039;&amp;#039;[[Hintermauerwerk]]&amp;#039;&amp;#039; (tragend, wärmedämmend) und &amp;#039;&amp;#039;[[Verblendmauerwerk]]&amp;#039;&amp;#039; (feuchte- und frostbeständig, dekorativ, je nach Wandstärke tragend oder nichttragend). &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Mauerwerksverband]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blähtonmauerwerk ====&lt;br /&gt;
Mauerwerkssteine aus Ton und Zement, eingesetzt als tragende Wand. Die [[Blähton|Blähton-Kügelchen]] werden aus 150 Millionen Jahre altem Lias-Ton granuliert. Alle biologischen Bestandteile verbrennen und erzeugen somit kleine Lufteinschlüsse. Die Kügelchen mit den unterschiedlichsten Abmessungen werden mit Zuschlagsstoffen (Sand, Wasser, Zement etc.) vermischt und gepresst und müssen anschließend mehrere Tage abbinden. Ein Brennen der Steine ist nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Mauerwerksverband}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mischmauerwerk ===&lt;br /&gt;
Man unterscheidet homogenes und inhomogenes Mauerwerk. Homogenes Mauerwerk besteht nur aus Sandstein, Kalkstein, Bruchstein, Feldstein oder Ziegeln. Inhomogenes Mauerwerk, etwa des [[Mittelalter]]s und der frühen [[Neuzeit]], besteht aus zwei vorab gemauerten Schalen und einem dazwischen eingebrachten Kern. Mittelalterliches Mischmauerwerk besteht aus Feldsteinen und Ziegeln; dabei sind die Feldsteine oft nur gespalten. Lediglich als Ecksteine werden sie rechtwinklig behauen. Mischmauerwerk aus Ziegeln besteht aus (z.&amp;amp;nbsp;T. minderwertigen) Ziegeln, Ziegelbruch und teilweise auch [[Findling]]en. Die Schalen sind meist im &amp;#039;&amp;#039;Gotischen Verband&amp;#039;&amp;#039; gemauert und nur durch wenige Binder mit dem Kern verbunden. Aufgrund der geringen Durchbindung kann sich daher die Schale vom Kern lösen. Der Grund für diese Bauweise war der unausgereifte Brennvorgang, der wenige gute und viele schlecht gebrannte Ziegel lieferte. Die guten Qualitäten mussten daher an der Außenseite konzentriert werden. Die Ecken im mittelalterlichen Mauerwerk wurden meist aus besonders großen Feldsteinen gefügt; der Ausgleich zur üblichen Überdeckung um 1/4 Steinlänge erfolgte innerhalb des Verbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mörtelmauerwerk ===&lt;br /&gt;
Verbundwerkstoff aus Mauersteinen und Mörtelfugen: Ungenauigkeiten der Maße der einzelnen Mauersteine können durch die Mörtelfugen ausgeglichen werden. Somit ist ein rasches Herstellen und ein genaues Ergebnis zu erzielen. Mörtelmauerwerk ist plastisch verformbarer als Trockenmauerwerk. Außerdem lassen sich nur so luftdicht gemauerte Wände herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trockenmauerwerk ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Trockenmauerwerk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trockenmauerwerk ist Mauerwerk, das aus Natursteinen ohne Zuhilfenahme von Mörtel gefügt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsteinmauerwerk ===&lt;br /&gt;
Mit der Entwicklung größerer Steinformate ist Einsteinmauerwerk das üblicherweise verwendete Mauerwerk im Neubau. Die Wanddicke entspricht der Steindicke. Die Mauersteine werden im Verband versetzt. Das Überbindemaß (nach DIN-1053-1: mindestens 0,4-mal Steinhöhe) muss hier nur in Wandlängsrichtung eingehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbandsmauerwerk ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Einsteinmauerwerk besteht das Verbandsmauerwerk aus zwei oder mehreren Steinreihen, die nebeneinander gesetzt werden. Klassisches Beispiel ist die 30&amp;amp;nbsp;cm dicke Wand. Mauersteine in den Formaten 2 DF (Dicke = 11,5&amp;amp;nbsp;cm) und 3 DF (Dicke = 17,5&amp;amp;nbsp;cm) werden jeweils im Wechsel gegeneinander mit 1&amp;amp;nbsp;cm Schalenfuge versetzt. Das Überbindemaß ist hierbei sowohl in Wandlängs- und Wandquerrichtung einzuhalten. Aufgrund des hohen Aufwandes ist diese Art des Mauerwerksart im Neubau nicht mehr zu finden und hat lediglich im Bereich von Sanierungen und Verblendmauerwerk (z.&amp;amp;nbsp;B. Terrassenmauern) seine Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Sichtbarkeit ==&lt;br /&gt;
=== Ansicht (Haupt) ===&lt;br /&gt;
Beim Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haupt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um einen überkommenen Handwerksbegriff der Maurer und [[Steinmetz]]en, der auch heute noch durchaus üblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einhäuptige Mauerwerk stößt mit einer Seite gegen das Erdreich und hat nur eine sichtbare Seite. Das zweihäuptige Mauerwerk steht frei und hat zwei sichtbare Seiten. Die Sichtseiten eines [[Natursteinmauerwerk]]s sind meist bruchrau. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Haupt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet beim Mauerwerk die Sichtseiten; im Gegensatz zum &amp;#039;&amp;#039;Lager&amp;#039;&amp;#039; des Mauerwerks, auf dem die Mauersteine aufliegen, das nicht sichtbar ist. Die Vorderseite des Mauerwerks, auch eines Mauerbogens wird auch &amp;#039;&amp;#039;Stirn&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Vorhaupt&amp;#039;&amp;#039; und die Rückseite &amp;#039;&amp;#039;Hinterhaupt&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sichtmauerwerk ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Familok okna.JPG|mini|Sichtmauerwerk aus Ziegelsteinen ([[Ruda Śląska|Friedenshütte O/S]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sichtmauerwerk bezeichnet man Mauerwerk, das nicht verputzt oder verkleidet wird und im fertigen Bauwerk außen oder innen dauerhaft sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Mauerziegel]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bau wurden Sichtmauerwerksbauten in Norddeutschland als &amp;#039;&amp;#039;Rohziegelbau&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ziegelrohbau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Backsteinrohbau&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Lueger]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 7 Stuttgart, Leipzig 1909, S. 499–500: &amp;#039;&amp;#039;Rohziegelbau&amp;#039;&amp;#039;. ([http://www.zeno.org/Lueger-1904/A/Rohziegelbau Abschrift auf zeno.org], abgerufen am 16. Februar 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. H. Schatteburg:  &amp;#039;&amp;#039;Der Ziegelrohbau in seinen verschiedenen charakteristischen Erscheinungsweisen als Spiegelbild der Architektur der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Hofstetter, Halle a. S. 1897.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Süddeutschland als &amp;#039;&amp;#039;Blankziegelbau&amp;#039;&amp;#039;  bezeichnet, weil die unverputzten Ziegel „roh“ bzw. „blank“ sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In modernen [[Außenwand]]konstruktionen lässt sich Sichtmauerwerk nur durch einen zweischaligen Aufbau mit einer [[Vorsatzschale]] aus &amp;#039;&amp;#039;Verblendmauerwerk&amp;#039;&amp;#039; realisieren, da ansonsten keine ausreichende Dämmwirkung erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verblendmauerwerk ===&lt;br /&gt;
* Siehe auch: [[Zweischaliges Mauerwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:L-Verblendmauerwerk.png|mini|Historisches Verblendmauerwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verblendmauerwerk bezeichnet man Mauerwerk, das als äußerste Schicht einer Mauerwerkskonstruktion vor allem dekorative Funktion hat. Außerdem hat es eine Schutzfunktion gegen [[Schlagregen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit war das Verblendmauerwerk die äußerste, ansehnliche Schicht von monolithischem Mauerwerk. Heute wird Verblendmauerwerk als [[Vorsatzschale]] eines mehrschichtigen Wandaufbaus eingesetzt und hat meist keine tragende Funktion. Bei korrekter Ausführung ist dies eine langfristig pflegeleichte Lösung für Fassaden. Dieses Verblendmauerwerk muss aus frostwiderstandsfähigen Steinen ([[Verblender]]n) bestehen. Deshalb werden meist [[Klinker]] oder Verblender verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgehendes Mauerwerk ===&lt;br /&gt;
Als aufgehendes Mauerwerk bezeichnet man in der Archäologie die vertikalen oder leicht einwärts geneigten Teile des konstruktiven Mauerwerks von Kulturdenkmälern, und zwar speziell den oberhalb der Fundamente befindlichen, sichtbaren Teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.regionalgeschichte.net/hauptportal/bibliothek/glossar/alphabet/a.html regionalgeschichte.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach statischer Funktion ==&lt;br /&gt;
=== Nicht tragendes Mauerwerk ===&lt;br /&gt;
Nicht tragendes Mauerwerk übernimmt gegenüber tragendem Mauerwerk planmäßig keine Lasten aus anderen Bauteilen, sondern nimmt lediglich Belastungen auf, die direkt auf das Mauerwerk wirken, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Wind, Lasten aus der Einrichtung o.&amp;amp;nbsp;ä. und sein Eigengewicht. Es wird als nicht tragender Raumabschluss, als Ausfachungsmauerwerk zwischen Stützen, oder als Verblendmauerwerk verwendet. Bei der Erstellung von Wänden als nicht tragendes Mauerwerk ist darauf zu achten, dass keine unplanmäßigen Lasten Schäden an der Wand hervorrufen. So kann die Fuge zwischen nicht tragender Trennwand und Decke mit einem elastischen Material (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Mineralwolle]]) oder – zu einem möglichst späten Zeitpunkt – mit Mörtel ausgefüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tragendes Mauerwerk ===&lt;br /&gt;
Tragendes Mauerwerk übernimmt planmäßig Lasten aus den darüberliegenden Bauteilen ([[Decke (Bauteil)|Decken]], [[Dach]]) und aus seinem Eigengewicht. Das tragende Mauerwerk wird in der Regel auch zur Gebäudeaussteifung (Wind, Stabilität usw.) herangezogen. Das Erstellen oder Verändern von tragendem Mauerwerk muss in der Regel durch eine [[statische Berechnung]] nachgewiesen werden. Die Tragfähigkeit von Mauerwerk wird von der [[Festigkeit]] des Steins und der Qualität des [[Mörtel]]s bestimmt. Da die Fuge zwischen Stein und Mörtel nur eine geringe [[Haftzugfestigkeit]] besitzt, müssen die Steine im [[Mauerwerksverband]] gemauert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungen der Wandanschlüsse ==&lt;br /&gt;
Bei Verwendung von genormten [[Steinformat]]en ist es üblich, die genauen Maße im Grundriss sowie [[Raumhöhe]]n und Wandöffnungen an das Steinformat anzupassen. Meist bieten die Hersteller auch spezielle Steine zur Herstellung von [[Sturz (Architektur)|Stürzen]], zur Verkleidung von [[Anker (Bauwesen)#Ringanker|Ringankern]] und zur Ausbildung von Anschlägen für Fenster und Türen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandanschluß ===&lt;br /&gt;
Häufig werden nicht alle Wände eines Stockwerks zur gleichen Zeit errichtet. Insbesondere nicht tragende, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;leichte Innenwände&amp;#039;&amp;#039; werden häufig erst nach der Erstellung der Außenwände aufgemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kraftschlüssigen Verbindung mit der zuvor errichtete Wand gibt es verschiedene Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
; Lochverzahnung&amp;lt;ref name=carden&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://sv-carden.de/bvdmus_mw_Flacha.html |titel=Bausachverständigenbüro Carden; Beispiele von Baumängel und Bauschäden;Hier: Mauerwerk Allgemein, Mauerwerksanschlüsse und Flachanker |abruf=2025-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Beim Aufmauern der Wand werden Aussparungen vorgesehen, in die später einzelne Steine der nachträglich errichteten Wand eingeschoben werden.&lt;br /&gt;
; [[Wartezahnung]]&lt;br /&gt;
: Beim Aufmauern der Wand kragen einzelne Steine ([[Wartesteine]]) aus der Oberfläche hervor, an die eine später errichtete Wand angemauert werden kann. Eine &amp;#039;&amp;#039;stehende Verzahnung&amp;#039;&amp;#039; besteht meist aus einem vorkragenden Stein in jeder zweiten Mauerlage. Eine &amp;#039;&amp;#039;liegende Verzahnung&amp;#039;&amp;#039; besteht demgegenüber aus einem dreieckigen Mauerfuß auf den die anschließende Wand aufgemauert werden kann, ohne dass einzelne Steine zwischen hervorkragenden Steinen eingeschoben werden müssen.&lt;br /&gt;
; Mauerschlitz&lt;br /&gt;
: Beim Aufmauern einer Wand ab ca. 20 cm Stärke kann ein Schlitz bzw. eine Nut vorgesehen werden, in den die anschließende Wand später eingreift.&lt;br /&gt;
; Maueranker&amp;lt;ref name=carden /&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Beim Aufmauern der Wand werden in den Mörtel der Lagerfugen profilierte Flacheisen eingelegt, die in der anschließenden Wand später ebenfalls eingemörtelt werden. Alternativ können an beliebiger Stelle einer bestehenden Wand Ankerstäbe eingedübelt oder eingeklebt („chemische Anker“) werden, deren Überstand in die später errichtete Wand entweder unmittelbar eingemörtelt oder in eine Gleithülse geschoben wird.&lt;br /&gt;
; Profilschienen&lt;br /&gt;
: An beliebiger Stelle der bestehenden Wand werden entweder ein U-Profil oder zwei Winkelprofile aus Stahl oder Aluminium angebracht. Die später errichtete Wand wird zwischen den Schenkeln der Profile aufgemauert. Zwischen den Wänden ist dann eine Relativbewegung möglich, ohne dass Risse entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Umsatz mit Mauersteinen betrug in Österreich 2015 140 Millionen Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fenster-tueren-technik&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fenster-tueren-technik.de/aktuell/koepfe-personalien/detail/118165-markt-fuer-mauersteine-in-oesterreich-waechst/ &amp;#039;&amp;#039;Markt für Mauersteine in Österreich wächst, fenster-tueren-technik&amp;#039;&amp;#039;],  24. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normen ==&lt;br /&gt;
Die bei der Erstellung von Mauerwerk zu beachtenden Mindestanforderungen an die mechanischen Eigenschaften, die Qualität sowie die Güteüberwachung der Baustoffe Stein und Mörtel sind in zahlreichen europäischen und nationalen Normen geregelt. Während die Natursteine nur in der Mauerwerkbemessungsnormen der &amp;#039;&amp;#039;DIN EN 1996 Eurocode 6: Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten&amp;#039;&amp;#039; geregelt sind, werden die Anforderungen an künstlich hergestellte Mauersteine in verschiedenen Baustoffnormen beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günter Pfeifer |Titel=Mauerwerk Atlas |Sammelwerk=Detail |Verlag=Institut für internationale Architektur-Dokumentation GmbH |Ort=München |Datum=2001 |ISBN=3-7643-6478-5 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind u.&amp;amp;nbsp;a. folgende Normen zu beachten:&lt;br /&gt;
* DIN 105 (alle Teile), Mauerziegel&lt;br /&gt;
* DIN 4108-3, Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz – Anforderungen, Berechnungsverfahren und Hinweise für Planung und Ausführung&lt;br /&gt;
* DIN 4159, Ziegel für Ziegeldecken und Vergusstafeln, statisch mitwirkend&lt;br /&gt;
* DIN 18516 (alle Teile), Außenwandbekleidungen, hinterlüftet&lt;br /&gt;
* DIN 18330, [[VOB/C|VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C]]: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Mauerarbeiten&lt;br /&gt;
* DIN 20000-401, Anwendung von Bauprodukten in Bauwerken – Teil 401: Regeln für die Verwendung von Mauerziegeln nach DIN EN 771-1&lt;br /&gt;
* DIN 20000-403, Anwendung von Bauprodukten in Bauwerken – Teil 403: Regeln für die Verwendung von Mauersteinen aus Beton nach DIN EN 771-3&lt;br /&gt;
* DIN 20000-412, Anwendung von Bauprodukten in Bauwerken – Teil 412: Regeln für die Verwendung von Mauermörtel nach DIN EN 998-2&lt;br /&gt;
* DIN EN 413 (alle Teile), Putz- und Mauerbinder&lt;br /&gt;
* DIN EN 771 (alle Teile), Festlegungen für Mauersteine&lt;br /&gt;
* DIN EN 772 (alle Teile), Prüfverfahren für Mauersteine&lt;br /&gt;
* DIN EN 845 (alle Teile), Festlegungen für Ergänzungsbauteile für Mauerwerk&lt;br /&gt;
* DIN EN 934-3, Zusatzmittel für Beton, Mörtel und Einpressmörtel – Teil 3: Zusatzmittel für Mauermörtel&lt;br /&gt;
* DIN EN 998-2, Festlegungen für Mörtel im Mauerwerksbau – Teil 2: Mauermörtel&lt;br /&gt;
* DIN EN 1015 (alle Teile), Prüfverfahren für Mörtel für Mauerwerk&lt;br /&gt;
* DIN EN 1052 (alle Teile), Prüfverfahren für Mauerwerk&lt;br /&gt;
* DIN EN 1745, Mauerwerk und Mauerwerksprodukte – Verfahren zur Bestimmung von wärmeschutztechnischen Eigenschaften&lt;br /&gt;
* DIN EN 1996, Eurocode 6: Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten in 3 Teilen und den zugehörigen Nationalen Anhängen (ersetzte die zurückgezogene DIN 1053)&lt;br /&gt;
* DIN EN 13084-4, Freistehende Schornsteine – Teil 4: Innenrohre aus Mauerwerk – Entwurf, Bemessung und Ausführung&lt;br /&gt;
* DIN EN 16572, Erhaltung des kulturellen Erbes – Glossar für Mauer- und Putzmörtel&lt;br /&gt;
* DIN V 18580, Mauermörtel mit besonderen Eigenschaften&lt;br /&gt;
* DIN V 18153-100, Mauersteine aus Beton (Normalbeton) – Teil 100: Mauersteine mit besonderen Eigenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eurocode 6 stellt u.&amp;amp;nbsp;a. zwei Berechnungsverfahren (vereinfachtes nach DIN EN 1996-3/NA und genaues Verfahren nach DIN EN 1996-1/NA) für die Berechnung und Bemessung von unbewehrtem Mauerwerk zur Verfügung. Das genaue Verfahren wird unter Berücksichtigung der Bauteilsteifigkeiten von Wänden und Decken geführt und bringt einen entsprechenden hohen Rechenaufwand mit sich. Im Gegensatz zum genauen Berechnungsverfahren werden im vereinfachten Verfahren zum Beispiel die Einflüsse der Rahmenwirkung zwischen Wand und Decke sowie des Knickproblems durch Abminderungsbeiwerte berücksichtigt. Somit stehlt dieses Verfahren nur eine grobe Näherung dar und darf daher nur unter bestimmten Voraussetzungen angewendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Schubert, Klaus-Jürgen Schneider |Titel=Mauerwerksbau-Praxis nach Eurocode |Verlag=Beuth |Datum=2014 |ISBN=3-410-22739-3 |Seiten=261}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Römisches Mauerwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Steinformat]]&lt;br /&gt;
* [[Beitelmauerwerk]], feldweise diagonal vermauerte Steine an dekorativ ausgebildeten Giebeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Volker Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Mauern aus Naturstein&amp;#039;&amp;#039;. Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3266-4.&lt;br /&gt;
* Josef Maier: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Historisches Mauerwerk: Untersuchungsmethoden und Instandsetzungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Springer, Berlin 2012, ISBN 978-3-642-25467-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Günter Pfeifer |Titel=Mauerwerk Atlas |Sammelwerk=Detail |Verlag=Institut für internationale Architektur-Dokumentation GmbH |Ort=München |Datum=2001 |ISBN=3-7643-6478-5}}&lt;br /&gt;
* Alfred Stoller: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauweise mit Naturstein, bearbeitet aus der Praxis für die Praxis. Handbuch für Bauingenieure, Kulturingenieure, Architekten, Hoch- und Tiefbaumeister, Bauführer, Forstpersonal, [[Steinhauer (Beruf)|Steinhauer]], Gärtner usw..&amp;#039;&amp;#039; Bern 1949.&lt;br /&gt;
* Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Mauerwerk-Kalender&amp;#039;&amp;#039;. Erscheint jährlich im Ernst &amp;amp; Sohn Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brick walls|Mauerwerke}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4038031-2}}&lt;br /&gt;
* [http://www.michael-zimnik.de/bauingenieure/mzmw1053-100.php Bemessungsprogramm nach dem genauen Verfahren der DIN 1053-100]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4038031-2|LCCN=sh/85/81838|NDL=00564267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mauerwerksbau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk aus Stein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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