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	<title>Mauermuseum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Uli Elch: HC: Entferne Kategorie:Gegründet 1963</title>
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		<updated>2025-01-09T13:56:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Gegr%C3%BCndet_1963&quot; title=&quot;Kategorie:Gegründet 1963&quot;&gt;Kategorie:Gegründet 1963&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Mauermuseum am Checkpoint Charlie. Es ist nicht identisch mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[The Wall Museum Berlin|The Wall Museum]]&amp;#039;&amp;#039; an der Oberbaumbrücke.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Mauermuseum am Checkpoint Charlie.jpg|mini|Altbau des Mauermuseums, 2004 ]]Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Privatmuseum|privates Museum]] in der Nähe des ehemaligen [[Checkpoint Charlie]] in [[Berlin]], das die [[Berliner Mauer]] thematisiert. Das von [[Rainer Hildebrandt]] gegründete Museum befindet sich seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Oktober 1963 in der [[Friedrichstraße]] in [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]]. Direktorin des Museums ist [[Alexandra Hildebrandt (Museumsleiterin)|Alexandra Hildebrandt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus am Checkpoint Charlie.JPG|mini|hochkant|Blick auf den Neubau des Mauermuseums, ca. 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mauerbau]] und der Einrichtung des Checkpoint Charlie im August 1961 rief Rainer Hildebrandt die &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft 13. August&amp;#039;&amp;#039; ins Leben, die Menschen aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] bei der Flucht half und DDR-Oppositionellen eine Anlaufstelle bot.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christine Richter |url=https://www.berliner-zeitung.de/gruender-des-mauer-museums-rainer-hildebrandt-ist-tot-senat-wuerdigt-einsatz-fuer-demokratie-der-freiheitskaempfer-li.10555 |titel=Gründer des Mauer-Museums Rainer Hildebrandt ist tot / Senat würdigt Einsatz für Demokratie: Der Freiheitskämpfer |werk=[[Berliner Zeitung]] |hrsg= |datum=2004-01-10 |abruf=2020-12-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 19.&amp;amp;nbsp;Oktober 1962 zeigte die Arbeitsgemeinschaft unter Hildebrandt in einer Drei-Zimmer-Wohnung an der [[Bernauer Straße]] die Ausstellung „Es geschah an der Mauer“, was nachträglich zum Eröffnungsdatum des Museums ernannt wurde. Wenige Monate später, am 14.&amp;amp;nbsp;Juni 1963, eröffnete Hildebrandt das Museum mit dem Namen „Haus am Checkpoint Charlie“ in den ehemaligen Räumen des Café Kölln&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Siemon-Netto |url=https://www.rferl.org/a/commentary_i_was_there_when_they_built_berlin_wall/24295985.html |titel=I Was There When They Built The Wall |werk=RadioFreeEurope – RadioLiberty |hrsg= |datum=2011-08-13 |abruf=2020-12-23 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am heutigen Ort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kordula Doerfler |Titel=„Ich habe noch so viel vor“ |Hrsg= |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1993-08-16 |ISBN= |ISSN=0931-9085 |Seiten=20 |Online=https://taz.de/!1604216/ |Abruf=2020-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Museum setzte die Arbeitsgemeinschaft 13.&amp;amp;nbsp;August ihre politische Arbeit fort: Durch ein kleines Fenster im Altbau aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert konnten Fluchthelfer alle Bewegungen am Grenzübergang beobachten und Flüchtlingen wurde vor Ort im Haus geholfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Luise Schulz |Titel=Berliner Mauermuseum: Im Autotank über die Grenze |Hrsg= |Sammelwerk=FAZ.NET |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2018-09-03 |ISBN= |ISSN=0174-4909 |Seiten= |Online=https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/jugend-schreibt/berliner-mauermuseum-15734559.html |Abruf=2020-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Checkpoint Charlie für ausländische Reisende den wesentlichen Grenzübergang nach Ost-Berlin darstellte, erlangte der Kontrollpunkt und mit ihm das Museum schnell internationale Bekanntheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sybille Frank |url=https://www.bpb.de/apuz/33196/der-mauer-um-die-wette-gedenken |titel=Der Mauer um die Wette gedenken |werk=APuZ |hrsg=Bundeszentrale für politische Bildung |datum=2011-07-26 |abruf=2020-12-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Anfangszeit war das Mauermuseum nach Einschätzung von Sybille Frank für sein „chaotisches Sammelsurium von Alltagsgegenständen, Reliquien aller Art, Fluchtobjekten ‚zum Anfassen‘ und künstlerischen Werken umstrittener Qualität ebenso berühmt wie berüchtigt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Sybille Frank: &amp;#039;&amp;#039;Der Mauer um die Wette gedenken: Die Formation einer Heritage-Industrie am Berliner Checkpoint Charlie.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main/New York 2009, S.&amp;amp;nbsp;225.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichwohl entwickelte es sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der meistbesuchten Museen West-Berlins. Zwischen 1985 und 1986 erbaute der amerikanische Architekt [[Peter Eisenman]] im Zuge der [[Internationale Bauausstellung 1987|IBA 1987]] das anschließende [[Haus am Checkpoint Charlie|Gebäude]] im [[Dekonstruktivismus (Architektur)|dekonstruktivistischen Stil]], das vom Mauermuseum genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.internationale-bauausstellungen.de/geschichte/1979-1984-87-iba-berlin-die-innenstadt-als-wohnort/wohn-und-geschaeftshaus-am-checkpoint-charlie-neubau-im-staedtebaulichen-kontext/ |titel=Wohn- und Geschäftshaus am Checkpoint Charlie |werk= |hrsg=Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung |datum= |abruf=2020-12-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://f-iba.de/wohn-und-geschaeftshaus-mit-mauer-museum-haus-am-checkpoint-charlie/ |titel=Wohn- und Geschäftshaus Friedrichstr., Rudi-Dutschke-Str. |werk=Forschungsinitiative IBA 87 |hrsg= |datum=2012 |abruf=2020-12-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Loy und Irina Serdyuk |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/mauermuseum-in-finanznot-hinterm-eisernen-vorhang/7061270.html |titel=Hinterm eisernen Vorhang |werk=[[Der Tagesspiegel]] |hrsg= |datum=2012-08-28 |abruf=2020-12-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mauerfall]] 1989 wurden der Checkpoint Charlie und die Ost-Berliner Grenzanlage stillgelegt. Dem Mauermuseum sollte im Zuge einer Neubebauung der so entstandenen Brache 1992 vom Bezirksamt der Nutzungsvertrag gekündigt werden,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Esch |Titel=Mauer-Museum soll Investoren weichen |Hrsg= |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1991-12-07 |ISBN= |ISSN=0931-9085 |Seiten=31 |Online=https://taz.de/!1691079/ |Abruf=2020-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; doch die Investorengesellschaft Central European Development Corporation ging 2003 insolvent, sodass nur drei der fünf geplanten Gebäude gebaut werden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Stattdessen stellte das Mauermuseum 1996 einen Entwurf für ein Freiluftmuseum im Innenhof der Neubauten vor, der aber nicht umgesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ute Scheub |Titel=Tiefenpsychologie der Mauer |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Datum=1996-04-20 |ISSN=0931-9085 |Seiten=44 |Online=https://taz.de/!1461074/ |Abruf=2020-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz anhaltend hoher Besuchszahlen wurden dem Museum nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] die meisten Zuschüsse gestrichen, was das Museum in finanzielle Not brachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Grund für die Streichungen waren unter anderem interne Finanzstreitigkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Wensierski und Sandra Wiest |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21411070.html |titel=Goldener Lebensabend |werk=[[Der Spiegel]] 7/2002 |hrsg= |datum=2002-02-09 |abruf=2020-12-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2000 stiftete das Mauermuseum eine Replik der amerikanische Kontrollbaracke, die 1990 demontiert worden und ins [[AlliiertenMuseum|Alliiertenmuseum]] verbracht worden war, um sie zusammen mit der Kopie eines „You are leaving the American Sector“-Schildes am historischen Ort aufzustellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mauermuseum.de/ueber-uns/geschichte/ |titel=Geschichte |werk=Mauermuseum – Haus am Checkpoint Charlie |hrsg= |datum= |abruf=2020-12-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Museum Haus a CheckpointCarly (1).JPG|mini|hochkant|Museumsausgang mit Grenzpfahl und Mauerrest, 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 verzichtete der Trägerverein auf seine Gemeinnützigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Gessler |Titel=Haus am Scheckpoint Charlie |Hrsg= |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2005-01-07 |ISBN= |ISSN=0931-9085 |Seiten=24 |Online=https://taz.de/!1902583/ |Abruf=2020-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21484935.html |titel=Rückspiegel: Zitate |werk=[[Der Spiegel]] 8/2002 |hrsg= |datum=2002-02-18 |abruf=2020-12-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rainer und Alexandra Hildebrandt wurde im Zuge dessen von ehemaligen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft 13. August vorgeworfen, sich an den Einnahmen des Museums persönlich zu bereichern und zu diesem Zweck die Dr.-Rainer-Hildebrandt-Stiftung in der Schweiz gegründet zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Werner van Bebber und Thomas Loy |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-sorgt-sich-um-das-erbe-des-mauermuseums/570438.html |titel=Berlin sorgt sich um das Erbe des Mauermuseums |werk=Tagesspiegel |hrsg= |datum=2004-12-14 |abruf=2021-01-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod Rainer Hildebrandts übernahm 2004 seine Witwe die Museumsleitung, die bereits seit 1997 Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft 13. August war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt; Unter ihr wandelte sich das Museum in ein privates Unternehmen. Alexandra Hildebrandt habe, so Sybille Frank, das „ehemalige politische Zentrum als Erlebnisort neu erfunden“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Seit 2018 betreibt die 2019 [[Gemeinnützige GmbH|gemeinnützig]] gewordene &amp;#039;&amp;#039;Das Mauermuseum-Betriebs gGmbH&amp;#039;&amp;#039; das Museum; geschäftsführender Vorstand ist Alexandra Hildebrandt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.northdata.de/Das+Mauermuseum-Betriebs+gGmbH,+Berlin/Amtsgericht+Charlottenburg+(Berlin)+HRB+192988+B |titel=Das Mauermuseum-Betriebs gGmbH, Berlin |werk=northdata.de |hrsg= |datum= |abruf=2020-12-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen und Inhalte ==&lt;br /&gt;
Das Mauermuseum dokumentiert in seiner Dauerausstellung die Geschichte der Berliner Mauer sowie zahlreiche Fluchtschicksale, mit einem Schwerpunkt auf dem „Beistand der Schutzmächte“. Gezeigt werden neben Fotos und Dokumentationen geglückter Fluchtversuche auch die Fluchtmittel: [[Heißluftballon]], Fluchtautos, [[Luftseilbahn#Manuell bewegte oder schwerkraftangetriebene Seilbahnen|Seilbahnen]] und ein Mini-U-Boot. {{Siehe auch|Ballonflucht}} In seiner Sammlung finden sich darüber hinaus diverse Dinge wie beispielsweise die Totenmaske von [[Andrei Dmitrijewitsch Sacharow|Andrej Sacharow]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Checkpoint Charlie Museum urges Russian President Vladimir Putin to abandon his geopolitical ambitions and set Ukraine free.jpg|mini|Fassade des Mauermuseums mit politischem Plakat, 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben setzte sich das Museum immer wieder in öffentlichkeitswirksamen Aktionen mit der nahegelegenen Grenzanlage auseinander. So rief es 1984 in einem Wettbewerb zu Ideen für die (fiktive, weil unerlaubte) Bemalung der westlichen Mauerseite auf, „um die Mauer ins Gedächtnis zu rufen, sich mit ihr zu beschäftigen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Ideenwettbewerb im „Haus am Checkpoint Charlie“: „Die Kraft des Organischen“ |Hrsg= |Sammelwerk=Südost Express: Die Kreuzberger Lokalzeitung von Bürgern aus SO 36 |Band= |Nummer=10 |Auflage= |Verlag= |Ort=Berlin |Datum=1984-10 |ISBN= |Seiten= |Online=[https://api.deutsche-digitale-bibliothek.de/binary/e790c4de-b25d-4d2a-a191-bab9cf2506bd.pdf Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1991 lud das Museum zum umstrittenen Dialog zwischen Tätern und Opfern des DDR-Regimes ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=aku |Titel=Ist die Sprache der Stasi immer „falsch“? |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Datum=1991-10-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=23 |Online=https://taz.de/!1700157/ |Abruf=2020-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 mietete das Museum die angrenzende Brache für eine temporäre Kunstaktion und errichtete dort das sogenannte [[Freiheitsmahnmal]], um dessen Erhalt bzw. Räumung öffentlich gerungen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit rund 850.000 Besuchern jährlich war es 2012 eines der sechs meistbesuchten Museen Berlins.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berlin&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/sen/archiv/kultur-2011-2016/2013/pressemitteilung.94192.php |titel=Top 10: Zahl der Besuche in den Berliner Museen und Gedenkstätten auch in 2012 gestiegen. Pressemitteilung der &amp;#039;&amp;#039;Senatsverwaltung für Kultur&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Dezember 2013 |autor= |werk=www.berlin.de |datum=|abruf=2020-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem auf mehr als 800.000 Online-Rezensionen beruhenden [[Vergleichender Warentest|Ranking]] des Verbraucherportals testberichte.de belegte das Mauermuseum im Jahr 2020 den vorletzten Platz unter insgesamt 600 deutschen Museen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.testberichte.de/tb/museum-ranking-2020.html |titel=Museums-Ranking: Die beliebtesten Museen 2020 |datum=2023 |sprache=de |abruf=2023-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Schlagzeilen wie „eines der schlechtesten Museen Deutschlands“ erlebte dieses Ranking eine breite Presseresonanz.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. • [https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/am-checkpoint-charlie-steht-das-schlechteste-museum-deutschlands-li.85892 &amp;#039;&amp;#039;Am Checkpoint Charlie steht das schlechteste Museum Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Juni 2020,&amp;lt;br /&amp;gt; • [https://www.berliner-kurier.de/berlin/nato-generalsekretaer-jens-stoltenberg-im-angeblich-schlechtesten-museum-berlins-li.292924 &amp;#039;&amp;#039;NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg im angeblich schlechtesten Museum Berlins&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Kurier]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Dezember 2022,&amp;lt;br /&amp;gt; • [https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.museumsranking-das-beliebteste-museum-steht-in-stuttgart.383ab62e-b713-4aae-8bd5-ad1ec88f366e.html &amp;#039;&amp;#039;Das beliebteste Museum steht in Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Stuttgarter Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Juni 2020,&amp;lt;br /&amp;gt; • [https://www.merkur.de/reise/reddit-touristen-enttaeuschend-urlaub-deutschland-attraktion-diskussion-zr-92323542.html &amp;#039;&amp;#039;„Eine der hässlichsten Städte“: Deutsche Attraktionen bekommen von ausländischen Touristen ihr Fett weg&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Merkur]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Juni 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsgemeinschaft 13. August ==&lt;br /&gt;
Am 16. Juli 1963 gründete Rainer Hildebrandt zusammen mit weiteren Personen den Verein &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft 13.&amp;amp;nbsp;August&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem 13.&amp;amp;nbsp;August 1961, dem Beginn des Mauerbaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Amtsblatt für Berlin |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Kultur-Buch-Verlag |Ort= |Datum=1963 |ISBN= |Seiten= |Online=https://books.google.de/books?redir_esc=y&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=Ipx49bYIaVMC&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=%22Arbeitsgemeinschaft+13.+August%22 |Abruf=2021-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel des Vereins war, Flüchtenden aus der DDR zu helfen. Bis 2018 war der Verein zudem Träger des Mauermuseums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 gab die Arbeitsgemeinschaft die Zahl der an der Mauer und [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] bis 1989 getöteten Menschen mit 1899 an. Darin sind auch Opfer bei der Flucht über die [[Ostsee]], deutsche Todesopfer an außerdeutschen Grenzen, getötete [[Nationale Volksarmee|DDR-Soldaten]] und [[Rote Armee|sowjetische]] [[Fahnenflucht|Fahnenflüchtige]], [[Suizid]]e von Angehörigen der [[Grenztruppen der DDR|Grenztruppen]], sowie von [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]] und [[KGB]] nach erfolgreicher Flucht entführte und ums Leben gekommene Personen eingerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.bild.de/regional/berlin/ddr/einblick-in-unveroeffentlichte-stasi-akten-52815700.bild.html Mauermuseum gibt Einblick in unveröffentlichte Stasi-Akten: 58 weitere Opfer des DDR-Grenzregimes.]&amp;#039;&amp;#039; Bei: &amp;#039;&amp;#039;bild.de&amp;#039;&amp;#039;, 10. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahlen wurden von Wissenschaftlern als zu hoch kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Leusch |url=https://www.deutschlandfunk.de/30-jahre-mauerfall-die-toten-am-eisernen-vorhang.1148.de.html?dram:article_id=462653 |titel=30 Jahre Mauerfall – Die Toten am Eisernen Vorhang |werk=[[Deutschlandfunk]] |hrsg= |datum=2019-11-07 |abruf=2020-12-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annette Kaminsky: &amp;#039;&amp;#039;Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag der [[Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur]] und der [[Bundeszentrale für politische Bildung]]. 3. Auflage. Links Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-862-2, S.&amp;amp;nbsp;54–56.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0|Checkpoint Charlie#Mauermuseum|Mauermuseum}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mauermuseum (Checkpoint Charlie)|Mauermuseum}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mauermuseum.de/ Eigene Webpräsenz]&lt;br /&gt;
* [https://www.museumsportal-berlin.de/de/museen/mauermuseum-haus-am-checkpoint-charlie/ Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie]. In: Museumsportal Berlin&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|16048430-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52/30/28/N|EW=13/23/26/E|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=16048430-3|LCCN=|NDL=|VIAF=149996843}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufarbeitung der SED-Diktatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Mauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrichstraße (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenzmuseum an der innerdeutschen Grenze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1963]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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