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	<title>Matthias Winkler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Winkler&amp;diff=1518948&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Helmuth Furch: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-09-15T22:35:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmetzzeichen Matthias Winkler.JPG|mini|[[Steinmetzzeichen]] Matthias Winkler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Winkler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1682]] in [[Zogelsdorf (Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring)|Kühnring]] bei [[Eggenburg]], [[Niederösterreich]]; † [[1753]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Steinmetz]]meister und Bildhauer des [[Barock]], [[Hofhandwerker|Kaiserlicher Hofsteinmetzmeister]], Obervorsteher der Wiener [[Bauhütte]] und [[Dombaumeister]] zu [[Stephansdom|St. Stephan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwandtschaft mit Steinmetzmeister [[Joseph Winkler (Steinmetz)|Joseph Winkler]] ist sicher, aber noch nicht näher erforscht. 1665 geboren, heiratete dieser (in zweiter Ehe?) in den [[Kaisersteinbruch|kaiserlichen Steinbruch]] am [[Leithagebirge|Leithaberg]] und übte dort 13 Jahre das [[Richter]]amt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlskirche2.JPG|mini|Karlskirche (Details mit Säulen, Giebelrelief)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Questenberg-Kaunitz.jpg|mini|Palais Questenberg-Kaunitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Questenberg Figur.JPG|mini|Prunktreppe, Stufen [[Kaiserstein (Gestein)|Kaiserstein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutschorden z01.JPG|mini|hochkant|Deutschordenskirche]]&lt;br /&gt;
Dombaumeister [[Veith Steinböck]] nahm am 1. Juli 1696 den Knaben Matthias zum [[Lehrling]] auf und sprach ihn am 21. September 1701 vor [[Zunft|offener Lade]] zum [[Geselle]]n und [[Steinmetzbruderschaft|Bruder]] frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Mai 1715 wurde ihm, gemeinsam mit seinem Mitmeister Leopold Kämbl, das [[Bürgerrecht]] von Wien verliehen. Er logierte gegenüber dem „Weißen Ochsen“, dem [[Herberge|Einkehrwirtshaus]] der [[Győr|Raaber]] [[Kaufmann|Kaufleute]]. (heute [[Fleischmarkt (Wien)|Fleischmarkt]] – [[Dominikanerbastei]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1731 starben seine Söhne Jacob Anton, 3½ Jahre, und Johann Jacob 5½ Jahre alt. Am 24. Dezember 1738 verlor er Tochter Maria Franziska mit 7 Jahren. Als Wohnsitz wurde das „Steinmetzische Haus“, auf dem alten Fleischmarkt angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiener Karlskirche ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Item dem Matthias Winkler Steinmetzmeister allhier, wegen erfolgten Steinmetz Steinen über 1716 bis 1717 laut Rechnung a conto bezahlte 300&amp;amp;nbsp;[[Gulden|fl]], ferner in Abschlag kraft dessen [[Quittung]] Nr. 129 geben einhundert Gulden.&amp;#039;&amp;#039; Die Rechnungen des kaiserlichen Hofbauamtes über ausständige Geldbeträge dokumentieren die Zusammenarbeit der Meister [[Elias Hügel]] aus Kaisersteinbruch und dem Wiener Meister Matthias Winkler zumindest bis 1729.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palais Questenberg-Kaunitz ==&lt;br /&gt;
Das Palais in der Wiener Innenstadt, Johannesgasse 5, wurde in drei Etappen errichtet, 1718–1724 wurde der Hintertrakt gebaut, durch [[Franz Jänggl]], Steinmetzauftrag für Meister Matthias Winkler aus Wien, mit familiären Beziehungen zu Eggenburg und Kaisersteinbruch. Winkler lieferte laut Rechnung [[Pfeiler|Freipfeiler]], einen [[Pilaster]], alle mit [[Kapitell]]en und für den hinteren Trakt des großen Hofes bestimmt, einen Pfeiler in die [[Remise|Wagenremise]], Fensterrahmungen und [[Gesims]]e des ersten Obergeschoßes, [[Kamin]]e, [[Schornstein]]e, [[Erker]] und [[Treppe]]nstufen zu einer [[Wendeltreppe|Schneckenstiege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hofsteinmetzmeister ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des [[Johann Carl Trumler]] erhielt Matthias Winkler den Titel Hof-Steinmetzmeister und übernahm auch dessen Amt als einer der vier [[Geschworener|Geschworenen]] [[Baumeister|Bau- und Werkmeister]], die jedes Mal zu den Hof-Schatzung und Beschauungen gebraucht wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschordenskirche St. Elisabeth ==&lt;br /&gt;
Der Hofsteinmetz legte dem [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] Rechnung und Quittung vom 23. April 1721 über Steinmetzarbeiten im Betrage von 1539&amp;amp;nbsp;fl 6½&amp;amp;nbsp;Kreuzer vor. Er fertigte in der [[Deutschordenshaus (Wien)|Deutschordenskirche]] St. Elisabeth Türfassungen, Pfeiler, Gesimse, Kapitelle, Sockel für Statuen und die Brüstung der Fenster und [[Oratorium|Oratorien]]. Der [[Bildhauer]] und [[Stuckateur]] Giovanni Antonio Canevale fertigte 1720/1721 für Matthias Winkler 20 Kapitelle für die [[Deutschordenskirche (Wien)|Deutschordenskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberzechmeister der Wiener Bauhütte ==&lt;br /&gt;
Die Innungsbücher des Jahres 1721 dokumentieren ihn als Obervorsteher. Aus der Gemeinschaft der Meister, der [[Zeche]] im engeren Sinne, wurde alljährlich um den 21. Dezember die Wahl des Ober- und Unterzechmeisters vorgenommen. Manchmal wurde der Oberzechmeister auch &amp;#039;&amp;#039;Zechvater&amp;#039;&amp;#039; genannt. Er stand dem ganzen Handwerk vor. Die Wahl wurde auf dem [[Rathaus]] durchgeführt. Dort [[resignieren|&amp;#039;&amp;#039;„resignierte“&amp;#039;&amp;#039;]] der Oberzechmeister nach Handwerksbrauch sein Oberzechamt nach abgelaufener Amtsperiode. Danach schritt man zur Wahl neuer Zechmeister. Die Amtsgeschäfte führten die alten Zechmeister noch bis in den Jänner des folgenden Jahres weiter.&lt;br /&gt;
Erst mit der Rechnungslegung des alten Oberzechmeisters trat der letztere sein Amt an und übernahm die damit verbundene Verantwortung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dombaumeister zu St. Stephan ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Stephansdom, Grabmal Kaiser Friedrichs III.JPG|mini|Hochgrab Friedrichs III. im Wiener Stephansdom]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ableben von Meister [[Thomas Haresleben]] war im [[Bruderschaft]]sbuch der Haupthütte Wien zu lesen .. &amp;#039;&amp;#039;Anno 1733, den 20. Oktober bin ich Matthias Winkler, kayserlicher Hof- und bürgerlicher Steinmetzmeister, Paumeister wordten bey dem löblichen Domstift St. Steffan alhier zu Wien&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörte zum Aufgabenbereich des Dombaumeisters alljährlich das [[Grabmal]] von [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] im Dom zu reinigen. Dazu ein&lt;br /&gt;
Schreiben des Matthias Winkler, Dombaumeister zu St. Stephan, vom 26. August 1734 &lt;br /&gt;
:An eine hochlöbliche Kayserliche Hofkammer&lt;br /&gt;
:Unterthänig – gehorsamstes Bitten. Euer Hochgräfliche Exzellenz und Gnaden.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die wegen Säuberung des glorwürdigsten KAYSERS FRIDERICI GRABS angesuchte jährliche 6&amp;amp;nbsp;fl.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiener St. Theklakirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wieden (Wien) - Piaristenkloster.JPG|mini|Thekla-Kirche im 4. Bezirk]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1752 kauften die österreichischen [[Piaristen]] an der heutigen [[Wiedner Hauptstraße]] ein Grundstück, auf dem sie ein Kollegium bauen wollten. Das bisherige Gebäude wurde alsbald abgerissen und man begann mit dem Bau des Klosters sowie der Kirche. Die Pläne zu dem Komplex lieferte der [[Architekt]] Matthias Gerl. Die Steinmetzarbeiten lieferten die Wiener Meister Matthias Winkler und nach seinem Ableben [[Franz Joseph Steinböck]]. Um 1756 war der Bau vollendet und die Kirche wurde am 26. September selben Jahres eingeweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* Archiv der Stadt [[Brno]]: &amp;#039;&amp;#039;Palais Questenberg, Rechnung Nr. 3&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Wiener Stadt- und Landesarchiv]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinmetzakten, Unbehausten Bücher, IB/2/f 205 Matthias Winkler als Oberzechmeister&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Staatsarchiv|Haus, Hof- und Staatsarchiv]], &amp;#039;&amp;#039;Staatskalender 1721&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Hofkammerarchiv: &amp;#039;&amp;#039;Schreiben des Matthias Winkler, Dombaumeister&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alois Kieslinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinhandwerk in Eggenburg und Zogelsdorf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat, Monatsblatt des Vereines für Landeskunde und Heimatschutz von Niederösterreich und Wien&amp;#039;&amp;#039; 8, 1935, Heft 5, {{ISSN|1017-2696}}, S. 141–161 und Heft 6–7, S. 177–193.&lt;br /&gt;
* Otto E. Plettenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Steinmetze von Wien im 17. Jahrhundert. Eine wirtschafts- und kulturhistorische, als auch soziologische Untersuchung. Preisliste 1688, Satzordnung der Steinmetzarbeiten&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Wien 1960.&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Furch]]: In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 978-3-9504555-3-3.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die Familie Winkler&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 20, 1991, S. 6–13.&lt;br /&gt;
* Helmuth Furch: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Kaisersteinbruch&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Museums- und Kulturverein, Kaisersteinbruch 2002–2004. ISBN 978-3-9504555-8-8.&lt;br /&gt;
* Burghard Gaspar: &amp;#039;&amp;#039;Der „Weiße Stein von Eggenburg“. Der Zogelsdorfer Kalksandstein und seine Meister&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Waldviertel&amp;#039;&amp;#039;. 44, 1995, Heft 4, {{ISSN|0259-8957}}, S. 331–367.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Haupt (Historiker)|Herbert Haupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Hof- und hofbefreite Handwerk im barocken Wien 1620 bis 1770&amp;#039;&amp;#039;. Studien-Verlag, Innsbruck u. a. 2007, ISBN 978-3-7065-4342-2, (&amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 46).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Thomas Haresleben]]|NACHFOLGER=|AMT=[[Liste der Wiener Dombaumeister|Wiener Dombaumeister]]|ZEIT=1733–1753}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Winkler, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eggenburger Bruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiener Steinmetzbruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dombaumeister im Stephansdom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person am Wiener Hof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Burgschleinitz-Kühnring)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1682]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1753]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Winkler, Matthias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer kaiserlicher Hofsteinmetzmeister des Barock, Dombaumeister zu St. Stephan in Wien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1682&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zogelsdorf (Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring)|Kühnring]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1753&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Helmuth Furch</name></author>
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