<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Matthias_Schurig</id>
	<title>Matthias Schurig - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Matthias_Schurig"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Schurig&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T16:54:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Schurig&amp;diff=1924394&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Klausronja: /* Weitere Werke */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Schurig&amp;diff=1924394&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-06T11:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Werke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Schurig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* zwischen 1640 und 1650 in [[Radeberg]]; † [[24. Dezember]] [[1697]] in [[Stettin]]) war ein sächsischer [[Orgelbauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1678 ist belegt, dass der Rat von [[Kamenz]] anstrebte, eine größere Orgel auf dem Westchor der [[St. Marien (Kamenz)|Hauptkirche St. Marien]] errichten zu lassen. Verschiedene Orgelbaumeister wurden um Einreichung ihrer Dispositionen gebeten. Zuletzt trat der Rat 1679 mit dem Orgelbaumeister Matthias Schurig in Verbindung. Über Vorverhandlungen ist nichts bekannt, Schurig bekam aber den Zuschlag, möglicherweise hatte er sich – noch jung an Jahren – über eine in [[Meißen]] gebaute Orgel empfohlen. Ob er tatsächlich vor 1679 eigene Werke erbaut hatte, ist aber nicht sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1679 bis 1682 baute er die Orgel in der Kamenzer Hauptkirche. Das auf dem [[Rückpositiv]] der Kamenzer Orgel angebrachte sächsische Wappen mit zwei Wappenlöwen fertigte Schurig vermutlich erst 1685 an. Dazu existieren wohl zwei „saubere Bleistiftzeichnungen“, die in den Akten vorhanden sein sollen. Aus den Akten geht hervor, dass die „geschnittene Kunstarbeit in Holz“ von [[George Hönniger]] ausgeführt wurde. „Zur Befestigung des Wappens und der Löwen mit Eisen und 33 Schrauben am Rückpositiv wurden gezahlt 2 [[Reichstaler|Rhtlr.]] 3 gr.“ 1891 wurde in der Hauptkirche die neugotische [[Eberhard Friedrich Walcker|Walcker-Orgel]] eingebaut und die Schurig-Orgel ersetzt, lediglich ein [[Register (Orgel)|Register]] – die Äoline 8′ (Fugara 8′) – wurde in die 1849/50 erbaute Mende-Orgel der [[Klosterkirche St. Annen (Kamenz)]] übernommen und das [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsische]] Wappen mit den beiden Löwen fand einen neuen Platz an der Orgelempore der Klosterkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthias Schurig wird als „bedeutender sächsischer Meister mit grenzüberschreitendem Wirkungskreis und außergewöhnlich ideenreicher Bauweise“ geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.orgellandschaftbrandenburg.de/orgelbauer/ Orgellandschaft Brandenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Schurig sind keine Orgeln erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Werke ==&lt;br /&gt;
Die Größe der Instrumente ist durch die Anzahl der Manuale (römische Zahl) und die Anzahl der klingenden Register (arab. Zahl) angegeben. Ein selbstständiges Pedal ist durch ein großes „P“ gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ort !! Kirche !! class=unsortable | Bild !! Manuale !! Register !! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; | Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1679–1682&lt;br /&gt;
| [[Kamenz]]&lt;br /&gt;
| St. Marien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
| 1891 ersetzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1685 &lt;br /&gt;
| [[Lübben (Spreewald)|Lübben]]&lt;br /&gt;
| St. Nikolai&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| nicht erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1688&lt;br /&gt;
| [[Krosno Odrzańskie|Crossen]]&lt;br /&gt;
| St. Marien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 1708 verbrannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1690&lt;br /&gt;
| [[Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
| [[Friedenskirche (Frankfurt (Oder))|St. Nikolai]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| I/P&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| nicht erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1691–1695&lt;br /&gt;
| Frankfurt (Oder)&lt;br /&gt;
| [[Marienkirche Frankfurt (Oder)|St. Marien]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| 14. Juli 1695 geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Limpach]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Chronik einer alten Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Museum [[Schloss Klippenstein]] Radeberg. Jahr 1695.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1826 durch Turmeinsturz zerstört&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| um 1695&lt;br /&gt;
| [[Guben]]&lt;br /&gt;
| Stadtkirche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1695&lt;br /&gt;
| [[Küstrin]]&lt;br /&gt;
| St. Marien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1695–1697&lt;br /&gt;
| [[Stettin]]&lt;br /&gt;
| [[Jakobskathedrale (Stettin)|St. Jakobi]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| von [[Arp Schnitger]] vollendet; nicht erhalten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Werke in Sachsen werden als möglich angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Rubardt, Ernst Jentsch: &amp;#039;&amp;#039;Kamenzer Orgelbuch: Ein Beitrag zur Geschichte des sächsischen Orgelbaues.&amp;#039;&amp;#039; Oberlausitzer Druckwerkstätten, Kamenz 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.orgellandschaftbrandenburg.de/orgelbauer/ Orgellandschaft Brandenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-06-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schurig, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgelbauer (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgelbauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1697]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgellandschaft Sachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schurig, Matthias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schuricht, Matthias; Schurich, Matthias&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Orgelbauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=zwischen 1640 und 1650&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Radeberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1697&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Klausronja</name></author>
	</entry>
</feed>