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	<title>Matthias Schgier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathias Schgier.jpg|mini|Matthias Schgier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Schgier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Sgier) (* [[1622]] in [[Ruschein]]; † [[2. Mai]] [[1687]] in [[Chur]]) war [[Domdekan]] in Chur im Schweizer [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Matthias Schgier besuchte das Gymnasium am [[Helvetisches Kollegium|Collegium Helveticum]] in Mailand, später studierte er Theologie am [[Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum de Urbe|Collegium Germanicum]] in Rom, wo er doktorierte und die niedrigen Weihen erhielt. Die Priesterweihe erhielt er in Chur. 1642 bis 1656 war Schgier als Pfarrer in [[Sedrun]] tätig. 1656 bis 1664 war Domherr in Chur 1664 bis 1687 Domdekan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als Pfarrer war Schgier ein eifriger Anhänger der spanisch-österreichischen [[Bündner Wirren#Parteien|Partei]], später wurde er deren Anführer und Gegner der französischen Partei. Er spielte beim sogenannten «Bullenstreit» eine wichtige Rolle. In einer [[Päpstliche Bulle|Bulle]] hatte Papst [[Alexander VII.]] 1655 die Lösung des [[Kloster Disentis|Klosters Disentis]], von 14 katholischen Pfarreien zwischen [[Domat/Ems]] und [[Andermatt]] und drei Filialen des [[Dekanat]]s [[Surselva]] vom [[Bistum Chur]] verfügt; diese sollten fortan von der Jurisdiktion des Churer Bischofs befreit zu einem Quasi-Bistum Disentis gehören und unmittelbar dem Apostolischen Stuhl unterstellt werden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.bistumsarchiv-chur.ch/Bisch%C3%B6fe%2C%20Johann%20VI.%20Flugi%20von%20Aspermont%20%281636-1661%29.htm |text=Bistumsarchiv Chur |archivebot=2019-04-30 15:06:34 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chur wollte sich das nicht gefallen lassen; [[Domkustos]] Matthias Schgier sollte die Abspaltung verhindern. Er reiste am 5. Juni 1656 an die [[Landsgemeinde]] nach Disentis und forderte Abt Adalbert II. de Medell auf, ihm die Bulle auszuhändigen. Der Abt musste nachgeben, und Sgier erhielt das päpstliche Dokument&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedostschweiz.ch/zeitung/«allzeit-ein-guother-frünnd-deß-klosterß» Südostschweiz]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für den Verzicht erhielt das Kloster Disentis im Oktober 1656 die vollständige [[Exemtion]] vom Bistum Chur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1664 wurde Schgier Domdekan. Während der Unruhen in der [[Herrschaft Rhäzüns]] spielte Schgier 1674 bis 1680 eine wichtige Rolle. Er korrespondierte häufig mit der österreichischen Regierung, die ihm zeitweise die Verwaltung der Herrschaft übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ermordung seines Freundes [[Clau Maissen]] 1678 strengten dessen Gegner auch gegen den politisch engagierten Schgier einen Prozess an. Unter verschiedenen Nebensächlichkeiten wurde ihm Unruhestiftung und [[Majestätsbeleidigung]] vorgeworfen. Im Oktober 1678 wurde Schgier nach dem Verlassen des Domes gefangen genommen und in Arrest gesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischof [[Ulrich VI. de Mont]] versuchte, die kirchliche Immunität zu wahren, konnte das Verfahren aber nicht verhindern; der Prozess dauerte vom 13. Dezember 1678 bis zum 26. Mai 1679. Das Urteil lautete auf lebenslange Landesverweisung und auf Übernahme der Prozesskosten von 5100 [[Florin (Goldmünze)|Florin]]. Schgier zog nach [[Feldkirch]], wo er seine Verteidigungsschrift verfasste sowie weitere Schriften, die er drucken und in den [[Drei Bünde]]n verbreiten liess. Der Prozess wurde zur Revision nach Rom geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Druck seiner österreichischen Gönner konnte Schgier am 8. Juli 1683 von Feldkirch nach Chur zurückkehren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.bistumsarchiv-chur.ch/Bisch%C3%B6fe%2C%20Ulrich%20VI.%20de%20Mont%20%281661-1692%29.htm |text=Bistumsarchiv |archivebot=2019-04-30 15:06:34 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde vom Revisionsgericht von allen Anklagepunkten freigesprochen und wieder in Amt und Würden eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten vier Jahre seines Lebens verbrachte Schgier unangefochten im [[Bischöfliches Schloss (Chur)|Bischöflichen Schloss]] in Chur, wo er am 2. Mai 1687 verstarb. In der [[Kathedrale St. Maria Himmelfahrt (Chur)|Kathedrale von Chur]] erinnert heute ein Grabdenkmal an ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen von Felici Maissen, [[Cuort Ligia Grischa]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Felici Maissen: &amp;#039;&amp;#039;Die Verbannung und Rehabilitation des Domdekans Dr. Matthias Sgier&amp;#039;&amp;#039;, in [[Bündner Monatsblatt]] 7/8, 1953; S. 205 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|16968|Schgier &amp;amp;#x5B;Sgier&amp;amp;#x5D;, Matthias|Autor= Adolf Collenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1071922270|VIAF=316389047}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schgier, Mathias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Chur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Alpenrheintal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1622]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1687]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schgier, Matthias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= Sgier, Mattias&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Churer Domherr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1622&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ruschein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1687&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chur]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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