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	<title>Matthias Prinz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:15:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Prinz&amp;diff=371784&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin67: /* Leben */ er ist auf ein Rollstuhl angewiesen und sitzt nicht dauernd darin</title>
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		<updated>2026-01-11T13:53:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; er ist auf ein Rollstuhl angewiesen und sitzt nicht dauernd darin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Prinz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1956]] in [[West-Berlin]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Rechtsanwalt]], der in den Bereichen [[Presserecht|Presse-]] und [[Medienrecht]], [[Reputation]]sschutz, Schutz der [[Privatsphäre]], Unterhaltungs- und [[Sportrecht]] tätig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://prinzlaw.com/rechtsanwalte/prof-dr-matthias-prinz/ |text=Prof. Dr. Matthias Prinz LL.M. |wayback=20190126061233}} auf prinzlaw.com.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Matthias Prinz ist der Sohn des ehemaligen Chefredakteurs der &amp;#039;&amp;#039;[[Bild-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und späteren Vorstandes des Axel Springer Verlages, [[Günter Prinz]] (1929–2020). Er besuchte das [[Kurt-Huber-Gymnasium]] in [[Gräfelfing]] im [[Landkreis München]]. Anschließend studierte er an der [[Universität Hamburg]] [[Rechtswissenschaft]]en. Nachdem er dort 1980 sein [[Staatsexamen#Rechts- und Verwaltungswissenschaft|Erstes Juristisches Staatsexamen]] abgelegt hatte, war er zunächst am Institut für internationales Privat- und Prozessrecht der Universität Hamburg als [[Hochschulassistent|Assistent]] des Professors [[Hein Kötz]] tätig. Forschungsgebiet war u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Ökonomische Rechtsanalyse|Ökonomische Analyse des Rechts]]. Nach seiner Assistenzzeit ging Prinz in die [[Vereinigte Staaten|USA]] und studierte an der [[Harvard Law School]]. Dort erwarb er 1983 den [[Akademischer Grad|akademischen Grad]] [[Master of Laws]] (LL.M.). Seit 1997 ist er [[Honorarprofessor]] am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2014 erlitt Prinz einen schweren [[Herzinfarkt]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://meedia.de/2016/09/08/dankbar-dass-ich-jetzt-noch-lebe-erstes-interview-von-matthias-prinz-nach-schwerem-herzinfarkt/ &amp;#039;&amp;#039;„Dankbar, dass ich jetzt noch lebe“: erstes Interview von Matthias Prinz nach schwerem Herzinfarkt&amp;#039;&amp;#039;], meedia.de vom 8. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist seit  dem auf einen [[Rollstuhl]] angewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wirtschaft/matthias-prinz-ich-bin-im-glueck-losgelaufen-und-im-scheiss-gelandet-a-59772c10-e8db-444b-a5a3-2a67d8456c8f/ &amp;#039;&amp;#039;»Ich bin im Glück losgelaufen und im Scheiß gelandet«&amp;#039;&amp;#039;], spiegel.de vom 28. September 2025, abgerufen am 6. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthias Prinz ist mit [[Alexandra von Rehlingen]] verheiratet und hat zwei Söhne und zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsanwaltstätigkeit ==&lt;br /&gt;
1984 wurde Prinz im [[New York (Bundesstaat)|Staat New York]] als Rechtsanwalt zugelassen. Er kehrte nach [[Hamburg]] zurück und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1985 bei Hein Kötz, dem damaligen Direktor des [[Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht|Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privat- und Prozessrecht]] und späteren Gründungspräsidenten der [[Bucerius Law School]]. Nachdem Prinz darauffolgend in Hamburg als Rechtsanwalt zugelassen wurde, eröffnete er dort gemeinsam mit Sabine Neidhardt eine [[Kanzlei]], in der heute 12 Anwälte tätig sind. Der Schwerpunkt der Kanzleitätigkeit liegt in den Bereichen Medienrecht, Familien- und Erbrecht sowie [[Arbeitsrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später wurde er Verteidiger von [[Julius Hackethal]], der in [[Traunstein]] wegen [[Tötung auf Verlangen]] angeklagt war. In diesem Verfahren, so erzählte er 1999 gegenüber der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[der Freitag|Freitag]]&amp;#039;&amp;#039;, musste er sich „mit medienrechtlichen Fragen beschäftigen, mit Fragen des [[Persönlichkeitsrecht]]s, und daraus ist dann mehr und mehr Neigung geworden“. In der Folge wurde Prinz zu einem der bekanntesten Medienanwälte Deutschlands, den &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; einmal als „Rächer der Genervten“ bezeichnete. Prinz, der von sich in einem Interview gesagt hat, er sei „gar nicht so streitbar“, sondern versuche nur, für seine Mandanten „vernünftige Lösungen“ zu finden, gelang es einige Verfahren erfolgreich bis vor den [[Bundesgerichtshof]], das [[Bundesverfassungsgericht]] und den [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte]] zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 vertrat Prinz erstmals Prinzessin [[Caroline von Hannover]] gegen [[Paparazzo|Paparazzi]], die ihre kleinen Kinder verfolgten, und gegen Medien aus Europa und deren andauernden Eingriff in die Privatsphäre sowie erfundene Geschichten. Er leitete eine Reihe von Gerichtsverfahren gegen verschiedene europäische Medien ein, die im Laufe von 20 Jahren zu Präzedenzfällen bei den höchsten deutschen Gerichten sowie dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte führten. Diese Urteile sind als [[Caroline-Urteile]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinz vertrat auch deutsche Sportler wie [[Boris Becker]] und deutsche [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]]-Vereine, deren Trainer und Spieler, ebenso wie das [[Team Telekom|T-Mobile-Radsportteam]] und die deutsche Springreiter-Equipe. Für [[Oliver Kahn]] verklagte Prinz [[EA Sports]], den Hersteller des Computer-Fußballspiels [[FIFA (Computerspielreihe)|FIFA 2002]], die den Namen und die Figur des Torhüters ohne sein Einverständnis nutzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 übernahm Prinz die Vertretung der schwedischen Königsfamilie wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten und verleumderischen Artikeln in deutschen Medien. Prinz zwang 23 deutsche Magazine Gegendarstellungen, Widerrufe und Entschuldigungen auf der Titelseite abzudrucken. Schadenersatz- und Hauptsacheklagen folgten, die zu der Entscheidung des [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Hanseatischen Oberlandesgerichts]] führten, Prinzessin [[Madeleine von Schweden]] ein Rekordschmerzensgeld von 400.000 Euro zuzusprechen. Eine Beschwerde des verurteilten Medienunternehmens wurde 2010 vom Bundesgerichtshof abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinz berät heute Vorstände und Aufsichtsratsvorsitzende von deutschen Unternehmen, insbesondere [[Klaus Kleinfeld]], [[Ron Sommer]] und [[Paul Achleitner]]. Er beriet auch den [[Sultan von Brunei]] bei seinem Staatsbesuch in der Bundesrepublik Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diverse Medien berichteten Anfang 2014 über einen „häßlichen Streit in feinsten Anwaltskreisen“,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bild am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Februar 2014, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; an dem Matthias Prinz unmittelbar beteiligt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Madonna vom 15. Februar 2014, S.&amp;amp;nbsp;16–17; &amp;#039;&amp;#039;[[Freizeitrevue]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 9 vom 19. Februar 2014, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei ging es um eine gerichtliche Auseinandersetzung vor dem [[Landesgericht Innsbruck]] zwischen seiner Rechtsanwaltssozietät und Michael Neumayer, dem Sohn und Erben von [[Peter Alexander]].&amp;lt;ref&amp;gt;Aktenzeichen des gerichtlichen Verfahrens: 67 cg1/12z.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kanzlei Prinz hatte Neumayer rund ein Jahr nach dem Tod seines ehemaligen Mandanten Peter Alexander auf Zahlung von rund 800.000 Euro für angeblich noch ausstehende Honorare und Gebühren verklagt. Bereits im Jahre 2009 hatte sich Alexander in einem Brief an Prinz über dessen „merkwürdiges Geschäftsgebaren“ beklagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=70131164 |Titel=Geradezu verschachert |Jahr=2010 |Nr=16 |Seiten=168–171}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthias Prinz hat Artikel zum Thema [[Medienrecht]], Privatsphären- und [[Persönlichkeitsrechte|Persönlichkeitsschutz]], [[Litigation-PR]] und Medienstrategien veröffentlicht. Er ist Co-Autor des Werkes Prinz/Peters: &amp;#039;&amp;#039;Medienrecht&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1996 hielt Prinz an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]  Vorlesungen zum Thema Medien- und Persönlichkeitsrecht.&amp;lt;!-- Seit … hielt: Lehrt er dort immer noch? Falls nein, wann hatte er damit aufgehört? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* mit Butz Peters: &amp;#039;&amp;#039;Medienrecht – Die zivilrechtlichen Ansprüche.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-44853-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bis in die letzte Instanz: Eine Lebens- und Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Osburg Verlag, Hamburg 2025, ISBN 978-3-95510-379-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Prinz und die Prinzessin – Wandlungen des Deliktsrechts durch Zwangskommerzialisierung der Persönlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Juristische Wochenschrift|NJW]].&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 2848 ff. (zum Caroline-Urteil)&lt;br /&gt;
* Helmut Ziegler: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/wie-medienanwalt-matthias-prinz-gegen-paparazzi-fotos-in-der-deutschen-klatschpresse-vorgeht-caroline-auf-dem-fahrrad,10810590,10133954.html &amp;#039;&amp;#039;Caroline auf dem Fahrrad&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Dezember 2003; Interview&lt;br /&gt;
* [https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wir-brauchen-keine-neuen-gesetze &amp;#039;&amp;#039;Wir brauchen keine neuen Gesetze&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[der Freitag|Freitag]].&amp;#039;&amp;#039; Interview&lt;br /&gt;
* Rainer Frenkel: [https://www.zeit.de/2001/26/Der_Schrecken_der_Paparazzi &amp;#039;&amp;#039;Der Schrecken der Paparazzi&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 26/2001; Porträt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120847604}}&lt;br /&gt;
* [http://www.prinzlaw.de/ Homepage der Kanzlei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120847604|LCCN=n85287652|VIAF=257165586}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prinz, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prinz, Matthias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Persönlichkeits- und Medienrechtsanwalt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1956&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin67</name></author>
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