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	<title>Matthias Knox - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:04:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Knox&amp;diff=1513617&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saraviensis: /* Einzelnachweise */ |Wiener Dombaumeister</title>
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		<updated>2024-02-14T09:56:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; |Wiener Dombaumeister&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Steinmetzzeichen Knox Matthias.JPG|mini|hochkant|Steinmetzzeichen Matthias Knox]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Knox&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1645]] in [[Zogelsdorf (Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring)|Kühnring]] bei [[Eggenburg]], [[Niederösterreich]]; † [[Juni]] [[1688]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Steinmetz]]meister und Bildhauer des [[Barock]], ab 1683 [[Dombaumeister]] zu [[Stephansdom|St. Stephan]] und 1674/1686 Obervorsteher der Wiener [[Bauhütte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eggenburger Bruderschaft|Eggenburger Viertellade]] des Steinmetz- und Maurerhandwerkes war der &amp;#039;&amp;#039;uralten&amp;#039;&amp;#039; [[Wien]]er [[Zunft|Hauptlade]] inkorporiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Matthias Knox war [[Immobiliarmiete|Mieter]], zuerst im [[Stubentor|Stubenviertel]], später im [[Kärntnertor|Kärntnerviertel]]. Aus seinen Steuerzahlungen kann man schließen, dass er in späteren Jahren, als Dombaumeister zu St. Stephan, ein durchschnittlich verdienender Meister war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wiener [[Bürgerrecht]] erhielt Matthias Knox am 25. September 1684.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinmetzmeister der Wiener Bauhütte ===&lt;br /&gt;
Matthias Knox hatte am 18. Oktober 1666 beim Wiener Steinmetzhandwerk um sein Meisterstück angehalten, er erhielt seine Aufgaben und am 11. März 1667 wurde es vorgewiesen. Einige Mängel veranlassten das [[Handwerk]] (wie bei allen Prüflingen auch), ihm eine Gebühr von acht [[Reichstaler]]n aufzulegen. Am 9. März 1671 legte er diesen Geldbetrag sowie die Ablöse für das Meistermahl ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. November 1674 wurde Matthias Knox erstmals als „Oberzechmeister“ genannt. Am 30. Dezember 1686 wählten ihn die Meister der Wiener Bauhütte erneut zum Oberzechmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehrmeister ===&lt;br /&gt;
Für Bruder Simon Knox, auch in Kühnring geboren, übernahm er am 10. Oktober 1671 die Verantwortung als Hauptbürge. Bruder Philipp Knox nahm er selbst am 20. März 1678 zum Lehrjungen auf, dessen Freisprechung erfolgte am 20. März 1683.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Der älteste Sohn Johann Carl Knox, der vorher ein [[Bildhauer]] war, &amp;#039;&amp;#039;ist den 26. Dezember 1686 zu einem stainmezen gemacht worden und hat geben müssen beym handtwerckh 25&amp;amp;nbsp;[[Gulden|fl.]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Sohn Anton Knox&amp;lt;ref&amp;gt;Matriken St. Stephan Taufbuch 9. Juli 1670, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; nahm er am 11. April 1683 in die Lehre und sprach ihn vor offener Lade am 24. April 1688 zum Gesellen frei. Anton Knox heiratete im Oktober 1699 Barbara Poppin, Schneidermeisterstochter.&amp;lt;ref&amp;gt;Matriken St. Stephan Trauungen 1699, S. 447. &amp;#039;&amp;#039;geheiratet in Penzing&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb am 6. Juli 1717&amp;lt;ref&amp;gt;Matriken St. Stephan Barleihbuch 1717 &amp;#039;&amp;#039;Fürstenconduct&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; als Steinmetzgeselle im Zwieblickhaus in der Schulterstrasse mit 47 Jahren, bei St. Stephan.&amp;lt;ref&amp;gt;1738 wurde an diesem Ort das Churhaus am Stephansplatz erbaut.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. März 1687 sprach er den Lehrjungen Mathias Grob aus [[Sommerein]] am [[Leithagebirge|Leithaberg]] zum Gesellen frei. Das Sommereiner Steinmetzhandwerk war der [[Zunft|Viertellade]] im [[Kaisersteinbruch|kaiserlichen Steinbruch]] angeschlossen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Deutschordenshaus mit Kirche.jpg|mini|Deutschordenshaus mit Kirche]]&lt;br /&gt;
In seinem letzten Lebensjahr nahm er den Lehrling Caspar Koch von [[Reichenhall]] in [[Bayern]] als Lehrling auf. Dies war am 28. März 1688, am 7. November 1688 bestimmte das Handwerk Meister [[Veith Steinböck]] zum neuen Lehrmeister. Ebenso Lehrling [[Thomas Haresleben]], der am 24. April 1688 aufgenommen und am 25. Juni 1690 dem Meister [[Johann Georg Prunner (Steinmetz)|Johann Georg Prunner]] zugesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steinmetzauftrag vom Deutschen Ritterorden ==&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember 1667 wurde ein [[Kontrakt]] zwischen ihm und seinem Mitmeister [[Urban Illmayr]] einerseits und dem [[Deutscher Ritterorden|Deutschen Ritterorden]] andererseits hinsichtlich der Aufrichtung des neuen [[Deutschordenshaus (Wien)|Ordenshauses]], in unmittelbarer Nähe des Stephansdomes gelegen, abgeschlossen.&lt;br /&gt;
Laut Bericht vom 12. Dezember 1666 des [[Komtur (Amt)|Landkomturs]] Georg Gottfried [[Lamberg (Adelsgeschlecht)|Freiherr von Lamberg]] an den [[Hochmeister]] [[Johann Caspar von Ampringen]] wurden die Arbeiten am Neubau des sehr baufälligen Hauses des Deutschen Ritterordens in Wien unter der Bauleitung von [[Carlo Canevale]] begonnen.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial#Kaiserstein für Deutschordenskirche und -haus, Stephansplatz 4, Singerstraße 7|titel1=„Kaiserstein für Deutschordenskirche und -haus, Stephansplatz 4, Singerstraße 7“ im Artikel Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dombaumeister zu St. Stephan ==&lt;br /&gt;
Sein Amtsvorgänger war Meister [[Adam Haresleben]]. Die Eintragung im Innungsbuch dokumentiert .. &amp;#039;&amp;#039;am 1. November 1683 ist Mathias Knox Baumeister bei St. Stephan&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Testament == &lt;br /&gt;
Matthias Knox fasste sein [[Testament]] am 12. April 1688 ab, die Veröffentlichung erfolgte am 15. Juni 1688. Die Steinmetzmeister Veith Steinböck und Johann Georg Prunner waren seine Testamentszeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Testament hinterließ der Meister seinen sechs Kindern zusammen 3.000&amp;amp;nbsp;[[Gulden|fl]]. Er lebte mit seiner Familie als Mieter, aber 1689 tauchte die Witwe eines verstorbenen Steinmetzmeisters Elisabetha Knoxin im [[Grundbuch]] als Eigentümerin eines wertvollen Hauses im Stubenviertel auf. Sie hatte drei Wochen nach seinem Tode, am 7. Juli 1688, mit dem Geld, das er seinen Kindern hinterließ, ein Haus gekauft. Ihre Abgaben lassen auf einen wohlhabenden Haushalt schließen. In den Totenprotokollen findet sich die Eintragung &amp;#039;&amp;#039;... den 14. Mai 1696 die Elisabetha Knoxin, bürgerliche stainmezin wittib in ihrem hauß bey St. Ruprecht an hizigen gallfieber und folgender [[Liste historischer Krankheitsbezeichnungen|frais]] verschieden, alt 49 jahr&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* [[Wiener Stadt- und Landesarchiv]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinmetzakten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Stift Heiligenkreuz]] Archiv: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbücher, Register&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alois Kieslinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinhandwerk in Eggenburg und Zogelsdorf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat, Monatsblatt des Vereines für Landeskunde und Heimatschutz von Niederösterreich und Wien&amp;#039;&amp;#039; 8, 1935, Heft 5, {{ISSN|1017-2696}}, S. 141–161 und Heft 6–7, S. 177–193.&lt;br /&gt;
* Otto E. Plettenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Steinmetze von Wien im 17. Jahrhundert. Eine wirtschafts- und kulturhistorische, als auch soziologische Untersuchung. Preisliste 1688, Satzordnung der Steinmetzarbeiten&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Wien 1960.&lt;br /&gt;
* Burghard Gaspar: &amp;#039;&amp;#039;Der „Weiße Stein von Eggenburg“. Der Zogelsdorfer Kalksandstein und seine Meister&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Waldviertel&amp;#039;&amp;#039;. 44, 1995, Heft 4, {{ISSN|0259-8957}}, S. 331–367.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Adam Haresleben]]|NACHFOLGER=[[Veith Steinböck]]|AMT=[[Liste der Wiener Dombaumeister|Wiener Dombaumeister]]|ZEIT=1683–1688}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knox, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiener Steinmetzbruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dombaumeister im Stephansdom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eggenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Burgschleinitz-Kühnring)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1645]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1688]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knox, Matthias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Steinmetzmeister und Bildhauer des Barock, Dombaumeister zu St. Stephan in Wien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1645&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kühnring]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Juni 1688&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saraviensis</name></author>
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