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	<title>Matthias Hoogen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Redonebird: /* Öffentliche Ämter */ erg.</title>
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		<updated>2025-03-15T17:29:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Öffentliche Ämter: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Hoogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1904]] in [[Straelen]], [[Kreis Geldern]]; † [[13. Juli]] [[1985]] in [[Ehrenkirchen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]], [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war [[Bürgermeister]] von [[Kempen]] und [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Von 1953 bis 1964 war er Vorsitzender des [[Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages|Rechtsausschusses]] und von 1964 bis 1970 [[Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Hoogen, der [[römisch-katholisch]]en Glaubens war, studierte nach dem Abitur am [[Gymnasium Thomaeum Kempen]] [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] und der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]]. In Freiburg wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Arminia Freiburg im Breisgau|K.D.St.V. Arminia]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]]. Er legte 1928 das erste und 1932 das zweite [[Staatsexamen]] ab. Ab 1932 arbeitete er als [[Rechtsanwalt]] im Bezirk des [[Landgericht Krefeld|Landgerichts Krefeld]], ab 1935 auch in dem des [[Landgericht Bonn|Landgerichts Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wurde er zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eingezogen und zum [[Reserveoffizier]] ausgebildet. Danach diente er bei der [[Nachschubtruppe von Wehrmacht und Waffen-SS|Nachschubtruppe]]. Er wurde an der Ostfront eingesetzt und besuchte 1942 die [[Luftkriegsschule]] [[Flugplatz Fürstenfeldbruck|Fürstenfeldbruck]]. Im selben Jahr erfolgte die Beförderung zum [[Leutnant]] der Reserve. 1944 wurde er [[Kriegsgerichtsrat]] des Beurlaubungsstandes beim Kommandierenden General und Befehlshaber im Feld-Luftgaukommando XXVI und 1945 [[Militärgerichtsbarkeit (Nationalsozialismus)|Oberstabsrichter]] der Reserve der Luftwaffe in [[Freiburg im Breisgau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783000207037 |Titel=Hoogen, Matthias |Fundstelle=H |Seiten=527 |KBytes=507}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mehrfach verheiratet, u. a. mit der Tochter von [[Philipp Dorneich]] (geschäftsführender Gesellschafter des [[Verlag Herder|Herder-Verlags]]), und Vater von insgesamt vier Kindern, wobei seine erste Frau bei der Geburt des dritten Kindes starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1933 trat er in die [[NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 1.946.050).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/16811518&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt:  {{Webarchiv|text=Angehörige des Bundestags / I. - X. Legislaturperiode ehemaliger NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften |url=http://www.niqel.de/bredel/news/mdb.pdf |wayback=20160103123739}} (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1945 beteiligte Hoogen sich an der Wiedergründung des Zentrums. Kurz vor der [[Bundestagswahl 1949]] trat er zur CDU über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter ===&lt;br /&gt;
Hoogen war 1948/49 Mitglied des [[Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes|Wirtschaftsrates der Bizone]]. Er gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] seit dessen erster [[Bundestagswahl 1949|Wahl 1949]] bis 1964 an und vertrat als stets direkt gewählter Abgeordneter den [[Bundestagswahlkreis Viersen|Wahlkreis Kempen-Krefeld]] im Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 bis 1953 war der Jurist stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Patentrecht und gewerblichen Rechtsschutz, 1951/52 war er darüber hinaus Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Parlamentarischen [[Untersuchungsausschuss]]es zur Überprüfung von Mißständen in der Bundestagsverwaltung (Platow-Ausschuss)&amp;#039;&amp;#039;. 1953 bis 1964 stand er dem Bundestagsausschuss für Rechtswesen und Verfassungsrecht (ab 1957: Rechtsausschuss) vor, daneben leitete er 1955 bis 1957 den &amp;#039;&amp;#039;Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Bereinigung des Reichs- und Bundesrechts&amp;#039;&amp;#039;, der nach heutigem Verständnis als [[Enquête-Kommission]] zu bezeichnen wäre, und 1962 den &amp;#039;&amp;#039;Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Prüfung von öffentlich aufgestellten Behauptungen über die Tätigkeit des Bundesministers [[Franz Josef Strauß]] bei der Vorbereitung eines Bauprojekts für die Errichtung von Wohnungen für die US-Streitkräfte (FIBAG-Ausschuss)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorsitzender des Rechtsausschusses vertrat er außerdem mehrfach den Bundestag in Verfahren vor dem [[Bundesverfassungsgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1956 war Hoogen Bürgermeister von [[Kempen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Dezember 1964 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder, um bis März 1970 [[Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages]] zu werden. Er wurde in dieses Amt mit 270 zu 174 Stimmen bei 11 Enthaltungen gewählt. Hoogen setzte sich mit einer Inhaltsbestimmung der [[Innere Führung|Inneren Führung]] der [[Bundeswehr]] auseinander, als deren Kern er die Integration der Armee in die [[Demokratie]] und die gesellschaftliche Ordnung betrachtete. Durch die ständige Anpassung der inneren Struktur an die Erfordernisse der modernen Industriegesellschaft sollte die Effektivität der Streitkräfte erhöhen werden. In seinen Berichten warnte er mehrfach vor einem drohenden Mangel an qualifizierten Ausbildern. Sein Nachfolger als Wehrbeauftragter wurde der [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-Politiker [[Fritz-Rudolf Schultz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
1921, siebzehnjährig, war er zufällig Ohrenzeuge bei der Ermordung des Zentrumspolitikers [[Matthias Erzberger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1959: Großes [[Bundesverdienstkreuz]] mit Stern und Schulterband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Henkels]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Bonner Köpfe&amp;#039;&amp;#039;, durchgesehene und ergänzte Ausgabe, Fischer-Bücherei, Frankfurt am Main 1965, S. 126ff.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf J. Schlaffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wehrbeauftragte 1951 bis 1985. Aus Sorge um den Soldaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-58025-9, S. 348.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 361.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000006672|Matthias Hoogen||in &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 37/1985 vom 2. September 1985 Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 44/2006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124377025}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/bundestag/wehrbeauftragter/amtstraeger/hoogen/250880 Matthias Hoogen] beim [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]]&lt;br /&gt;
* [http://www.kas.de/wf/de/37.8172/ Matthias Hoogen] bei der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124377025|VIAF=55079263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoogen, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrbeauftragter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Rechtsausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Kempen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoogen, Matthias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Zentrum, CDU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straelen]], [[Kreis Geldern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ehrenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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