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	<title>Matthias Gottschaldt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:47:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grugerio: /* Leben */ wikilink</title>
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		<updated>2022-08-09T16:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Gottschaldt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Dezember]] [[1939]] in [[Berlin]]; † [[21. August]] [[1998]] in [[Hagen]]) war ein deutscher [[Neurologe]] und Gründer der [[Oberbergkliniken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Matthias Gottschaldt wurde 1939 in Berlin geboren und wuchs dort auf. Sein Vater [[Kurt Gottschaldt]] war Psychologe und Professor, zunächst in Berlin und später in [[Göttingen]]. Gottschaldt nahm ein Medizinstudium an der Berliner [[Humboldt-Universität]] auf, bevor er 1962 mit seiner Familie wegen des Berufsverbots seines Vaters in die [[Bundesrepublik Deutschland]] flüchtete. Nach Studium und Promotion 1963 erfolgte 1975 die [[Habilitation]] in [[Erlangen]]. Er wurde 1973 [[Chefarzt]] der aufzubauenden neurologischen Abteilung des [[Klinikum Herford|Kreiskrankenhauses Herford]]. 1975 erfolgte seine Ernennung zum [[Professor|außerplanmäßigen Professor]] an der [[Universität Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottschaldt litt unter einem [[Burn-out-Syndrom]] mit schweren [[Depressionen]]. Eine daraus resultierende [[Alkoholabhängigkeit]] führte ihn bis zur zeitweiligen Berufsunfähigkeit. Er unterzog sich mehreren stationären [[Therapie]]versuchen. Noch während seines letzten Klinikaufenthaltes entwickelte er ein eigenes, schulenübergreifendes Konzept (Oberbergmodell), das seine Erfahrungen aus den verschiedenen therapeutischen Versuchen bündelte und das zugleich das erste Kurzzeitmodell seiner Zeit war.&amp;lt;ref&amp;gt;„Alkohol und Medikamente: Von der Suchtmedizin zur integralen Heilkunst.“ Gottschaldt, M.; Gottschaldt, E. (2009), S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Verständnis als Betroffener half ihm, 1984 in [[Bad Salzuflen]] den Neuaufbau einer Klinik zu übernehmen und das Oberbergmodell umzusetzen. Wegen des nahen [[Obernberg (Bad Salzuflen)|Obernberges]] („Kurgebiet Obernberg“) hieß die [[Privatklinik]] in Bad Salzuflen noch &amp;#039;&amp;#039;Obernbergklinik&amp;#039;&amp;#039;. 1988 wurde die erste private Oberbergklinik in [[Hornberg]] (Schwarzwald) eröffnet, 1991 die zweite in [[Laßbruch|Extertal-Laßbruch]] (Weserbergland) und 1997 die dritte Klinik in [[Wendisch Rietz]] nahe Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. August 1998 verunglückte Gottschaldt tödlich bei einem [[Flugzeugabsturz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod übernahm seine Frau &amp;#039;&amp;#039;Edda Gottschaldt&amp;#039;&amp;#039; die Leitung der Oberbergkliniken und gründete die [[Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ärztegesundheit ==&lt;br /&gt;
Gottschaldt ging offensiv mit seiner eigenen Erkrankung um. Als Betroffener und als Arzt war er bestrebt, „das Thema Ärztegesundheit in die Gesellschaft zu tragen und die Akzeptanz von [[Suchterkrankung]]en bei Ärzten in der Gesellschaft zu erhöhen“.&amp;lt;ref&amp;gt;„Ärztegesundheit: Eine zentrale Aufgabe der Deutschen Suchtstiftung Matthias Gottschaldt“, Psychoneuro 2007; 33 (1+2), S. 3 {{Webarchiv|url=http://www.oberbergkliniken.de/tl_files/content/Veroeffentlichungen/Psychoneuro_Aerztegesundheit.pdf |wayback=20160508101901 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-30 14:23:08 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entwickelte in Zusammenarbeit mit der [[Ärztekammer (Deutschland)|Ärztekammer]] Hamburg ein Behandlungsangebot für abhängige Ärzte (Curriculum für Ärzte), das auf eine berufliche Wiedereingliederung abzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Alkohol und Medikamente: Von der Suchtmedizin zur integralen Heilkunst. Matthias Gottschaldt, Edda Gottschaldt; Potsdam: 2009.&lt;br /&gt;
* Alkohol und Medikamente. Wege aus der Abhängigkeit. Was uns im Leben prägt – Sucht als emotionales Problem. Matthias Gottschaldt; Stuttgart: TRIAS, 1997.&lt;br /&gt;
* Polygraphische Untersuchungen des Nachtschlafes epileptischer Kinder. Matthias Gottschaldt; Erlangen: Palm und Enke, 1975.&lt;br /&gt;
* Über chronische Leptomeningitiden bei gedeckten Schädel-Hirn-Traumen. Matthias Gottschaldt. Erlangen-Nürnberg: 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106034170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106034170|VIAF=22618308}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gottschaldt, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gottschaldt, Matthias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neurologe, Professor und Klinikgründer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Dezember 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. August 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT= [[Hagen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grugerio</name></author>
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