<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Matthias_Georg_Monn</id>
	<title>Matthias Georg Monn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Matthias_Georg_Monn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Georg_Monn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T15:01:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Georg_Monn&amp;diff=251479&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: /* Diskografie (Auswahl) */ Anpassung nach Verschiebung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Georg_Monn&amp;diff=251479&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-05T05:42:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Diskografie (Auswahl): &lt;/span&gt; Anpassung nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Georg Monn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Taufname: &amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Mann&amp;#039;&amp;#039;) (* [[9. April]] [[1717]] in [[Wien]]; † [[3. Oktober]] [[1750]] ebenda) war ein [[Liste österreichischer Komponisten klassischer Musik|österreichischer Komponist]], [[Organist]] und [[Musikpädagogik|Musikpädagoge]] der Wiener [[Vorklassik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Über den Komponisten, der bereits im Alter von 33 Jahren am „Lungendefekt“ verstarb, weiß man sehr wenig. Dokumentiert sind lediglich Stellungen als Organist, zunächst in [[Klosterneuburg]] bei Wien. Des Weiteren wirkte er in der gleichen Funktion an der [[Wiener Karlskirche|Karlskirche]]. Er soll sein Leben lang gekränkelt haben und immer schwarz gekleidet gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Werke jedoch zeigen ihn als erfindungsreichen Meister, vor allem im Bereich der Instrumentalmusik. Seine Werke entstanden hauptsächlich im letzten Lebensjahrzehnt. Sie sind ein österreichisches Gegenstück zu den Experimenten der [[Mannheimer Schule]], die sich zur gleichen Zeit am Rhein zu entwickeln begann. Monn stand in seinen Konzerten, Sonaten und Sinfonien deutlich unter dem Einfluss der neuesten Entwicklungen aus Italien. Er pflegte eine Tonsprache, an die [[Joseph Haydn]] und [[Wolfgang Amadeus Mozart]] unmittelbar anknüpfen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Spätbarock zur Klassik ==&lt;br /&gt;
Monn repräsentiert gemeinsam mit [[Georg Christoph Wagenseil]] und weiteren Zeitgenossen wie [[Leopold Mozart]] oder [[Josef Starzer]] jene österreichischen Komponisten, die&lt;br /&gt;
* einerseits noch den [[Kontrapunkt]] nach Prinzipien, die von [[Johann Sebastian Bach|J. S. Bach]] und [[Johann Joseph Fux]] vertreten worden waren, anwandten,&lt;br /&gt;
* andererseits dem Übergang vom streng und schwulstig gewordenen [[Barockmusik#Spätbarock|Spätbarock]] zum freieren, anmutigen „[[Galante Musik|Style galant]]“ zum Durchbruch verhalfen.&lt;br /&gt;
* Die zwei erstgenannten befassten sich auch mit der Erneuerung der [[Sonatensatzform]], indem sie deren zweites Thema und die sogenannte [[Durchführung (Musik)|Durchführung]] ausbauten. Später führten [[Michael Haydn|Michael]] und insbesondere [[Joseph Haydn]] diese Merkmale zur Meisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthias Monns kompositorisches Schaffen umfasst hauptsächlich 16 [[Sinfonie]]n, eine Reihe von Quartetten, Sonaten, Messen sowie Kompositionen für Violine und Klavier. Er zählt zu den auch heute noch bekanntesten Repräsentanten der Wiener Vorklassik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Autorschaft der meisten ihm zugeschriebenen Werke ist allerdings insofern fraglich, als diese fast alle nur in Abschriften aus den 1780er Jahren erhalten sind und daher ebenso von seinem Bruder [[Johann Christoph Mann]] (1726–1782) stammen könnten. Bis heute ist nicht einmal geklärt, ob es sich bei dem 1717 geborenen „Johann Georg Mann“ tatsächlich um jenen Organisten Matthias Georg Monn handelt, der 1750 starb. Das Bild Monns als Pionier der vorklassischen Sinfonie ist daher zum größten Teil ein Konstrukt der Wiener Musikwissenschaft des frühen 20. Jahrhunderts und bedarf seit langem einer gründlichen Neubewertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Rezeption ==&lt;br /&gt;
„Auch die Substanz des noch deutlich barocken Geist atmende Cellokonzert in g-Moll des Wiener Organisten Georg Matthias Monn (1717 bis 1750) hält den bedächtig prüfenden Blick der Musiker aus.“ (Anm.: Freiburger Barockorchester). „Liebevoll wie ein alter Uhrmachermeister tupfen die Streicher selbst im Mittelsatz – einem Siciliano von herber schlichter Schönheit – die solistische Partie mit dem einfachen Werkzeug gliedernder Akkordeinwürfe ab.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carsten Niemann |url=https://www.rondomagazin.de/kritiken.php?kritiken_id=1407 |titel=Joseph Haydn, Matthias Georg Monn – Cellokonzerte – Jean-Guihen Queyras, Freiburger Barockorchester, Petra Müllejans, harmonia mundi HMC 901816 |titelerg=Rezension |hrsg=RONDO Das Klassik- &amp;amp; Jazz-Magazin |datum=2007-09-01 |sprache=de |abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„… Daß sich in der hier vorgestellten Symphonie in G (1749) Monns schon sehr früh in der Geschichte der Symphonie eine Art zweites Thema ([[Seitenthema]]) präsentiert, was ja in weiterer Folge wichtig für die endgültige Ausbildung der sogenannten Sonatenhauptsatzform ist, ist weniger bekannt. Schon früh (1740) hat Monn an dritter Stelle des dreisätzigen Sinfonietypus ein [[Menuett]] verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;E. Stadler: {{Austriaforum|Wissenssammlungen/Musik-Lexikon/Matthias_Georg_Monn_Symphonie_in_G|Sinfonie in G, mit Hörprobe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;6 Symphonien&amp;#039;&amp;#039;: Symphonien in G, B, Es, D &amp;amp; A; Sinfonia a quattro in B. L’arpa festante, [[Michi Gaigg]]. CPO, 1994.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jpc.de/jpcng/cpo/detail/-/art/Matthias-Georg-Monn-1717-1750-6-Symphonien/hnum/7073528 |titel=Matthias Georg Monn: 6 Symphonien (CD) – jpc.de |sprache=de |abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzerte für verschiedene Instrumente&amp;#039;&amp;#039;: Cellokonzert g-Moll; Cembalokonzerte D-dur und g-Moll; Violinkonzert B-Dur. Rainer Zipperling (Cello), Sabine Bauer (Cembalo), [[Mary Utiger]] (Violine); La Stagione Frankfurt, [[Michael Schneider (Blockflötist)|Michael Schneider]]. CPO, 1995.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jpc.de/jpcng/cpo/detail/-/art/Matthias-Georg-Monn-1717-1750-Konzerte-f%C3%BCr-verschiedene-Instrumente/hnum/7557613 |titel=Matthias Georg Monn: Konzerte für verschiedene Instrumente (CD) – jpc.de |sprache=de |abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinfonie &amp;amp; Concerti&amp;#039;&amp;#039;: Sinfonia F-Dur, Cellokonzert g-Moll, Partita a 3 Nr. 2 g-Moll, Sonata a 4 g-Moll, Cembalokonzert h-Moll, Sinfonia (1749) G-Dur. Capella Agostino Steffani, [[Lajos Rovátkay]]. EMI Electrola, 2000.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cello Concerto in g-Moll&amp;#039;&amp;#039;, ediert von [[Arnold Schönberg]], und Joseph Haydn: &amp;#039;&amp;#039;Cello Concerto in D-Dur Hob.VIIb:2&amp;#039;&amp;#039;. [[Jacqueline du Pré]], [[London Symphony Orchestra]], Valda Aveling, [[John Barbirolli]]. Warner Classics, 1969. Remastered Warner Classics, 2020 (2021).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cellokonzert g-Moll&amp;#039;&amp;#039;. Mit Joseph Haydn: &amp;#039;&amp;#039;Cellokonzert C-Dur Hob.VIIb:1&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cellokonzert D-Dur, Hob.VIIb:2&amp;#039;&amp;#039;. [[Jean-Guihen Queyras]], [[Freiburger Barockorchester]], [[Petra Müllejans]]. Harmonia Mundi, 2003. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cellokonzert g-Moll&amp;#039;&amp;#039; und Joseph Haydn: &amp;#039;&amp;#039;Cellokonzert C-Dur Hob.VIIb:1&amp;#039;&amp;#039; und Francois Couperin: &amp;#039;&amp;#039;Pieces en Concert&amp;#039;&amp;#039;. „Chrysalis“, Corinne Morris, [[Scottish Chamber Orchestra]], Stephanie Gonley. Linn Records, 2016.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Motetti ad alto solo&amp;#039;&amp;#039;: Maria starke Sonnen. Lasst uns all’ Mariam loben. Mit Motetten anderer Komponisten. [[James Bowman (Sänger)|James Bowman]], Ricercar Consort. Ricercar, 2012. Reissue, 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Mann, Mathias Georg|16|378|379|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|38|39|Monn, Mathias Georg|[[Uwe Harten]]|120729180}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* {{BLKÖ|Mon, Mathias Georg|19|31}} nur Verweis --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Alfred Baumgartner (Musikwissenschaftler)|Alfred Baumgartner]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Propyläen Welt der Musik. Die Komponisten. Ein Lexikon in fünf Bänden&lt;br /&gt;
   |Band=4&lt;br /&gt;
   |Verlag=Propyläen Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-549-07830-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=67/68}}&lt;br /&gt;
* {{MGG2 |Verfasser=Markus Grassl |Lemma=Monn, Mathias Georg |Band=P12|SpalteVon= |SpalteBis= |ID=mgg09122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120729180|NAME=Georg Matthias Monn|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Monn_Mann,_Matthias_Georg|Monn Mann, Matthias Georg}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Monn,_Georg_Matthias|cname=Georg Matthias Monn}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Monn/wv_gattung.html Matthias Georg Monn – Werke sortiert nach Musikgattung] bei klassika.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120729180|LCCN=n82074062|VIAF=59270394}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Monn, Matthias Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Klassik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Organist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1717]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1750]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Monn, Matthias Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mann, Johann Georg (wirklicher Name); Monn, Mathias Georg; Mon, Matthias Georg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Komponist, Organist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1717&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 1750&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
	</entry>
</feed>