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	<title>Matthias Faller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T14:45:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Faller&amp;diff=861079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antarktis 09011999: /* Leben und Beruf */ Ergänzungen zu Herr Fallers Leben.</title>
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		<updated>2022-07-20T19:13:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Beruf: &lt;/span&gt; Ergänzungen zu Herr Fallers Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Klosterkirche St Märgen Rosenkranzaltar Hl Blasius.jpg|hochkant|mini|Matthias Faller: Figur des [[Blasius von Sebaste|Hl. Blasius]] vom Rosenkranzaltar der [[Kloster St. Märgen|Klosterkirche St. Märgen]] (1742/1743)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Matthias Fallers Grab.jpg|hochkant|mini|Grab von Matthias Faller an der Klosterkirche St. Märgen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Faller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1707]] auf dem Oberfallengrundhof in [[Neukirch (Furtwangen im Schwarzwald)|Neukirch]]/[[Schwarzwald]]; † [[3. Februar]] [[1791]] in [[St. Märgen]]) war ein deutscher Kloster[[bildhauer]] und [[Bildschnitzer|Holzschnitzer]]. Er gilt als bedeutender Vertreter seines [[Kunsthandwerk]]es in Süddeutschland am Übergang zwischen [[Barock]] und [[Rokoko]]. Volkstümlich wird er als „Der [[Herrgottschnitzer]] des Schwarzwalds“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Matthias war das dritte von neun Kindern des Oberfallengrundhof-Landwirts Georg Faller (1675–1748) und seiner zweiten Ehefrau Barbara Furtwängerlin (1679–1734). Über sein Leben gibt es kaum Zeugnisse, keinen Nachlass, keine Briefe, Beschreibungen seiner Person oder Ähnliches. Lediglich Tagebuchnotizen der Äbte von St. Märgen und Klosterakten geben Auskunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lehre bei [[Adam Winterhalder]] in [[Vöhrenbach]] zwischen 1721 und 1725 führten ihn seine Wanderjahre zusammen mit Winterhalders Sohn Johann Michael nach [[Colmar]], [[Augsburg]], [[München]], [[Regensburg]], [[Wien]], Prag, [[Znaim]] und [[Olmütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Wanderschaft kehrte er etwa 1732 in seine Heimat zurück und schuf 1732 bis 1735 als erste bekannte Arbeiten die Altäre in der neu erbauten St.-Andreas-Kirche in seinem Heimatort [[Neukirch im Schwarzwald|Neukirch]], darunter den [[Antonius der Große|Antonius]]-Altar, den sein Vater im Gedenken an die kurz zuvor verstorbene Mutter gestiftet hatte. Dann arbeitete er hauptsächlich für die Klöster [[Kloster St. Märgen|St. Märgen]] und [[Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald|St. Peter]]. In das [[Augustiner-Chorherren]]kloster St. Märgen trat er 1735 als [[Laienbruder|Bruder]] „Floridus“ ein, um dort die neu erbaute Kirche auszustatten. Doch schon zwei Jahre später verließ er das Kloster wieder, da der nachfolgende Abt ihn aus finanziellen Gründen nicht mehr als Bildhauer beschäftigen konnte. Von da an hatte er seine Werkstatt auf dem elterlichen Hof, kehrte aber 1741 noch einmal für zwei Jahre als Kammerdiener des Abtes in das Kloster zurück. 1744/45 arbeitete er am [[Hochaltar]] von St. Märgen. Insgesamt hat er das Schnitzwerk aller sechs St. Märgener Altäre geschaffen, ferner die [[Kanzel]], noch 1776/77 den [[Prospekt (Orgel)|Orgelprospekt]] für die [[Andreas Silbermann|Silbermann]]-Orgel und 1779, 72-jährig, den Schrein für die Gebeine des [[Katakombenheiliger|Katakombenheiligen]] Constantius. Das Ensemble in St. Märgen ist eines seiner Hauptwerke. Beim Brand der Klosterkirche 1907 wurden viele seiner Schnitzereien gerettet. Weitere Werke von Faller fanden sich in der [[Ohmenkapelle]] bei St. Märgen, bis diese wegen Diebstahlgefahr entfernt werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 40 Jahren heiratete Faller 1747 Maria Fehrenbach, die noch im selben Jahr den Sohn Johann Nepomuk zur Welt brachte. Von 1751 bis 1771 lebte die Familie in St. Peter, wo er zuerst die Bibliothek im [[Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald]] nach Entwürfen von [[Johann Christian Wentzinger]] ausstattete. Aber auch in der Kirche und in den Hauskapellen ist fast die gesamte Rokoko-Kunst sein Werk. 1755 wurde die Tochter Maria geboren. Beide Kinder arbeiteten später in seiner Werkstatt, der Sohn als Holzbildhauer, Maria als [[Fassmaler]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermittelt durch St. Märgen und St. Peter erhielt Faller Aufträge für die von diesen Klöstern betreuten Priorate wie [[St. Ulrich im Schwarzwald]] und Pfarreien wie [[Wyhl am Kaiserstuhl]] sowie für befreundete Klöster, etwa der [[Kartause Ittingen]] im [[Kanton Thurgau]] und der Kartause in [[Molsheim]] (nicht erhalten) im [[Elsass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen letzten Lebensjahren schnitzte der Bildhauer, dessen Werk sonst fast ausschließlich religiösen Themen gewidmet ist, [[Lackschild-Uhr|Uhrenschilder]] (die Vorderseiten von Schwarzwalduhren) für aufwändige Flöten- und Hackbrettuhren, die in dieser Gegend des Schwarzwalds hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
Er verstarb 20 Tage vor seinem 84. Geburtstag in St. Märgen.&lt;br /&gt;
Matthias Faller wurde auf eigenen Wunsch nach seinem Tod außen an der Marienkapelle des Klosters St. Märgen beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Stephanie Zumbrink (Konzeption)&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gemeinde St. Märgen&lt;br /&gt;
   |Titel=Matthias Faller - Der Barockbildhauer aus dem Schwarzwald&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Zur Ausstellung &amp;quot;Matthias Faller - der Barockbildhauer aus dem Schwarzwald&amp;quot; 17. Mai – 2. September 2007 im Kloster-Museum St. Märgen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kunstverlag Josef Fink&lt;br /&gt;
   |Ort=Lindenberg im Allgäu&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89870-382-6&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Standardwerk mit biographischen Aufsätzen, kunstgeschichtlicher Einordnung und ausführlichem kommentiertem Werkverzeichnis}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Manfred Hermann (Kunsthistoriker)|Manfred Hermann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Schwarzwälder Bildhauer Matthias Faller. Sein Leben und Werk in St. Märgen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kunstverlag Josef Fink&lt;br /&gt;
   |Ort=Lindenberg im Allgäu&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89870-270-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ernst Hug&lt;br /&gt;
   |Titel=Matthias Faller – der Klosterbildhauer von St. Peter und St. Märgen&lt;br /&gt;
   |Ort=St. Märgen&lt;br /&gt;
   |Datum=1990}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ernst Hug&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Kloster-Bildhauer Matthias Faller 1707–1791&lt;br /&gt;
   |Ort=St. Märgen&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Bildband}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[http://www.matthias-faller-2007.de/ Sonderausstellung aus Anlass des 300. Geburtstages im Kloster Museum St. Märgen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131934333|LCCN=nr/2007/13117|VIAF=47908755}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Faller, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Rokoko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildschnitzer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Furtwangen im Schwarzwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1707]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1791]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Faller, Matthias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klosterbildhauer und Holzschnitzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1707&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Oberfallengrundhof, [[Neukirch (Furtwangen im Schwarzwald)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1791&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Märgen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antarktis 09011999</name></author>
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