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	<title>Matthias Ehrenfried - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ankermast: linkfix nach Verschiebung</title>
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		<updated>2025-11-24T21:42:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Matthias Ehrenfried.jpg|mini|hochkant|Matthias Ehrenfried, 1935]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Ehrenfried&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. August]] [[1871]] in [[Absberg]]; † [[30. Mai]] [[1948]] in [[Rimpar]]) war ein deutscher Geistlicher und [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Bischof]] des [[Bistum Würzburg|Bistums Würzburg]] von 1924 bis 1948. Er wurde als „Widerstandsbischof“ gegen das [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Regime bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Ehrenfried wurde als Sohn einer [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] Bauernfamilie 1871 in Absberg bei [[Ellingen]] im heutigen [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]] im [[Bistum Eichstätt]] geboren und hatte elf Geschwister. 1892 machte er am [[Eichstätt]]er [[Willibald Gymnasium|Humanistischen Gymnasium]], wo er in allen Fächern Klassenbester war, sein Abitur. Durch Initiative von Bischof [[Franz Leopold von Leonrod]] konnte er Theologie am von Jesuiten geleiteten &amp;#039;&amp;#039;[[Collegium Germanicum|Seminarium Collegium Germanicum et Hungaricum]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Päpstliche Universität Gregoriana|Päpstlichen Universität Gregoriana]] in [[Rom]] studieren. Er wurde sowohl in [[Philosophie]] als auch in [[Katholische Theologie|Theologie]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und erwarb das [[Bakkalaureat]] im [[Kirchenrecht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Erik Soder von Güldenstubbe]]: &amp;#039;&amp;#039;Bischof Matthias Ehrenfried.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 479.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1898 wurde er in Rom zum Priester geweiht. Seine erste seelsorgerische Tätigkeit führte ihn nach [[Hilpoltstein]] in seiner Heimatdiözese Eichstätt. 1900 erhielt er einen Lehrauftrag für [[Dogmatik]] am [[Bischöfliches Lyzeum Eichstätt|Lyzeum in Eichstätt]], der heutigen [[Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt|Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt]], 1906 wurde er dort an der Philosophisch-Theologischen Hochschule ordentlicher Professor für [[Neues Testament]] und [[Apologetik]] sowie später auch [[Homiletik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenfried war seit 1901 Mitglied der [[Katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] Academia Eichstätt, später KStV Rheno-Frankonia im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]], sowie der katholischen Studentenverbindungen [[KDStV Franco-Raetia Würzburg]], [[KDStV Gothia Würzburg]] und [[KDStV Markomannia Würzburg]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|Cartellverband (CV)]]. Zudem war seit dem Wintersemester 1924/25 Ehrenmitglied der [[KBStV Rhaetia München]].&amp;lt;ref&amp;gt;Philisterverein Rhaetia e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mitgliederverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; München 1959, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit als Hochschullehrer predigte er aushilfsweise in vielen Pfarreien, hielt [[Volksmission]]en und redigierte &amp;#039;&amp;#039;Die christliche Schule&amp;#039;&amp;#039; sowie andere Zeitschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischof von Würzburg ==&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1924 wurde Ehrenfried von Papst [[Pius XI.]] zum Bischof von Würzburg ernannt und am 1. Dezember wurde er im [[Dom zu Würzburg]] geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Sybille Grübel: &amp;#039;&amp;#039;Zeittafel zur Geschichte der Stadt von 1814–2006.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1225–1247; hier: S. 1237.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Bischof von Würzburg bezog er als Wohnung und Amtssitz den ehemaligen Domherrnhof [[Bistum Würzburg#Das zweite Jahrtausend|Conti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Diözese ===&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit wurden im [[Bistum Würzburg]] rund 100 Kirchen gebaut oder erweitert, die Seelsorge der ständig wachsenden Stadt weiter ausgebaut und circa 1000 Priester geweiht. Zu den von ihm geweihten Kirchen gehören die [[Mariannhiller Missionare#Piusseminar in Würzburg|Klosterkirche von Mariannhill]] (1929), im Frauenland 1937 das Gotteshaus [[Unsere Liebe Frau (Würzburg)|Unsere Liebe Frau]] sowie 1935 die Zellerauer Kirche [[Heiligkreuz (Würzburg)|Heiligkreuz]]. Zur Vertiefung des Glaubens von Priestern und Gläubigen ließ er 1926 das Exerzitienhaus im [[Kloster Himmelspforten]] errichten. Am 12. April 1931 berief er eine [[Diözesansynode]] ein, die neben der Zukunft der [[Konfessionsschule]] unter anderem auch die Realisierung der von dem Papst [[Pius XI.]] begründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Katholische Aktion|Katholischen Aktion]]&amp;#039;&amp;#039; zum Thema hatte. Seine Anteilnahme an der Arbeitslosigkeit und die Beschäftigung mit der [[Soziale Frage|Sozialen Frage]] zeigt sein [[Hirtenbrief#Geschichte|Fastenhirtenbrief]] von 1931, der die &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterfrage im Lichte des Christentums&amp;#039;&amp;#039; zum Inhalt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Wittstadt: &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Staat im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 453–478 und 1304 f., hier: S. 458–463: &amp;#039;&amp;#039;Die Ära des Volks- und Widerstandsbischofs Matthias Ehrenfried (1924–1948).&amp;#039;&amp;#039; S. 458–460.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Bistum Würzburg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenfried war ein entschiedener Gegner der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]], der auch offen Kritik äußerte. Bereits mit der [[Machtergreifung]] 1933 begannen im [[Bistum Würzburg]] die Spannungen zwischen der Kirche und Nationalsozialisten. Erste Priester wurden noch 1933 in [[Schutzhaft]] genommen, und besonders Leute der [[Sturmabteilung|SA]], teils in Zivil, machten in öffentlichkeitswirksamen Aktionen gezielt über Jahre hinweg Stimmung gegen den Bischof, der sich auch nach der Machtergreifung in Stellungnahmen gegen den Nationalsozialismus äußerte. Im April 1934 erfolgte zweimal ein Sturm auf das bischöfliche Palais (Auch am 3. März 1938 organisierte die NSDAP eine Demonstration vor dem Palais). Als durch den Rektor [[Johannes Reinmöller]] am 15. November 1935 die Katholisch-Theologische Fakultät geschlossen wurde, protestierte Ehrenfried. Zu seinen Unterstützern gehörte der Dompfarrer Heinrich Leier (1876–1948), Schriftleiter des &amp;#039;&amp;#039;Fränkischen Volksblatts&amp;#039;&amp;#039; (erschienen im [[Echter Verlag#Geschichte|Echter-Verlag]]) und ebenfalls ein Gegner der Nationalsozialisten, der bereits 1933 in sogenannter Schutzhaft saß. Der Bischof bezog selbst öffentlich Stellung, z.&amp;amp;nbsp;B. im Schriftverkehr mit dem Berliner Leiter der katholisch-theologischen Reichsfachschaft Karlheinz Goldmann und in mehreren Hirtenbriefen von 1937 bis 1939. In den folgenden Jahren nahm der Druck der Nationalsozialisten, insbesondere von dem Gauleiter [[Otto Hellmuth]], der Ehrenfried als „Störenfried“ bezeichnete, ausgehend weiter zu. Sie stenografierten die Predigten des Bischofs mit und bedienten sich vor allem der Justiz, um Priester weiter in ihren Rechten einzuschränken, was sich über Schulverbote, [[Redeverbot]]e bis hin zu Gefängnisstrafen erstreckte. Trotz aller Hindernisse ließ sich die katholische Kirche Würzburgs unter Ehrenfried nicht aus dem öffentlichen Leben verdrängen und erreichte 1936 sogar eine Belebung und Neuorganisation der [[Kiliani|Kiliansoktav]] und der Kilianswallfahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Wittstadt: &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Staat im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 453–478 und 1304 f., hier: S. 458–463: &amp;#039;&amp;#039;Die Ära des Volks- und Widerstandsbischofs Matthias Ehrenfried (1924–1948).&amp;#039;&amp;#039; S. 460–462.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Klostersturm]] 1941 wurden in der [[Abtei Münsterschwarzach]] vom [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] und der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] angeblich staatsfeindliche Schriften gefunden, was den gewünschten Anlass zur Schließung des Klosters bot. Die Schließung rief Protestdemonstrationen in der Bevölkerung hervor. Viele Priester bezahlten ihren Widerstand gegen den totalitären Staatsapparat u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Pfarrerblock (KZ Dachau)|KZ Dachau]] mit ihrem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings äußerte sich Ehrenfried 1939 auch mit folgenden Worten zum Krieg: {{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Da drängt es mich, euch zum Gottvertrauen und zur hingebenden Treue zum Vaterlande aufzurufen. Die Soldaten erfüllen ihre Pflicht gegen Führer und Vaterland opferwilligst mit dem Einsatz ihrer ganzen Persönlichkeit gemäß den Mahnungen der Heiligen Schrift. Mögen sie hinausziehen ins Feld im Vertrauen auf Gott und unserer&amp;lt;!--sic--&amp;gt; Erlöser Jesus Christus.&lt;br /&gt;
 |Autor=Lukas Mihr&lt;br /&gt;
 |Quelle=Kirche im Krieg&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ibka.org/kirche-im-krieg &amp;#039;&amp;#039;Kirche im Krieg&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit, Lebensende und Ehrungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Matthias Ehrenfried 13.06.2025 01.jpg|mini|hochkant|Denkmal für Bischof Matthias Ehrenfried im Würzburger Dom.]]&lt;br /&gt;
Seinen ersten „freien“ Hirtenbrief seit 1933 schrieb Ehrenfried am 13. Mai 1945 als &amp;#039;&amp;#039;Hirtenbrief der neuen Zeit&amp;#039;&amp;#039;, worin er ohne Verbitterung seinen Willen zum Mitwirken am Wiederaufbau der beim [[Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945|Bombenangriff im März 1945]] (nach dem das Domkapitel zunächst im Mutterhaus der [[Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu|Oberzeller Schwestern]] Aufnahme fand) weitgehend zerstörten Stadt Würzburg formulierte, ähnlich wie in einer Predigt, die er am 20. Mai an die Würzburger Bevölkerung richtete. In einem &amp;#039;&amp;#039;Hirtenwort für die Flüchtlinge und die Caritas&amp;#039;&amp;#039; rief er am 8. September 1946 zur Hilfe für Flüchtlinge, Umgesiedelte, Ausgebombte und Arme auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Wittstadt (2007), S. 462 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch gegenüber der amerikanischen Militärregierung machte er, um kirchliche Einrichtungen, Schulen, die Universität und die Bevölkerung zu unterstützen, seinen Einfluss geltend.&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Soder von Güldenstubbe (2007), S. 480.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Mai 1948 starb der Bischof in Rimpar im Behelfskrankenhaus (die 1944 dem Juliusspital als Ausweichkrankenhaus zugewiesene Volksschule&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg, Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;) des ausgelagerten [[Juliusspital#Krankenhaus|Juliusspital]]s. Sein Leichnam wurde nach Würzburg überführt und nach einem großen, vom Kardinal [[Michael von Faulhaber]] angeführten, von der [[Würzburger Residenz#Hofkirche|Hofkirche]] ausgehenden Trauerzug beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Wittstadt (2007), S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Würzburger Dom noch ruiniert war, fand er seine letzte Ruhestätte in der Neumünstergruft (der „Kiliansgruft“ des [[Kollegiatstift Neumünster|Kollegiatstifts Neumünster]]), nahe den Gebeinen der von ihm verehrten [[Frankenapostel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Soder von Güldenstubbe (2007), S. 480 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Brief vom 3. Juni 1948 kondolierte [[David Rosenbaum]], der Vorstand der Israelitischen Gemeinde in Würzburg, dem Domkapitel und zeigte in seinen Ehrenfried anerkennenden Worten auch Dankbarkeit für dessen, „noch auf dem Krankenlager“ geäußerte, Verurteilung der Schändung israelitischer Friedhöfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Soder von Güldenstubbe (2007), S. 481 und 1305.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In Würzburg sind eine Straße (südlich im Stadtteil [[Keesburg]] auf der Sieboldshöhe, wo sich die Kirche [[Kirchen in Würzburg#St. Alfons, Gartenstadt Keesburg|St. Alfons]] befindet), sowie das [[Matthias-Ehrenfried-Haus]], ein Mehrgenerationenhaus in der Bahnhofstraße neben dem [[Stift Haug|Kollegiatstift Haug]] in kirchlicher Trägerschaft als Freizeit-, Begegnungs- und Bildungsstätte&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Soder von Güldenstubbe (2007), S. 481.&amp;lt;/ref&amp;gt; (auch katholisches Tagungszentrum), nach ihm benannt. In Rimpar trägt die damals umfunktionierte Schule, in der er verstarb, die heutige Grundschule, seinen Namen. In seinem Geburtsort [[Absberg]] ist eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Absberg St. Ottilia 8323.JPG|mini|Wappenschmuckschild des Bischofs in der katholischen Schlosskirche von Absberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischofswappen ==&lt;br /&gt;
In seinem Bischofswappen bringt er seine Abstammung aus bäuerlichen Verhältnissen zum Ausdruck. Feld 1 und 4 drei silberne Ähren auf blauem Grund und Feld 2 und 3 auf rotem Grund eine Sichel.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein [[Wahlspruch#Kirchliche Würdenträger|Wahlspruch]] &amp;#039;&amp;#039;Gloria et pax Deo et mundo&amp;#039;&amp;#039; („Ehre und Friede für Gott und für die Welt“) für die „zeitgemäße Ausbreitung des Reiches Gottes“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Domarus]]: &amp;#039;&amp;#039;Bischof Matthias Ehrenfried und das Dritte Reich&amp;#039;&amp;#039;. Teutsch, Würzburg 1975&lt;br /&gt;
* Tobias Haaf: &amp;#039;&amp;#039;„Als Bischof der Diözese Würzburg lege ich feierliche Verwahrung ein.“ Die Protestnote Bischofs Ehrenfried vom 8. Dezember 1937 an Regierungspräsident Hellmuth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 72 (2024), Heft 10, S. 828–849.&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|354||Ehrenfried, Matthias|[[Theodor Kramer (Historiker)|Theodor Kramer]]|118688219}}&lt;br /&gt;
* [[Erik Soder von Güldenstubbe]]: &amp;#039;&amp;#039;Bischof Matthias Ehrenfried.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrich Wagner (Archivar)|Ulrich Wagner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 479–481 und 1305.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Weiß (Theologe, 1957)|Wolfgang Weiß]]: &amp;#039;&amp;#039;„Unser Glaube ruht auf Felsengrund“. Matthias Ehrenfried 1871–1948 – Bischof von Würzburg 1924–1948 und sein Einsatz für die Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Maria Anna Zumholz]], [[Michael Hirschfeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Seelsorge und Politik. Katholische Bischöfe in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 2017, ISBN 978-3-402-13228-9, S. 667–694.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Wendehorst]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Würzburg 1803–1957&amp;#039;&amp;#039;. Stürtz, Würzburg 1965. S. 89–99.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Wittstadt]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Bischof in schwerer Zeit: Das Wirken Bischof Matthias Ehrenfrieds im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Würzburger Diözesangeschichtsblätter]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 57 (1995), S. 407–420.&lt;br /&gt;
* Klaus Wittstadt: &amp;#039;&amp;#039;Ehrenfried, Matthias (1924–1948) Bischof von Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Erwin Gatz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder 1785/1803 bis 1945. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1983, ISBN 3-428-05447-4, S. 164–165.&lt;br /&gt;
* Klaus Wittstadt: &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Staat im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 453–478 und 1304 f., hier: S. 458–463: &amp;#039;&amp;#039;Die Ära des Volks- und Widerstandsbischofs Matthias Ehrenfried (1924–1948).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118688219}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wissen.bistum-wuerzburg.de/kirchenwissen/bedeutende-bisch--fe Ausführliche Biografie von Matthias Ehrenfried]&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|behre|Matthias Ehrenfried}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Fürstbischöfe und Bischöfe von Würzburg (seit 1623)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118688219|LCCN=n/79/30472|VIAF=59878448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ehrenfried, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Miltenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Absberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ehrenfried, Matthias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Würzburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. August 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Absberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rimpar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ankermast</name></author>
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