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	<title>Matthias Claudius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw am 28. März 2026 um 18:36 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait claudius.jpg|miniatur|Matthias Claudius; Porträt von [[Friederike Leisching]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Asmus&amp;#039;&amp;#039;, * [[15. August]] [[1740]] in [[Reinfeld (Holstein)|Reinfeld]] ([[Herzogtum Holstein|Holstein]]); † [[21. Januar]] [[1815]] in [[Hamburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Dichter]] und [[Journalist]], bekannt als [[Lyriker]] mit volksliedhafter, intensiv empfundener Verskunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Matthias Claudius.jpg|mini|Claudius-Gedenkstein im [[Wandsbeker Gehölz]]]]&lt;br /&gt;
Matthias Claudius wurde in einem [[Evangelisches Pfarrhaus|Pfarrhaus]] als viertes Kind des Pastors Matthias Claudius (1703–1774) in Reinfeld (Holstein) geboren. Seine Mutter war dessen zweite Ehefrau Maria (1718–1780), geborene [[Lorck]], zweitgeborenes Kind eines [[Flensburg]]er Ratsherrn. Die Vorfahren seines Vaters waren über hundert Jahre Pastoren in [[Süderlügum]]. Der ursprüngliche Familienname „Clausen“ wurde [[Latinisierung|latinisiert]] und so zu „Claudius“. Über die mütterliche Familie war er mit [[Theodor Storm]] und [[Johannes Brahms]] verwandt. Zu seinem Vater behielt Matthias Claudius bis zuletzt ein herzliches und dankbares Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751, als er elf Jahre alt war, starb seine Schwester Lucia Magdalena im Alter von zwei Jahren, wenige Tage später sein Bruder Lorenz im Alter von fünf Jahren, zwei Monate später sein Halbbruder Friedrich Karl aus der ersten Ehe des Vaters. Früh begegnete Matthias Claudius also dem Tod, den er „[[Freund Hain]]“ nannte und dem er sogar seine Bücher widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Konfirmation, als er fünfzehn Jahre alt geworden war, besuchte er mit seinem nur ein Jahr älteren Bruder Josias die Lateinschule in [[Plön]]. Im April 1759 immatrikulierte er sich, wieder gemeinsam mit Josias, an der [[Universität Jena]] zum Studium der [[Theologie]]. Unter seinen Lehrern war [[Johann Georg Walch]], der Herausgeber der Schriften [[Martin Luther]]s. Fachtheologie lag ihm nicht, und den gesundheitlichen Anforderungen an einen Pfarrer fühlte er sich nicht gewachsen. Er wechselte zur Rechts- und [[Kameralwissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jena wurde er Mitglied der [[Deutsche Gesellschaft|Deutschen Gesellschaft]], die sich um deutschsprachige Literatur und Dichtung bemühte. Matthias Claudius bewunderte besonders [[Heinrich Wilhelm von Gerstenberg]]. Matthias Claudius wagte es nun, kleine Erzählungen und Lieder zu schreiben. Er erkrankte an den [[Pocken]] oder Blattern, gesundete jedoch; sein Bruder Josias, der ihn versorgt und gepflegt hatte, starb 1760 an Pocken. Die erste von Matthias Claudius veröffentlichte Schrift war die Traueransprache, die er im Alter von 20 Jahren in Jena für Josias hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich, dass er den &amp;#039;&amp;#039;Juris Utriusque [[Baccalaureus]]&amp;#039;&amp;#039; machte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bodo Pieroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Literarische Streifzüge durch die Geschichte der Juristenausbildung in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: Gilbert H. Gornig, Urs Kramer, Uwe Volkmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Staat – Wirtschaft – Gemeinde. Festschrift für Werner Frotscher zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2007, S. 795 (798), sowie in: &amp;#039;&amp;#039;JURA – Juristische Ausbildung.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 353, unter Berufung auf Siebke, in: &amp;#039;&amp;#039;Wandsbek informativ.&amp;#039;&amp;#039; Heft 3/1989, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Erstlingswerk, &amp;#039;&amp;#039;Tändeleyen und Erzählungen&amp;#039;&amp;#039; (1763), wurde kritisch rezipiert, erlebte dennoch eine zweite Auflage im folgenden Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Tätigkeiten ===&lt;br /&gt;
1764/1765 reiste Claudius als Sekretär von Graf [[Ulrich Adolph von Holstein]] nach [[Kopenhagen]] und lernte dort [[Friedrich Gottlieb Klopstock]] kennen, der ihn für seine weitere literarische Karriere prägte. In Kopenhagen sammelten sich damals bedeutende deutsche Gelehrte und Schriftsteller: der Pädagoge [[Johann Bernhard Basedow]] (1753–60 Professor für Moral bzw. Theologie an der [[Sorø Akademi|Ritterakademie in Sorø]]), der Botaniker [[Georg Christian Oeder]], der Arzt [[Johann Just von Berger]], der Prediger [[Johann Andreas Cramer (Theologe)|Johann Andreas Cramer]] und andere. Matthias Claudius verkehrte in dieser Gesellschaft. Anschließend lebte er wieder drei Jahre in Reinfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1768 bis 1770 arbeitete er als [[Redakteur]] der von Viktor Ludwig Klopstock, dem Bruder Friedrich Gottliebs, herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Hamburgischen-Adreß-Comtoir-Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg]] und kam so in Kontakt mit den [[Vordenker der Aufklärung|Aufklärern]] [[Johann Gottfried Herder]] und [[Gotthold Ephraim Lessing]]. Seine Aufgabe bestand vor allem im Sammeln von Börsenberichten und im Verfassen von Meldungen über ankommende Schiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Arbeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen wandsbek-2.jpg|miniatur|[[Bezirk Wandsbek|Wandsbeker]] Wappen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PPN663959330 Bildnis von Matthias Claudius (1840).jpg|mini|Matthias Claudius, Lithografie von [[Otto Speckter]] 1840 nach dem Porträt von Friederike Leisching. Unter dem Bild ein [[Faksimile|faksimiliertes]] [[Autograph]] Claudius’: &amp;#039;&amp;#039;Mich dünkt, wer was rechts weiß, muß, muß – säh ich nur ‘nmal einen, ich wollt’ ‘n wohl kennen, malen wollt’ ich ‘n auch wohl, mit dem hellen heitern ruhigen Auge, mit dem stillen großen Bewußtseyn etc. Breit muß sich ein solcher nicht machen können, am allerwenigsten andre verachten und fegen. – Matthias Claudius.&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Im Januar 1771 zog Matthias Claudius nach [[Hamburg-Wandsbek|Wandsbeck]] (bis 1879 mit „ck“ geschrieben) und wurde dort Redakteur der von [[Heinrich Carl von Schimmelmann]] initiierten Tages-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wandsbecker Bothe]]&amp;#039;&amp;#039;, die viermal pro Woche erschien. Noch heute finden sich die Insignien eines wandernden Boten (Hut, Stock und Tasche) im Wandsbeker Wappen.&lt;br /&gt;
Die Zeitung hatte vier Druckseiten. Drei waren dem politischen Geschehen in Europa gewidmet, eine enthielt „gelehrte Sachen“. Claudius gestaltete den „gelehrten“ Teil auf ganz eigene Art, beispielsweise durch Gedichte und einen fiktiven Briefwechsel des &amp;#039;&amp;#039;Asmus&amp;#039;&amp;#039; mit seinem &amp;#039;&amp;#039;Vetter Andres&amp;#039;&amp;#039;. Auch konnte er u.&amp;amp;nbsp;a. [[Friedrich Gottlieb Klopstock]], [[Johann Heinrich Voß]], [[Johann Wilhelm Ludwig Gleim]] und [[Johann Georg Jacobi]] als Autoren gewinnen. Zwar wurde die Zeitung unter ihm in ganz Deutschland bekannt, sie erlangte jedoch keinen finanziellen Erfolg, weshalb sie nur bis 1775 erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wandsbeck heiratete Claudius am 15.&amp;amp;nbsp;März 1772 die damals 17-jährige Anna Rebekka Behn (geb. 26.&amp;amp;nbsp;Oktober 1754), Tochter des örtlichen Zimmermanns und Gastwirts Joachim Behn. In sein Tagebuch schrieb er am Hochzeitstag: „Nun habe ich meine drei H: Hof, Heimat, Hausfrau, und wenn das vierte H, der Herr, dabei ist und bleibt, so kann man restlos glücklich sein.“ Das Paar bekam zwölf Kinder, von denen das erstgeborene kurz nach der Geburt starb. Sein Sohn [[Friedrich Matthias Jacobus Claudius]] wurde Jurist und Ratsherr in Lübeck. Seine Tochter [[Caroline Perthes|Caroline Ilsabe]] heiratete [[Friedrich Christoph Perthes]]. Im Mittelpunkt seines Lebens im Wandsbecker Haus standen die Kinder. Mit ihnen und für sie feierte er zahllose Feste. Seine Einstellung zum Glauben und zum Leben wird besonders deutlich in seinem Brief „an meinen Sohn Johannes“ von 1799.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.&amp;amp;nbsp;August 1774 wurde Matthias Claudius in die Hamburger [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zu den drei Rosen&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Holtorf: &amp;#039;&amp;#039;Die Logen der Freimaurer.&amp;#039;&amp;#039; Nikol Verlags GmbH, Hamburg, ISBN 3-930656-58-2, S.&amp;amp;nbsp;141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1777 war er drei Jahre lang Redner der Andreasloge &amp;#039;&amp;#039;Fidelis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Volk |Titel=Claudius, Matthias (1740–1815) |Hrsg=[[Helmut Reinalter]] |Sammelwerk=Freimaurerische Persönlichkeiten in Europa |Reihe=Quellen und Darstellungen zur europäischen Freimaurerei |NummerReihe=16 |Verlag=Studienverlag |Ort=Innsbruck/Wien/Bozen |Datum=2014 |ISBN=978-3-7065-5394-0 |Seiten=37–39 |Online={{Google Buch |BuchID=ZDl3DwAAQBAJ |SeitenID=PT58}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Loge &amp;#039;&amp;#039;Zur goldenen Kugel&amp;#039;&amp;#039; besuchte er bis 1780, die Andreasloge etwas länger, wurde dann aber stillschweigend gestrichen. Vielleicht hing das mit dem Grafen [[Christian von Haugwitz]] zusammen, der ihn zur Loge gebracht hatte, nun aber auf seinem Familiengut einen &amp;#039;&amp;#039;Bund der Kreuzfrommen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Johannis-Vertrauten&amp;#039;&amp;#039; mit den Grafen [[Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg|Friedrich]] und [[Christian zu Stolberg-Stolberg]] gründete, dem Claudius&amp;amp;nbsp;– laut Haugwitz&amp;amp;nbsp;– 1784 beitrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;q1&amp;quot;&amp;gt;Quellen: Stock in &amp;#039;&amp;#039;Quatuor-Coronati-Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 27 (1990). &amp;#039;&amp;#039;Allg. Handbuch der Freimaurerei&amp;#039;&amp;#039;, 1863, Band I, S.&amp;amp;nbsp;180. H. Schüttler: &amp;#039;&amp;#039;Joh. Joachim Christoph Bode&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; Neuwied 1994, S.&amp;amp;nbsp;16. Albrecht Janssen: &amp;#039;&amp;#039;190 Jahre St. Johannisloge Zu den drei Rosen in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1960, S.&amp;amp;nbsp;51, 71–80. Friedrich Kneisner: &amp;#039;&amp;#039;Ein altes Präsenzbuch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zirkelkorrespondenz.&amp;#039;&amp;#039; 1902, S.&amp;amp;nbsp;204–212.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung [[Johann Gottfried Herder]]s ging Claudius 1776 als Obercommissarius zur Oberlandkommission nach [[Darmstadt]]. Ab Anfang 1777 war er auch Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Hessen-Darmstädtischen privilegirten Land-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Claudius kehrte jedoch bereits nach einem Jahr mit seiner Familie nach Wandsbeck zurück, da er sich mit den hierarchischen Verhältnissen der Residenzstadt Darmstadt nicht hatte arrangieren können. In Darmstadt nahm er als Zöglinge [[Johann Friedrich Jacobi (Politiker)|Johann Friedrich]] und [[Georg Arnold Jacobi]] in sein Haus, die Söhne des Philosophen und Kaufmanns [[Friedrich Heinrich Jacobi]] und dessen Ehefrau [[Betty Jacobi|Betty]]. Mit ihm zogen Jacobis Söhne nach Wandsbek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Zeitung nicht mehr erschien, publizierte Claudius weiterhin unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Der Wandsbecker Bothe&amp;#039;&amp;#039;. In seinen Gedichten und Überlegungen verwendete er auch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Asmus&amp;#039;&amp;#039; als [[Pseudonym]]. Seine Werke gab er ab 1775 in unregelmäßiger Folge unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Asmus omnia sua secum portans&amp;#039;&amp;#039; heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Ciceros Ausspruch „[[Omnia mea mecum porto]]“: Asmus trägt all seinen Besitz bei sich.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 4. Band 1783 überwogen religiöse Themen. Dabei trat seine ablehnende Haltung gegenüber der [[Aufklärung]] immer stärker hervor. Damit befand er sich in Übereinstimmung mit dem theologisch und politisch konservativen [[Emkendorfer Kreis]]. Einen mehrjährigen literarischen Streit führte Claudius deshalb mit [[August Adolph von Hennings]], einem radikalen Befürworter sozialer und kirchlicher Neuerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Historischer Friedhof Wandsbek (Hamburg-Wandsbek).Gräbergruppe Claudius.1.24553.ajb.jpg|mini|Das Grab von Rebekka und Matthias Claudius]]&lt;br /&gt;
Claudius’ finanzielle Lage war stets prekär, bis er ab 1785 einen Ehrensold des dänischen Kronprinzen [[Friedrich VI. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich]] erhielt; diesen hatten die literarischen Qualitäten von Claudius überzeugt. Friedrich verschaffte ihm 1788 auch ein [[Interne Revision|Revisorenamt]] bei der [[Schleswig-Holsteinische Speciesbank|Schleswig-Holsteinischen Speciesbank]] im damals zum [[Dänischer Gesamtstaat|dänischen Gesamtstaat]] gehörenden [[Bezirk Altona|Altona]], das ihm ohne größere Einschränkung seiner literarischen Arbeit ein Auskommen sicherte, denn er musste lediglich viermal im Jahr zur Prüfung der Quartalsabschlüsse in Altona erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1800–1811 übersetzte Claudius Schriften von [[François Fénelon]], der seit 1689 Erzieher des französischen [[Louis de Bourbon, dauphin de Viennois, duc de Bourgogne|Thronfolgers]] gewesen, aber wegen seiner aufklärerischen Schriften 1699 in Ungnade gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Jahre ===&lt;br /&gt;
Infolge der Kriegsereignisse um Hamburg ([[Franzosenzeit]]) floh Claudius 1813 über [[Westensee (Gemeinde)|Westensee]] nach [[Kiel]] und [[Lübeck]]. Seine letzten Lebensmonate verbrachte der inzwischen Schwerkranke im Hause seines Schwiegersohns [[Friedrich Christoph Perthes]], des Gründers des gleichnamigen Verlages, am Hamburger [[Jungfernstieg]], wo Matthias Claudius am 21. Januar 1815 starb. Vier Tage später wurde er auf dem [[Historischer Friedhof Wandsbek|Historischen Friedhof Wandsbek]] bestattet. Später fand neben ihm seine Ehefrau Rebekka, die ihn um siebzehn Jahre überlebte, ihre letzte Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-wandsbekmarkt-sprung.jpg|mini|Die Skulptur stellt den Hamburger Dichter und „[[Der Wandsbecker Bothe|Wandsbeker Boten]]“ Matthias Claudius beim Sprung über einen seiner Söhne dar, ein altes Ritual aus dem 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Claudius heiratete  im März 1772 in Wandsbeck die 17-jährige &amp;#039;&amp;#039;Anna Rebekka Behn&amp;#039;&amp;#039; (26. Oktober 1754 – 26. Juli 1832), Tochter des örtlichen Zimmermanns Joachim Friedrich Behn. Der erstgeborene Sohn Matthias starb am 30. September 1772 kurz nach der Geburt. Die übrigen sechs Töchter und fünf Söhne waren:&lt;br /&gt;
* Caroline Ilsabe (7. Februar 1774 – 28. August 1821) ⚭ [[Friedrich Christoph Perthes]], Verlagsbuchhändler in Hamburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Marx-Engels&amp;amp;ID=29550 |titel=Marx-Engels |abruf=2023-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Christiane Maria Augusta (23. November 1775 – 2. Juli 1796)&lt;br /&gt;
* Anna Frederike Petrina (4. Juni 1777 – 12. März 1856) ⚭ 1798 [[Maximilian Jacobi]] (1775–1858), Geh. Obermedizinalrat&lt;br /&gt;
* Augusta Ernestina Wilhelmina, genannt Auguste (2. September 1779 – 15. Januar 1856)&lt;br /&gt;
* Johanna Katharina Henriette, genannt Trinette (16. Mai 1781 –  31. Dezember 1863)&lt;br /&gt;
* Johannes (8. Mai 1783 – 5. August 1859), Pastor in [[Sahms]] bei Schwarzenbek ⚭  Anna Katharina Wilhelmina (Wilhelmine) Marschner (1789–1857)&lt;br /&gt;
* Carolina Rebekka Elisabeth, genannt Rebekka (15. Dezember 1784 – 6. August 1835) ⚭ 1819 [[Arnold Dietrich Schröder|Jakob Schröder]] (1770–1831), Pastor in Wandsbeck&lt;br /&gt;
* Matthias Heinrich  (1786–1788)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Matthias Jacobus Claudius|Friedrich Matthias Jacobus]] (17. Mai 1789 – 27. Oktober 1862), Jurist und Bürgermeister von Lübeck ⚭ Johanna Wilhelmina (Wilhelmine) Momma (1791–1855)&lt;br /&gt;
* Augustinus Ernst Carl (19. Juli 1792 – 24. April 1854), Pastor in [[Blekendorf]] ⚭ Theresa Wilhelmina (Wilhelmine) Stavenhagen (1796–1867)&lt;br /&gt;
* Franziskus (30. Dezember 1794 – 25. November 1866), Pastor in [[Bad Segeberg|Segeberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Nachkommen gehörten [[Hermann Claudius]] und [[Erich Claudius]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Daiber (Journalist)|Hans Daiber]]: &amp;#039;&amp;#039;Schaufenster der Diktatur – Theater im Machtbereich Hitlers.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Günther Neske, Stuttgart 1995, ISBN 3-7885-0507-9, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg-historischer-friedhof-wandsbek-denkmal-für-matthias-claudius-blick-richtun-wandbeker-allee.JPG|mini|Hamburg, Historischer Friedhof Wandsbek: Denkmal von Waldemar Otto für Matthias Claudius, Blickrichtung Wandsbeker Allee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wandsbeker Post-Bote.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Bote&amp;#039;&amp;#039; von [[Pierre Schumann]] (1953), vor der Post am Wandsbeker Marktplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthias Claudius ist mit seiner Frau Rebekka und seiner Tochter Christiane (Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Christiane&amp;#039;&amp;#039;) auf dem [[Historischer Friedhof Wandsbek|historischen (ehemaligen) Friedhof Wandsbek]] hinter der Wandsbeker Christuskirche begraben. An das Ehepaar Claudius erinnern zwei nebeneinander stehende Eisenkreuze mit goldener Inschrift, die durch eine Hecke vor dem Getriebe der Wandsbeker Marktstraße geschützt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Wandsbeker Marktplatz steht die Bronzeskulptur &amp;#039;&amp;#039;Ehrensprung&amp;#039;&amp;#039; von [[Bernd Stöcker]] aus dem Jahr 2000. Sie zeigt, wie Matthias Claudius nach der Ankunft eines neuen Kindes zum rituellen Freudensprung über eines seiner älteren Kinder ansetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://denkmalhamburg.de/matthias-claudius-der-ehrensprung Matthias Claudius – Der Ehrensprung] Detailbilder bei denkmalhamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hamburger-wochenblatt.de/wandsbek/lokales/mit-hamburger-dichter-matthias-claudius-auf-du-und-du-d19549.html |wayback=20150605071721 |text=Bild der Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Ehrensprung&amp;#039;&amp;#039;   }} im Hamburger Wochenblatt, 15. Oktober 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fußweg durch das [[Wandsbeker Gehölz]] ist ein riesiger Findling als Gedenkstein gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 ließ die Stadt Reinfeld am Ufer des [[Oberer Herrenteich|Herrenteiches]] eine größere Gedenkstätte für ihren großen Dichter Matthias Claudius durch den Bildhauer [[Jörg Plickat]] errichten. Die dortige [[Claudius-Mühle|Mühle]] wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 wurde zu seinem 200. Todestag  westlich des Historischen Friedhofs am Ring 2 ein weiteres, dem Abendlied gewidmetes Denkmal des Künstlers [[Waldemar Otto]] aufgestellt. Es zeigt den Dichter vor dem Sternenhimmel mit der Konstellation seines Geburtstages am 15. August 1740 und im Fußbereich die Strophen des [[Abendlied (Matthias Claudius)|Abendliedes]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.galerie-cohrs-zirus-worpswede.de/waldemar-otto-plastiken/ |titel=Waldemar Otto - Plastiken |sprache=de |abruf=2023-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Claudius-Gesellschaft ===&lt;br /&gt;
Um die Erinnerungsstätten an Claudius und seine Familie zu erhalten und sein Werk zu verbreiten, wurde 1948 von dem Wandsbeker Pastor Wilhelm Jensen eine erste &amp;#039;&amp;#039;Matthias-Claudius-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die heute unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Claudius-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; weiterbesteht. Sie entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer überregionalen literarischen Gesellschaft und fördert neben der Claudius-Forschung die seit 1992 jeweils im Herbst herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Jahresschriften der Claudius-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://www.claudius-gesellschaft.de/zur-gesellschaft/ |titel=Die Claudius-Gesellschaft |werk=claudius-gesellschaft.de |datum= |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenktag ===&lt;br /&gt;
21. Januar im [[Evangelischer Namenkalender|Evangelischen Namenkalender]].&amp;lt;ref&amp;gt;Frieder Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Das Gedächtnis der Zeugen – Vorgeschichte, Gestaltung und Bedeutung des Evangelischen Namenkalenders&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 1975, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ehrungen ===&lt;br /&gt;
In zahlreichen deutschen Orten sind Verkehrswege (Straßen, Plätze etc.) und [[Matthias-Claudius-Gymnasium|Schulen]] nach Matthias Claudius benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.strassen-in-deutschland.de/matthias-claudius-strasse-in-deutschland-4213709.html |titel=Matthias-Claudius-Straße in Deutschland - Straßenverzeichnis Straßen-in-Deutschland.de |abruf=2023-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Claudius-Jahren 1965 und 1990 erschienen Briefmarken zu seinen Ehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;font-size:100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DBP 1965 462 Matthias Claudius.jpg|[[Briefmarken-Jahrgang 1965 der Deutschen Bundespost|Briefmarke der Deutschen Bundespost (1965)]] zum 150.&amp;amp;nbsp;Todestag&lt;br /&gt;
Datei:DBP 1990 1473-R.JPG|Briefmarke der Deutschen Bundespost (1990) zum 250.&amp;amp;nbsp;Geburtstag&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Claudius’ Werke erschienen zunächst verstreut in [[Musen-Almanach]]en und [[Zeitschrift]]en, vor allem in &amp;#039;&amp;#039;Der Wandsbecker Bothe&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1775 begann Claudius die mehrbändige Textsammlung &amp;#039;&amp;#039;Asmus omnia sua secum portans (oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen)&amp;#039;&amp;#039; zu veröffentlichen. Die zwischen 1770 und 1775 entstandenen ersten Bände erschienen 1775 in Hamburg. In unregelmäßigen Abständen folgten weitere Bände, der letzte 1812 mit Werken aus den Jahren 1803–1812.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Matthias Claudius Werke erster band.jpg|mini|Erster Band der &amp;#039;&amp;#039;Werke&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br /&amp;gt; (Ausgabe 1819)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lyrik ===&lt;br /&gt;
* Der Philosoph und die Sonne&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=4430 |titel=Der Philosoph und die Sonne (Matthias Claudius) - Medienwerkstatt-Wissen © 2006-2023 Medienwerkstatt |datum=2008-05-01 |abruf=2023-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Der Tod und das Mädchen (Gedicht)|Der Tod und das Mädchen]]&lt;br /&gt;
* Der Tod steht schon am Orte...&lt;br /&gt;
* Der Mensch („Empfangen und genähret“)&lt;br /&gt;
* Christiane&lt;br /&gt;
* Die Sternseherin Lise&lt;br /&gt;
* Die Liebe&lt;br /&gt;
* Der Tod&lt;br /&gt;
* Ein Wiegenlied bei Mondschein zu singen&lt;br /&gt;
* Täglich zu singen&lt;br /&gt;
* Freimaurer-Trinklied („Auf und trinkt! Brüder trinkt!“) von 1774&amp;lt;ref&amp;gt;[https://freimaurer-wiki.de/index.php/Trinklied_von_Matthias_Claudius Text &amp;#039;&amp;#039;Trinklied&amp;#039;&amp;#039;] bei freimaurer-wiki-de, vertont (CD Hungaroton) von [[Georg Anton Benda]], der 1778 einige Monate unter [[Friedrich Ludwig Schröder]] am Hamburger Theater wirkte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kriegslied (Matthias Claudius)|Kriegslied]]: „’s ist Krieg!“&lt;br /&gt;
* [[Rheinweinlied]] („Bekränzt mit Laub den lieben vollen Becher“)&lt;br /&gt;
* Der Frühling. Am ersten Maimorgen&lt;br /&gt;
* An – als Ihm die – starb (Der Säemann säet den Samen)&lt;br /&gt;
* [[Kartoffellied]] („Schön rötlich die Kartoffeln sind und weiß wie Alabaster“)&lt;br /&gt;
* [[Wir pflügen und wir streuen]]&lt;br /&gt;
* [[Abendlied (Matthias Claudius)|Der Mond ist aufgegangen]]&lt;br /&gt;
* Im Winter&lt;br /&gt;
* [[Der Winter ist ein rechter Mann|Ein Lied hinterm Ofen zu singen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://apaged.wordpress.com/2013/09/18/ein-lied-hinterm-ofen-zu-singen/ |titel=Ein Lied hinterm Ofen zu singen |werk=Gedichtauswahl begründet |datum=2013-09-18 |sprache=de |abruf=2023-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Urians Reise um die Welt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.projekt-gutenberg.org/claudius/gedichte/chap004.html |titel=Matthias Claudius: Gedichte |abruf=2023-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Phidile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Briefe ===&lt;br /&gt;
* An meinen Sohn Johannes, 1799.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tändeleyen und Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Reinfeld, 1762.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bei den Demütigen ist Weisheit.&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben bei Hans Thun&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Sammlung der hier genannten Titel mit weiteren Werken in: Matthias Claudius: &amp;#039;&amp;#039;Das Fromme Buch.&amp;#039;&amp;#039; Vorwort von Max Picard, Auswahl von Carl Seelig. Bibliophile Ausgabe E. P. Tal &amp;amp; Co. Verlag, Wien / Leipzig / Zürich 1920. (mit fünf gestochenen Kupfern vom Stein gedruckt von Leo Frank)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des egyptischen Königs [[Sethos]]&amp;#039;&amp;#039;, Breslau 1777/78 = Übersetzung des Romans &amp;#039;&amp;#039;Séthos…&amp;#039;&amp;#039; von Abbé [[Jean Terrasson]], 1731/67&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach [[Jan Assmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zauberflöte. Oper und Mysterium&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3-446-20673-6, S. 311&amp;lt;/ref&amp;gt; → [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs2/object/display/bsb10098506_00001.html Digitalisat] (Erster Theil 1777)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertonungen und Aufnahmen ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schnitter]]: &amp;#039;&amp;#039;Am Himmel hell und klar.&amp;#039;&amp;#039; [[Hänssler Verlag]], 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Biografien ===&lt;br /&gt;
* [[Harald Seubert]]: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius (1740–1815). Der Bote des christlichen Glaubens&amp;#039;&amp;#039;. MediaKern-Verlag, Wesel 2015, ISBN 978-3-8429-1306-6.&lt;br /&gt;
* Michael Pommerening: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius – Asmus, Andres, Görgel und Wandsbecker Bote&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von Olaf Scholz. Mühlenbek-Verlag, Hamburg 2014, ISBN 978-3-9807460-9-0.&lt;br /&gt;
* [[Heiko Postma]]: &amp;#039;&amp;#039;»Kommt Kinder, wischt die Augen aus, Es gibt hier was zu sehen«. Über den Wandsbecker Boten Matthias Claudius (1740–1815).&amp;#039;&amp;#039; JMB Verlag, Hannover 2014, ISBN 978-3-944342-48-1.&lt;br /&gt;
* Reinhard Görisch: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius oder Leben als Hauptberuf.&amp;#039;&amp;#039; Francke Buchhandlung, 2. Auflage Marburg 2014, ISBN 978-3-86827-467-7.&lt;br /&gt;
* Reiner Strunk: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius. Der Wandsbecker Bote.&amp;#039;&amp;#039; Calwer Verlag, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-7668-4293-0.&lt;br /&gt;
* [[Martin Geck]]: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius. Biographie eines Unzeitgemäßen.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, München 2014, ISBN 978-3-88680-986-8, Rezension.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Niebel auf [http://info-netz-musik.bplaced.net/?p=13386 info-netz-musik] am 29. Januar 2015; abgerufen am 31. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Günter Lange, Franz-Josef Payrhuber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Volkacher Bote. Zeitschrift der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 1, März 2011, {{ISSN|1863-2599}}.&lt;br /&gt;
* Annelen Kranefuss: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius: eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann &amp;amp; Campe, Hamburg 2011, ISBN 978-3-455-50190-2, Rezension.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Sühring auf [http://info-netz-musik.bplaced.net/?p=1448 info-netz-musik] am 4. Juli 2011; abgerufen am 31. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eckart Kleßmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dinge wunderbarer Lauf. Die Lebensgeschichte des Matthias Claudius.&amp;#039;&amp;#039; Beltz &amp;amp; Gelberg, Weinheim, 1995.&lt;br /&gt;
** Neuauflage: TvR Medienverlag, Jena 2010, ISBN 978-3-940431-13-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Ludwig Arnold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Kindlers Literatur Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 3., völlig neu bearbeitete Auflage. 18 Bde. Metzler, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-476-04000-8, Bd. 4, S. 54–55 [Biogramm, Werkartikel zu &amp;#039;&amp;#039;Asmus omnia sua secum portans&amp;#039;&amp;#039; von Friedrich Springorum].&lt;br /&gt;
* Michael Pommerening, Sebastian Weber: &amp;#039;&amp;#039;Mit Claudius durch Wandsbek – eine Zeitreise mit Volker Lechtenbrink.&amp;#039;&amp;#039; 3 Audio-CDs, Mühlenbek-Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-9807460-5-2.&lt;br /&gt;
* Helmut Glagla, [[Dieter Lohmeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius. Ausstellung zum 250. Geburtstag (Katalog).&amp;#039;&amp;#039; Heide 1990.&lt;br /&gt;
* [[Werner Raupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius – der Weise von Wandsbeck.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Raupp: &amp;#039;&amp;#039;Werkbuch Kirchengeschichte. 52 Personen aus zwei Jahrtausenden.&amp;#039;&amp;#039; Giessen/Basel 1987, ISBN 3-7655-2870-6, S. 301–307 (Einführung), S. 46–47 (Quiz: Steckbrief).&lt;br /&gt;
* Kurt Hesselbacher: &amp;#039;&amp;#039;Gott, laß uns Dein Heil schauen – Leben und Schaffen des Wandsbecker Boten.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Siegfried Heinzelmann, Konstanz 1985.&lt;br /&gt;
* [[Peter Berglar]]: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1972, ISBN 3-499-50192-9.&lt;br /&gt;
* [[Bruno Adler (Literaturwissenschaftler)|Urban Roedl]]: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius. Sein Weg und seine Welt.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Hamburg 1949.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Stammler: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.archive.org/stream/matthiasclaudius00stamuoft#page/n3/mode/2up Matthias Claudius, der Wandsbecker Bote]. Ein Beitrag zur deutschen Literatur- und Geistesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1915.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|266|267|Claudius, Matthias|Urban Roedl|118521098}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629084042/http://www.bautz.de/bbkl/c/claudius_m.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]] |artikel=CLAUDIUS, Matthias|band=1|spalten=1038-1044}}&lt;br /&gt;
* {{RE3|4|134|136|Claudius, Matthias|Hagenbach, Plitt}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|279|281|Claudius, Matthias|[[Carl Christian Redlich]]|ADB:Claudius, Matthias}}&lt;br /&gt;
* [[Eduard Alberti]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Schleswig-Holstein-Lauenburgischen und Eutinischen Schriftsteller von 1829 bis Mitte 1866&amp;#039;&amp;#039; (1867 bis 1868), 1.&amp;amp;nbsp;Abt. A–L, Akademische Buchhdlg., Kiel 1867, S. 132, Nr. 320 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10730448?page=152 online]).&lt;br /&gt;
* [[Hans Schröder (Autor)|Hans Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der hamburgischen Schriftsteller bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, &amp;#039;&amp;#039;Abatz – Dassovius.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1851, Nr. 0602.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographie des Dichters.&amp;#039;&amp;#039; In: [https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=chi.096784113&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=9 &amp;#039;&amp;#039;Claudius: Der Wandsbecker Bothe&amp;#039;&amp;#039;] (Familien-Bibliothek der deutschen Classiker, Band 31; Bibliographisches Institut, Hildburghausen/Amsterdam 1842).&lt;br /&gt;
* Detlev L. Lübker, Hans Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Schleswig-Holstein-Lauenburgischen und Eutinischen Schriftsteller von 1796 bis 1828&amp;#039;&amp;#039;, 1. Abt. A–M, Verlag K. Aue, Altona 1829, S. 103ff., Nr. 204 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10070518?page=127 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Periodika ===&lt;br /&gt;
* Reinhard Görisch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahresschriften der Claudius-Gesellschaft 1992ff.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelthemen ===&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Joost]]: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius: «Kriegslied». Über seinen Anlass, seine Entstehung und Wirkung, und dabei etwas zum «Brandgesang».&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lichtenberg-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 2021. Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2022, S. 49–62, ISBN 978-3-8253-4962-2.&lt;br /&gt;
* Reiner Andreas Neuschäfer: &amp;#039;&amp;#039;Von himmlischen Boten beim Wandsbecker Boten. Matthias Claudius und die Engel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresschriften der Claudius-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 18/2009, S. 5–22.&lt;br /&gt;
* {{Liederkunde|8|68|73|482|Der Mond ist aufgegangen|Reinhard Görisch}}&lt;br /&gt;
* Reiner Andreas Neuschäfer: &amp;#039;&amp;#039;„Der Mond ist aufgegangen“. Ideen, Impulse und Informationen in religionspädagogischer Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;AUFBrüche.&amp;#039;&amp;#039; (PTI Drübeck) 12./2005 (Heft 1), S. 17–21.&lt;br /&gt;
* Friedrich Springorum: [Werkartikel] &amp;#039;&amp;#039;Asmus omnia sua secum portans.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Ludwig Arnold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Kindlers Literatur Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 3., völlig neu bearbeitete Auflage. 18 Bde. Metzler, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-476-04000-8, Bd. 4, S. 54–55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118521098}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118521098}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Claudius,+Matthias}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118521098|titel=Claudius, Matthias|datum=2020-01-21}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|103}}&lt;br /&gt;
* [http://www.claudius-gesellschaft.de/ Die Webseite der Claudius-Gesellschaft e. V.]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autorc/claudius.html | wayback=20130809234749 | text=Kommentierte Linksammlung der Universitätsbibliothek der FU Berlin}} (Ulrich Goerdten)&lt;br /&gt;
* [http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Claudius%2C+Matthias Vertonungen Claudiusscher Gedichte]&lt;br /&gt;
* Reymer Klüver: [http://www.sueddeutsche.de/kultur/matthias-claudius-teil-xxiii-schiffsmeldungen-1.254662 &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius / Teil XXIII.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;sueddeutsche.de&amp;#039;&amp;#039;, 12. Mai 2003&lt;br /&gt;
* Daniel Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius: Mondsüchtig in Wandsbek&amp;#039;&amp;#039;, ([https://www.ndr.de/kultur/geschichte/Matthias-Claudius-Mondsuechtig-in-Wandsbek,matthiasclaudius108.html online]), NDR, Lesezeit, 21. Januar 2015 13:58 Uhr, Beitrag [https://www.ndr.de/kultur/geschichte/Matthias-Claudius-Mondsuechtig-in-Wandsbek,matthiasclaudius108.html NDR 90,3, Abendjournal Spezial, 15. Januar 2015 20:00 Uhr]&lt;br /&gt;
* Christian Feldmann: &amp;#039;&amp;#039;Religion des Herzens, Ein anderer Blick auf Matthias Claudius&amp;#039;&amp;#039;, NDR Kultur, [https://www.ndr.de/ndrkultur/epg/Religion-des-Herzens,sendung328036.html Glaubenssachen, 18. Januar 2015, 08:40 Uhr]&lt;br /&gt;
* Leonore Lötsch: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius Streit um Ursprung von „Der Mond ist aufgegangen“&amp;#039;&amp;#039;, Deutschlandradio Kultur, [http://www.deutschlandradiokultur.de/matthias-claudius-streit-um-ursprung-von-der-mond-ist.1001.de.html?dram:article_id=309444 Länderreport | Beitrag vom 22. Januar 2015]&lt;br /&gt;
* Angela Gutzeit: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius – ein bescheidener Charakter&amp;#039;&amp;#039;, Deutschlandfunk, Büchermarkt / [http://www.deutschlandfunk.de/biografie-matthias-claudius-ein-bescheidener-charakter.700.de.html?dram:article_id=309136 Beitrag vom 19. Januar 2015]&lt;br /&gt;
* Jürgen Kaube: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Claudius Vor lauter Schreiben kam er zu keinem Werk&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/martin-gecks-biografie-ueber-matthias-claudius-13381451.html FAZ, Feuilleton, 21. Januar 2015]&lt;br /&gt;
* [https://recherche.staatsarchiv.hamburg.de/ScopeQuery5.2/detail.aspx?ID=6411 Staatsarchiv Hamburg Nachlass 622-1/284]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118521098|LCCN=n50066832|VIAF=73933830}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Claudius, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenlieddichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des evangelischen Namenkalenders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sturm und Drang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Norddeutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wandsbeker Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1740]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Matthias Claudius| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Claudius, Matthias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Asmus (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dichter und Journalist, Lyriker mit volksliedhafter, aber durchaus eigentümlicher Verskunst&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1740&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reinfeld (Holstein)|Reinfeld]] (Holstein)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Januar 1815&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
	</entry>
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