<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Matthias_Aulike</id>
	<title>Matthias Aulike - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Matthias_Aulike"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Aulike&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T00:04:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Aulike&amp;diff=1092889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthias_Aulike&amp;diff=1092889&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-03-28T09:56:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paulskirche Aulike.jpg|miniatur|Matthias Johannes Franciscus Aulike]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Johannes Franciscus Aulike&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Mai]] [[1807]] in [[Münster]]; † [[22. Oktober]] [[1865]] in [[München]]) war ein [[Preußen|preußischer]] Beamter und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aulike studierte 1823 zunächst in Münster an der Katholischen Akademie (Lehranstalt für die Ausbildung von Geistlichen und Lehrern der Diözese Münster). Ab 1824 studierte Aulike an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] und der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] Rechts- und Staatswissenschaften. Er wurde Mitglied des [[Corps Hildeso-Guestphalia Göttingen|Corps Guestphalia Göttingen]] (1824) und des [[Corps Guestphalia Heidelberg]] (1826).&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, &amp;#039;&amp;#039;69&amp;#039;&amp;#039;/159, &amp;#039;&amp;#039;112&amp;#039;&amp;#039;/252&amp;lt;/ref&amp;gt; 1833 trat er als Landgerichtsassessor in Münster in den preußischen Staatsdienst. 1837 wurde er Landgerichtsrat in [[Kleve]], 1839 Regierungsrat im preußischen Kultusministerium. Dort war er ab 1841 [[Geheimer Rat|Geheimer Regierungsrat]] und Vortragender Rat in der neu eingerichteten Abteilung für katholisch-kirchliche Angelegenheiten, der er ab 1846 als &amp;#039;&amp;#039;Geheimer Oberregierungsrat&amp;#039;&amp;#039; vorstand. Das Verhältnis des preußischen Staates zu den katholischen Bischöfen war zu dieser Zeit durch verschiedene Ereignisse (1837 Absetzung des Kölner Erzbischofs im [[Kölner Kirchenstreit]], 1840 Konflikt mit dem Erzbischof von Gnesen-Posen u.&amp;amp;nbsp;a.) erheblich gestört. Aulike gelang es erfolgreich, einige dieser Konflikte zu entschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. September 1848 bis zum 25. Januar 1849 war Aulike als Nachfolger [[Johann Georg Müller (Bischof)|Johann Georg Müllers]] Abgeordneter für den 20. westfälischen Wahlkreis (Münster) in der [[Frankfurter Nationalversammlung]]. Dort gehörte er zwar keiner Fraktion an, war aber Mitglied im [[Katholischer Club|Katholischen Club]]. Im Dezember 1848 hatte ihn Ministerpräsident [[Friedrich Wilhelm von Brandenburg (Politiker)|Friedrich Wilhelm von Brandenburg]] zeitweise als Oberpräsident der [[Provinz Westfalen]] vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er sein Mandat in der [[Frankfurter Paulskirche|Paulskirche]] niedergelegt hatte, kehrte er ins preußische Kultusministerium zurück, wo er 1855 zum &amp;#039;&amp;#039;Wirklichen Geheimen Oberregierungsrat&amp;#039;&amp;#039; und 1858 zum [[Ministerialdirektor]] befördert wurde. Bereits 1854 wurde er zum Mitglied des [[Preußischer Staatsrat (1817–1918)|Preußischen Staatsrats]] berufen, 1856 erhielt er die [[Ehrendoktor]]würde der Akademie Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aulike förderte in besonderem Maße den katholischen wissenschaftlichen Nachwuchs in Preußen, da die Katholiken dort erheblich unterrepräsentiert waren. Für den Bau der [[St. Matthias (Berlin)|St.-Matthias-Kirche]] in Berlin-Schöneberg spendete er 20.000 Taler mit der Maßgabe, dass für die Besetzung der Pfarrstelle an dieser Kirche, die damals – wie ganz Berlin – zum Bistum Breslau gehörte, nur der Bischof von Münster zuständig sein sollte. Demgemäß kommen die Pfarrer von St. Matthias auch heute noch immer aus dem Bistum Münster.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/ein-stuck-munster-in-berlin Steffen Zimmermann in katholisch.de vom 1. Juni 2018: &amp;quot;Ein Stück Münster in Berlin&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aulike war Ehrenmitglied des 1853 gegründeten „Katholischen Lesevereins“ Berlin im [[Kartellverband|KV]], jetzt [[KStV Askania-Burgundia Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aulike verstarb 1865 auf der Rückreise von Chur, wo seine Frau Johanna von und zur Mühlen beerdigt war, in München nach einem Schlaganfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Best]], Wilhelm Weege: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1998, ISBN 3-7700-0919-3, S. 87.&lt;br /&gt;
* [[Bärbel Holtz]]: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Aulike. Ein westfälischer Katholik in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: Josef Wieneke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fest im Glauben. 150 Jahre St. Matthias Berlin-Schöneberg.&amp;#039;&amp;#039; EOS Verlag, Sankt Ottilien 2018, ISBN 978-3-8306-7905-9, S. 31–46.&lt;br /&gt;
* Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 5. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). SH-Verlag, Schernfeld 1998, ISBN 3-89498-055-9, S. 9 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118651137}}&lt;br /&gt;
* [http://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/BAND_42 Acta Borussica Bd. 4/II.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118651137|VIAF=20474048}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aulike, Matthias Johannes Franciscus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußischer Staatsrat (1817–1918)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aulike, Matthias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Aulike, Matthias Johannes Franciscus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Beamter und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Mai 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Oktober 1865&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>